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Ton 8. Tropar des Fests. Mehr als die Sonne leuchtet nun das Bild deines Kreuzes, / das du vom heiligen Berge bis zur Schädelstätte ausgebreitet hast; / deine Stärke in ihm machtest du, Erretter, deutlich; / durch dieses stärktest du auch unsere gläubigen Könige; / stets bewahre sie im Frieden auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, // Christus Gott, und errette uns. | Ton 4. Kondak des Fests. (slawisches Kondak. Nach: O der du freiwillig erhöht wardst) Geöffnet hat die verschlossenen Himmel das allreine Kreuz / und im Himmel ließ es ringsum sichtbare Strahlen über der Erde aufgehen. / Da wir die Erleuchtung seiner Wirkkraft empfangen haben, / werden wir zum nie untergehenden Licht geführt, // und in Kämpfen haben wir es als Friedenswaffe, als göttliches Siegeszeichen. | Ton 8. Kondak des Fests. (griechisches Kondak. Nach: Der für uns streitenden Herrscherin) O dreimalseliges und allehrwürdiges Kreuz, geheiligt werde ich, wenn ich in Hymnen besinge und verehre / dich, an welchem Christus erhöht die Welt errettet hat. / Komme doch zuvor, rette durch deine Macht und befreie mich aus mannigfaltigen Gefahren, // dass ich rufe zu dir: Freue dich, du seliges Holz. |
Gedächtnis unseres gottsel. Vaters Nil von der Sora, des Wundertäters Zum Gottesdienst |
Ton 4. Tropar des gottsel. Vaters Nil von der Sora, des Wundertäters. Du hast dich, nach davidischer Weise fliehend, von der Welt ferngehalten / und alles in ihr für Unrat erachtet; / an einem stillen Ort hast du Wohnung genommen / und wurdest von geistlicher Freude erfüllt, unser Vater Nil. / Du wolltest Gott allein dienen, bist aufgeblüht wie eine Palme / und hast wie ein fruchtreicher Weinstock die Kinder der Wüste vermehrt. / Deshalb rufen wir dankbar: / Ehre dem, der dir Kraft gab im Kampfe des Lebens in der Wüste; / Ehre dem, der dich in Rußland erwählte / als außergewöhnlichen Regelstifter für die Einsiedler; // Ehre dem, der uns durch deine Fürbitten errettet. | Ton 1. Tropar des gottsel. Vaters Nil von der Sora, des Wundertäters. Das weltliche Leben hast du verachtet und die Lärmerei des Lebens geflohen, / unser gottseliger und gotttragender Vater Nil; / du hast nicht gesäumt, die paradiesischen Blumen aus den Schriften der Väter zu sammeln, / und nachdem du in der Wüste Wohnung genommen, bist du aufgeblüht wie die Lilie des Feldes. / Daher bist du auch hinübergegangen in die himmlischen Wohnungen. / Lehre auch uns, die wir dich würdig ehren, zu gehen auf deinem Königsweg, // und bitte für unsere Seelen. | Ton 3. Kondak des gottsel. Vaters Nil von der Sora, des Wundertäters. Geduldig hast du die eitlen Gewohnheiten und weltlichen Sitten deiner Brüder erduldet; / du hast die Stille der Wüste gefunden, gottseliger Vater, / wo du durch Fasten, Nachtwachen und unaufhörliches Gebet in Mühen kämpftest, / und hast uns durch deine Lehren die rechten Pfade gewiesen, um zum Herrn zu gehen. // Deshalb auch ehren wir dich, allseliger Nil. |
Ton 8. Kondak des gottsel. Vaters Nil von der Sora, des Wundertäters. (nach: Der für uns streitenden Herrscherin) Um der Liebe Christi willen hast du dich entfernt vom weltlichen Aufruhr / und mit freudiger Seele in der Wüste Wohnung genommen, in der du gut gekämpft hast. / Wie ein Engel hast du auf Erden gelebt, Vater Nil; / denn in Nachtwachen und Fasten hast du deinen Leib aufgezehrt um des ewigen Lebens willen. / Dessen wurdest du nun gewürdigt und stehest im Licht der unsagbaren Freude mit den Heiligen vor der Allheiligen Dreiheit. / Indem wir, deine Kinder, niederfallen, bitten wir dich: Lege Fürbitte ein, / dass wir bewahrt werden von jedem Anschlag und von den bösen Widrigkeiten der sichtbaren und unsichtbaren
Feinde, // und dass errettet werden unsere Seelen. | | |
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum Hochfest der Weltweiten Erhöhung des Kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes unseres Herrn und Gottes und Erlösers Jesus Christus / 17. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 1:18-24; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2026)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute verherrlichen wir das Kreuz, auf dem unser Herr Jesus durch Sein heilbringendes Leiden die Welt erlöst hat. Das lebensspendende Kreuz Christi wurde auf geheimnisvolle Weise im Alten Testament angekündigt und findet im Neuen Testament seine Erfüllung. Es folgt nun eine Aneinanderreihung der wichtigsten allegorischen Weissagungen über das Kreuz Christi:
- Das Kreuz Christi ist der wiederhergestellte „Baum des Lebens“ aus dem Garten...
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Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1 Kor 1,18-24, Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35), 27.09.2026
Liebe Brüder und Schwestern,
wir feiern heute das Hochfest der Kreuzerhöhung. Es ist so ungefähr Halbzeit zwischen dem letzten und dem kommenden Osterfest. Die heilige Kirche lässt uns damit wieder ins Gedächtnis rufen, welchen Leidensweg Christus für uns ging und, wie Er durch seine Auferstehung den Weg unserer Errettung bereitete.
Dem Kreuz sind mehrere Gedenktage im Kirchenjahr gewidmet, in der Großen Fastenzeit die Kreuzverehrung, dann in der Karwoche selbst,...
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Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 10:25-37) (23.11.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Lesung aus dem Evangelium nach Lukas ist eine perfekte Anweisung für Neulinge beim Beichten bzw. für solche, die auch nach vielen Jahren „nicht recht wissen, was sie zu beichten hätten“. Der Herr bestätigt im Gespräch mit einem Gesetzeslehrer, dass das erste Gebot im Gesetz (vgl. Mt. 22:36-38) zum Leben führt. Bei Lukas heißt es im Wortlaut: „Du sollst den Herrn, deinen...
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Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:4-10; Lk. 8:41-56) (16.11.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute werden wir mit den folgenden Worten des Apostels Paulus aus seinem Sendschreiben an die Gemeinde in Ephesos konfrontiert: „Gott aber, Der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in Seiner großen Liebe, mit der Er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr gerettet. Er hat uns mit Christus auferweckt und uns...
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Predigt zum 23. Sonntag nach Pfingsten über den heiligen Großmärtyrer Georg (Lk 8,41-56/Lk 21,12-19), 16.11.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
heute gedenken wir eines der meistverehrten Heiligen in Ost und West, des heiligen Großmärtyrers Georg.
Seinen Namen tragen viele Menschen, doch teilweise wissen sie gar nichts darüber. So sind im deutschen die Vornamen Jürgen und Jörg oder auch im süddeutschen Raum Schorsch von Georg abgeleitet; im slawischen ist es zum Beispiel Yuri, im italienischen Giorgio, im spanischen Jorge.
Städte, wie Moskau, London, Rio de Janeiro,...
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Predigt zum Hochfest der Weltweiten Erhöhung des Kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes des Herrn (1 Kor. 1:18-24; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
obwohl der historische Anlass zur Feier der Weltweiten Erhöhung des Kostbaren und lebenspendenden Kreuzes des Herrn nicht biblischen Ursprung ist, kann man aus theologischer Sicht sehr wohl die Feier unserer Erlösung durch den Kreuztod Christi auf Grundlagen der Heiligen Schrift zurückführen, und zwar sowohl des Alten als auch des Neuen Bundes. Man kann sogar davon sprechen, dass sich in Gestalt des Kreuzes der...
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Predigt zum Hochfest der Weltweiten Erhöhung des Kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes des Herrn (1 Kor. 1:18-24; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
obwohl der historische Anlass zur Feier der Weltweiten Erhöhung des Kostbaren und lebenspendenden Kreuzes des Herrn nicht biblischen Ursprung ist, kann man aus theologischer Sicht sehr wohl die Feier unserer Erlösung durch den Kreuztod Christi auf Grundlagen der Heiligen Schrift zurückführen, und zwar sowohl des Alten als auch des Neuen Bundes. Man kann sogar davon sprechen, dass sich in Gestalt des Kreuzes der...
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Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 13:10-17) (08.12.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Erzählung von der Heilung einer seit achtzehn Jahren vom Satan gefesselten Frau (s. Lk. 13:16) in einer Synagoge am Sabbat hat tiefen Symbolcharakter. Sinnbildlich verkörpert die Frau mit dem verkrümmten Rücken unsere heutige Gesellschaft, denn die uns plagenden Dämonen (vgl. 13:11) erlauben uns nicht, unseren zur Erde gerichteten Blick gen Himmel zu wenden. Nun aber kommt unser Herr Jesus Christus und erlöst...
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Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:41-56) (17.11.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir behandeln heute die nachfolgenden Zeilen aus dem Galaterbrief, die bei entsprechender Betrachtung wegweisend und grundlegend für das gesamte geistliche Leben sind. Der Apostel schreibt: „Weil wir aber erkannt haben, dass der Mensch nicht durch Werke des Gesetzes gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir dazu gekommen, an Christus Jesus zu glauben, damit wir gerecht werden durch den Glauben...
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Predigt zum 24. Sonntag nach Pfingsten über die Heilung der blutflüssigen Frau und Auferweckung der Tochter des Jairus (Lk 8,41-56), 19.11.2023
Warum haben viele Menschen in unserer Gesellschaft Gott aus ihrem Leben entfernt? In Deutschland steuern wir darauf zu, dass die Christen in der Minderzahl sind. Eine Erklärung wäre: uns geht es gut – auch ohne Gott – eigentlich stört er nur, unser Leben zu genießen.
Doch manchmal passiert es, dass wir – bildlich gesprochen – vor einem Scherbenhaufen stehen, dass Dinge passieren, über die wir de facto machtlos sind....
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Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 8:41-56) (19.11.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Evangelist Lukas erzählt uns heute, wie unser Herr mit Seinen Jüngern aus dem Land der Gadarener zurück in Seine Stadt kommt und dort von einer riesigen Menschenmenge erwartet wird, die sich um Ihn drängt. Gleich wird Er in das Haus des Jairus gerufen werden und unterwegs mit der an Bluterkrankheit leidenden Frau zusammenkommen. Wir beobachten bei Markus die gleiche Abfolge der beiden Ereignisse...
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Predigt zum Hochfest der Weltweiten Erhöhung des Kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes des Herrn (1 Kor. 1:18-24; Mt. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
historisch gründet das Fest der Kreuzerhöhung in der Auffindung des Kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes unseres Herrn und Gottes Jesus Christus durch die heilige Kaiserin Helena anno 326 und in der Rückeroberung dieser größten Reliquie der Christenheit durch den römischen Kaiser Heraklios von den Persern im Jahre 630. Spirituell ist die Kreuzerhöhung aber mit dem Sieg des ersten christlichen Kaisers Konstantin gegen seine Widersacher verbunden,...
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Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1 Kor. 1:18-24; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Mysterium unserer Erlösung durch den Menschensohn ist unergründlich. Der Mensch gewordene Sohn Gottes hatte ja unsere gefallene Natur angenommen, um uns von den Qualen des Todes zu erlösen. Somit steht das Mysterium der Menschwerdung Gottes ständig im Mittelpunkt unserer Betrachtung. „Gott wurde (dem Wesen nach) Mensch, damit der Mensch (der Gnade nach) wie Gott werden konnte“. Durch Taufe, Myronsalbung, Buße und Kommunion können...
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Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:4-10; Lk. 8:41-56) (20.11.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
nach der Austreibung der Dämonen aus dem Besessenen von Gerasa fährt der Herr wieder zurück an das entgegengesetzte Ufer nach Kafarnaum. Trotz des wunderbaren Zeichens im Lande der Gedarener war Seine Mission, in nackten Zahlen ausgedrückt, scheinbar ein Misserfolg. Der betriebene Aufwand steht in keinem Verhältnis zum erzielten Erfolg: ein einziger Bewohner – der von Christus Geheilte – konnte im ganzen Land für das...
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Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 10:25-37) (27.11.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
das wohl bekannteste („populärste“) Gleichnis unseres Herrn Jesus Christus hat uns der Evangelist Lukas übermittelt. Wer, so wie ich, das Glück einer Glaubensunterweisung in seiner Kindheit hatte, der erinnert sich wohl sehr gerne an die bildhaften Erzählungen aus der Heiligen Schrift, die gleichermaßen Kinder und Erwachsene, Einfache und Gebildete faszinieren. Den Anlass für das Gleichnis vom barmherzigen Samariter bietet die Frage eines Gesetzeslehrers an...
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Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6:11-18; Lk. 8:41-56) (21.11.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir erfahren in der heutigen Lesung aus dem Evangelium von zwei Wundern des Herrn, die Er in kürzester zeitlicher Abfolge vollbringt. So heilt der Herr vor der Erweckung der zwölfjährigen Tochter des Synagogenvorstehers eine Frau, die seit zwölf Jahren an Blutfluss gelitten hatte. Obwohl es sich bei dem Doppelwunder nicht um Gleichnisse, sondern um historische Fakten handelt, enthalten auch diese eine tiefe allegorische Symbolik.
Zunächst wäre da...
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Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1 Kor. 1:18-24; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
symbolisch für den Sieg des Christentums steht die Erscheinung des Kreuzzeichens dem hl. Konstantin dem Großen vor der Entscheidungsschlacht um die Herrschaft in Rom. Er ließ darauf hin sein zahlenmäßig weit unterlegenes Heer unter dem Zeichen des Kreuzes aufmarschieren und schlug 312 seinen Rivalen Maxentius an der Milvinischen Brücke vernichtend.
Mit Kaiser Konstantin begann eine neue, die christliche Epoche der Weltgeschichte. Politischer, kultureller, wirtschaftlicher und vor allem...
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Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 8:41-56) (22.11.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir befassen uns heute mit zwei kurz aufeinander folgenden Wundern: der verheimlichten Heilung der an Blutfluss leidenden Frau, die der Herr öffentlich macht (s. Lk. 8:45-47), und der offensichtlichen Erweckung der Tochter des Synagogenvorstehers, die der Herr zu verbergen versucht (s. 8:52,56).
Versetzen wir uns in die Situation der Beteiligten: Zunächst ist da Jairus, dessen einziges Kind im Sterben liegt. Er hörte von den zahlreichen Wundern des...
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Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (2 Kor. 6:1-10; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
die historischen Ursprünge für den heutigen Festtag der Erhöhung des Kostbaren und Lebensspendenden Kreuzes unseres Herrn Jesu Christi liegen in zwei lange zurückliegenden Ereignissen: der Auffindung des Heiligen Kreuzes durch die heilige Kaiserin Helena (AD 326) und der Rückführung desselben aus der persischen Gefangenschaft durch den Kaiser Herakleios (AD 629).
Zwei Ereignisse, die ohne Zweifel kirchenhistorisch bedeutungsvoll sind. Doch welchen Bezug haben sie zu...
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Lk 18,35-43_Eph 2,14-22 (01.12.2019_3. Sonntag der Adventsfastenzeit)
Liebe Brüder und Schwestern,
im Evangelium des letzten Sonntags (Lk 18,18-27) begegnete uns ein reicher Oberster, welcher Jesus danach fragte, was er zu tun habe, um das ewige Leben zu erlangen. Dieser reiche Mann war geschult in dem Gesetz und reich in dem Wissen um die Gebote: Er töte nicht, er stahl nicht, er log nicht und er ehrte seinen Vater und seine Mutter. Und doch ging er traurig...
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Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 12:16-21) (01.12.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom reichen Mann, auf dessen Feldern eine gute Ernte stand ist schlicht verfasst, auf Anhieb verständlich – und stellt doch einen wahren Ozean an möglichen tiefgründigen Gedankengängen dar. Dieser Mann muss wunschlos glücklich sein. Reichtum!!! ... Aber eine volkstümliche Weisheit besagt, dass nur der wirklich reich ist, der mit dem zufrieden ist, was er hat. Demnach kann ein Millionär „arm“ sein, während...
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Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6:11-18; Lk. 8:41-56) (17.11.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
Metropolit Anthony (Bloom, + 2004) sprach mit einer Dame, die sich beklagte, da sie unentwegt zu Hause betete, Gott sie aber nicht erhörte. Darauf hin fragte sie der Metropolit: „Wenn sie etwas von einem Mitmenschen wollen, ihn um etwas bitten, - reden dann nur sie oder lassen sie den Gesprächspartner auch etwas sagen?“ - „Na, sicher doch. Ich will ja seine Antwort hören“. -...
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Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1. Kor. 1: 18-24; Joh. 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35) (27.09.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
wenn zum Hochfest der Kreuzerhöhung im Evangelium das frevelhafte Gericht über unseren Herrn Jesus Christus vor Pilatus, die gesetzlose Verurteilung, der Kreuzweg, die Kreuzigung, die Inobhutnahme der Mutter des Herrn durch den Evangelisten Johannes und der lebensspendende Tod Christi verkündet werden, fühlen wir uns für einen Augenblick in den Großen Freitag versetzt. Es ist die Geschichte des Verrates der Menschen an Gott, und es...
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Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1. Kor. 1: 18-24; Joh. 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35) (27.09.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
am Herrentag vor Kreuzerhöhung hörten wir folgenden Leitsatz des Evangeliums: "(...) Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass Er Seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat" (Joh. 3:16). Wenn es einen Satz gibt, in dem das ganze Evangelium zusammengefasst werden kann, dann wohl in diesem. Er drückt wahrscheinlich am deutlichsten die Frohe...
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Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 8:41-56) (18.11.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
erneut wird uns heute die Erzählung vom Zweifach-Wunder des Herrn angeboten. Auf dem Weg in das Haus des Synagogenvorstehers, wo Er dessen todkranke Tochter heilen will, wird unser Herr inmitten der Ihn bedrängenden Volksmenge von einer Frau berührt, die daraufhin sofort von ihrem Blutfluss geheilt wird. Auch die inzwischen verstorbene Tochter des Jairus lässt unser Herr, im Hause des Synagogenvorstehers angekommen, wieder vom Todeslager...
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Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 8:26-39) (11.11.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
obwohl es sich bei Erzählungen wie der von der Dämonenaustreibung im Lande der Gerasener nicht um ein Gleichnis, sondern um die Schilderung eines realen Ereignisses handelt, haben solche Berichte fast immer auch einen übertragenen Sinn - im Falle der Geschehnisse am östlichen Ufer des Sees Genezareth ist dieser allegorische Gehalt einer, der die menschliche Tragik im höchsten Maße zutage fördert. Worin besteht aber diese...
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Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1. Kor. 1: 18-24; Joh. 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35) (27.09.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
am Herrentag vor Kreuzerhöhung hörten wir folgenden Leitsatz des Evangeliums: "(...) Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass Er Seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat" (Joh. 3:16). Wenn es einen Satz gibt, in dem das ganze Evangelium zusammengefasst werden kann, dann wohl in diesem. Er drückt wahrscheinlich am deutlichsten die Frohe...
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Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6: 11-18; Lk. 8: 41-56) (20.11.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
im abschließenden Absatz seines Briefes an die Galater schreibt der Apostel Paulus: "Ich aber will mich allein des Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, rühmen, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt. Denn es kommt nicht darauf an, ob einer beschnitten oder unbeschnitten ist, sondern darauf, dass er neue Schöpfung ist. Friede und Erbarmen komme über alle, die sich von diesem Grundsatz...
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Predigt zum 8. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 1: 10-18; 1. Kor. 1: 18-24; Mt. 14: 14-22; Joh. 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35) (14.08.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
mit dem heutigen Fest des Heraustragens des Kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes beginnt die Fastenzeit vor dem Fest des Entschlafens der Allheiligen Gottesgebärerin. Die Begeisterung für das Fasten im Sommer, wenn die Nachbarn auf dem Balkon oder im Schrebergarten ihren Grill anwerfen, hält sich bei uns bekanntlich in Grenzen. Dabei vergessen wir allzu leicht, dass Fasten eigentlich nur dann einen Sinn hat, wenn es mit...
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Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2: 14-22; Lk. 8: 26-39) (15.11.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
im heute vorgelesenen Abschnitt aus dem Brief an die Epheser behandelt der hl. Apostel Paulus das Verhältnis der Juden und Heiden zueinander im Kontext ihrer Vereinigung mit Christus in der Kirche: „Er (Jesus Christus) ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden) und riss durch Sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft zwischen beiden nieder. Er hob das Gesetz samt seinen...
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Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1. Kor. 1: 18-24; Joh. 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35) (27.09.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Christentum wurde zu Beginn des Mittelalters zur Weltreligion – nicht mit Feuer und Schwert, nicht durch militärische Eroberung, auch nicht durch einen Umsturz, sondern durch Gottes direkten Eingriff. Dabei taten die Christen drei Jahrhunderte von sich aus nichts, um an politischem Einfluss zu gewinnen. Man verzichtete sogar um den Preis grausamster Verfolgungen auf die Anerkennung durch den Staat, um die unverfälschte Reinheit des...
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Predigt zum Beginn der Fastenzeit vor dem Entschlafen der Theotokos / Umzug mit dem Kostbaren und Lebenspendenden Kreuz des Herrn (1. Kor. 1: 18-24; Joh. 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35) (14.08.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
am Beginn der Fastenzeit vor dem Hochfest des Entschlafens der Gottesgebärerin steht jedes Mal der Festtag zu Ehren des Kreuzes des Herrn. In Konstantinopel gab es den Brauch, das von der hl. Helena in Jerusalem entdeckte Lebenspendende Kreuz des Herrn am Vorabend des 1. August in einer Prozession aus dem Kaiserpalast zu nehmen und feierlich durch die Stadt zu tragen, wobei üblicherweise viele Kranke...
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Predigt zum 24. Sonntag nach Pfingsten (Eph. 2: 14-22; Lk. 13: 10-17) (08.12.2013)
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen Sonntag erzählt uns der Evangelist Lukas, wie der Herr am Sabbat eine Synagoge besucht und dort eine Frau heilt, die seit achtzehn Jahren einen gekrümmten Rücken hatte. Damit ruft der Herr den Unmut des Synagogenvorstehers hervor, der sich darüber empört, dass Jesus aus Nazareth in seinen Augen den Sabbat...
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.