Evangelium nach Johannes. Kapitel 12: 36 Solange ihr das Licht habt, glaubt an das Licht, damit ihr Söhne des Lichtes werdet. Dies redete Jesus und ging weg und verbarg sich vor ihnen.
37 Obwohl er aber so viele Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie nicht an ihn, 38 so dass das Wort des Propheten Isaïas erfüllt würde, das er gesprochen: «Herr, wer hat unserem Hörensagen geglaubt, und wem ist der Arm des Herrn offenbart worden?» 39 Deshalb konnten sie nicht glauben, weil Isaïas wiederum gesprochen: 40 «Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, damit sie nicht sehen mit den Augen noch begreifen mit dem Herzen und umkehren, dass ich sie heile.» 41 Dies sprach Isaïas, als er seine Herrlichkeit sah und von ihm redete. 42 Gleichwohl glaubten aber auch von den Obersten viele an ihn; doch wegen der Pharisäer bekannten sie ihn nicht, damit sie nicht aus der Synagoge ausgestoßen würden; 43 denn sie liebten die Verherrlichung durch die Menschen mehr als die Verherrlichung durch Gott. 44 Jesus aber rief laut und sprach: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat; 45 und wer mich schaut, schaut den, der mich gesandt hat. 46 Ich, das Licht, bin in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe; 47 und wenn einer meine Worte hört und nicht glaubt, so richte ich ihn nicht; denn ich bin nicht gekommen, damit ich die Welt richte, sondern damit ich die Welt errette. (Joh 12, 36-47)*

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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.