Evangelium nach Johannes. Kapitel 8: 31 Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm glaubten: Wenn ihr in meinem Worte bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger; 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien. 33 Sie antworteten ihm: Same Abrahams sind wir und sind nie jemandes Knechte gewesen. Wie sagst du: Ihr werdet frei werden? 34 Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde. 35 Der Knecht aber bleibt nicht im Haus auf ewig; der Sohn bleibt auf ewig. 36 Wenn nun der Sohn euch befreit, werdet ihr wirklich frei sein. 37 Ich weiß, dass ihr Same Abrahams seid; aber ihr sucht mich zu töten, weil mein Wort keinen Raum in euch hat. 38 Ich rede, was ich bei meinem Vater gesehen habe, und ihr nun tut, was ihr bei eurem Vater gesehen habt. 39 Sie antworteten und sprachen zu ihm: Unser Vater ist Abraham. Jesus spricht zu ihnen: Wenn ihr Kinder Abrahams wäret, würdet ihr die Werke Abrahams tun; 40 jetzt aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der die Wahrheit zu euch geredet hat, die ich von Gott gehört habe; dies hat Abraham nicht getan. 41 Ihr tut die Werke eures Vaters. Sie sagten nun zu ihm: Wir sind nicht durch Unzucht gezeugt; wir haben einen Vater, Gott. 42 Jesus sprach nun zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben; denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn ich bin auch nicht von mir selbst aus gekommen, sondern jener hat mich gesandt. (Joh 8, 31-42)*

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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.