Sonntag
06. Juni 1976
nach dem neuen Stil

24. Mai 1976
nach dem alten Stil

4. Sonntag nach Ostern, des Gelähmten. Ton 3.
Kein Fasten

Heilige: Hl. SIMEON Stylites der Jüngere vom Wunderbaren Berg † 592; Hll. Märtyrer MELETIOS Stratilates, STEPHAN, JOHANNES und 1218 Soldaten mit Frauen und Kindern, darunter: SERAPION d. Ägypter, KALLINIKOS d. Zauberer. THEODOR, FAUSTUS, die Frauen MARKIANA, SUSANNA und PALLADIA, die Kinder KYRIAKOS und CHRISTIAN. Zwölf Tribune: FAUSTUS, FESTUS, MARCELLUS, THEODOR, MELETIOS, SERGIUS, MARCELLINOS, FELIX, PHOTINOS, THEODORISKOS, MERCURIUS und DIDYMOS † um 218; Ehrw. KYRIAKOS, Mönch auf Zypern; Ehrw. NIKETAS Stylites, Wundertäter von Perejaslavl’ Zalesskij † 1186; Hl. GREGOR, Erzbischof von Novgorod † 1193; Hl. Bekennerin BLANDINA von Iași (Rumänien) † 1971; Hl. XENIA von St. Petersburg (Tag der Verherrlichung im Jahre 1988). Westliche Heilige: Hll. Märtyrer DONATIAN und ROGATIAN von Nantes in der Bretagne † 299; Ehrw. VINZENZ von Lérins † 450.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des frommen Vaters. Zur Liturgie: Kol 3,12-16; Mt 11,27-30.

Gebete

Ton 3. Tropar des Sonntags.
Freuen soll sich, was ist im Himmel, / jauchzen, was auf Erden. / Denn der Herr hat Macht gewirkt mit seinem Arme. / Im Tode zertrat er den Tod. / Er war der Erstgeborene der Toten, / hat uns entrissen dem Bauch des Hades // und der Welt gewährt das große Erbarmen.
Ton 3. Kondak des Sonntags.
Auferstanden bist du heute aus dem Grabe, Barmherziger, / und hast uns hinausgeführt aus den Pforten des Todes. / Heute tanzt Adam und es freut sich Eva, / die Propheten aber zugleich besingen mit den Patriarchen // unaufhörlich die göttliche Kraft deiner Herrschaft.
4. Sonntag nach Ostern, des Gelähmten vigil Zum Gottesdienst
Ton 3. Tropar des Triodions.
Frohgemut sei, was im Himmel ‹ist›, / es frohlocke, was auf Erden; / denn der Herr hat Macht geübt mit seinem Arm: / er hat den Tod durch den Tod zertreten, / er ward der Erstgeborene der Toten, / hat uns erlöst aus dem Bauch des Hades // und der Welt gewährt das große Erbarmen.
Ton 8. Kondak des Triodions.
Wenn du auch ins Grab hinabgestiegen bist, Unsterblicher, / so hast du doch die Macht des Hades vernichtet und bist als Sieger auferstanden, Christus Gott, / hast den balsamtragenden Frauen „Freuet euch“ zugerufen und deinen Aposteln Frieden geschenkt, // der du den Gefallenen gewährst die Auferstehung.
Ton 3. Kondak des Triodions. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau)
Meine Seele, Herr, die durch mannigfaltige Sünden / und unstatthafte Werke furchtbar gelähmt ist, / lass sich durch dein göttliches Herantreten erheben, / wie du einst den Gelähmten sich erheben ließest, / damit ich errettet rufe: / Mitleidvoller Christus, // Ehre deiner Kraft.
Ton 3. Theotokion des Triodions.
Dich, die du vermittelt hast die Errettung unseres Geschlechtes, / erheben wir in Hymnen, Gottesgebärerin Jungfrau: / denn im aus dir angenommenen Fleisch hat dein Sohn und unser Gott / das Kreuzesleiden angenommen // und uns so aus dem Verderben erlöst als Menschenliebender.
Frommer Vater Symeon auf dem Wunderbaren Berge sechs Zum Gottesdienst
Ton 1. Tropar des frommen Vaters.
Zur Säule der Geduld bist du geworden, / nacheifernd, Gottseliger, den Vorvätern, / Hiob in den Leiden, Joseph in den Versuchungen / und dem Lebenswandel der Unkörperlichen, obschon im Leibe. / Symeon, unser gottseliger Vater, / lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 1. Tropar des frommen Vaters.
Als Bürger der Wüste, als Engel im Leibe und Wundertäter / hast du dich, unser gotttragender Vater Symeon, erwiesen; / durch Fasten, Nachtwachen und Beten hast du himmlische Gnadengaben empfangen / und heilst so die Kranken und die Seelen der zu dir Eilenden. / Ehre dem, der dir Kraft gab; / Ehre dem, der dich krönte; // Ehre dem, der durch dich allen Heilungen wirkt.
Ton 2. Kondak des frommen Vaters. (nach: Nach dem, was oben ist, strebend)
Nach dem, was oben ist, strebend, / hast du dich von dem, was unten ist, getrennt und wie einen Himmel die Säule erbaut. / Durch diese bist du wie ein Blitz aufgestrahlt im Glanz der Wunder, Gottseliger, / und bei Christus, dem Gotte aller, // legst du unaufhörlich Fürbitte ein für uns alle.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 34. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 3:12-16; Lk. 18:18-27) (28.01.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir gemeinsam den Dialog unseres Herrn mit einem der „führenden Männer“ (s. Lk. 18:18) nachverfolgen. Gemäß den Darstellungen aller drei Synoptiker verläuft dieser Dialog im Wesentlichen wortgleich. Der Mann spricht den Herrn entweder mit „guter Meister“ (Lk. 18:18; vgl. Mk. 10:17) an oder fragt Ihn nach dem „Guten“ (s. Mt. 19:16), worauf ihn der Herr sanft maßregelt und auf Gott als einzigen... Weiterlesen.


Predigt zum 34. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 3:12-16; Lk. 18:18-27) (31.01.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, der Dialog unseres Herrn mit einem der führenden Männer (dem Evangelisten Matthäus zufolge ist das ein noch junger Mann – s. Mt. 19:22) offenbart gleich zu Beginn die Diskrepanz zwischen menschlicher und göttlicher Denkweise. Der womöglich noch unerfahrene Fragesteller weiß nicht genau, wie er den Herrn anreden soll: als göttlichen oder bloß als menschlichen Lehrer? Und so entschließt er sich zur Kompromissformel „guter Meister“ (Lk. 18:18)... Weiterlesen.


Predigt zum 30. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 3: 12 - 16; Lk. 17: 12-19) (23.12.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, das herannahende Geburtsfest unseres Herrn kann in seiner heilsgeschichtlichen Dimension richtig nur von einem gläubigen Herzen erfasst werden. Nur der unverfälschte Glaube bewirkt die Abkehr vom fleischlichen Denken und sündhaften Handeln zu einem Leben in der Gnade des Herrn (vgl. Gal. 5: 19-26). Wir lesen heute: "Ihr seid von Gott geliebt, seid Seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut,... Weiterlesen.


Predigt zum 35. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 3: 12-16; Lk. 18: 18-27) (31.01.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    in der zurückliegenden Woche (Herrentag nach Theophanien) sprachen wir u.a. davon, dass wir im Mysterium der Taufe unseren Herrn Jesus Christus als Gewand angezogen haben (s. Gal. 3: 27). Wir sprachen weiter davon, dass dieses unvorstellbare Gnadengeschenk von uns würdig angenommen und durch ein tugendhaftes Leben im Geiste Gottes bekräftigt werden soll. In der Taufe aus Wasser wurde durch die Gnade Gottes unser ursprünglicher... Weiterlesen.


Predigt zum 29. Sonntag nach Pfingsten (Kol. 3: 12-16; Lk. 17: 11-19) (23.12.2012)

Liebe Brüder und Schwestern, sowohl die heutige Epistel-, als auch die uns angebotene Evangeliumslesung haben die Dankbarkeit Gott gegenüber zum Thema. Wenn wir uns diesem Themenkomplex aufmerksam nähern, müssen wir als Gläubige zu dem Schluss kommen, dass die Dankbarkeit gewissermaßen ein Gradmesser für unseren Glauben und unsere Frömmigkeit ist. Wie könnte es denn anders sein? - Wenn ich an das glaube, was der Herr mir im Evangelium verspricht, dann... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.