Samstag
05. Mai 2040

Karwoche. Ton 6.
Der Hl. und Große Samstag. Karsamstag
Liturgie des hl. Basileios des Großen.

Heilige: Hl. Großmärtyrerin IRENE von Thessaloniki † im 1. Jahrhundert; Hll. Märtyrer NEOPHYTOS, GAIOS, GAIANOS; Hl. EULOGIOS der Bekenner, Bischof von Edessa † 386; Hll. Bekenner MARTIN und HERAKLIOS † im 4. Jahrhundert; Hl. EUTHYMIOS der Wundertäter, Bischof von Matidos in Thrakien † nach 989; Ehrw. VARLAAM von Serpuchov und sein Schüler GIDEON † 1377; Hl. Mönchsmärtyrer EPHREM von Nea Makri † im 15. Jahrhundert; Ehrw. JAKOB, Abt von Schelesny Borok (Erhebung der Gebeine); Ehrw. ADRIAN, Abt im Kloster Monza, Russland † 1619; Ehrw. MATRONA von Hurezi (Rumänien) † 1935; Hl. MARDARIJE von Libertyville (Auffindung der Gebeine im Jahr 2017). Westliche Heilige: Hl. BRITTO, Bischof von Trier, Verfechter der Reinheit der christlichen Lehre † 386; Hl. HILARIOS, Bischof von Arles † 449; Hl. NEKTARIOS, Bischof von Vienne † im 5. Jahrhundert; Hl. THEODOR, Bischof von Bologna † 540; Hl. GODEHARD, Bischof von Hildesheim † 1038. Ikonen der Gottesgebärerin: Ikone der Allheiligen Gottesgebärerin "Der unerschöpflicher Kelch".

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zur Liturgie: Röm 6,3-11; Mt 28,1-20.

Gebete

Karsamstag Zum Gottesdienst
Ton 2. Tropar des Triodions.
Der edle Joseph nahm herab vom Holze deinen allreinen Leib, / umhüllte ihn mit reinem Linnen und wohlriechenden Ölen // und setzte ihn bei in einem neuen Grab.
Ton 2. Tropar des Triodions.
Als Du hinabkamst zum Tode, Du unsterbliches Leben, / da hast Du den Hades getötet durch den Blitzstrahl der Gottheit. / Als Du aber auch die Verstorbenen aus der Unterwelt auferweckt hast, / da haben alle Mächte der Himmlischen gerufen: // Lebenspender, Christus unser Gott, Ehre Dir.
Ton 6. Kondak des Triodions. (nach: Da ihr das handgeschriebene Bild)
Der den Abgrund verschloß, er wird als Toter geschaut; / und mit Myrrhe und Linnen umhüllt, / wird wie ein Sterblicher in eine Grabstatt niedergelegt der Unsterbliche. / Frauen kamen, ihn mit Balsam zu salben, / sie weinten bitterlich und riefen: / Dies ist der über alles gesegnete Sabbat, / an welchem Christus vom Schlafe erwacht // am dritten Tage auferstehen wird.
Ton 2. Theotokion des Triodions.
Den myrontragenden Frauen / rief der am Grabe stehende Engel zu: / Das Myron ziemet den Toten, // doch Christus erschien der Verwesung fremd.
Märtyrerin Irina ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Märtyrerin.
Dein Lämmchen Irene schreit, o Jesus, mit lauter Stimme: / Nach dir, mein Bräutigam, sehne ich mich / und dich suchend kämpfe ich, / werde mitgekreuzigt und mitbegraben durch deine Taufe, / ich leide um deinetwillen, um mit dir Königin zu sein, / ich sterbe für dich, um in dir zu leben. / So nimm denn als makelloses Opfer an, / die mit Sehnsucht dir geopfert wurde. // Auf ihre Fürbitten, als Erbarmungsreicher, errette unsere Seelen.
Ton 1. Tropar der Märtyrerin. (nach: Wenn auch der Stein)
Christus, der Friede, nannte dich Irene; / denn du erteilst den Frieden denen, die dein Gedächtnis begehen / und mit Hymnen und geistlichen Gesängen / in deinen göttlichen Tempel eilen; / auch legst du Fürbitte ein für alle, da du vor der dreisonnigen Gottheit stehst. / Lasset uns also alle harmonisch ihr Gedächtnis begehen // und Christus, der sie dafür verherrlicht hat, hochpreisen.
Ton 3. Kondak der Märtyrerin. (slawisches Kondak. Nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau)
Mit der Jungfräulichkeit Schönheiten geziert, o Jungfrau, / bist du durch Askese zur Anmutigsten geworden, Irene. / Von deinen vergossenen Blutströmen purpurn gefärbt, / hast du den Irrwahn der Gottlosigkeit niedergeworfen. // Deshalb hast du auch die Kampfpreise des Sieges empfangen aus der Hand deines Schöpfers.
Ton 4. Kondak der Märtyrerin. (griechisches Kondak. Nach: O der du freiwillig erhöht wardst)
Die schöne Jungfrau lasset uns alle in Hymnen besingen, / die Braut Christi, die von den Toten auferstand; / Gott hat sie verherrlicht durch schauererregende Zeichen. / Denn sie zog eine unermeßliche Menge von Gottlosen zum Glauben / und empfing von Gott den nach Christus benannten Ruf. / Denn ein Engel Gottes kam // und rief sie statt Penelope Irene.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum Großen und Hohen Samstag (Röm. 6:3-11; Mt. 28:1-20) (01.05.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, in der Großen Woche erfahren wir Tag für Tag eine Steigerung angesichts der unfassbaren Bedeutung der Ereignisse, an denen wir teilhaben. Am Mittwoch nimmt der Herr in Betanien die Salbung der Frau zur Vorbereitung auf Sein Begräbnis entgegen (s. Mt. 26:12; Mk. 14:8; Joh. 12:7) und wird direkt im Anschluss danach für 30 Silbermünzen verraten; am Donnerstag wäscht Er die Füße Seiner Jünger, hält mit ihnen... Weiterlesen.


Mt 8,28-9,1 (20.07.2019)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, die heutige Evangeliumslesung (Mt 8,28-9,1) schließt sich an die Stillung des Sturmes (V.23-27) an und berichtet von der Heilung der zwei besessenen Gadarener. Jesu Vollmacht über die sichtbare und die unsichtbare Welt Noch bei der Sturmstillung blieben die Menschen, mit denen Jesus im Boot war, erstaunt vor der Allmacht Jesu stehen und fragten sich „Was ist das für ein Mensch?“ (V.27) Als Jesus nun... Weiterlesen.


Predigt zum Heiligen und Hohen Samstag (Röm. 6:3-11; Mt. 28:1-20) (27.04.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, heute ist der Große Samstag. Der Sabbat war von Anbeginn der Welt der geheiligte Tag, denn: „Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das Er geschaffen hatte, und Er ruhte am siebten Tag, nachdem Er Sein ganzes Werk vollbracht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn für heilig, denn an ihm ruhte Gott, nachdem Er das ganze Werk der Schöpfung vollendet... Weiterlesen.


Predigt zum Heiligen und Hohen Samstag (Röm. 6:3-11; Mt. 28:1-20) (07.04.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, der Karfreitag ist vorüber. Christus Gott ruht dem Leibe nach im Grabe, und zunehmend geht unsere Trübsal in die Hoffnung der Auferstehung über. Der Abend dieses Sabbats ist ja aus liturgischer Sicht bereits der Beginn des nächsten Tages - der Auferstehung des Herrn. Um das zu durchleben, wollen wir uns zum Großen Sabbat erneut in die liturgischen Gesänge vertiefen: Aposticha in der Hesperinos... Weiterlesen.


Predigt zum Großen Samstag (Röm. 6: 3-11; Mt. 28: 1-20) (30.04.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    heute gedenkt die Welt der Grabesruhe des Herrn. Aber worin besteht der heilsgeschichtliche Aspekt des Großen Sabbats eigentlich? Die anderen großen Tage sind dem Gedenken an sichtbare irdische Ereignisse gewidmet – dem Verrat des Judas nach der Salbung in Bethanien (Mittwoch), dem Mystischen Abendmahl auf dem Berg Zion (Donnerstag), dem Kreuztod auf Golgatha (Freitag) und der Auferstehung aus der Grabhöhle (Sonntag). Karfreitag und Ostersonntag... Weiterlesen.


Predigt zum Großen Samstag (11.04.2015) (Röm 6, 3-11. Mt 28, 1-20)

Liebe Brüder und Schwestern, auf den Großen Freitag folgt der Große Sabbat. Der Sabbat war von Anbeginn der Welt der Tag der Ruhe: „Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das Er geschaffen hatte, und Er ruhte am siebten Tag, nachdem Er Sein ganzes Werk vollbracht hatte“ (Gen. 2: 2). Diese bedeutungsvollen Worte finden ihre prophetisch-mystische Erfüllung im letzten Augenblick des irdischen Lebens unseres Herrn, als Er ausrief:... Weiterlesen.


Am Heiligen und Großen Sonnabend (Röm 6, 3-11; Mt 28, 1-20)

Predigt von Erzbischof Mark am Heiligen und Großen Sonnabend in der Münchener Kathedralkirche Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Liebe Brüder und Schwestern! Gestern versammelten wir uns vor Christi Kreuz. Auf ihm stand eine Aufschrift in verschiedenen Sprachen, damit alle Völker sie lesen konnten. Das zeugt davon, welche Bedeutung dieser Aufschrift beigemessen wurde. Heute aber stehen wir vor dem Grab. Keiner der Evangelisten... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.