Evangelium nach Lukas. Kapitel 14: 16 Er aber sprach zu ihm: Ein Mensch machte ein großes Gastmahl und lud viele ein. 17 Und er sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Gastmahls, um den Geladenen zu sagen: Kommt; denn schon ist alles bereit. 18 Und sie fingen alle einhellig an, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe ein Feld gekauft und bin genötigt, hinauszugehen und es anzusehen; ich ersuche dich, halte mich für entschuldigt. 19 Und ein anderer sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe hin, sie zu prüfen; ich bitte dich, halte mich für entschuldigt. 20 Und ein anderer sprach: Ich habe eine Frau geheiratet und kann deshalb nicht kommen. 21 Und jener Knecht kam herbei und berichtete dies seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knecht: Gehe eilends hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt, und führe die Armen, Krüppel, Lahmen und Blinden hier herein. 22 Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, wie du angeordnet hast, und noch ist Platz. 23 Und der Herr sprach zu dem Knecht: Gehe hinaus an die Wege und Zäune und nötige sie hereinzukommen, damit mein Haus voll werde. 24 Denn ich sage euch, dass nicht einer jener Männer, die geladen waren, mein Gastmahl schmecken wird. (Lk 14, 16-24)*

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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.