Heilige: Hl. Hieromärtyrer THERAPONTES von Sardis † um 256; Hl. Märtyrerin RESTITUTA und ihre Gefährten, die unter Kaiser Aurelian in Sora in Kampanien ihr Martyrium erlitten † 272; Hl. Jungfrau und Märtyrerin THEODORA und hl. Märtyrer DIDYMOS der Soldat von Alexandria † 304; Hll.
KYPRIAN,
PHOTIOS und
JONAS, Metropoliten von Moskau (Überführung der Gebeine); Ehrw. THERAPONTES, Abt von Beloje Ozero † 1597; Hll. Märtyrer, die im Faridan-Tal im Iran durch die Perser gelitten haben † im 17. Jahrhundert; Ehrw.
NILOS von Stolobnij (Überführung der Gebeine); Hl. Gerechter
JOHANNES der Russe, dessen Gebeine auf der Insel Euböa ruhen † 1730.
Westliche Heilige: Hl. LIBERIUS (Oliver) der Pilger † um 420 in Ancona; Hl.
EUTROPIUS, Bischof von Orange in der Provence † 475; Ehrw.
MELANGELL von Wales † um 590.
Ikonen der Gottesgebärerin: Gottesmutterikonen von Tupitschew und von Zypern.
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Ton 4. Tropar des hl. Märtyrerbischofs Therapon. Teilhaber an der Lebensweise der Apostel / und Nachfolger auf ihren Thronen bist du geworden / und hast so die Tat als Zugang zur Schau gefunden, Gottbegeisterter. / Deshalb hast du das Wort der Wahrheit recht verwaltet / und im Glauben gekämpft bis aufs Blut, Märtyrerbischof Therapon; / lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen. | Ton 3. Kondak des hl. Märtyrerbischofs Therapon. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau) [Eigenkomposition]) Therapon, du heiliger Märtyrerbischof von Sardis, / dein Gedächtnis feiern wir und preisen deine Heldentaten. / Denn das Blut, das dir entströmt war, als man dich peitschte, ließ ergrünen die vier dürren Geißel-Pflöcke, / an die man dich gespannt hatte, du Pfahl des
Glaubens, // für uns zur Quelle der Heilungen. | |
Gedächtnis des hl. und gerechten Johannes des Russen, des Bekenners Zum Gottesdienst |
Ton 4. Tropar des hl. und gerechten Johannes des Russen, des Bekenners. Der Herr, der dich aus dem Land deiner Gefangenschaft zu den himmlischen Wohnungen rief, / bewahrt deinen Leib unbeschadet und Heilungen spendend, gerechter Johannes; / denn in Rußland ergriffen und nach Asien verkauft, / hast du fromm inmitten der Gottlosigkeit der Hagarener in großer Geduld gelebt, / und da du hier mit Tränen gesät hast, erntest du dort mit unsagbarer Freude. / Deshalb lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen. | Ton 4. Tropar des hl. und gerechten Johannes des Russen, des Bekenners. Der dich von der Erde zu den himmlischen Wohnungen rief, / bewahrt deinen Leib nach dem Tode unversehrt, o Heiliger; / denn als Gefangener warst du nach Asien geführt worden, wo du auch Christus ähnlich wurdest. / Deshalb lege Fürbitte ein bei ihm, // dass errettet werden unsere Seelen. | Ton 4. Kondak des hl. und gerechten Johannes des Russen, des Bekenners. Jetzt hat sich das Gedächtnis deiner herrlichen Taten genaht, heiliger Vater, / und erfreut die frommen Seelen, // die dich gläubig ehren, Johannes. |
Ton 8. Kondak des hl. und gerechten Johannes des Russen, des Bekenners. (nach: Der für uns streitenden Herrscherin) An deinem ehrwürdigen Gedächtnis, Heiliger, freut sich über dich Rußland, das dich in Frömmigkeit aufgezogen, / und an deinen heilenden Reliquien erfreut sich Asien, wo du den engen Weg der Leidensgefangenschaft und der Fastenkämpfe durchlaufen; / du hast dich erwiesen als kostbares Gefäß der göttlichen Gnade; / sie erflehe auch uns, den dich Ehrenden, dass wir rufen zu dir: // Freue dich, Johannes, du nach der Gnade Benannter. | | |
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Ton 4. Tropar des Märtyrerbischofs. Teilhaber an der Lebensweise der Apostel / und Nachfolger auf ihren Thronen bist du geworden / und hast so die Tat als Zugang zur Schau gefunden, Gottbegeisterter. / Deshalb hast du das Wort der Wahrheit recht verwaltet / und im Glauben gekämpft bis aufs Blut, Märtyrerbischof Helladius; / lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen. | Ton 8. Kondak des Märtyrerbischofs. (nach: Der für uns streitenden Herrscherin) [von Gerasimus]) Wie ein fruchtreicher Ölbaum bist du aufgesproßt, du den Priesterdienst Verrichtender, / und erteilst denen die kämpferische Tauglichkeit, die das Erbarmen des Wortes erwarten. / Doch als Märtyrer und strahlender Lichtstern des Glaubens führe uns zur gottbegeisterten Erkenntnis, // die wir rufen zu dir: Freue dich, Vater Helladius. | |
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 12:16-21) (30.11.2025)
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten
(Eph. 4:1-6; Lk. 12:16-21)
(30.11.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir kommen heute wieder auf den reichen Mann zu sprechen, der sich über eine gute Ernte und damit verbunden üppige Erträge freuen konnte. Er war wohl kein Halunke, kein Gesetzesbrecher, doch wandte er seinen Blick einzig und allein auf die horizontale Ebene. Die Sorge um den Reichtum (vgl. Mt. 13:22;...
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Predigt zum 24. Sonntag nach Pfingsten über die Nächstenliebe und die Liebe zu Gott (Lk 10, 25-37), 23.11.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
im heutigen Evangelium erfahren wir, was wir tun müssen, um das ewige Leben zu ererben. Die Antwort darauf gibt uns der Jüngling:
„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deiner ganzen Kraft und aus deinem ganzen Verstande und deinen Nächsten wie dich selbst.“
Nun, wenn wir das Ganze rückwärts lesen, dann kommen wir der...
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Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 10:25-37) (23.11.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Lesung aus dem Evangelium nach Lukas ist eine perfekte Anweisung für Neulinge beim Beichten bzw. für solche, die auch nach vielen Jahren „nicht recht wissen, was sie zu beichten hätten“. Der Herr bestätigt im Gespräch mit einem Gesetzeslehrer, dass das erste Gebot im Gesetz (vgl. Mt. 22:36-38) zum Leben führt. Bei Lukas heißt es im Wortlaut: „Du sollst den Herrn, deinen...
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Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph.. 4:1-6; Lk. 18:18-27) (15.12.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
vor einiger Zeit sah ich einen Clip des bekannten Comedians Volker Pispers, der manchmal wirklich sehr treffende satirische Kommentare zu diversen innen- und außenpolitischen Themen abliefert. Auf humoristische Art kam er auch auf das Christentum zu sprechen und brachte als Beispiel für die „exakte Erfüllung des Evangeliums“ die Worte des Herrn vor: „Verkauf alles, was du hast, verteil das Geld an die Armen, und...
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Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6:11-18; Lk. 10:25-37) (24.11.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Dialog unseres Herrn mit einem Gesetzeslehrer ist ein weiteres Beispiel für die zwielichtige Erscheinung der Feinde Christi. Sie alle haben eines gemeinsam: sie kennen das Gesetz Gottes aus dem Effeff und meinen, damit allen anderen in der virtuell theokratischen Gesellschaft Israels, tatsächlich jedoch viel mehr in der mondänen Kultur der griechisch-römischen Welt überlegen zu sein. Ihre Gelehrtheit war unter der in religiösen Belangen...
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Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 10:25-37) (26.11.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
die beiden uns heute angebotenen Lesungen sind wie zwei Seiten einer Medaille – sie zeigen uns den Weg des Heils a) durch die vollkommene Einmütigkeit im Glauben innerhalb des Leibes Christi sowie b) durch die tätige Nächstenliebe über jegliche konfessionellen, ethnischen und politischen Grenzen hinweg.
Wenden wir uns zuerst der Lesung aus dem Epheserbrief zu. Der im Gefängnis sitzende Apostel ermahnt die Gemeinde in...
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Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 10:25-37) (27.11.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
das wohl bekannteste („populärste“) Gleichnis unseres Herrn Jesus Christus hat uns der Evangelist Lukas übermittelt. Wer, so wie ich, das Glück einer Glaubensunterweisung in seiner Kindheit hatte, der erinnert sich wohl sehr gerne an die bildhaften Erzählungen aus der Heiligen Schrift, die gleichermaßen Kinder und Erwachsene, Einfache und Gebildete faszinieren. Den Anlass für das Gleichnis vom barmherzigen Samariter bietet die Frage eines Gesetzeslehrers an...
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Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 10:25-37) (29.11.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
ein Gesetzeslehrer, der unserem Herrn wohl schon oftmals zugehört und bestens von Dessen Lehre unterrichtet war, will Ihn auf die Probe stellen, indem er die folgende Frage an Ihn richtet: „Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Lk. 10:25). Als ihm der Herr die Gegenfrage stellt: „Was steht im Gesetz? Was liest du dort?“ (10:26), entgegnet dieser: „Du sollst den Herrn, deinen...
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Lk 10,25-37_Gal 2,11-18 (10.11.2019_8.Lukassonntag)
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
das Evangelium des heutigen Sonntags (Lk 10,25-37) ruft uns das Gleichnis vom barmherzigen Samariter ins Gedächtnis. In diesem Gleichnis führt uns Jesus Christus vor Augen, dass der Weg in das ewige Leben durch zwei Leitplanken gesäumt ist: Die Liebe zu Gott und die Liebe zu unserem Nächsten. (V.25-27) Wie die Leitplanken auf den Autobahnen uns in der Spur halten sollen, so tut dies...
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Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 13:10-17) (08.12.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
der hl. Apostel Paulus schrieb an die Epheser: „Ich, der ich um des Herrn willen im Gefängnis bin, ermahne euch, ein Leben zu führen, das des Rufes würdig ist, der an euch erging. Seid demütig, friedlich und geduldig, ertragt einander in Liebe, und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält. Ein Leib und ein Geist, wie euch...
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Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:4-10; Lk. 10:25-37) (24.11.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute wird unser Herr Jesus Christus ganz konkret von einem Gesetzeslehrer auf die Probe gestellt: "Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?" (Lk. 10:25). Der Fragesteller kennt die Antwort auf die Frage aller Fragen selbst schon, auch der Herr weiß, dass Sein gesetzeskundiger Gegenüber die Antwort weiß (s. 10:26). In den Parallelstellen bei Matthäus (22:34-40) und Markus (12:28-34) liefert der...
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Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-19; Lk. 10:25-37) (25.11.2018)
"Hab acht, mein Volk, auf mein Gesetz, neigt euer Ohr zu den Worten meines Mundes.
Öffnen will ich meinen Mund in Gleichnissen, sprechen über die Rätsel des Anfangs."
(Ps. 77:1-2)
Liebe Brüder und Schwestern,
erneut sehen wir uns heute einem Gleichnis gegenüber, das mit allen anderen Gelichnissen des Herrn die Prophezeiung aus dem Buch der Psalmen (s.o.) erfüllt. Gleichnisse eignen sich einfach vorzüglich, um in irdischer Sprache...
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Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 8:41-56) (18.11.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
erneut wird uns heute die Erzählung vom Zweifach-Wunder des Herrn angeboten. Auf dem Weg in das Haus des Synagogenvorstehers, wo Er dessen todkranke Tochter heilen will, wird unser Herr inmitten der Ihn bedrängenden Volksmenge von einer Frau berührt, die daraufhin sofort von ihrem Blutfluss geheilt wird. Auch die inzwischen verstorbene Tochter des Jairus lässt unser Herr, im Hause des Synagogenvorstehers angekommen, wieder vom Todeslager...
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Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5: 8-19; Lk. 10: 25-37) (29.11.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
ein vermeintlich marginaler Aspekt aus dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter regt bei genauerem Hinsehen zu tiefgründigerem Nachdenken an. Die Frage der Nächstenliebe soll hier anhand nur eines, dafür aber aussagekräftigen Verses eingehend behandelt werden: „Am anderen Morgen holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: ´Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn...
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Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4: 1-6; Lk. 18: 18-27) (15.12.2013)
Liebe Brüder und Schwestern,
die an den Herrn in der heutigen Lesung gerichtete Frage eines der „führenden Männer“: „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Lk. 18: 18) bringt uns gleichsam in medias res zur Auseinandersetzung mit der Frage aller Fragen, nämlich der nach der Erlangung des ewigen Lebens. Diese Auseinandersetzung beschäftigt uns ganz besonders während des 40-tägigen vorweihnachtlichen Fastens, das...
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.