Evangelium nach Matthäus. Kapitel 12: 14 Die Pharisäer aber gingen hinaus und hielten Rat wider ihn, wie sie ihn zugrunde richten ‹könnten›. 15 Als Jesus ‹es› aber erkannte, entwich er von dort. Und ‹es› folgte ihm eine große Volksmenge, und er heilte sie alle. 16 Und er fuhr sie an, damit sie ihn nicht offenbar machten.
22 Danach wurde ein Besessener zu ihm gebracht, blind und stumm; und er heilte ihn, so dass der Blinde und Stumme redete und sah. 23 Und die ganze Volksmenge geriet außer sich und sagte: Ist dieser nicht etwa der Christus, der Sohn Davids? 24 Die Pharisäer aber sagten, als sie ‹es› hörten: Dieser treibt die Dämonen nicht anders aus, als durch Beëlzebul, den Fürsten der Dämonen. 25 Da Jesus aber ihre Gedanken wusste, sprach er zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst im Streit liegt, wird verwüstet; und jede Stadt oder jedes Haus, das mit sich selbst im Streit liegt, wird nicht bestehen. 26 Und wenn der Satan den Satan austreibt, liegt er mit sich selbst im Streit. Wie nun wird sein Reich bestehen? 27 Und wenn ich durch Beëlzebul die Dämonen austreibe, durch wen treiben eure Söhne ‹sie› aus? Deshalb werden sie eure Richter sein. 28 Wenn ich aber durch den Geist Gottes die Dämonen austreibe, ist folglich das Königtum Gottes zu euch gekommen. 29 Oder wie kann jemand in das Haus des Starken hineingehen und seine Gerätschaften rauben, wenn er nicht zuerst den Starken bindet? Und dann wird er sein Haus ausrauben. 30 Wer nicht mit mir ist, ist wider mich, und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.
(Mt 12, 14-16, 22-30)*
* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.