Sonntag
16. August 1981

12. Sonntag nach Pfingsten. Ton 3.
Übertragung des nicht von Händen gemachten Bildes unseres Herrn Jesus Christus
Kein Fasten

Nachfest der Entschlafung der Gottesgebärerin; Überführung des nicht von Menschenhand geschaffenen BILDNISSES unseres HERRN JESUS CHRISTUS von Edessa nach Konstantinopel (drittes Herrenfest im August). Heilige: Hl. Märtyrer DIOMEDES der Arzt von Tarsus in Kilikien † 298; Hl. CHAREMON von Ägypten † im 4. Jahrhundert; Hl. Märtyrer ALKIBIADES; Hll. 33 Märtyrer von Palästina; Hll. Märtyrer SERAPHIM, DOROTHEOS, JAKOB, DEMETRIOS, BASILIOS und SARANTIS von Megaris † um 362; Gotttragender ROMAN von Đunis (Roman der Sinait) † um 900; Ehrw. JOACHIM von Osogov † 1105 oder 1115; Hl. NILOS, Neffe des Kaisers Theodor Laskaris, der das Gottesmutter-Kloster in Epirus wiederaufbaute † 1334; Hl. Mönchs-Neumärtyrer NIKODEMOS von Meteora † 1551; Gotttragender GERASIMOS der Neue, Asket von Kephalonia † 1579; Gotttragender RAFAEL von Banat † um 1590; Hl. TIMOTHEOS von Chalkedon, Erzbischof von Euripos, Gründer des Klosters Pendeli † 1590; Hl. Neumärtyrer STAMATIOS von Thessalien † 1680; Hl. Neumärtyrer APOSTOLOS in Konstantinopel † 1689; Hl. Märtyrer Großfürst CONSTANTIN Brâncoveanu und seine Söhne CONSTANTIN, STEFAN, RADU und MATEI † 1714; Hl. MARIA Brâncoveanu, Frau des hl. Märtyrers Constantin Brâncoveanu † 1729; Ehrw. IOSIF von Văratec (Rumänien) † 1828; Hl. Hiero-Neumärtyrer ALEXANDER, hl. Mönchs-Neumärtyrerin ANNA und hl. Neumärtyrer JAKOB † 1937; Gotttragender JOSEF der Hesychast † 1959. Westliche Heilige: Hl. THEODUL, Bischof von Octodurum, fand die Gebeine der hll. Märtyrer der thebäischen Legion und errichtete in Agaunum ihnen zu Ehren eine Basilika † um 400; Hl. SIMPLICIAN, Bischof von Mailand † 400; Hl. ELEUTHERIUS, Bischof von Auxerre † 561. Ikonen der Gottesgebärerin: Fest der Gottesmutterikonen von Theodor (Feodorowskaja) und "Ehre der Allheiligen Gottesgebärerin" (von Port Arthur).

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zur Liturgie: 1 Kor 15,1-11; Mt 19,16-26.
Lesung der Ikone. Zur Liturgie: Kol 1,12-18; Lk 9,51-56; 10,22-24.

Gebete

Ton 3. Tropar des Sonntags.
Freuen soll sich, was ist im Himmel, / jauchzen, was auf Erden. / Denn der Herr hat Macht gewirkt mit seinem Arme. / Im Tode zertrat er den Tod. / Er war der Erstgeborene der Toten, / hat uns entrissen dem Bauch des Hades // und der Welt gewährt das große Erbarmen.
Ton 3. Kondak des Sonntags.
Auferstanden bist du heute aus dem Grabe, Barmherziger, / und hast uns hinausgeführt aus den Pforten des Todes. / Heute tanzt Adam und es freut sich Eva, / die Propheten aber zugleich besingen mit den Patriarchen // unaufhörlich die göttliche Kraft deiner Herrschaft.
Übertragung des nicht von Händen gemachten Bildes unseres Herrn Jesus Christus doxologie Zum Gottesdienst
Ton 2. Tropar der Ikone.
Deiner allreinen Ikone huldigen wir, o Guter, / und erflehen die Verzeihung unserer Verfehlungen, Christus Gott. / Denn aus ‹eigenem› Willen hat es dir wohlgefallen, im Fleisch an das Kreuz hinaufzusteigen, / um ‹alle›, die du geformt, aus der Knechtschaft des Feindes zu erlösen. / Deshalb rufen wir dir dankbar zu: / Mit Freude hast du das All erfüllt, unser Erretter, // da du kamst, zu erretten die Welt.
Ton 2. Kondak der Ikone. (nach: die in Fürbitten, Übersetzungskommission)
Da wir die nicht geschriebene Ikone deiner unsagbaren und göttlichen Heilsordnung / hinsichtlich der Menschen, o unumschreibbares Wort des Vaters, / als gottgeschriebenes Siegesmal deiner untrüglichen Fleischwerdung erkennen, // verehren und küssen wir sie.
Nachfeier der Entschlafung sechs Zum Gottesdienst
Ton 1. Tropar des Fests.
Im Gebären hast du die Jungfräulichkeit bewahrt * und im Entschlafen die Welt nicht verlassen, Gottesgebärerin. * Du bist hinübergegangen zum Leben, * die du selbst bist die Mutter des Lebens, * und erlöst durch deine Bitten * vom Tode unsere Seelen.
Ton 2. Kondak des Fests. (nach: Eigenmelodie)
Die in Fürbitten nicht schlafende Gottesgebärerin / und im Beistand unwandelbare Hoffnung / haben Grab und Sterben nicht bezwungen; / denn als Mutter des Lebens hat sie zum Leben hinüberversetzt, // der ‹ihren› immer-jungfräulichen Schoß zur Wohnstatt nahm.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1:12-18; Lk. 17:12-19) (21.12.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wenn wir der heutigen Erzählung von der Heilung der zehn Aussätzigen allegorisch auf den Grund gehen, können wir den Schluss ziehen, dass Dankbarkeit gegenüber seinem Wohltäter nicht nur eine große Tugend, sondern auch dem Glauben synonym ist. Versetzen wir uns in die Lage der zehn Aussätzigen: ihr Körper verwest während alle übrigen Systeme wie Hirn, Verdauung, Blutkreislauf, Nervensystem etc. funktionieren. Sie sind Ausgestoßene,... Weiterlesen.


Predigt zum 12. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 15:1-11; Mt. 19:16-26) (31.08.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, in der heutigen Erzählung aus dem Evangelium kommt es gleich zu Beginn zur Sache: „Was soll ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Mt. 19:16) - fragt einer der führenden Männer, wahrscheinlich ein Gesetzeslehrer, unserem Herrn Jesus Christus. Wir können davon ausgehen, dass dieser Mann aufrichtig am Seelenheil interessiert war, zumal er sich ja, nach eigenem Bekunden, an die Gebote hielt. Aus dieser... Weiterlesen.


Predigt zum 12. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 15:1-11; Mt. 19:16-26) (15.09.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, erneut begegnen wir dem reichen Mann, der von unserem Herrn wissen will, was er zur Erlangung des ewigen Lebens tun müsse – diesmal nach der Schilderung des Evangelisten Matthäus. Der Herr, Den der Mann als Gesetzeslehrer betrachtet, zählt ihm „regelkonform“ einige der bekanntesten Gebote auf. In der Gedankenwelt des Alten Testamentes galt die buchstabengetreue Befolgung der Gebote als Grundbedingung zur Erlangung des Lebens (wenn... Weiterlesen.


Predigt zum 12. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 15:1-11; Mt. 19:16-26) (15.09.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, erneut begegnen wir dem reichen Mann, der von unserem Herrn wissen will, was er zur Erlangung des ewigen Lebens tun müsse – diesmal nach der Schilderung des Evangelisten Matthäus. Der Herr, Den der Mann als Gesetzeslehrer betrachtet, zählt ihm „regelkonform“ einige der bekanntesten Gebote auf. In der Gedankenwelt des Alten Testamentes galt die buchstabengetreue Befolgung der Gebote als Grundbedingung zur Erlangung des Lebens (wenn... Weiterlesen.


Predigt zum 12. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 15:1-11; Mt. 19:16-26) (27.08.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, heute hörten wir von dem Gespräch unseres Herrn mit einen Mann aus der Elite des Volkes. Palästina war zu Zeiten des Wirkens unseres Herrn Jesus Christus römische Provinz, war politisch also nicht unabhängig. Meist waren die Tetrarchen (Vierfürsten) aus Rom entsandte, in kulturellen und religiösen Fragen völlig unbedarfte Statthalter (z.B. Quirinius, Lysanias, Pontius Pilatus, Felix, Porcius Festus) oder willfährige, von den Fremdherrschern assimilierte einheimische... Weiterlesen.


Predigt zum 12. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 15:1-11; Mt. 19:16-26) (04.09.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, in der Wiedergabe des uns zur Genüge bekannten Gesprächs mit dem reichen jungen Mann (s. Mt. 19:22), der in der Parallelstelle bei Lukas als „einer von den führenden Männern“ (Lk. 18:18) bezeichnet wird, will der Herr uns allen veranschaulichen, was erstrangig und was zweitrangig für unser Seelenheil ist. Sicherlich werden sehr viele von uns sich selbst im heute zitierten Fragesteller erkennen, denn auch wir... Weiterlesen.


Predigt zum 12. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor 15:1-11; Mt. 19:16-26) (08.09.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige apostolische Lesung könnte man auch als Glaubensbekenntnis der Frühkirche auffassen, denn in komprimierter Form legt uns der Apostel Paulus, wie schon so oft, die Kernbotschaft des Evangeliums dar: „Ich erinnere euch, Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe. Ihr habt es angenommen; es ist der Grund, auf dem ihr steht. Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr an dem... Weiterlesen.


Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1:12-18; Lk. 13:10-17) (09.12.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, woran denken wir beim Lesen von der Heilung der Frau, die seit achtzehn Jahren unter einer Verkrümmung des Rückens litt? Mir fällt spontan einiges ein: dass die achtzehn Jahre Leiden in Gottes Vorsehung einen Sinn hatten, sonst hätte Er es nicht zugelassen... oder, dass den Widersachern des Herrn immer wieder etwas Neues einfällt, um auf Ihm herumzuhacken: mal, dass Er einfach so Sünden vergibt... Weiterlesen.


Predigt zum 12. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 15: 1-12; Mt. 19: 16-26) (23.08.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, heute bietet uns der Kirchenkalender als liturgische Sonntagslektüre einen der bemerkenswertesten Abschnitte aus den Briefen des Apostels Paulus an, der weitläufig als „die Zeugen der Auferstehung“ bekannt ist. Da der Apostel sich genötigt sah, die Wahrhaftigkeit der Frohen Botschaft mit Nachdruck zu bekräftigen, schreibt er über das Evangelium, das er den Korinthern und andere Gemeinden verkündet: „Ihr habt es angenommen; es ist der Grund,... Weiterlesen.


Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1: 12-18; Lk. 17: 12-19) (21.12.2014)

Liebe Brüder und Schwestern, beide heutigen Lesungen haben den Dank des Menschen Gott gegenüber zum Gegenstand. Die Erzählung von der Heilung der zehn Aussätzigen wird ja im Rahmen des Dankgottesdienstes (Moleben) gelesen, wobei besonders bemerkenswert ist, dass der einzig Dankbare ein Samariter war – wohl ein Indiz dafür, dass nicht allein die formale Zugehörigkeit zur Gemeinschaft Gottes ausschlaggebend für die Gewährung der Gnadengaben ist. Ein reines Herz ist... Weiterlesen.


Predigt zum 28. Sonntag nach Pfingsten (Kol. 1: 12-18; Lk. 18: 18-27) (16.12.2012)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Sonntag bietet uns der Kirchenkalender folgende Begebenheit aus der Evangeliumslesung zur geistlichen Erbauung an. Einer „der führenden Männer“ (in den Parallelstellen bei Matthäus und Markus ist von einem jungen Mann die Rede) kommt zu unserem Herrn und spricht: „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Lk. 18: 18) - Schon anhand dieser Anrede sind die biblischen Kommentatoren uneins:... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.