Sonntag
31. März 2047

41. Sonntag nach Pfingsten. Ton 8.
Kein Fasten

Heilige: Hl. Hieromärtyrer HYPATIOS der Wundertäter, Bischof von Gangra † um 340; Gerechter JOSEPH der Schöne, Sohn des Jakob † im 17. Jahrhundert v. Chr.; Hl. AKAKIOS der Bekenner, Bischof von Melitene † 251; Hll. 38 Verwandte, die das Martyrium erlitten † um 361-363; Ehrw. APOLLONIOS, Asket aus der Thebais † um 395; Hl. Hieromärtyrer ABDAS, Bischof in Persien und mit ihm der Diakon BENJAMIN † 420; Ehrw. HYPATIOS, Abt von Rufinos in Chalkedon † um 446; Ehrw. BLASIOS von Amoria † um 910; Ehrw. HYPATIOS der Heiler vom Kiever Höhlenkloster † im 14. Jahrhundert; Hl. JONAS der Wundertäter, Metropolit von Moskau und ganz Russland † 1461; Hl. Hiero-Neumärtyrer Evgenij und mit ihm fünf Mönche; Hl. INNOKENTIJ, Metropolit von Moskau, Erleuchter von Alaska und Sibirien † 1879; Hl. Neumärtyrerin MARIA Skobtsova von Paris † 1945. Ikonen der Gottesgebärerin: Erscheinung der Ikone der Allerheiligen Gottesgebärerin von Iveron.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Achtes Auferstehungsevangelium): Joh 20,11-18; zur Liturgie: 2 Kor 6,16 - 7,1 ( Stelle lesen: 2 Kor 6,16 bis 2 Kor 7,1 ); Mt 15,21-28.

Gebete

Ton 8. Tropar des Sonntags.
Aus der Höhe bist du herabgestiegen, o Barmherziger, / hast das dreitägige Grab angenommen, / um uns von den Leiden zu befreien. // Du unser Leben und unsere Auferstehung, Herr, Ehre sei dir!
Ton 8. Kondak des Sonntags.
Auferstanden aus dem Grabmal hast du die Toten erweckt / und auferstehen lassen den Adam. / Eva tanzt in deiner Auferstehung / und es feiern das Fest die Enden der Welt // ob deiner Erweckung von den Toten, du Vielbarmherziger.
Märtyrer und Wundertäter Ypatios, Bischof von Gangra ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Märtyrerbischofs.
Teilhaber an der Lebensweise der Apostel / und Nachfolger auf ihren Thronen bist du geworden / und hast so die Tat als Zugang zur Schau gefunden, Gottbegeisterter. / Deshalb hast du das Wort der Wahrheit recht verwaltet / und im Glauben gekämpft bis aufs Blut, Märtyrerbischof Hypatius; / lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 6. Kondak des Märtyrerbischofs. (nach: Nachdem du die Heilsordnung für uns)
Nachdem du den lebenspendenden Priesterdienst vollendet / und das Talent der Gaben vermehrt hattest, / wurdest du durch ‹deinen› Kampf als Brand- und Fruchtopfer dargebracht / dem, der dein Leben, Vater, mit unsagbaren Wundern verherrlicht hat. // Ihn bestürme immerdar für uns alle.
Gedächtnis des hl. Hierarchen Innokentij, des Metropoliten von Moskau und Apostels von Sibirien und Amerika ohne Zum Gottesdienst
Ton 1. Tropar des hl. Hierarchen Innokentij, des Metropoliten von Moskau und Apostels von Sibirien und Amerika.
In alle nördlichen Länder ging aus dein Ruf, / da sie annahmen dein Wort, durch welches du gottgebührend gelehrt: / die von Christus nicht Wissenden hast mit dem Licht des Evangeliums erleuchtet / und die Sitten der Menschen geziert, / o Ruhm von Rußland, unser Vater, Hierarch Innokentij, / lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 3. Tropar des hl. Hierarchen Innokentij, des Metropoliten von Moskau und Apostels von Sibirien und Amerika.
Du erster Lehrer der vormals finsteren Heidenstämme, / erster, der ihnen den heilbringenden Weg verkündete, / apostolisch hast du dich gemüht in der Erleuchtung von Sibirien und Amerika, unser Vater, Hierarch Innokentij, / bitte den Gebieter aller, dass er dem Erdkreis Frieden schenke // und unseren Seelen das große Erbarmen.
Ton 4. Kondak des hl. Hierarchen Innokentij, des Metropoliten von Moskau und Apostels von Sibirien und Amerika.
Ein wahrhaftiger und untrüglicher Lehrer bist du gewesen: / denn das vom Herrn Gebotene hast du selbst getan, / es gelehrt und die herbeikommenden Kinder zur Frömmigkeit erzogen. / Den Ungläubigen hast du beigebracht, den wahren Glauben zu erkennen, / indem du sie erleuchtet hast in der heiligen Taufe. / Deshalb freuest du dich mit den Aposteln // und empfängst die Ehre eines Verkünders Christi.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 36. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:16-7:1; Mt. 15:21-28) (11.02.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, heute wurde uns die Erzählung von der Erhörung der Bitte einer heidnischen Frau aus dem Gebiet von Tyrus und Sidon zu Gehör gebracht. Über diese Begebenheit wird nicht jedes Jahr an einem Herrentag gelesen, sondern nur dann, wenn wir – wie dieses Jahr – sehr spät die Auferstehung Christi feiern; nur dann gibt es eine Lesung zum „36. Herrentag nach Pfingsten“, weil die alljährlich... Weiterlesen.


Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten / HT nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 6:16-7:1; Mk. 8:34-9:1; Mt. 15:21-28) (04.10.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Tag haben wir vier verschiedene Lesungen – zwei aus dem Evangelium und zwei aus dem Apostelbuch – die allesamt willkommenen Anlass zu verinnerlichter Betrachtung bieten. In ihrer Ganzheit wären diese vier Lesungen aber viel zu umfangreich, um in einer Predigt behandelt zu werden. Deshalb wollen wir uns nur jeweils einen kurzen Abschnitt zu Gemüte führen, und versuchen, aus diesen Schriftstellen die uns... Weiterlesen.


Mt 15,21-28 (10.2.2019)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, das heutige Evangelium (Mt 15,21-28) thematisiert die Beharrlichkeit im Glauben und die Demut im Bitten. Dabei ist es eine Kanaaniterin, deren Glaube am Schluss als ein großer Glaube beschrieben wird. Das heutige Evangelium ermutigt auch uns, bei dem möglichen Schweigen Gottes, uns nicht zurückzuziehen, sondern umso beharrlicher Gott in Demut zu bitten. Als Jesus vor der Begegnung mit der kanaanäischen Frau das Speisegebot... Weiterlesen.


Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag vor Kreuzerhöhung (Gal. 6:11-18; 2 Kor. 6:16-7:1; Joh. 3:13-17; Mt. 15:21-28) (23.09.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, in der Evangeliumslesung vom 17. Herrentag begegnet der Herr mit Seinen Jüngern im Gebiet von Tyros und Sidon einer kanaanäischen Frau, deren Tochter von einem Dämon geplagt wir - eine kurze Episode, die auf ganz wunderbare Weise allegorisch unsere Beziehung zu Gott darstellt. Die Not, in die wir uns oft verstricken, ist selbst verschuldet. Die Tochter der heidnischen Frau leidet ja nicht an einer... Weiterlesen.


Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2: 16-20; 2. Kor. 6: 16 - 7: 1; Mk. 8: 34 - 9: 1; Mt. 15: 21-26) (01.10.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, das Beispiel der kanaanäischen Frau, die unseren Herrn so lange bedrängte, bis Er ihr ihre flehentliche Bitte erfüllte (vgl. Lk. 18: 1-8), ermahnt uns zur Ausdauer im Gebet und in der Hoffnung. Je länger das Flehen und je härter die Prüfung, desto größer dann die Gnade. Wir müssen unserem Herrn nur so unerbittlich "zusetzen", dass Er uns unsere Bitte, so sie denn unserem Heil... Weiterlesen.


Predigt zum 36. Sonntag nach Pfingsten (2 Kor. 6: 16 – 7: 1; Mt. 15: 21-28) (10.02.2013)

Liebe Brüder und Schwestern, vor einer Woche behandelten wir zusammen die Erzählung über die wunderbare Heilung des Blinden vor den Toren Jerichos. Heute erfahren wir, wie unser Herr Jesus Christus bei Seinem Besuch des Gebiets von Tyrus und Sidon von einer kanaanäischen Frau inständig und lautstark angefleht wird, ihre von einem Dämon besessene Tochter zu heilen. Wir erkennen gewisse Parallelen zum Blinden von Jericho, aber auch gravierende Unterschiede, sowohl... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.