Evangelium nach Matthäus. Kapitel 17: 14 Und als sie zu der Volksmenge kamen, trat ein Mensch an ihn heran, fiel vor ihm auf die Knie und sprach: 15 Herr, erbarme dich meines Sohnes, denn er ist mondsüchtig und leidet arg; denn oft fällt er ins Feuer und oft ins Wasser. 16 Und ich brachte ihn zu deinen Jüngern, doch sie vermochten nicht, ihn zu heilen. 17 Jesus aber antwortete und sprach: O ungläubiges und verkehrtes Geschlecht. Bis wann werde ich bei euch sein? Bis wann werde ich euch ertragen? Bringet ihn mir her. 18 Und Jesus schalt ihn, und der Dämon fuhr von ihm aus, und der Knabe war geheilt von jener Stunde an. 19 Da traten die Jünger gesondert zu Jesus und sprachen: Warum vermochten wir nicht, ihn auszutreiben? 20 Jesus aber sprach zu ihnen: Wegen eures Unglaubens. Denn, amen, ich sage euch, wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so werdet ihr zu diesem Berge sagen: Gehe weg von hier dorthin, und er wird weggehen; und nichts wird euch unmöglich sein. 21 Diese Art aber fährt nicht aus, außer durch Gebet und Fasten.
22 Während sie aber in Galiläa umherwanderten, sprach Jesus zu ihnen: Der Menschensohn wird überliefert werden in die Hände der Menschen, 23 und sie werden ihn töten, und am dritten Tage wird er auferweckt werden. Da wurden sie gar sehr betrübt. (Mt 17, 14-23)*

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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.