Sonntag
31. März 2047
nach dem neuen Stil

18. März 2047
nach dem alten Stil

41. Sonntag nach Pfingsten. Ton 8.
Kein Fasten

Heilige: Hl. KYRILL, Erzbischof von Jerusalem † 386; Ehrw. ANINAS, Mönch am Euphrat † im 3. Jahrhundert; Hll. Märtyrer TROPHIMOS und EUKARPOS von Nikomedia † um 300. Westliche Heilige: Hl. FRIGIDIAN, irischer Mönch, Bischof von Lucca † 588; Ehrw. EGBERT der Bekenner, Mönch in Ripon † um 720; Hl. Märtyrer EDWARD, König von England † 978.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Achtes Auferstehungsevangelium): Joh 20,11-18; zur Liturgie: 2 Kor 6,16 - 7,1 ( Stelle lesen: 2 Kor 6,16 bis 2 Kor 7,1 ); Mt 15,21-28.

Gebete

Ton 8. Tropar des Sonntags.
Aus der Höhe bist du herabgestiegen, o Barmherziger, / hast das dreitägige Grab angenommen, / um uns von den Leiden zu befreien. // Du unser Leben und unsere Auferstehung, Herr, Ehre sei dir!
Ton 8. Kondak des Sonntags.
Auferstanden aus dem Grabmal hast du die Toten erweckt / und auferstehen lassen den Adam. / Eva tanzt in deiner Auferstehung / und es feiern das Fest die Enden der Welt // ob deiner Erweckung von den Toten, du Vielbarmherziger.
Kyrillos, Erzbischof von Jerusalem ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Hierarchen.
Als Richtschnur des Glaubens, / als Bild der Sanftmut und Lehrer der Enthaltsamkeit / erzeigte dich deiner Herde die Wahrheit der Dinge. / Deshalb erwarbest du dir durch Demut das Hohe und durch Armut den Reichtum. / Vater Hierarch Kyrillus, / lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 1. Kondak des Hierarchen.
Mit deiner Zunge, o Weiser, hast du mit göttlichem Hauch dein Volk erleuchtet, / zu verehren die eine Dreiheit, / im Wesen untrennbar, getrennt aber in den Personen. / Deshalb feiern wir freudig dein allheiliges Gedächtnis, // die wir dich bei Gott als Fürbitter darbringen.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 36. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:16-7:1; Mt. 15:21-28) (11.02.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, heute wurde uns die Erzählung von der Erhörung der Bitte einer heidnischen Frau aus dem Gebiet von Tyrus und Sidon zu Gehör gebracht. Über diese Begebenheit wird nicht jedes Jahr an einem Herrentag gelesen, sondern nur dann, wenn wir – wie dieses Jahr – sehr spät die Auferstehung Christi feiern; nur dann gibt es eine Lesung zum „36. Herrentag nach Pfingsten“, weil die alljährlich... Weiterlesen.


Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten / HT nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 6:16-7:1; Mk. 8:34-9:1; Mt. 15:21-28) (04.10.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Tag haben wir vier verschiedene Lesungen – zwei aus dem Evangelium und zwei aus dem Apostelbuch – die allesamt willkommenen Anlass zu verinnerlichter Betrachtung bieten. In ihrer Ganzheit wären diese vier Lesungen aber viel zu umfangreich, um in einer Predigt behandelt zu werden. Deshalb wollen wir uns nur jeweils einen kurzen Abschnitt zu Gemüte führen, und versuchen, aus diesen Schriftstellen die uns... Weiterlesen.


Mt 15,21-28 (10.2.2019)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, das heutige Evangelium (Mt 15,21-28) thematisiert die Beharrlichkeit im Glauben und die Demut im Bitten. Dabei ist es eine Kanaaniterin, deren Glaube am Schluss als ein großer Glaube beschrieben wird. Das heutige Evangelium ermutigt auch uns, bei dem möglichen Schweigen Gottes, uns nicht zurückzuziehen, sondern umso beharrlicher Gott in Demut zu bitten. Als Jesus vor der Begegnung mit der kanaanäischen Frau das Speisegebot... Weiterlesen.


Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag vor Kreuzerhöhung (Gal. 6:11-18; 2 Kor. 6:16-7:1; Joh. 3:13-17; Mt. 15:21-28) (23.09.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, in der Evangeliumslesung vom 17. Herrentag begegnet der Herr mit Seinen Jüngern im Gebiet von Tyros und Sidon einer kanaanäischen Frau, deren Tochter von einem Dämon geplagt wir - eine kurze Episode, die auf ganz wunderbare Weise allegorisch unsere Beziehung zu Gott darstellt. Die Not, in die wir uns oft verstricken, ist selbst verschuldet. Die Tochter der heidnischen Frau leidet ja nicht an einer... Weiterlesen.


Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2: 16-20; 2. Kor. 6: 16 - 7: 1; Mk. 8: 34 - 9: 1; Mt. 15: 21-26) (01.10.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, das Beispiel der kanaanäischen Frau, die unseren Herrn so lange bedrängte, bis Er ihr ihre flehentliche Bitte erfüllte (vgl. Lk. 18: 1-8), ermahnt uns zur Ausdauer im Gebet und in der Hoffnung. Je länger das Flehen und je härter die Prüfung, desto größer dann die Gnade. Wir müssen unserem Herrn nur so unerbittlich "zusetzen", dass Er uns unsere Bitte, so sie denn unserem Heil... Weiterlesen.


Predigt zum 36. Sonntag nach Pfingsten (2 Kor. 6: 16 – 7: 1; Mt. 15: 21-28) (10.02.2013)

Liebe Brüder und Schwestern, vor einer Woche behandelten wir zusammen die Erzählung über die wunderbare Heilung des Blinden vor den Toren Jerichos. Heute erfahren wir, wie unser Herr Jesus Christus bei Seinem Besuch des Gebiets von Tyrus und Sidon von einer kanaanäischen Frau inständig und lautstark angefleht wird, ihre von einem Dämon besessene Tochter zu heilen. Wir erkennen gewisse Parallelen zum Blinden von Jericho, aber auch gravierende Unterschiede, sowohl... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.