Evangelium nach Matthäus. Kapitel 20: 17 Und als Jesus nach Jerusalem hinaufging, nahm er die zwölf Jünger gesondert auf dem Weg beiseite und sprach zu ihnen: 18 Siehe, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und der Menschensohn wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten überliefert werden, und sie werden ihn zum Tode verurteilen 19 und ihn den Nationen überliefern, damit sie ‹ihn› verspotten, geißeln und kreuzigen; und am dritten Tage wird er auferstehen. 20 Dann trat die Mutter der Söhne des Zebedä’us mit ihren Söhnen zu ihm, huldigte und erbat etwas von ihm. 21 Er aber sprach zu ihr: Was willst du? Sie sagt zu ihm: Sprich, dass diese meine beiden Söhne einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken sitzen werden in deinem Königtum. 22 Jesus aber antwortete und sprach: Ihr wisst nicht, was ihr erbittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich zu trinken im Begriff bin, oder mit der Taufe getauft werden, mit der ich getauft werde? Sie sagen zu ihm: Wir können ‹es›. 23 Und er spricht zu ihnen: Meinen Kelch werdet ihr zwar trinken und mit der Taufe, mit der ich getauft werde, getauft werden, aber das Sitzen zu meiner Rechten und zu meiner Linken zu geben, ist nicht mein, sondern ‹ist für die›, denen es bereitet ist von meinem Vater. 24 Und als die Zehn ‹es› hörten, wurden sie aufgebracht über die zwei Brüder. 25 Jesus aber rief sie herbei und sprach: Ihr wisst, dass die Fürsten der Nationen über sie herrschen und die Großen Gewalt über sie ausüben. 26 Nicht so soll es unter euch sein, sondern wer unter euch groß werden will, soll euer Diener sein, 27 und wer unter euch der Erste sein will, soll euer Knecht sein; 28 gleichwie der Menschensohn nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und seine Seele zu geben als Lösepreis für viele.
(Mt 20, 17-28)*
* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.