Sonntag
07. Oktober 2040
nach dem neuen Stil

24. September 2040
nach dem alten Stil

15. Sonntag nach Pfingsten. Ton 6.
Kein Fasten

Heilige: Hl. Protomärtyrerin und Apostelgleiche THEKLA † im 1. Jahrhundert; Hl. KOPRIOS von Palästina † 530; Ehrw. ABRAHAM, Abt von Miroscha (Pleskau) † 1158; Ehrw. STEPHAN der Erstgekrönte (im Mönchtum Simeon) † 1224 oder 1228; Ehrw. DAVID von Serbien (zuvor Fürst Dimitrije) † im 13. Jahrhundert; Hl. VLADISLAV, König von Serbien † nach 1267; Ehrw. NIKANDROS der Einsiedler, Wundertäter von Pskow † 1581; Hl. Mönchsmärtyrer GALAKTION von Vologda † 1612; Synaxis aller Heiligen von Alaska: HERMAN von Alaska, INNOKENTIJ, Metropolit von Moskau und Erleuchter der Aleuten, Neumärtyrer PETER der Aleute, Hieromönchs-Neumärtyrer JUVENAL von Alaska und JACOB (Netsvetov), erster einheimischer Priester; Hl. Hiero-Neumärtyrer BASILIUS der Diakon † 1918; Hll. Hiero-Neumärtyrer ANDREAS und PAULUS mit ihnen der Mönchs-Neumärtyrer VITALIUS und die hll. Neumärtyrer BASILIUS, SERGIUS und SPIRIDON † 1937; Hl. SILUAN vom Berg Athos (neuer Stil). Westliche Heilige: Hl. Apostelgleicher RUPERT von Salzburg (Übertragung der Gebeine). Ikonen der Gottesgebärerin: Ikone der Allheiligen Gottesgebärerin von Miroscha; Ikone der Allheiligen Gottesgebärerin "Pantanassa" Ikone der Allheiligen Gottesgebärerin von Philermos auf Rhodos; Ikone der Allheiligen Gottesgebärerin „Myrtidiotissa“.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Viertes Auferstehungsevangelium): Lk 24,1-12; zur Liturgie: 2 Kor 4,6-15; Lk 5,1-11.
Lesung der Großmärtyrerin. Zur Liturgie: 2 Tim 3,10-15; Mt 25,1-13.

Gebete

Ton 6. Tropar des Sonntags.
Die Engelmächte erschienen an deinem Grab. / Die es bewachten aber fielen um wie Tote. / Maria trat hin zum Grabe / und suchte deinen Leib ohne Makel. / Beraubt hast du den Hades / ohne in seine Fänge zu geraten, / der Jungfrau tratest du entgegen, / schenktest das Leben. // Erstanden von den Toten, Herr, Ehre sei dir!
Ton 6. Kondak des Sonntags.
Mit lebenschaffender Hand/ ließ alle auferstehen Christus Gott, der Lebenspender/ aus den finsteren Grüften./ Die Auferstehung hat er zuerkannt/ dem sterblichen Teige. / Denn er ist der Erretter aller, / die Auferstehung und das Leben// und der Gott des Alls.
Hl. Großmärtyrerin und Apostelgleiche Thekla sechs Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Großmärtyrerin.
Dein Lämmchen Thekla schreit, o Jesus, mit lauter Stimme: / Nach dir, mein Bräutigam, sehne ich mich / und dich suchend kämpfe ich, / werde mitgekreuzigt und mitbegraben durch deine Taufe, / ich leide um deinetwillen, um mit dir Königin zu sein, / ich sterbe für dich, um in dir zu leben. / So nimm denn als makelloses Opfer an, / die mit Sehnsucht dir geopfert wurde. // Auf ihre Fürbitten, als Erbarmungsreicher, errette unsere Seelen.
Ton 4. Tropar der Großmärtyrerin.
Die Worte des Paulus hast du gelernt, gottvermählte Thekla, / wurdest im Glauben von Petrus gestärkt, Gottberufene, / und bist so als Erstmärtyrerin und Erstkämpferin unter den Frauen erschienen. / Auf den Scheiterhaufen bist du gestiegen, wie zu einem schönblühenden Ort; / wilde Tiere und Stiere erschraken vor dir, / da du dich mit dem Kreuz bewaffnet hattest. / Deshalb, du Allgerühmte, / lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 8. Kondak der Großmärtyrerin. (nach: Als Erstlinge der Natur)
Du erstrahltest in der Schönheit der Jungfräulichkeit und wurdest mit dem Kranz des Martyriums geschmückt. / Mit dem Apostelamt, Jungfrau, wurdest du als Herrliche betraut; / die Flamme des Feuers hast du in Tau verwandelt // und den Zorn des Stieres durch dein Gebet besänftigt als Erstkämpferin.
Ton 2. Kondak der Großmärtyrerin. (nach: Nach dem, was oben ist, strebend)
Verwundet hast du dein Herz, gute Jungfrau, mit der Liebe zu Christus / und hast so den zeitlichen Bewerber als Verschmähten zurückgewiesen; / gegen das Feuer fasstest du Mut, die Mäuler der wilden Tiere hast du verschlossen, / und von ihnen errettet, suchtest du eifrig Paulus, // o Thekla, du Erstkämpferin.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (01.02.2026)

Liebe Brüder und Schwestern, welche Lehren können wir aus dem kurzen Gleichnis vom Zöllner und vom Pharisäer ziehen? Mehrere. Und zwar solche, die das Positive ins Negative, und solche, die das Negative ins Positive umwandeln. Beispielhaft für Ersteres ist der Pharisäer, für das Letztere der Zöllner. Das Beispiel des Pharisäers lehrt uns: - Gott ist nichts an äußerer Frömmigkeit gelegen. - Äußere Rechtschaffenheit ist völlig nutzlos,... Weiterlesen.


Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten / Synaxis aller Heiligen des Deutschen Landes (2 Kor. 6:16-7:1; Lk. 5:1-11) (05.10.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wie es einen kirchlichen Feiertag für jeden persönlich gibt (den Namenstag), wie es auch einen kirchlichen Feiertag für die gesamte Familie gibt (bei den Serben und Mazedoniern die Slawa), und wie es für jede Landeskirche einen eigenen kirchlichen Feiertag gibt (bei den Russen ist es der Tag aller Heiligen, die im Russischen Lande aufgestrahlt sind), die alle miteinander eine Unterart des kirchlichen Festes... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / Hochfest der Geburt der Allerheiligsten Theotokos / vor Kreuzerhöhung (Gal. 6:11-18; 2 Kor. 4:6-15; Phil. 2:5-11; Joh. 3:13-17; Mt. 22:35-46; Lk. 10:38-42; 11:27-28) (21.09.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, das noch junge Kirchenjahr beschert uns gleich das Hochfest der Geburt der Mutter unseres Herrn, dazu den liturgischen Vorausblick auf das nächste große Ereignis im Kirchenjahr – das Hochfest der Kreuzerhöhung, und schließlich wird uns an diesem Herrentag die übliche Lesung aus dem Evangelium angeboten. Darin wird berichtet, wie der Herr ständig von Seinen Widersachern angegangen wird, und zwar zu einem Zeitpunkt, als der... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom Zöllner und vom Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (09.02.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, „zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten“ (Lk. 18:10). – Praktisch jeder kennt die Erzählung vom Zöllner und vom Pharisäer, die uns auf den Weg zu Gott bringen soll. Jeder von uns muss hier gnadenlos ehrlich mit sich sein, um zu erkennen, was bei ihm als frommen Christen „pharisäisch“ und was „zöllnerisch“ ist. Es gibt wohl kaum einen Menschen, der von sich... Weiterlesen.


Predigt zum Gedächtnis aller Heiligen, die in den deutschen Landen aufgestrahlt sind (Lk 5, 1-11), 06.10.2024

Liebe Brüder und Schwestern, wir feiern heute das Gedächtnis aller Heiligen, die in den deutschen Landen aufgestrahlt sind. Im letzten Jahr wurde erstmalig dieser Festtag begangen, der immer an dem Sonntag gefeiert wird, der dem 3. Oktober am nächsten liegt – in diesem Jahr also heute. Christ zu sein, ist unabhängig von einer Nationalität oder einer Zugehörigkeit zu einem Volk, wie auch der Apostel Paulus in seinen Briefen bemerkt... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis aller Heiligen des Deutschen Landes (2 Kor. 4:6-15; Lk. 5:1-11) (06.10.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, erstmals in ihrer Geschichte feiert die Russische Orthodoxe Kirche das Gedächtnis aller Heiligen, die im Deutschen Lande aufgeleuchtet sind. Für mich als in Deutschland aufgewachsenen Russen gibt es jetzt zwei solcher Tage: den Festtag Aller Heiligen des Russischen Landes feiern wir orthodoxe Deutsche seit Jahrzehnten ganz selbstverständlich als unseren Feiertag, ganz wie nun der neue Festtag Aller Heiligen des Deutschen Landes für uns Russen... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom Zöllner und vom Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (25.02.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, nun stehen die Zeichen auch liturgisch unwiderruflich auf Fastenzeit. Der heutige Herrentag vom Zöllner und vom Pharisäer, dieses Hinweisschild auf dem Weg zum Königtum Gottes, beschert uns aber erst einmal eine Woche ohne die üblichen beiden Fastentage am Mittwoch und Freitag. Ein Dispens während der Ruhe vor dem Sturm? Oder was? So seltsam es klingt, das einwöchige Nicht-Fasten soll den wahren Sinn des Fastens... Weiterlesen.


Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 9:6-11; Lk. 5:1-11) (08.10.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, die Berufung der ersten Jünger des Herrn geschieht am Ufer des Sees Genezareth in der Nähe von Kafarnaum, in welcher unser Herr für die Zeit Seiner irdischen Mission sesshaft geworden war. Gerade hatte Er in der Stadt das Wort Gottes gepredigt und war aufgebrochen, um auch anderen Städten die Frohe Botschaft vom Königtum Gottes zu bringen. Bemerkenswert ist, dass die Menschen Ihn sogar am... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 4:6-15; Mt. 22:35-46) (17.09.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir uns mal etwas ausführlicher der Apostellesung zuwenden. Der heilige Apostel Paulus richtet folgende Worte an die Korinther: „Denn Gott, Der sprach: ´Aus Finsternis soll Licht aufleuchten!`, Er ist in unseren Herzen aufgeleuchtet, damit wir erleuchtet werden zur Erkenntnis des göttlichen Glanzes auf dem Antlitz Christi“ (2 Kor. 4:6). Das geschaffene Licht erstrahlte zu Beginn der Welt, am ersten Tag der Schöpfung... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag vor Kreuzerhöhung (Gal. 6:11-18; 2 Kor. 4:6-15; Joh. 3:13-17; Mt. 22:35-46) (25.09.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, im Schlusswort seines Briefes an die Galater (das der Apostel im Original mit eigener Hand geschrieben hat – s. Gal. 6:11) verwendet der heilige Paulus diese einprägsamen Worte über das Kreuz Christi, dessen Erhöhung wir in wenigen Tagen feierlich begehen werden: „Ich aber will mich allein des Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, rühmen, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.... Weiterlesen.


Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:16-7:1; Lk. 5:1-11) (09.10.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Lesung aus dem Apostelbuch beginnt mit folgenden Worten des Apostels Paulus: „Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Wir sind doch der Tempel des lebendigen Gottes; denn Gott hat gesprochen: ´Ich will unter ihnen wohnen und mit ihnen gehen (gemeint ist das auserwählte Volk). Ich werde ihr Gott, und sie werden Mein Volk sein. Zieht darum weg aus ihrer Mitte (damit... Weiterlesen.


Predigt am 8.10.2022, Lk 5:1-11

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, in der Sonntagslesung aus dem Evangelium hören wir am heutigen Tag über den Fischzug des Petrus. Diese Geschichte hat man schon in diversen Auslegungsvarianten behandelt und daher ist sie uns zur Genüge bekannt. Doch wir wissen, dass das Evangelium eine unermessliche Tiefe der Wahrheit ist und kann trotz der Schlichtheit seines Inhaltes lebenswichtige Dinge enthalten. Auch jetzt scheint mir solche auf den... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14 ) (05.02.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, (korrekt) übersetzt lautet das Resümee des Herrn am Ende des Gleichnisses vom Zöllner und Pharisäer: „Dieser (= der Zöllner) kehrte gerechter nach Hause zurück als jener (= der Pharisäer)“ (Lk. 18:14a). Der lasterhafte Zöllner erhält hier den Vorzug vor dem tugendhaften Pharisäer, aber warum verwendet der Herr den Komparativ statt eines totalen Gegensatzes (wie in der wenig geglückten deutschen Einheitsübersetzung geschehen)?.. Wir müssten doch... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Lk. 5:1-11) (10.10.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, heute beschäftigt uns wieder der wunderbare Fischfang auf dem See Genezareth. Wegen der großen Menschenmenge, die den Herrn am Ufer des Sees bedrängte, setzte Sich der Herr in das Boot des Simon Petrus, um von dort das Volk zu lehren. Nachdem Er Seine Predigt beendet hatte, bat der Herr Petrus, noch einmal auf den See hinauszufahren und dort die Fangnetze auszuwerfen. Dieser ist zunächst irritiert –... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 4:6-15; Mk. 8:34-9:1; Mt. 22:35-46) (03.10.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, die Frage eines Schriftgelehrten, mit der er unseren Herrn versuchen wollte, impliziert an sich nur eine Antwort im Singular: „Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?“ (Mt. 22:36). Nicht, dass der in der Heiligen Schrift kundige Pharisäer am Wissen des Herrn zweifelte oder selbst keine Ahnung hatte, nein, er wollte womöglich ausloten, wo der Herr Seine Präferenzen setzt. Und zunächst erhält er die für einen... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom Zöllner und vom Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (21.02.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, noch drei Wochen bleiben uns bis zum Beginn der Großen Fastenzeit, die für einen orthodoxen Christen die freudigste Zeit des Kirchenjahres ist. Dieses Gefühl ist vergleichbar mit einer langen und beschwerlichen Reise an einen sehr schönen Ort: die (Vor-)Freude ist so groß, dass vor ihr alle bevorstehenden Reisestrapazen verblassen. Und die Fastenzeit ist für uns alle eine Pilgerfahrt zur Karwoche und zur Auferstehung Christi, den absoluten... Weiterlesen.


Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 9:6-11; Lk. 5:1-11) (11.10.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, heute geht es in beiden Lesungen um Gottes reiche Gaben an uns Menschen. Gott verfährt unendlich weise, indem Er stets unser Seelenheil als Endziel ins Auge fasst, auch wenn dies unserem Blick verborgen bleiben mag. Aber manches kann Gott doch offenbar machen – zu unserem Verständnis. In der heutigen Lesung aus dem Lukasevangelium hörten wir, wie der Herr am Ufer des Sees Genezareth von... Weiterlesen.


Lk 18,9-14_2.Tim 3,10-15 (08.02.2020_1.Sonntag_im_Fastentriodion)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, mit dem Abschluss der Weihnachtszeit durch die Darbringung Christi im Tempel richtet sich unser Blick ab diesem Sonntag nach vorne. Wir blicken auf Ostern und die bevorstehende, große Fastenzeit. Mit diesem Sonntag begehen wir den ersten der drei Sonntage im Fastentriodion, welche uns auf die Fastenzeit vorbereiten sollen. Die Bedeutung dieser Vorbereitungszeit ist groß. Denn was nützt uns das Fasten und der Verzicht,... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (01.02.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, mit dem heutigen Tag beginnt die intensive Vorbereitung auf die Große Fastenzeit, die für uns alle ja eine Zeit der Erneuerung, der Reinigung und der geistlichen Erbauung sein soll. Und so wird uns heute das Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer angeboten. Es ist unglaublich, aber auch dieser kurze Abschnitt enthält in komprimierter Form die gesamte Aussagekraft des Evangeliums, das ja in seiner Quintessenz die... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Lk. 5:1-11) (06.10.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, die beiden Fischer Simon und Andreas hatten die ganze Nacht nichts gefangen, doch nachdem der Herr Jesus Christus von ihrem Boot aus zu den Menschen am Ufer gepredigt hatte, wies Er sie an, erneut auf den See hinauszufahren und ihre Netze auszuwerfen. Die Folge ihres Vertrauensbeweises war ein riesiger Fang, durch den sogar die Netze zu reißen drohten, worauf der überwältigte Simon Petrus dem... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag n. Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 4:6-15; Mk. 8:34-9:1; Mt. 22:35-46) (29.09.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, in der Lesung zum Herrentag nach Kreuzerhöhung stellt der Herr die höchsten Ansprüche an alle, die Ihm nachfolgen wollen: „Wer Mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir nach“ (Mk. 8:35). Diese feste Entschlossenheit ist unabdingbar für das ewige Leben, „denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um Meinetwillen und... Weiterlesen.


Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 11:31-12:9; Lk. 5: 1-11) (07.10.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, wir erlebten in der heutigen Evangeliumslesung mit, wie unser Herr Jesus Christus Simon Petrus zum Apostelamt beruft. Von dem wunderbaren Fischfang überwältigt, fällt Petrus dem Herrn, Der Petrus schon zuvor aufgefordert hatte, Ihm nachzufolgen (s. Mt. 4:19; Mk. 1:17; Joh. 1:42), zu Füßen und bekundet Ihm das Eingeständnis seiner vollkommenen Unwürdigkeit: "Herr, geh weg von mir; ich bin ein Sünder" (Lk. 5:8). Dieses Eingeständnis... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 4:6-15; Mt. 22:35-46) (09.09.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, heute erleben wir wieder wie so oft, dass unser Herr Jesus Christus von einem Seiner zahllosen Kontrahenten aus den Reihen der Pharisäer auf die Probe gestellt wird (s. Mt. 22:35): "Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?" (22:36). Offensichtlich will der Fragesteller den Herrn zu einer unbedachten Äußerung provozieren, um Ihn dann öffentlich bloßzustellen oder anklagen zu können. Doch der Herr antwortet ohne... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom Zöllner und Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (28.01.2018)

"Darum bist du unentschuldbar - wer du auch bist, Mensch -, wenn du richtest. Denn worin du den anderen richtest, darin verurteilst du dich selber" (Röm. 2:1). Liebe Brüder und Schwestern, nach der Begegnung vorige Woche mit Zachäus, dem ersten Vorboten der Großen Fastenzeit, stellen wir ab dem heutigen Tage liturgisch bereits richtig auf Fastenmodus um. Erstmals im Jahr liegt das Fastentriodion aufgeschlagen auf dem Kliros, werden... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 4: 6-15; Mt. 22: 35-46) (13.09.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, heute beobachten wir in der uns angebotenen Lesung, wie ein Gesetzeslehrer von den Pharisäern unseren Herrn auf die Probe stellen will. Zuvor versuchten es die Pharisäer mit der Frage nach der kaiserlichen Steuer (s. Mt. 22: 15-22) und die Sadduzäer mit der Frage nach der Auferstehung der Toten (22: 23-34). Wie später im Laufe der Kirchengeschichte bietet sich hier durch Polemik die Möglichkeit, die... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten /Herrentag nach Kreuzerhöhung (Gal. 2: 16-20; 2. Kor. 4: 6 - 15; Mk. 8: 34 – 9: 1; Mt. 12: 35-46) (02.10.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    in einer Hinsicht lässt sich die Kreuzerhöhung, deren Nachfest immer noch andauert, nur mit den Hochfesten der Geburt und der Taufe Christi vergleichen: der Samstag und der Sonntag vor bzw. nach Kreuzerhöhung haben ihren festen Platz im Kalender und sind mit dazugehörenden neutestamentlichen Lesungen versehen. Wenn man den Herrentag der Kreuzverehrung in der Mitte der Großen Fastenzeit hinzunimmt, wird deutlich, dass dem Kostbaren und... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers (2. Tim. 3: 10-15; Lk. 18: 10-14) (21.02.2016)

„So werden alle, die in der Gemeinschaft mit Christus Jesus ein frommes Leben führen wollen, verfolgt werden“ (2. Tim. 3: 12).   Liebe Brüder und Schwestern,    das Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer dient der inneren Weichenstellung für die bevorstehende Große Fastenzeit. Letztere soll unser Bewusstsein darin schärfen, was in unserem Leben – in unserer Beziehung zu Gott und den Mitmenschen – wirklich wichtig ist. Darum soll die notwendige... Weiterlesen.


Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 11: 31 – 12: 9; Lk. 5: 1-11) (11.10.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, der heute in der Kirche vorgetragene Abschnitt aus dem zweiten Korintherbrief ist einer der bemerkenswertesten Texte des Neuen Testaments. Der im Widerstreit mit seinen zahlreichen selbstherrlichen Opponenten liegende Apostel Paulus sieht sich in die Defensive gedrängt, so dass er zunächst seine Leiden und Mühen aufzählt und schließlich von seiner nächtlichen Flucht aus Damaskus kurz nach seiner Bekehrung erzählt. Interessant ist jedenfalls, dass sich der... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 4: 6-15; Mt. 22: 35-46) (13.09.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, heute beobachten wir in der uns angebotenen Lesung, wie ein Gesetzeslehrer von den Pharisäern unseren Herrn auf die Probe stellen will. Zuvor versuchten es die Pharisäer mit der Frage nach der kaiserlichen Steuer (s. Mt. 22: 15-22) und die Sadduzäer mit der Frage nach der Auferstehung der Toten (22: 23-34). Wie später im Laufe der Kirchengeschichte bietet sich hier durch Polemik die Möglichkeit, die... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers (2. Tim. 3: 10-15; Lk. 18: 10-14) (01.02.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, der heute vorgetragene kurze Abschnitt aus dem Lukas-Evangelium zeigt, wie leicht es dem Widersacher fällt, gläubige Menschen ins Verderben zu stürzen, wenn sie sich nicht vom Hochmut und dem sich daraus ergebenden Richten der Mitmenschen loslösen. Zugleich widerlegt das vorliegende Gleichnis vom Zöllner und vom Pharisäer auf eindrucksvolle Weise die weit verbreitete Auffassung, dass man einfach nur an Gott glauben muss, um gerettet zu... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers / Synaxis der Neuen Martyrer und Bekenner Russlands (2. Tim. 3: 10-15; Röm. 8: 28-39; Lk. 18: 10-14; 21: 8-19) (09.02.2014)

Liebe Brüder und Schwestern, als Grundlage für unsere geistliche Erbauung in der zweiten Vorbereitungswoche der Großen Fastenzeit dient heute das Gleichnis vom Zöllner und vom Pharisäer, das ebenfalls nur der Evangelist Lukas für uns aufgeschrieben hat – genauso, wie die Geschichte der letzten Woche vom bekehrten Oberzöllner Zachäus, wie auch das Gleichnis vom verlorenen Sohn, mit dem wir uns nächste Woche befassen wollen. Das Symbol für... Weiterlesen.


Predigt zum Herrntag des Zöllners und des Pharisäers (2 Tim. 3: 10-15; Lk. 18: 10-14) (24.02.2013)

Liebe Brüder und Schwestern, mit dem heutigen Sonntag beginnt die „heiße Phase“ der Vorbereitung zur Großen Fastenzeit. Schon am vorherigen Sonntag hörten wir, wie jedes Jahr, von Zachäus (s. Lk. 19: 1-10), der in seiner „unorthodoxen“, aber dafür umso direkteren Art dem Herrn näher sein will und dafür von Ihm über alle anderen erhoben wird. Dieses „Zugehen“ Gottes auf den Sünder schon auf dessen erste, zaghafte Regung hin bewirkt... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.