Evangelium nach Johannes. Kapitel 6: 5 Als nun Jesus die Augen erhob und sah, dass eine große Volksmenge zu ihm kommt, spricht er zu Philippus: Woher sollen wir Brote kaufen, damit diese essen? 6 Dies aber sagte er, um ihn zu versuchen; denn er selbst wusste, was er tun wollte. 7 Philippus antwortete ihm: Brote für zweihundert Denare reichen ihnen nicht aus, damit jeder von ihnen auch nur ein wenig bekomme. 8 Einer von seinen Jüngern, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, spricht zu ihm: 9 Es ist ein Knabe hier, der fünf Gerstenbrote und zwei Fische hat; aber was ist das für soviele? 10 Jesus aber sprach: Sorget dafür, dass die Menschen sich lagern. Es war aber viel Gras an dem Ort. Es lagerten sich nun die Männer, an Zahl etwa fünftausend. 11 Jesus aber nahm die Brote, und als er gedankt hatte, teilte er sie den Jüngern aus, die Jünger aber denen, die da lagen; gleicherweise auch von den Fischen, soviel sie wollten. 12 Wie sie aber satt waren, spricht er zu seinen Jüngern: Sammelt die übriggebliebenen Brocken, damit nichts zugrunde gehe. 13 Sie sammelten nun und füllten zwölf Körbe mit den Brocken von den fünf Gerstenbroten, welche denen, die gegessen hatten, übriggeblieben waren. 14 Als nun die Menschen das Zeichen sahen, das Jesus getan hatte, sprachen sie: Dieser ist wahrhaftig der Prophet, der da kommt in die Welt. (Joh 6, 5-14)*

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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.