Evangelium nach Johannes. Kapitel 1: 18 Keiner hat Gott je gesehen; der einziggezeugte Sohn, der am Busen des Vaters ist, jener hat den Zugang eröffnet. 19 Und dies ist das Zeugnis des Johannes, als die Juden aus Jerusalem Priester und Leviten sandten, damit sie ihn fragten: Wer bist du?, 20 da bekannte er und leugnete nicht; und ‹zwar› bekannte er: Nicht ich bin der Christus. 21 Da fragten sie ihn: Was denn? Bist du Elias? Und er sagt: Ich bin ‹es› nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein. 22 Sie sprachen nun zu ihm: Wer bist du? Damit wir denen Antwort geben, die uns gesandt haben; was sagst du von dir selbst? 23 Er sprach: Ich ‹bin› die «Stimme eines Rufenden in der Wüste: Machet gerade den Weg des Herrn», wie Isaïas, der Prophet, gesagt hat. 24 Und die Abgesandten waren von den Pharisäern. 25 Sie fragten ihn und sprachen zu ihm: Was taufst du denn, wenn du nicht der Christus bist, nicht Elias und nicht der Prophet? 26 Johannes antwortete ihnen: Ich taufe im Wasser; mitten unter euch aber steht der, den ihr nicht kennt. 27 Er ist der nach mir Kommende, der mir voraus ist. Ich bin nicht würdig, dass ich den Riemen seiner Sandale löse. 28 Dies geschah zu Bethania, jenseits des Jordan, wo Johannes taufte.
(Joh 1, 18-28)*
* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.