Evangelium nach Markus. Kapitel 2: 23 Und es geschah, dass er am Sabbat durch die Kornfelder ging; und seine Jünger fingen an, unterwegs die Ähren abzurupfen. 24 Und die Pharisäer sprachen zu ihm: Siehe, was tun sie am Sabbat, was nicht erlaubt ist? 25 Und er sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen, was David tat, als er Not hatte und hungrig war – er und die mit ihm? 26 Wie er in das Haus Gottes ging zur Zeit Abiathars, des Hohenpriesters, und die Schaubrote aß, die zu essen nicht erlaubt ist, außer den Priestern, und auch denen gab, die mit ihm waren? 27 Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ward um des Menschen willen, nicht der Mensch um des Sabbats willen; 28 also ist der Menschensohn Herr auch des Sabbats.
Kapitel 3: 1 Und er ging wiederum in die Synagoge; und dort war ein Mensch, der eine versteifte Hand hatte. 2 Und sie belauerten ihn, ob er ihn am Sabbat heilen werde, damit sie ihn anklagen ‹könnten›. 3 Und er spricht zu dem Menschen, der die versteifte Hand hatte: Stehe auf ‹und stelle dich› in die Mitte. 4 Und er spricht zu ihnen: Ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun oder Übles zu tun, eine Seele zu retten oder zu töten? Sie aber schwiegen. 5 Und nachdem er sie ringsherum mit Zorn angeblickt hatte – betrübt über die Verhärtung ihres Herzens, spricht er zu dem Mann: Strecke deine Hand aus. Und er streckte ‹sie› aus, und seine Hand wurde wiederhergestellt – gesund wie die andere.
(Mk 2, 23 - 3, 5)*
* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.