Ton 3. Tropar des Sonntags. Freuen soll sich, was ist im Himmel, / jauchzen, was auf Erden. / Denn der Herr hat Macht gewirkt mit seinem Arme. / Im Tode zertrat er den Tod. / Er war der Erstgeborene der Toten, / hat uns entrissen dem Bauch des Hades // und der Welt gewährt das große Erbarmen.
Ton 3. Kondak des Sonntags. Auferstanden bist du heute aus dem Grabe, Barmherziger, / und hast uns hinausgeführt aus den Pforten des Todes. / Heute tanzt Adam und es freut sich Eva, / die Propheten aber zugleich besingen mit den Patriarchen // unaufhörlich die göttliche Kraft deiner Herrschaft.
Ton 4. Tropar des Märtyrerbischofs. Teilhaber an der Lebensweise der Apostel / und Nachfolger auf ihren Thronen bist du geworden / und hast so die Tat als Zugang zur Schau gefunden, Gottbegeisterter. / Deshalb hast du das Wort der Wahrheit recht verwaltet / und im Glauben gekämpft bis aufs Blut, Märtyrerbischof Blasius; / lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 2. Kondak des Märtyrerbischofs. (nach: Nach dem, was oben ist, strebend) Du göttlicher Sproß, unverwelkliche Blüte und trächtiger Zweig des Weinstockes Christi, / gotttragender Blasius, / erfülle mit deinem Frohmut, die im Glauben dein Gedächtnis begehen, // indem du unaufhörlich Fürbitte einlegst für uns alle.
Ton 8. Kondak des Märtyrerbischofs. (nach: Als Erstlinge der Natur) Durch die Salbung des Priestertums und das Blut des Martyriums wurdest du geschmückt, / und in den Höhen tanzend, herrlicher Blasius, strahlst du überallhin; / du betrachtest uns, die wir in deinen Tempel kommen // und in diesem dir unaufhörlich zurufen: Behüte uns alle.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 12. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 15:1-11; Mt. 19:16-26) (23.08.2026)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir begegnen heute einem jungen Mann (s. Mt. 19:20), der den Herrn mit der Frage aller Fragen konfrontiert: „Was muss ich Gutes tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Mt. 19:16). Immerhin deutet diese Fragestellung darauf, dass es ihm nicht um irdische Belange ging, sondern um himmlische, nicht um zeitliche Dinge, sondern um ewige. Das ist schon mal lobenswert. Ich bin seit beinahe dreißig... Weiterlesen.
Predigt zum 12. Sonntag nach Pfingsten über den reichen Jüngling (Mt 19, 16-26), 23.08.2026
Liebe Brüder und Schwestern,
ein großes Missverständnis beinhaltet die Meinung, dass sich Reichtum und die Möglichkeit der Errettung ausschließen. Häufig wird dann die Stelle aus der Bibel zitiert, die wir heute lasen:
„Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: Amen, ich sage euch: Ein Reicher wird schwer eingehen in das Königtum der Himmel. Wiederum aber sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass... Weiterlesen.
Predigt zum 12. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 15:1-11; Mt. 19:16-26) (31.08.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der heutigen Erzählung aus dem Evangelium kommt es gleich zu Beginn zur Sache: „Was soll ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Mt. 19:16) - fragt einer der führenden Männer, wahrscheinlich ein Gesetzeslehrer, unserem Herrn Jesus Christus. Wir können davon ausgehen, dass dieser Mann aufrichtig am Seelenheil interessiert war, zumal er sich ja, nach eigenem Bekunden, an die Gebote hielt. Aus dieser... Weiterlesen.
Predigt zum 12. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 15:1-11; Mt. 19:16-26) (15.09.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
erneut begegnen wir dem reichen Mann, der von unserem Herrn wissen will, was er zur Erlangung des ewigen Lebens tun müsse – diesmal nach der Schilderung des Evangelisten Matthäus. Der Herr, Den der Mann als Gesetzeslehrer betrachtet, zählt ihm „regelkonform“ einige der bekanntesten Gebote auf. In der Gedankenwelt des Alten Testamentes galt die buchstabengetreue Befolgung der Gebote als Grundbedingung zur Erlangung des Lebens (wenn... Weiterlesen.
Predigt zum 12. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 15:1-11; Mt. 19:16-26) (15.09.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
erneut begegnen wir dem reichen Mann, der von unserem Herrn wissen will, was er zur Erlangung des ewigen Lebens tun müsse – diesmal nach der Schilderung des Evangelisten Matthäus. Der Herr, Den der Mann als Gesetzeslehrer betrachtet, zählt ihm „regelkonform“ einige der bekanntesten Gebote auf. In der Gedankenwelt des Alten Testamentes galt die buchstabengetreue Befolgung der Gebote als Grundbedingung zur Erlangung des Lebens (wenn... Weiterlesen.
Predigt zum 12. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 15:1-11; Mt. 19:16-26) (27.08.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute hörten wir von dem Gespräch unseres Herrn mit einen Mann aus der Elite des Volkes. Palästina war zu Zeiten des Wirkens unseres Herrn Jesus Christus römische Provinz, war politisch also nicht unabhängig. Meist waren die Tetrarchen (Vierfürsten) aus Rom entsandte, in kulturellen und religiösen Fragen völlig unbedarfte Statthalter (z.B. Quirinius, Lysanias, Pontius Pilatus, Felix, Porcius Festus) oder willfährige, von den Fremdherrschern assimilierte einheimische... Weiterlesen.
Predigt zum 12. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 15:1-11; Mt. 19:16-26) (04.09.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der Wiedergabe des uns zur Genüge bekannten Gesprächs mit dem reichen jungen Mann (s. Mt. 19:22), der in der Parallelstelle bei Lukas als „einer von den führenden Männern“ (Lk. 18:18) bezeichnet wird, will der Herr uns allen veranschaulichen, was erstrangig und was zweitrangig für unser Seelenheil ist. Sicherlich werden sehr viele von uns sich selbst im heute zitierten Fragesteller erkennen, denn auch wir... Weiterlesen.
Predigt zum 12. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor 15:1-11; Mt. 19:16-26) (08.09.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige apostolische Lesung könnte man auch als Glaubensbekenntnis der Frühkirche auffassen, denn in komprimierter Form legt uns der Apostel Paulus, wie schon so oft, die Kernbotschaft des Evangeliums dar: „Ich erinnere euch, Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe. Ihr habt es angenommen; es ist der Grund, auf dem ihr steht. Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr an dem... Weiterlesen.
Predigt zum 12. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 15: 1-12; Mt. 19: 16-26) (23.08.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute bietet uns der Kirchenkalender als liturgische Sonntagslektüre einen der bemerkenswertesten Abschnitte aus den Briefen des Apostels Paulus an, der weitläufig als „die Zeugen der Auferstehung“ bekannt ist. Da der Apostel sich genötigt sah, die Wahrhaftigkeit der Frohen Botschaft mit Nachdruck zu bekräftigen, schreibt er über das Evangelium, das er den Korinthern und andere Gemeinden verkündet: „Ihr habt es angenommen; es ist der Grund,... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.