Heilige:Hl. Märtyrer KALLIOPOS von Pompeiopolis in Kilikien † 304; Hll. Märtyrer RUFINOS der Diakon, AQUILINA und 200 Soldaten in Sinope † um 310; Ehrw. SERAPION von Ägypten † im 4. oder 5. Jahrhundert; Hl. GEORG der Bekenner, Bischof von Mytilene † nach 820; Ehrw. LEUCIOS, Abt von Wolokolamsk † 1492; Ehrw. DANIEL, Abt von Pereslawl-Salesski † 1540; Hl. SERAPION, Erzbischof von Novgorod (Erhebung der Gebeine); Hl. Hiero-Neumärtyrer ALEXEJ (Andronnikov) † 1918; Hl. Hiero-Neumärtyrer ARKADIOS † 1933; Hl. Mönchs-Neumärtyrerin EUDOKIA † 1939; Ehrw. SAVVAS der Neue von Kalymnos † 1948. Westliche Heilige: Hl. SATURNIN, Bischof von Verona † 330; Ehrw. BRYNACH, Einsiedler bei Carn-Engyle in Wales † in der Mitte des 5. Jahrhunderts; Ehrw. FINIAN, Schüler des hl. Brendan des Seefahrers, Gründer und erster Abt von Kinnitty † im 6. Jahrhundert.
Ton 1. Tropar des Sonntags. Obwohl der Stein von den Juden versiegelt war / und Soldaten deinen reinen Leib bewachten, / erstandest du am dritten Tage, Erlöser, / und schenktest der Welt das Leben. / Deshalb riefen die Mächte der Himmel dir zu, Lebenspender: / „Ehre sei deiner Auferstehung, Christus, / Ehre sei deiner königlichen Herrschaft, / Ehre deinem Heilswerk, // einzig Menschenliebender.“
Ton 1. Kondak des Sonntags. Auferstanden bist du als Gott aus dem Grabe in Herrlichkeit / und hast mitauferstehen lassen den Kosmos. / Die Natur der Sterblichen hat als Gott dich besungen, / und der Tod ist verschwunden. / Es tanzt Adam, o Gebieter, / und Eva freut sich, erlöst von den Fesseln und ruft: // Du bist es, der allen gewährt, o Christus, die Auferstehung.
Ton 4. Tropar des Märtyrers. Dein Märtyrer Kalliopius, Herr, / hat in seinem Leidenskampf den Kranz der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da er deine Kraft erhielt, / stürzte er die Tyrannen und zerknirschte den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf seine flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Ton 3. Kondak des Märtyrers. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau) Als ‹deine› heilige Mutter, die dich geboren, dich mit den Malen des Martyriums auf geweihte Weise geschmückt / und durch die heiligen Leiden dem Herrn gleichgestaltet erblickte, / da erschien sie durch freien Entschluß als einmütige Märtyrerin mit dir, / auf Gott sinnender Kalliopius; // gemeinsam mit ihr flehe inständig, dass wir Erbarmen finden.
Gedächtnis unseres gottsel. Vaters Georgius, des Bischofs von Mytilene Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des gottsel. Vaters Georgius, des Bischofs von Mytilene. Als Richtschnur des Glaubens, / als Bild der Sanftmut und Lehrer der Enthaltsamkeit / erzeigte dich deiner Herde die Wahrheit der Dinge. / Deshalb erwarbest du dir durch Demut das Hohe und durch Armut den Reichtum. / Vater Hierarch Georgius, / lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 8. Kondak des gottsel. Vaters Georgius, des Bischofs von Mytilene. (nach: Der für uns streitenden Herrscherin) Als Ackersmann der Frömmigkeit, gottbegeisterter Myste und von Gott bepflanztes Feld der Weisheit / hießest du „ein Gärtner der besten Güter“; / denn indem du die Ikone Christi verehrtest, hast du das Sinnen der Häresie widerlegt. // Daher rufen wir: freue dich, Vater Georgius.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum Herrentag n. Kreuzerhöhung / 18. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 9:6-11; Mk. 8:34-9:1; Mt. 18:23-35) (04.10.2026)
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen Herrentag nach dem Hochfest der Kreuzerhöhung, der zugleich auch den Abschluss des Festes (griech. apodosis, slaw. отдание) bildet, wird es uns um die Nachfolge Christi gehen, und zwar gemäß den soeben vernommenen Worten aus der Heiligen Schrift des Neuen Testamentes: „Ich bin mit Christus gekreuzigt worden; nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Soweit ich aber jetzt noch in dieser... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 9:6-11; Lk. 6:31-36) (12.10.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
beide heute vorgeschriebenen Lesungen haben die Mildtätigkeit zum Thema. Im zweiten Brief an die Korinther schreibt der Apostel Paulus: „Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht verdrossen und nicht unter Zwang; denn Gott liebt einen fröhlichen Geber“ (2 Kor. 9:7). Und in der Version der Bergpredigt bei Lukas sagt der Herr: „Gib jedem, der dich bittet“ (Lk. 6:30a).
In... Weiterlesen.
Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten / Synaxis aller Heiligen des Deutschen Landes (2 Kor. 6:16-7:1; Lk. 5:1-11) (05.10.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
wie es einen kirchlichen Feiertag für jeden persönlich gibt (den Namenstag), wie es auch einen kirchlichen Feiertag für die gesamte Familie gibt (bei den Serben und Mazedoniern die Slawa), und wie es für jede Landeskirche einen eigenen kirchlichen Feiertag gibt (bei den Russen ist es der Tag aller Heiligen, die im Russischen Lande aufgestrahlt sind), die alle miteinander eine Unterart des kirchlichen Festes... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor. 9:6-11; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15; Joh. 17:1-13) (27.10.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
mehrmals im Jahr feiern wir das Gedächtnis der Konzilsväter aus der Epoche der sieben Ökumenischen Konzile. Dazu lesen wir heute u.a. folgende Zeilen: „Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach! Jesus Christus ist Derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Lasst euch nicht durch mancherlei fremde Lehren irreführen; denn es... Weiterlesen.
Predigt zum Gedächtnis aller Heiligen, die in den deutschen Landen aufgestrahlt sind (Lk 5, 1-11), 06.10.2024
Liebe Brüder und Schwestern,
wir feiern heute das Gedächtnis aller Heiligen, die in den deutschen Landen aufgestrahlt sind. Im letzten Jahr wurde erstmalig dieser Festtag begangen, der immer an dem Sonntag gefeiert wird, der dem 3. Oktober am nächsten liegt – in diesem Jahr also heute.
Christ zu sein, ist unabhängig von einer Nationalität oder einer Zugehörigkeit zu einem Volk, wie auch der Apostel Paulus in seinen Briefen bemerkt... Weiterlesen.
Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis aller Heiligen des Deutschen Landes (2 Kor. 4:6-15; Lk. 5:1-11) (06.10.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
erstmals in ihrer Geschichte feiert die Russische Orthodoxe Kirche das Gedächtnis aller Heiligen, die im Deutschen Lande aufgeleuchtet sind. Für mich als in Deutschland aufgewachsenen Russen gibt es jetzt zwei solcher Tage: den Festtag Aller Heiligen des Russischen Landes feiern wir orthodoxe Deutsche seit Jahrzehnten ganz selbstverständlich als unseren Feiertag, ganz wie nun der neue Festtag Aller Heiligen des Deutschen Landes für uns Russen... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 9:6-11; Lk. 5:1-11) (08.10.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Berufung der ersten Jünger des Herrn geschieht am Ufer des Sees Genezareth in der Nähe von Kafarnaum, in welcher unser Herr für die Zeit Seiner irdischen Mission sesshaft geworden war. Gerade hatte Er in der Stadt das Wort Gottes gepredigt und war aufgebrochen, um auch anderen Städten die Frohe Botschaft vom Königtum Gottes zu bringen. Bemerkenswert ist, dass die Menschen Ihn sogar am... Weiterlesen.
Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:16-7:1; Lk. 5:1-11) (09.10.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Lesung aus dem Apostelbuch beginnt mit folgenden Worten des Apostels Paulus: „Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Wir sind doch der Tempel des lebendigen Gottes; denn Gott hat gesprochen: ´Ich will unter ihnen wohnen und mit ihnen gehen (gemeint ist das auserwählte Volk). Ich werde ihr Gott, und sie werden Mein Volk sein. Zieht darum weg aus ihrer Mitte (damit... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 9:6-11; Lk. 6:31-36) (16.10.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute wird uns wieder der Abschnitt aus dem Evangelium zur Verinnerlichung angeboten, der von der Liebe und Barmherzigkeit auch gegenüber den Feinden handelt. Es ist die theoretische Klimax der Nächstenliebe der dreieinhalbjährigen Mission Christi; die praktische erleben wir am Karfreitag (s. Mt. 27:52; Lk. 23:34). Jesus Christus ist demnach die Gekreuzigte Liebe, die personifizierte Selbstlosigkeit. Er lebte vor, dass göttliche Liebe bedingungslos, allumfassend und... Weiterlesen.
Predigt am 8.10.2022, Lk 5:1-11
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
in der Sonntagslesung aus dem Evangelium hören wir am heutigen Tag über den Fischzug des Petrus. Diese Geschichte hat man schon in diversen Auslegungsvarianten behandelt und daher ist sie uns zur Genüge bekannt. Doch wir wissen, dass das Evangelium eine unermessliche Tiefe der Wahrheit ist und kann trotz der Schlichtheit seines Inhaltes lebenswichtige Dinge enthalten.
Auch jetzt scheint mir solche auf den... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor. 9:6-11; Lk. 7:11-16) (24.10.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen Herrentag gedenkt die Heilige Kirche der Väter des 7. Ökumenischen Konzils, das im Jahre 787 in der Stadt Nicäa die Verehrung der heiligen Ikonen nach dem Bildersturm wiederherstellte. Den Vorsitz führte der Patriarch von Konstantinopel Tarasios. Dieser war kurz zuvor noch ein hoher weltlicher Würdenträger gewesen, der aber in einer für die Kirche äußerst kritischen Situation diese schwere Bürde auf sich nahm, nachdem sich... Weiterlesen.
Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Lk. 5:1-11) (10.10.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute beschäftigt uns wieder der wunderbare Fischfang auf dem See Genezareth. Wegen der großen Menschenmenge, die den Herrn am Ufer des Sees bedrängte, setzte Sich der Herr in das Boot des Simon Petrus, um von dort das Volk zu lehren. Nachdem Er Seine Predigt beendet hatte, bat der Herr Petrus, noch einmal auf den See hinauszufahren und dort die Fangnetze auszuwerfen. Dieser ist zunächst irritiert –... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 9:6-11; Lk. 5:1-11) (11.10.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute geht es in beiden Lesungen um Gottes reiche Gaben an uns Menschen. Gott verfährt unendlich weise, indem Er stets unser Seelenheil als Endziel ins Auge fasst, auch wenn dies unserem Blick verborgen bleiben mag. Aber manches kann Gott doch offenbar machen – zu unserem Verständnis.
In der heutigen Lesung aus dem Lukasevangelium hörten wir, wie der Herr am Ufer des Sees Genezareth von... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor 9:6-11; Lk. 7:11-16) (20.10.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
den historischen Hintergrund der heutigen Epistellesung bildet das von den Aposteln initiierte Hilfswerk der reichen Korinther zugunsten der notleidenden Gemeinde in Jerusalem, das „als großzügige Spende, nicht als Gabe des Geizes“ (2 Kor. 9:5) angesehen werden sollte. Anhand dieses Beispiels der praktizierten Nächstenliebe erkennen wir lehrreiche Ansätze zur Festigung einer christlichen Grundhaltung im Herzen: „Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät,... Weiterlesen.
Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Lk. 5:1-11) (06.10.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
die beiden Fischer Simon und Andreas hatten die ganze Nacht nichts gefangen, doch nachdem der Herr Jesus Christus von ihrem Boot aus zu den Menschen am Ufer gepredigt hatte, wies Er sie an, erneut auf den See hinauszufahren und ihre Netze auszuwerfen. Die Folge ihres Vertrauensbeweises war ein riesiger Fang, durch den sogar die Netze zu reißen drohten, worauf der überwältigte Simon Petrus dem... Weiterlesen.
Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 11:31-12:9; Lk. 5: 1-11) (07.10.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir erlebten in der heutigen Evangeliumslesung mit, wie unser Herr Jesus Christus Simon Petrus zum Apostelamt beruft. Von dem wunderbaren Fischfang überwältigt, fällt Petrus dem Herrn, Der Petrus schon zuvor aufgefordert hatte, Ihm nachzufolgen (s. Mt. 4:19; Mk. 1:17; Joh. 1:42), zu Füßen und bekundet Ihm das Eingeständnis seiner vollkommenen Unwürdigkeit: "Herr, geh weg von mir; ich bin ein Sünder" (Lk. 5:8). Dieses Eingeständnis... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 9: 6-11; Lk. 7: 11-16) (23.10.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Apostel-Lesung für den heutigen Tag handelt von der Barmherzigkeit und ist auf ihre Art eine Weiterführung des Schlusswortes der Evangeliums-Lesung der letzten Woche: „Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist“ (Lk. 6: 36). Der hl. Apostel Paulus schreibt in der heutigen Lesung an die Korinther: „Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät, wird reichlich ernten“ (2. Kor. 9: 6).... Weiterlesen.
Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 11: 31 – 12: 9; Lk. 5: 1-11) (11.10.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heute in der Kirche vorgetragene Abschnitt aus dem zweiten Korintherbrief ist einer der bemerkenswertesten Texte des Neuen Testaments. Der im Widerstreit mit seinen zahlreichen selbstherrlichen Opponenten liegende Apostel Paulus sieht sich in die Defensive gedrängt, so dass er zunächst seine Leiden und Mühen aufzählt und schließlich von seiner nächtlichen Flucht aus Damaskus kurz nach seiner Bekehrung erzählt. Interessant ist jedenfalls, dass sich der... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Festabschluss Kreuzerhöhung (2. Kor. 9: 6-11; Gal 2: 16-20; Mt. 18: 23-35; Mk. 8: 34 – 9: 1) (04.10.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heutige Abschnitt aus dem Galaterbrief drückt auf sehr prägnante und kontrastierende Weise die neutestamentliche Rechtfertigungslehre als Gegensatz zu den Werken des Gesetzes aus. Ihm liegt die Argumentation zugrunde, welche, kurz auf den Punkt gebracht, in die rhetorische Frage mündet: wozu brauchte es einen Erlöser, wenn uns schon das Gesetz gerechtfertigt hat?! „Denn käme die Gerechtigkeit durch das Gesetz, so wäre Christus vergeblich gestorben“... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.