Evangelium nach Lukas. Kapitel 5: 33 Sie aber sprachen zu ihm: Warum fasten die Jünger des Johannes häufig und verrichten Gebete, gleicherweise auch die der Pharisäer; die deinen aber essen und trinken? 34 Er aber sprach zu ihnen: Ihr könnt doch nicht die Hochzeitsgäste fasten lassen, solange der Bräutigam bei ihnen ist? 35 Es werden aber Tage kommen, und, wann der Bräutigam von ihnen weggenommen sein wird, dann, in jenen Tagen, werden sie fasten. 36 Er sagte aber auch ein Gleichnis zu ihnen: Niemand setzt einen Flicken von einem neuen Gewand auf ein altes Gewand; sonst wird er ja das neue nur zertrennen, und der Flicken von dem neuen passt nicht zum alten. 37 Auch füllt niemand jungen Wein in alte Schläuche; sonst wird ja der junge Wein die Schläuche ‹nur› zerreißen, und er selbst wird ausfließen, und die Schläuche werden verloren sein; 38 sondern junger Wein ist in neue Schläuche zu füllen, und beide werden zusammen erhalten. 39 Und niemand, der alten getrunken hat, will sogleich neuen; denn er spricht: Der alte ist besser.
(Lk 5, 33-39)*
* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.