Sonntag
28. September 2025

16. Sonntag nach Pfingsten. Ton 7.
Kein Fasten

Heilige: Ehrw. CHARITON der Bekenner, Abt in Palästina † um 350; Hl. Prophet BARUCH † im 6. Jahrhundert v. Chr.; Hll. Märtyrer ALEXANDER, ALPHIOS, ZOSIMAS, MARK, NIKON, NEON, HELIODOR und Gefährten in Pisidien und Phrygien † im 4. Jahrhundert; Hl. EUSTACHIA von Rom † 418 oder 419 in Bethlehem; Hl. Hieromärtyrer ALKISON, Bischof von Nicopolis in Epirus † 516; Ehrw. LIOBA, erste Äbtissin von Tauberbischofsheim † 782; Hl. Märtyrer WENZESLAUS, Fürst der Tschechen † 935; Ehrww. KIRILL und MARIA von Radonesch, Eltern des Sergius von Radonesch † 1337; Ehrw. CHARITON, Mönch von Sjanschema-Kloster (Vologda) † 1509; Ehrw. HERODION, Abt von Iloezersk † 1541; Hl. Neumärtyrerin ANNA † 1925; Hll. Mönchs-Neumärtyrer HILARION und MICHAELA † 1937; Hl. Mönchs-Neumärtyrerin TATIANA † 1942; Synaxis der hll. Väter vom Kiever Höhlenkloster, die in den nahen Höhlen ruhen; Hl. Neumärtyrerin Großfürstin ELISABETH von Russland (Auffindung der Gebeine) Westliche Heilige: Hl. SALONIUS, Bischof von Genf † 475; Ehrw. FAUSTUS, Abt von Lerin, Bischof von Riez + 490; Ehrww. CHUNIALD und GISLAR, Schüler und Mitarbeiter des hl. Rupert † vor 745..

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Fünftes Auferstehungsevangelium): Lk 24,12-35; zur Liturgie: 2 Kor 6,1-10; Lk 5,1-11.
Lesung des Bekenners. Parimien zur Vesper: Weish 5,15 - 6,3; Weish 3,1-9; Weish 4,7-15; zur Liturgie: 2 Kor 4,6-15; Lk 6,17-23.

Gebete

Ton 7. Tropar des Sonntags.
Durch dein Kreuz hast du den Tod vernichtet, / dem Schächer das Paradies geöffnet, / der Myrrhenträgerinnen Klagen gewandelt / und deinen Aposteln aufgetragen zu verkünden, / dass du, Christus Gott, bist erstanden / und der Welt erweisest // das große Erbarmen.
Ton 7. Kondak des Sonntags.
Nicht mehr vermag die Kraft des Todes / die Sterblichen zurückzuhalten. / Denn Christus ist hinabgestiegen, / hat zerbrochen und vernichtet seine Gewalten. / Gefesselt wird der Hades, / einhellig jubeln die Propheten mit den Worten: / Gekommen ist der Erlöser, / ihr Gläubigen, zu denen im Dunkel. // Gehet hinaus zur Auferstehung.
Hl. Chariton der Bekenner, Abt in Palästina polyleos Zum Gottesdienst
Ton 8. Tropar des Bekenners.
Durch die Ströme deiner Tränen hast du das Unfruchtbare der Wüste urbar gemacht, / und durch die Seufzer aus der Tiefe hast du die Mühen zu hundertfältiger Frucht gebracht. / So bist du zu einem Lichtstern geworden, der dem Erdkreis leuchtet durch seine Wunder. / Chariton, unser gottseliger Vater, lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 2. Kondak des Bekenners. (slawisches Kondak. Nach: Die in Fürbitten nicht Schlafende)
Du schwelgtest in Enthaltsamkeit, auf Gott Sinnender, / und hast die Begierden deines Fleisches gezäumt, / bist so als ein im Glauben Wachsender erschienen / und wie das Holz des Lebens in der Mitte des Paradieses aufgeblüht, // Chariton, gottgeweihtester Allseliger.
Ton 2. Kondak des Bekenners. (griechisches Kondak. Nach: Die Zuverlässigen)
Den sich in Enthaltsamkeit Übenden und den Kämpfer für die Frömmigkeit / lasst uns, all ihr Gläubigen, mit Hymnen umkränzen und mit Lobliedern preisen, / Chariton, den Hirten und Lehrer, / den Märtyrer Christi und nach der Gnade benannten, // den Lichtstern der Welt für die ganze Welt.
Fromme Mutter Lioba, Äbtissin zu Tauberbischofsheim ohne Zum Gottesdienst
Ton 8. Tropar der frommen Mutter.
In dir, o Mụtter, wurde die Ẹbenbildlichkeit sorgsam bewahrt. / Du nahmst das Krẹuz und fọlgtest Christus nach. / Durch dein Tun hast du gelẹhrt, das Flẹisch nicht zu beachten, denn es vergeht, / sich vielmehr der Sẹele zu wịdmen, der unsterblichen Schöpfung. // So freut sich dein Gẹist mit den Ẹngeln, fromme Lioba.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten / Synaxis aller Heiligen des Deutschen Landes (2 Kor. 6:16-7:1; Lk. 5:1-11) (05.10.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wie es einen kirchlichen Feiertag für jeden persönlich gibt (den Namenstag), wie es auch einen kirchlichen Feiertag für die gesamte Familie gibt (bei den Serben und Mazedoniern die Slawa), und wie es für jede Landeskirche einen eigenen kirchlichen Feiertag gibt (bei den Russen ist es der Tag aller Heiligen, die im Russischen Lande aufgestrahlt sind), die alle miteinander eine Unterart des kirchlichen Festes... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten / nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 6:1-10; Mk. 8:34-9:1; Mt. 25:14-30) (28.09.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wir alle kennen das Gleichnis vom anvertrauten Geld, das uns in den Evangelien unter zwei Versionen überliefert worden ist: von den „Talenten“ bei Matthäus (25:14-30) und von den „Minen“ bei Lukas (19:11-27). Es ist ja völlig nachvollziehbar, dass der Herr während Seiner dreieinhalbjährigen Verkündigung des Königtums Gottes ein und dasselbe Gleichnis zu verschiedenen Gelegenheiten und an verschiedenen Orten wiederholt bzw. in geringfügiger Abwandlung... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / Hochfest der Geburt der Allerheiligsten Theotokos / vor Kreuzerhöhung (Gal. 6:11-18; 2 Kor. 4:6-15; Phil. 2:5-11; Joh. 3:13-17; Mt. 22:35-46; Lk. 10:38-42; 11:27-28) (21.09.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, das noch junge Kirchenjahr beschert uns gleich das Hochfest der Geburt der Mutter unseres Herrn, dazu den liturgischen Vorausblick auf das nächste große Ereignis im Kirchenjahr – das Hochfest der Kreuzerhöhung, und schließlich wird uns an diesem Herrentag die übliche Lesung aus dem Evangelium angeboten. Darin wird berichtet, wie der Herr ständig von Seinen Widersachern angegangen wird, und zwar zu einem Zeitpunkt, als der... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Lk. 6:31-36) (13.10.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, in seinem Schreiben an die Korinther wendet sich der heilige Apostel Paulus an die von ihm gegründete Gemeinde mit den Worten: „Als Mitarbeiter Gottes ermahnen wir euch, dass ihr die Gnade nicht vergebens empfangt“ (2 Kor. 6:1). Wer nur ein bisschen Ahnung von unserem Glauben hat, der begreift sofort, was diese Worte bedeuten. Die Gnade vergeblich empfangen ist in etwa so wie die Eintrittskarte... Weiterlesen.


Predigt zum Gedächtnis aller Heiligen, die in den deutschen Landen aufgestrahlt sind (Lk 5, 1-11), 06.10.2024

Liebe Brüder und Schwestern, wir feiern heute das Gedächtnis aller Heiligen, die in den deutschen Landen aufgestrahlt sind. Im letzten Jahr wurde erstmalig dieser Festtag begangen, der immer an dem Sonntag gefeiert wird, der dem 3. Oktober am nächsten liegt – in diesem Jahr also heute. Christ zu sein, ist unabhängig von einer Nationalität oder einer Zugehörigkeit zu einem Volk, wie auch der Apostel Paulus in seinen Briefen bemerkt... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis aller Heiligen des Deutschen Landes (2 Kor. 4:6-15; Lk. 5:1-11) (06.10.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, erstmals in ihrer Geschichte feiert die Russische Orthodoxe Kirche das Gedächtnis aller Heiligen, die im Deutschen Lande aufgeleuchtet sind. Für mich als in Deutschland aufgewachsenen Russen gibt es jetzt zwei solcher Tage: den Festtag Aller Heiligen des Russischen Landes feiern wir orthodoxe Deutsche seit Jahrzehnten ganz selbstverständlich als unseren Feiertag, ganz wie nun der neue Festtag Aller Heiligen des Deutschen Landes für uns Russen... Weiterlesen.


Predigt zum Fest der Überführung der Reliquien des heiligen Nikolaos (Hebr. 13:17-21; Lk. 6:17-23) (22.05.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, wieder einmal erinnern wir uns an die Überführung der unverdorbenen Gebeine des „Nationalheiligen“ aller orthodoxen Christen von Myra in Lykien nach Bari (1087). Es versetzt nicht nur mich jedes Jahr in Erstaunen, welche Strahlkraft dieser „Universalheilige“, den man in jeder erdenklichen Lage anrufen kann, doch besitzt. Niemand von uns kann objektiv beurteilen, wer von den Heiligen Gott nach seiner geistlichen, seelischen und leiblichen Tugendhaftigkeit... Weiterlesen.


Predigt zum Gedenktag des heiligen Nikolaos von Myra in Lykien (Hebr. 13:17-21; Lk. 6:17-23) (19.12.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, kaum ein Heiliger wird von so vielen verschiedenen Völkern verehrt, wie der Erzbischof von Myra, der den Status eines Universal-Nothelfers innehat: er ist der Schutzheilige der Kranken, Reisenden, zu unrecht Verurteilten, der Lernenden, der Heiratswilligen, der Familien, der in Geldsorgen Befindlichen usw. Und wenn man das in den richtigen Zusammenhang zum Evangelium Christi stellt, können unsere Gebete um Beistand in irdischen Dingen durchaus wohlwollend... Weiterlesen.


Predigt zum Gedenktag des heiligen Nikolaos von Myra in Lykien (Hebr. 13:17-21; Lk. 6:17-23) (19.12.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, kaum ein Heiliger wird von so vielen verschiedenen Völkern verehrt, wie der Erzbischof von Myra, der den Status eines Universal-Nothelfers innehat: er ist der Schutzheilige der Kranken, Reisenden, zu unrecht Verurteilten, der Lernenden, der Heiratswilligen, der Familien, der in Geldsorgen Befindlichen usw. Und wenn man das in den richtigen Zusammenhang zum Evangelium Christi stellt, können unsere Gebete um Beistand in irdischen Dingen durchaus wohlwollend... Weiterlesen.


Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 9:6-11; Lk. 5:1-11) (08.10.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, die Berufung der ersten Jünger des Herrn geschieht am Ufer des Sees Genezareth in der Nähe von Kafarnaum, in welcher unser Herr für die Zeit Seiner irdischen Mission sesshaft geworden war. Gerade hatte Er in der Stadt das Wort Gottes gepredigt und war aufgebrochen, um auch anderen Städten die Frohe Botschaft vom Königtum Gottes zu bringen. Bemerkenswert ist, dass die Menschen Ihn sogar am... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten, Herrentag vor Kreuzerhöhung (Gal. 6:11-18; 2 Kor. 6:1-10; Joh. 3:13-17; Mt. 25:14-30) (24.09.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, wer kennt nicht das Gleichnis von den Talenten, das wir heute aus dem Evangelium nach Matthäus gehört haben?! Ich kenne es seit den Tagen meiner Kindheit. Ich kann mich sogar erinnern, dass wir das bei der Jahresfeier der evangelischen Jungschar in Eschborn bei Frankfurt, in der meine Geschwister und ich als Orthodoxe damals gerne mitgemacht haben, übertragen auf die Moderne, auf der Bühne gespielt... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 4:6-15; Mt. 22:35-46) (17.09.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir uns mal etwas ausführlicher der Apostellesung zuwenden. Der heilige Apostel Paulus richtet folgende Worte an die Korinther: „Denn Gott, Der sprach: ´Aus Finsternis soll Licht aufleuchten!`, Er ist in unseren Herzen aufgeleuchtet, damit wir erleuchtet werden zur Erkenntnis des göttlichen Glanzes auf dem Antlitz Christi“ (2 Kor. 4:6). Das geschaffene Licht erstrahlte zu Beginn der Welt, am ersten Tag der Schöpfung... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag vor Kreuzerhöhung (Gal. 6:11-18; 2 Kor. 4:6-15; Joh. 3:13-17; Mt. 22:35-46) (25.09.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, im Schlusswort seines Briefes an die Galater (das der Apostel im Original mit eigener Hand geschrieben hat – s. Gal. 6:11) verwendet der heilige Paulus diese einprägsamen Worte über das Kreuz Christi, dessen Erhöhung wir in wenigen Tagen feierlich begehen werden: „Ich aber will mich allein des Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, rühmen, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag n. Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 6:1-10; Mk. 8:34-9:1; Mt. 25:14-30) (02.10.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, in der Sonntagslesung aus dem Evangelium hören wir am heutigen Tag das Gleichnis von dem anvertrauten Geld. Wir kennen dieses Gleichnis zur Genüge und haben es auch schon in diversen Predigten behandelt. Doch einen Aspekt möchte ich heute trotzdem hervorheben: der dritte Diener, der ein Talent erhalten hatte – wofür wurde er bestraft? Er hatte das Geld ja nicht veruntreut, sondern nur in der... Weiterlesen.


Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:16-7:1; Lk. 5:1-11) (09.10.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Lesung aus dem Apostelbuch beginnt mit folgenden Worten des Apostels Paulus: „Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Wir sind doch der Tempel des lebendigen Gottes; denn Gott hat gesprochen: ´Ich will unter ihnen wohnen und mit ihnen gehen (gemeint ist das auserwählte Volk). Ich werde ihr Gott, und sie werden Mein Volk sein. Zieht darum weg aus ihrer Mitte (damit... Weiterlesen.


Predigt am 8.10.2022, Lk 5:1-11

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, in der Sonntagslesung aus dem Evangelium hören wir am heutigen Tag über den Fischzug des Petrus. Diese Geschichte hat man schon in diversen Auslegungsvarianten behandelt und daher ist sie uns zur Genüge bekannt. Doch wir wissen, dass das Evangelium eine unermessliche Tiefe der Wahrheit ist und kann trotz der Schlichtheit seines Inhaltes lebenswichtige Dinge enthalten. Auch jetzt scheint mir solche auf den... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Lk. 5:1-11) (10.10.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, heute beschäftigt uns wieder der wunderbare Fischfang auf dem See Genezareth. Wegen der großen Menschenmenge, die den Herrn am Ufer des Sees bedrängte, setzte Sich der Herr in das Boot des Simon Petrus, um von dort das Volk zu lehren. Nachdem Er Seine Predigt beendet hatte, bat der Herr Petrus, noch einmal auf den See hinauszufahren und dort die Fangnetze auszuwerfen. Dieser ist zunächst irritiert –... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 4:6-15; Mk. 8:34-9:1; Mt. 22:35-46) (03.10.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, die Frage eines Schriftgelehrten, mit der er unseren Herrn versuchen wollte, impliziert an sich nur eine Antwort im Singular: „Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?“ (Mt. 22:36). Nicht, dass der in der Heiligen Schrift kundige Pharisäer am Wissen des Herrn zweifelte oder selbst keine Ahnung hatte, nein, er wollte womöglich ausloten, wo der Herr Seine Präferenzen setzt. Und zunächst erhält er die für einen... Weiterlesen.


Predigt zum Fest der Beschneidung des Herrn / Gedächtnis des heiligen Basilios des Großen, des Erzbischofs von Caesaraea in Kappadokien (Kol. 2:8-12; Hebr. 7:26-8:2; Lk. 2:20-21; Lk. 6:17-23) (14.01.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, die Lesung aus dem Evangelium zum Fest der Beschneidung Christi ist die kürzeste im ganzen Kirchenjahr: „Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen Ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man Ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte,... Weiterlesen.


Predigt zum Festtag des hl. Nikolaos, des Erzbischofs von Myra in Lykien (Hebr. 13:17-21; Lk. 6:17-23) (19.12.2020)

„Als Beispiel des Glaubens und Vorbild der Sanftmut, als Lehrer der Enthaltsamkeit erwies dich die Wahrheit aller Dinge deiner Herde; deshalb hast du durch Demut Hohes erlangt, das durch Armut reich ist, o Anführer der Hierarchen Nikolaos. Flehe zu Christus, unserem Gott, dass unsere Seelen errettet werden!“ (Troparion des Heiligen) Liebe Brüder und Schwestern, die Heiligenverehrung in der Kirche dient dazu, dass wir durch ihr Beispiel beseelt, selbst zu „Heiligen“... Weiterlesen.


Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 9:6-11; Lk. 5:1-11) (11.10.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, heute geht es in beiden Lesungen um Gottes reiche Gaben an uns Menschen. Gott verfährt unendlich weise, indem Er stets unser Seelenheil als Endziel ins Auge fasst, auch wenn dies unserem Blick verborgen bleiben mag. Aber manches kann Gott doch offenbar machen – zu unserem Verständnis. In der heutigen Lesung aus dem Lukasevangelium hörten wir, wie der Herr am Ufer des Sees Genezareth von... Weiterlesen.


Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (2 Kor. 6:1-10; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, die historischen Ursprünge für den heutigen Festtag der Erhöhung des Kostbaren und Lebensspendenden Kreuzes unseres Herrn Jesu Christi liegen in zwei lange zurückliegenden Ereignissen: der Auffindung des Heiligen Kreuzes durch die heilige Kaiserin Helena (AD 326) und der Rückführung desselben aus der persischen Gefangenschaft durch den Kaiser Herakleios (AD 629). Zwei Ereignisse, die ohne Zweifel kirchenhistorisch bedeutungsvoll sind. Doch welchen Bezug haben sie zu... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Lk. 5:1-11) (06.10.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, die beiden Fischer Simon und Andreas hatten die ganze Nacht nichts gefangen, doch nachdem der Herr Jesus Christus von ihrem Boot aus zu den Menschen am Ufer gepredigt hatte, wies Er sie an, erneut auf den See hinauszufahren und ihre Netze auszuwerfen. Die Folge ihres Vertrauensbeweises war ein riesiger Fang, durch den sogar die Netze zu reißen drohten, worauf der überwältigte Simon Petrus dem... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag n. Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 4:6-15; Mk. 8:34-9:1; Mt. 22:35-46) (29.09.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, in der Lesung zum Herrentag nach Kreuzerhöhung stellt der Herr die höchsten Ansprüche an alle, die Ihm nachfolgen wollen: „Wer Mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir nach“ (Mk. 8:35). Diese feste Entschlossenheit ist unabdingbar für das ewige Leben, „denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um Meinetwillen und... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Mt. 25:14-30) (16.09.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom anvertrauten Geld, - wer kennt es nicht? - erinnert auf eindrigliche Weise daran, dass Gott etwas von uns zurückfordern wird, so dass wir später vor Ihm nicht sagen können, wir hätten es nicht gewusst. Wir alle kennen ja dieses Gerede der nicht praktizierenden Christen, die meinen, es sei schon ausreichend, an Gott zu glauben, um schon als guter Christ zu gelten.... Weiterlesen.


Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 11:31-12:9; Lk. 5: 1-11) (07.10.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, wir erlebten in der heutigen Evangeliumslesung mit, wie unser Herr Jesus Christus Simon Petrus zum Apostelamt beruft. Von dem wunderbaren Fischfang überwältigt, fällt Petrus dem Herrn, Der Petrus schon zuvor aufgefordert hatte, Ihm nachzufolgen (s. Mt. 4:19; Mk. 1:17; Joh. 1:42), zu Füßen und bekundet Ihm das Eingeständnis seiner vollkommenen Unwürdigkeit: "Herr, geh weg von mir; ich bin ein Sünder" (Lk. 5:8). Dieses Eingeständnis... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Mt. 25:14-30) (16.09.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom anvertrauten Geld, - wer kennt es nicht? - erinnert auf eindrigliche Weise daran, dass Gott etwas von uns zurückfordern wird, so dass wir später vor Ihm nicht sagen können, wir hätten es nicht gewusst. Wir alle kennen ja dieses Gerede der nicht praktizierenden Christen, die meinen, es sei schon ausreichend, an Gott zu glauben, um schon als guter Christ zu gelten.... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Mt. 25:14-30) (16.09.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom anvertrauten Geld, - wer kennt es nicht? - erinnert auf eindrigliche Weise daran, dass Gott etwas von uns zurückfordern wird, so dass wir später vor Ihm nicht sagen können, wir hätten es nicht gewusst. Wir alle kennen ja dieses Gerede der nicht praktizierenden Christen, die meinen, es sei schon ausreichend, an Gott zu glauben, um schon als guter Christ zu gelten.... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 4:6-15; Mt. 22:35-46) (09.09.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, heute erleben wir wieder wie so oft, dass unser Herr Jesus Christus von einem Seiner zahllosen Kontrahenten aus den Reihen der Pharisäer auf die Probe gestellt wird (s. Mt. 22:35): "Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?" (22:36). Offensichtlich will der Fragesteller den Herrn zu einer unbedachten Äußerung provozieren, um Ihn dann öffentlich bloßzustellen oder anklagen zu können. Doch der Herr antwortet ohne... Weiterlesen.


Predigt zum 32. Herrentag nach Pfingsten, Herrentag vor Theophanien, Fest der Beschneidung des Herrn, Gedächtnis des hl. Basilios des Großen (2 Tim. 4:5-8; Kol. 2:8-12; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 1:1-8; Lk. 2:20-21, 40-52; Lk. 6:17-23) (14.01.2018 )

Liebe Brüder und Schwestern, nur drei Feste des Kirchenjahres haben jeweils einen liturgisch erfassten Samstag und einen Sonntag "vor" bzw. "nach" dem eigentlichen Fest: die Kreuzerhöhung, die Geburt und die Taufe Christi, womit schon viel über die Bedeutung dieser Feste gesagt ist. Der Kalender will es heuer aber, dass mit dem heutigen Herrentag vor Theophanien zusätzlich zwei weitere bedeutungsvolle Feste einhergehen - die Beschneidung des Herrn und das... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 4: 6-15; Mt. 22: 35-46) (13.09.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, heute beobachten wir in der uns angebotenen Lesung, wie ein Gesetzeslehrer von den Pharisäern unseren Herrn auf die Probe stellen will. Zuvor versuchten es die Pharisäer mit der Frage nach der kaiserlichen Steuer (s. Mt. 22: 15-22) und die Sadduzäer mit der Frage nach der Auferstehung der Toten (22: 23-34). Wie später im Laufe der Kirchengeschichte bietet sich hier durch Polemik die Möglichkeit, die... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten /Herrentag nach Kreuzerhöhung (Gal. 2: 16-20; 2. Kor. 4: 6 - 15; Mk. 8: 34 – 9: 1; Mt. 12: 35-46) (02.10.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    in einer Hinsicht lässt sich die Kreuzerhöhung, deren Nachfest immer noch andauert, nur mit den Hochfesten der Geburt und der Taufe Christi vergleichen: der Samstag und der Sonntag vor bzw. nach Kreuzerhöhung haben ihren festen Platz im Kalender und sind mit dazugehörenden neutestamentlichen Lesungen versehen. Wenn man den Herrentag der Kreuzverehrung in der Mitte der Großen Fastenzeit hinzunimmt, wird deutlich, dass dem Kostbaren und... Weiterlesen.


Predigt zum Festtag des hl. Nikolaos, des Erzbischofs von Myra in Lykien (Hebr. 13: 17-21; Lk. 6: 17-23) (19.12.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, die Feier des Gedächtnisses des hl. Nikolai ist in der ganzen orthodoxen Welt etwas Besonderes, ist der in Patara (Kleinasien) geborene Erzbischof von Myra in Lykien doch inoffiziell so etwas wie der Nationalheilige gleichermaßen für Russen, Serben, Rumänen, Bulgaren und ein wenig auch für Griechen... Tatsächlich kann man leicht die Bekanntschaft mit dem Regenschirm einer älteren russischen Dame machen, wenn man sich ihr gegenüber... Weiterlesen.


Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 11: 31 – 12: 9; Lk. 5: 1-11) (11.10.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, der heute in der Kirche vorgetragene Abschnitt aus dem zweiten Korintherbrief ist einer der bemerkenswertesten Texte des Neuen Testaments. Der im Widerstreit mit seinen zahlreichen selbstherrlichen Opponenten liegende Apostel Paulus sieht sich in die Defensive gedrängt, so dass er zunächst seine Leiden und Mühen aufzählt und schließlich von seiner nächtlichen Flucht aus Damaskus kurz nach seiner Bekehrung erzählt. Interessant ist jedenfalls, dass sich der... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag vor Kreuzerhöhung (2. Kor. 6: 1-10; Gal. 6: 11-18; Mt. 25: 14-30; Joh. 3: 13-17 ) (20.09.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, die oftmals hineininterpretierte Quintessenz des Gleichnisses von den Talenten wird in einem dem Neuen Testament entliehenen Bilderwort ausgedrückt: „Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen“ (vgl. Mt. 5: 15; Mk. 4: 21; Lk. 8: 16; 11: 33). Gemeint sind nicht bloß natürliche Begabungen, sondern unterschiedliche innere und äußere Faktoren als Ausgangssituation, die zur Erlangung des Seelenheils genutzt werden sollen. Im Kern handelt das Gleichnis... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 4: 6-15; Mt. 22: 35-46) (13.09.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, heute beobachten wir in der uns angebotenen Lesung, wie ein Gesetzeslehrer von den Pharisäern unseren Herrn auf die Probe stellen will. Zuvor versuchten es die Pharisäer mit der Frage nach der kaiserlichen Steuer (s. Mt. 22: 15-22) und die Sadduzäer mit der Frage nach der Auferstehung der Toten (22: 23-34). Wie später im Laufe der Kirchengeschichte bietet sich hier durch Polemik die Möglichkeit, die... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.