Evangelium nach Johannes. Kapitel 3: 22 Danach kamen Jesus und seine Jünger in das judäische Land, und dort verweilte er mit ihnen und taufte. 23 Aber auch Johannes taufte zu Änon, nahe bei Salim, weil dort viel Wasser war; und sie kamen herbei und wurden getauft. 24 Denn Johannes war noch nicht ins Gefängnis geworfen.
25 Es entstand nun eine Auseinandersetzung zwischen einigen von den Jüngern des Johannes und einem Juden über die Reinigung. 26 Und sie kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Rabbi, der jenseits des Jordan mit dir war, dem du Zeugnis gegeben hast, siehe, der tauft, und alle kommen zu ihm. 27 Johannes antwortete und sprach: Kein Mensch kann etwas empfangen, wenn es ihm nicht vom Himmel gegeben ist. 28 Ihr selbst bezeuget mir, dass ich gesagt habe: Nicht ich bin der Christus, sondern dass ich vor ihm hergesandt bin. 29 Wer die Braut hat, ist der Bräutigam. Der Freund des Bräutigams aber, der dabeisteht und ihn hört, freut sich voller Freude über die Stimme des Bräutigams. Diese meine Freude ist nun erfüllt. 30 Jener muss wachsen, ich aber kleiner werden. 31 Wer von oben kommt, ist über allen; wer aus Erde stammt, ist aus Erde und redet aus Erde. Wer vom Himmel kommt, ist über allen, 32 und was er gesehen und gehört hat, das bezeugt er; doch sein Zeugnis nimmt keiner an. 33 Wer sein Zeugnis annimmt, hat damit besiegelt, dass Gott wahrhaftig ist. (Joh 3, 22-33)*

Zum Orthodoxen Kalender   Zurück zur letzten Seite.

* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.