Evangelium nach Lukas. Kapitel 8: 5 Der Säende ging aus, um seinen Samen zu säen; und indem er säte, fiel einiges neben den Weg; und es wurde zertreten, und die Vögel des Himmels fraßen es auf. 6 Und anderes fiel auf den Felsen: und als es aufwuchs, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. 7 Und anderes fiel mitten unter die Dornen; und als die Dornen mitaufwuchsen, erstickten sie es. 8 Und anderes fiel in die gute Erde, und als es aufwuchs, brachte es hundertfältige Frucht. Als er dies sagte, rief er aus: Wer Ohren hat zu hören, der höre. 9 Seine Jünger aber fragten ihn: Was mag dieses Gleichnis bedeuten? 10 Er aber sprach: Euch ist es gegeben, die Mysterien des Königtumes Gottes zu erkennen; den übrigen aber in Gleichnissen, «damit sie sehend nicht sehen und hörend nicht einsehen». 11 Das Gleichnis aber bedeutet dies: Der Same ist das Wort Gottes. 12 Die aber neben dem Wege sind die, welche gehört haben; dann kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihren Herzen weg, damit sie, weil sie nicht zum Glauben gekommen sind, nicht errettet werden. 13 Die auf dem Felsen aber sind die, welche, wann sie gehört haben, das Wort mit Freuden aufnehmen; doch diese haben keine Wurzel, welche für eine Zeit glauben und in der Zeit der Versuchung abfallen. 14 Das aber unter die Dornen Gefallene sind diese, welche gehört haben; doch während sie dahinwandeln, werden sie durch Sorgen und Reichtum und Lüste des Lebens erstickt und bringen ‹es› nicht zur Vollendung. 15 Das in der guten Erde aber sind diese, welche, nachdem sie gehört haben, das Wort in einem schönen und guten Herzen festhalten und Frucht bringen in Geduld. (Lk 8, 5-15)*

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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.