Sonntag
08. September 2041
nach dem neuen Stil

26. August 2041
nach dem alten Stil

13. Sonntag nach Pfingsten. Ton 4.
Kein Fasten

Heilige: Hll. Märtyrer ADRIAN und NATALIA und 23 Gefährten in Nikomedia † 305-311; Hl. Märtyrer ALEXANDER von Bergamo aus der thebäischen Legion † 303; Hll. Märtyrer ATTIKOS und SISINNIOS; Hl. TITOES von Thebais, Schüler des Hl. Pachomios des Großen † im 4. Jahrhundert; Hl. Apostelgleicher NINIAN, Bischof von Whithorn und Erleuchter von Schottland † 432; Ehrw. IBESTION der Bekenner, Asket in Ägypten † um 450; Hl. ELIAS, Bischof von Syrakus auf Sizilien † 664; Ehrw. ADRIAN von Uglitsch † nach 1504; Ehrw. ADRIAN, Abt des Klosters auf der Ondrusowskij Insel † 1549; Hl.Hiero-Neumärtyrer PETER † 1918; Hl. Hiero-Neumärtyrer GEORG der Bekenner † 1928; Selige MARIA von Diwejewo † 1931; Hll. Hiero-Neumärtyrer VIKTOR und ROMAN der Bekenner sowie die hll. Neumärtyrer DEMETRIUS und PETER † 1937; Hl. NIKOLAUS der Bekenner, Metropolit von Alma-Ata (Auffindung der Gebeine). Westliche Heilige: Hll. JUSTINUS † 320 und GELASIUS † im 5. Jahrhundert, Bischöfe von Poitiers; Hl. VIKTOR, Bischof von Le Mans † 422; Hl. RUFINUS, Bischof von Capua † 423; Hl. Witwe PELAGIA von Limoges † 584. Ikonen der Gottesgebärerin: Begegnung der Ikone der Allerheiligsten Gottesmutter von Wladimir; Fest der Gottesmutterikone vom Pleskauer Hohlenkloster ("Rührung").

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Zweites Auferstehungsevangelium): Mk 16,1-8; zur Liturgie: 1 Kor 16,13-24; Mt 21,33-42.

Gebete

Ton 4. Tropar des Sonntags.
Als die frohe Botschaft von der Auferstehung / vom Engel erfuhren des Herren Jüngerinnen / und abwarfen die Verurteilung aus altem Erbe, / da sprachen sie frohlockend zu den Aposteln: / „Beraubt wurde der Tod, / erstanden ist Christus, unser Gott // und schenkt der Welt das große Erbarmen.“
Ton 4. Kondak des Sonntags.
Mein Erretter und Erlöser / hat auferstehen lassen als Gott vom Grabe / die Erdgeborenen aus den Fesseln, / hat zertrümmert die Pforten des Hades // und ist als Gebieter auferstanden am dritten Tage.
Märtyrer Adrian und Natalia ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Märtyrer.
Deine Märtyrer, Herr, / haben in ihrem Leidenskampf die Kränze der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da sie deine Kraft erhielten, / stürzten sie die Tyrannen und zerknirschten den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf ihre flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Ton 3. Tropar der Märtyrer. (griechisches Tropar. Das Bekenntnis des göttlichen Glaubens)
Als unentreißbares Glück hast du den heilbringenden Glauben angesehen, Dreimalseliger, / du hast die väterliche Gottlosigkeit verlassen und bist dem Gebieter auf dem Fuße gefolgt / und hast dich so an göttlichen Gnaden bereichert; / herrlicher Adrianus, bitte flehentlich Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 4. Kondak der Märtyrer. (nach: Heut’ bist du erschienen)
Der auf Gott sinnenden Gemahlin göttliche Worte / hast du dir ins Herz gelegt, Adrianus, Märtyrer Christi, // und bist so mit der Gemahlin zu den Folterungen geeilt, den Kranz empfangend.
Ton 4. Kondak der Märtyrer. (nach: Heut’ bist du erschienen)
Der Märtyrer göttliches Gedächtnis ist aufgestrahlt / und erleuchtet licht alle Enden der Erde und die, welche mit Frohlocken rufen: // Du bist, o Christus, der Märtyrer Freude.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (30.08.2026)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern im Neuen Testament ist gewissermaßen die Widerspiegelung des Liedes vom Weinberg im Alten Testament: „Ich will ein Lied singen von meinem geliebten Freund, ein Lied vom Weinberg meines Liebsten. Mein Freund hatte einen Weinberg, auf einer fruchtbaren Höhe. Er grub ihn um und entfernte die Steine und bepflanzte ihn mit den edelsten Reben. Er baute mitten darin einen... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Sonntag nach Pfingsten über die bösen Weingärtner (Mt 21, 33-42), 30.08.2026

Liebe Brüder und Schwestern, das heutige Evangelium von den bösen Weingärtnern ist auf den ersten Blick eine kurze Zusammenfassung des Alten Testamentes. Viele heilige Väter beschreiben dies in ihren Auslegungen. Der Hausherr pflanzt den Weinberg als Symbol für Gott, der die Welt schuf. Der Zaun darum stellt das Gesetz Mose, dass das Volk vor dem Heidentum abgrenzte, dar. Der Kelter ist der Altar, auf dem die Früchte dargebracht wurden,... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (07.09.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern handelt bildhaft vom alten Israel, seiner geistlichen Obrigkeit mitsamt der Volksmassen, denen Gott Sein Erbe anvertraut hatte, damit sie Ihm zu gegebener Zeit Früchte abliefern (vgl. Jes. 5:1-7). Doch sie misshandelten und töteten die Gesandten Gottes – Propheten und Gerechte –, bis Gott Seinen einzigen Sohn zu Ihnen sandte. Es ist aufgrund der sinngemäßen Wiedergabe des Gleichnisses nicht... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (03.09.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern bedarf, wie es so oft bei den Gleichnissen des Herrn ist, keiner grundsätzlichen Auslegung, denn es ist ersichtlich, dass der Herr Jesus Christus unter den mörderischen und raublustigen Winzern die Hohepriester und Pharisäer meinte, welchen Gott Seinen Weinberg – Israel – anvertraut hatte (s. Mt. 21:45). Und doch wird diese Perikope jedes Jahr in der Kirche vorgetragen und... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten und zum Gedenktag der Enthauptung des Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes (1 Kor. 16:13-24; Apg. 13:25-32; Mt. 21:33-42; Mk. 6:14-30) (11.09.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Tag gedenken wir der Enthauptung des Propheten, Vorläufers und Täufers des Herrn Johannes. Dieser größte von Frauen Geborene (s. Mt. 11:11; Lk. 7:28) wird gemeinhin auch „Vorläufer der Gnade“ genannt. Für jemanden, in dessen Wertekanon das geistliche Leben keine dominierende Rolle spielt, mag diese in kirchlichen Kreisen gebräuchliche Titulierung abstrakt vorkommen. Dabei bedarf es keiner übermäßiger theologischer Fertigkeiten, um einleuchtend darzustellen, dass... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (19.09.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, nachdem unser Herr Jesus Christus in Jerusalem Einzug gehalten hatte, lehrte Er das Volk ein letztes Mal im Tempel. Wie gewöhnlich nahm Er auch hier kein Blatt vor den Mund, womit die Zuspitzung der Ereignisse, die zur Verurteilung Christi führen sollten, ihren Gang nahm. Seine Feinde hatten da schon längst den Entschluss gefasst, Ihn zur Strecke zu bringen, wussten aber noch nicht wie und bei welcher... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor 16:13-24; Mt. 21:33-42) (06.09.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern, das wir heute in der Liturgie gehört haben, ist eine Allegorie, die den Zustand des Alten Israel beschreibt (vgl. Jes. 5:1-7). Gott pflanzt einen Weinberg, übergibt ihn den Winzern, damit sie Ihm zu gegebener Zeit Früchte bringen, und verspricht ihnen einen gerechten Lohn für die geleisteten treuen Dienste. Doch anstatt dessen begehen die Winzer den Frevel wider den... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor 16:13-24; Mt. 21:33-42) (15.09.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, am Ende seines ersten Briefes an die Korinther schreibt der hl. Apostel Paulus: „Wer den Herrn nicht liebt, sei verflucht! Marána tha - Unser Herr, komm!“ (1 Kor. 16:22). Was für furchteinflößende Worte sind das! Aber da wo Liebe ist, sollte doch keine Verzagtheit und Furcht herrschen (s. 2 Tim. 1:7). Letztere ist aber notwendig, um Grenzen abzustecken, ohne die es im Leben nicht... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten / Festabschluss der Verklärung (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (26.08.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern ist eine abstrakte tiefenpsychologische Abbildung all jener, die Gott berufen hat, um in Seiner Kirche zu dienen, die sich jedoch dieser Verantwortung als unwürdig erwiesen haben. Von allen erwartet der "Besitzer des Weinbergs" (Mt. 21:40), dass sie Ihm entsprechende Ernteerträge abliefern. Ob es nun die geistlichen Führer Israels im Alten Testament oder die Verantwortlichen der neutestamentlichen Kirche Christi... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (03.09.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern stellt auf bildhafte Weise das Vorgehen Gottes zur Rettung der Menschen dar. Nun könnten wir in aller Einmütigkeit feststellen, dass mit den bösen Winzern das Volk Israel gemeint ist, das zu der Zeit, als die Propheten im Namen Gottes kamen, um "Seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen" (Mt. 21: 34b), diese Gesandten Gottes misshandelten und umbrachten,... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (18.09.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,   das Gleichnis von den bösen Winzern gibt uns die Gelegenheit, uns mit den Gedanken der Menschen (s. Lk. 2: 35) auseinanderzusetzen. Denn schließlich wollen wir heute anhand des Evangeliumstextes ergründen, warum die Winzer zunächst die zu ihnen gesandten Knechte misshandelt und später sogar den Sohn des Weinbergbesitzers umgebracht haben, und – von der Allegorie in die unverschlüsselte Realität gelangend (s. Mt. 18: 45) –... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (30.08.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, beim ersten Lesen der Parabel von den bösen Winzern ist offensichtlich, dass unter diesen Verbrechern diejenigen zu verstehen sind, die zuerst die Propheten töten und später Gottes Sohn umbringen. Aber beim zweiten Hinsehen kann man erkennen, dass die primitive Habgier jener Mörder im übertragenen Sinne eine noch größere, über das menschliche Maß hinaus gehende perfide Schärfe besitzt: Die Feinde Christi meinten doch, ein prioritäres,... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.