Evangelium nach Markus. Kapitel 4: 10 Und als er allein war, fragten ihn <die um ihn> samt den Zwölfen nach dem Gleichnis. 11 Und er sprach zu ihnen: Euch ist es gegeben, die Mysterien des Königtumes Gottes zu erkennen; jenen aber, die draußen sind, geschieht alles in Gleichnissen, 12 «damit sie sehend sehen und nicht schauen und hörend hören und nicht einsehen, so dass sie nicht etwa umkehren und ihnen die Sünden vergeben werden». 13 Und er spricht zu ihnen: Verstehet ihr dieses Gleichnis nicht? Und wie werdet ihr all die Gleichnisse erkennen?
14 Der Säende sät das Wort. 15 <Die neben dem Wege> sind aber diese: Wo das Wort gesät wird und wann sie es hören, kommt sogleich der Satan und nimmt das Wort hinweg, das in ihren Herzen gesät war. 16 Und gleicherweise, die auf dem Felsigen besät werden, sind diese: Wann sie das Wort hören, nehmen sie es sogleich mit Freude auf, 17 aber sie haben keine Wurzel in sich, sondern sie sind unbeständig; später wenn Bedrängnis oder Verfolgung entsteht um des Wortes willen, nehmen sie sogleich Ärgernis. 18 Und diese sind, die unter den Dornen besät werden, die das Wort hören, 19 und die Sorgen dieses Weltalters und der Trug des Reichtums und die Begierden nach dem Übrigen kommen hinein und ersticken das Wort, und es wird fruchtlos. 20 Und diese sind, die auf der guten Erde besät sind, die das Wort hören und aufnehmen und Frucht bringen: dreißigfach, sechzigfach und hundertfach.
21 Und er sprach zu ihnen: Kommt etwa die Leuchte, damit sie unter den Scheffel gestellt werde oder unter das Bett? Nicht damit sie auf den Leuchter gestellt werde? 22 Denn es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar werden wird, und es ist nichts Geheimes geschehen, außer damit es ins Offenbare kommt. 23 Wenn einer Ohren hat zu hören, der höre. (Mk 4, 10-23)*

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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.