Nachfest von Mariä EinführungHeilige:Hll. Apostel PHILEMON, ARCHIPPOS und ONESIMOS, Schüler des hl. Apostels Paulus und apostelgleiche APPHIAS, Frau des Philemon † 70; Hll. Märtyrer CECILIA, VALERIAN, TIBURTIUS und MAXIMUS in Rom † 230; Hl. Märtyrer MENIGNUS in Parium † 250; Hl. Märtyrer PROKOPIOS der Lektor in Caesarea in Palästina † 303; Hll. Märtyrer STEPHAN, MARK, MARK (ein anderer) in Pisidien † um 305; Hl. Märtyrer AGAPION der Römer † 306; Hl. AGABBAS von Syrien † im 5. Jahrhundert; Hl. Gerechter MICHAEL der Soldat von Bulgarien † 866; Hl. Rechtgläubiger JAROPOLK (getauft als PETRUS), Fürst von Wladimir-Wolynskij † 1086; Hl. Märtyrer MICHAEL, Fürst von Twer † 1318; Hl. KALLISTOS II., Patriarch von Konstantinopel (Berg Athos) † 1397; Hl. Hiero-Neumärtyrer WLADIMIR † 1932; Hl. Hiero-Neumärtyrer JOASAPH, Bischof von Mogiljow mit ihm die Priester JOHANNES, BASILIOS, PAUL, JAKOB, THEODOR, JOHANNES, ELIAS, ALEXIOS und ATHANASIOS und die Mönchs-Neumärtyrer GERASIM, EUTYCHIOS, AVENIR, SABBAS und MARKUS sowie der hl. Neumärtyrer BORIS † 1937; Ehrw. Bekennerin PARASKEVA † 1952; Ehrw. IAKOVOS (Tsalikis) von Evia † 1991. Westliche Heilige: Hl. PRAGMATIUS, Bischof von Autun † um 520; Ehrw. DANIEL der Jüngere, Abt von Bangor in Wales † um 621.
Ton 8. Tropar des Sonntags. Aus der Höhe bist du herabgestiegen, o Barmherziger, / hast das dreitägige Grab angenommen, / um uns von den Leiden zu befreien. // Du unser Leben und unsere Auferstehung, Herr, Ehre sei dir!
Ton 8. Kondak des Sonntags. Auferstanden aus dem Grabmal hast du die Toten erweckt / und auferstehen lassen den Adam. / Eva tanzt in deiner Auferstehung / und es feiern das Fest die Enden der Welt // ob deiner Erweckung von den Toten, du Vielbarmherziger.
Nachfeier der Einführung der Gottesmutter in den Tempel Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Fests. Heute ist das Vorspiel des Wohlgefallens Gottes / und die Vorverkündigung der Errettung der Menschen; / im Tempel Gottes zeigt sich deutlich die Jungfrau / und verkündet Christus allen vorher. / Ihr wollen auch wir mit lauter Stimme zurufen: / Freue dich, // du Erfüllung der Heilsordnung des Schöpfers.
Ton 4. Kondak des Fests. (nach: O der du freiwillig erhöht wardst) Der allerreinste Tempel des Erretters, / das vielgeehrte Brautgemach, die Jungfrau, / der hochgeweihte Schatz der göttlichen Herrlichkeit, / heute wird sie eingeführt in das Haus unseres Herrn, / und sie führt die Gnade mit ein, die da göttlich wirkt im Geiste. / Die Engel Gottes singen ihr dies Lied: // Sie ist wahrhaftig das himmlische Brautgemach.
Apostel Philemon und Achippos und Apostelgl. Mrt. Apphias, Frau des Philemon und hl. Onesimos, Schüler des hl. Paulus Zum Gottesdienst
Ton 3. Tropar der Apostel. Heilige Apostel, leget Fürbitte ein beim erbarmungsreichen Gott, / dass er der Verfehlungen Vergebung // gewähre unseren Seelen.
Ton 2. Kondak der Apostel. (nach: Nach dem, was oben ist, strebend) Als ganz lichte Sterne, die die ‹Welt›enden erleuchten, / lasset uns die Apostel Christi lobpreisen: / den herrlichen Philemon, den geheiligten Archippus, / Onesimus, Markus, Apollos und mit ihnen die allweise Apphia, // indem wir rufen: Bittet unaufhörlich für uns alle.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 12:16-21) (30.11.2025)
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten
(Eph. 4:1-6; Lk. 12:16-21)
(30.11.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir kommen heute wieder auf den reichen Mann zu sprechen, der sich über eine gute Ernte und damit verbunden üppige Erträge freuen konnte. Er war wohl kein Halunke, kein Gesetzesbrecher, doch wandte er seinen Blick einzig und allein auf die horizontale Ebene. Die Sorge um den Reichtum (vgl. Mt. 13:22;... Weiterlesen.
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph.. 4:1-6; Lk. 18:18-27) (15.12.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
vor einiger Zeit sah ich einen Clip des bekannten Comedians Volker Pispers, der manchmal wirklich sehr treffende satirische Kommentare zu diversen innen- und außenpolitischen Themen abliefert. Auf humoristische Art kam er auch auf das Christentum zu sprechen und brachte als Beispiel für die „exakte Erfüllung des Evangeliums“ die Worte des Herrn vor: „Verkauf alles, was du hast, verteil das Geld an die Armen, und... Weiterlesen.
Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:4-10; Lk. 12:16-21) (01.12.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom sorglosen Reichen drückt durch einen kurzen Ausdruck die unendliche Diskrepanz zwischen dem von Gott bestimmten, gewollten und gesegneten Leben einerseits, und dem Leben nach dem alleinigen Willen des Menschen andererseits, aus: „Du Narr!“ (Lk. 16:20). Wenn der Gott der Liebe Sich gezwungen sieht, zu solchen Mitteln zu greifen, müssen gewichtige Gründe hierfür vorliegen. Und so ist es natürlich im vorliegenden Fall.... Weiterlesen.
Predigt zum 26. Sonntag nach Pfingsten über den reichen Kornbauern (Lk 12, 16-21), 03.12.2023
Wer detaillierter plant, irrt genauer! So heißt es in einem Sprichwort, dass gelegentlich scherzhaft verwendet wird, wenn jemand allzu sehr versucht, alles bis ins kleinste vorherzusehen.
So plante auch der reiche Mensch in dem heutigen Gleichnis:
16 Er redete aber ein Gleichnis zu ihnen: Das Land eines reichen Menschen hatte gut getragen. 17 Und er überlegte bei sich selbst: Was soll ich tun? Denn ich habe nicht‹s›, wohin ich... Weiterlesen.
Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-18; Lk. 12:16-21) (03.12.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heilige Lukas bietet uns heute das Gleichnis vom reichen Mann an, das der Herr als abschreckendes Beispiel für Habgier erzählte (s. Lk. 12:15). Gott spricht zu dem selbstsicheren Mann „Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast?“ (12:20). Er wird von Gott folglich nicht dafür gerügt, dass er... Weiterlesen.
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 10:25-37) (26.11.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
die beiden uns heute angebotenen Lesungen sind wie zwei Seiten einer Medaille – sie zeigen uns den Weg des Heils a) durch die vollkommene Einmütigkeit im Glauben innerhalb des Leibes Christi sowie b) durch die tätige Nächstenliebe über jegliche konfessionellen, ethnischen und politischen Grenzen hinweg.
Wenden wir uns zuerst der Lesung aus dem Epheserbrief zu. Der im Gefängnis sitzende Apostel ermahnt die Gemeinde in... Weiterlesen.
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten / Hochfest des Tempelgang der Allerheiligsten Gottesgebärerin (Hebr. 4:1-6; Hebr. 9:1-7; Lk. 12:16-21; Lk. 10:38-42; 11:27-28) (04.12.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
1. In der regulären Lesung des heutigen Herrentages erzählt der Herr von einem reichen Mann, der sich über große Erträge auf seinen Feldern freut und praktisch all seine Schaffenskraft darauf verwendet, all diese Güter sachgemäß lagern zu können. Er beschließt, seine alten Scheunen abzureißen und neue, größere zu errichten, die seine Vorräte aufnehmen können, damit er von nun an ein unbekümmertes Leben führen könne.... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vor Theophanie / 31. Herrentag nach Pfingsten / Gedenktag der 70 Aposteln (2 Tim. 4:5-8; Röm. 8:8-14; Mk. 1:1-8; Lk. 10:1-15) (17.01.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute wenden wir uns den siebzig (genau genommen sind es zweiundsiebzig) Aposteln zu, deren Gedenktag dieses Jahr auf einen Herrentag fällt. Neben den zwölf Aposteln, die ständig mit dem Herrn waren und den engsten Kreis Seiner Jünger ausmachten, erwählte der Herr noch zweiundsiebzig weitere Jünger, die Er immer zu zweit in die Städte und Ortschaften vorausschickte, die Er zu besuchen gedachte (s. Lk. 10:1).... Weiterlesen.
Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-19; Lk. 12:16-21) (06.12.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
die falsche Selbstsicherheit des reichen Mannes aus dem heute vernommenen Gleichnis dient als warnendes Beispiel für uns alle, uns a) nicht auf irdische Faktoren zu verlassen und b) uns nicht nach trügerischer Ruhe zu sehnen. Natürlich hat jeder, der hart arbeitet, das Bedürfnis, auch mal ausspannen zu dürfen, um neue Kräfte zu sammeln. Aber eine Erholung auf Dauer wie in der Lotterie-Werbung in Gestalt eines jungen... Weiterlesen.
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 10:25-37) (29.11.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
ein Gesetzeslehrer, der unserem Herrn wohl schon oftmals zugehört und bestens von Dessen Lehre unterrichtet war, will Ihn auf die Probe stellen, indem er die folgende Frage an Ihn richtet: „Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Lk. 10:25). Als ihm der Herr die Gegenfrage stellt: „Was steht im Gesetz? Was liest du dort?“ (10:26), entgegnet dieser: „Du sollst den Herrn, deinen... Weiterlesen.
Lk 12,16-21 (17.11.2019_1. Sonntag der Adventsfastenzeit)
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
heute begehen wir den ersten Sonntag der Adventsfastenzeit. Advent (lat. adventus) bedeutet Ankunft und verweist uns auf das Kommen Jesu Christi, dem angekündigten Messias und König dieser Welt. In dieser Adventsfastenzeit bereiten wir uns auf die Geburt Christi vor und hoffen dabei, dass auch in unserer Seele Christus ankommt und jeden Tag neu geboren wird. Da diese Ankunft Christi in unserem Herzen aber... Weiterlesen.
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 13:10-17) (08.12.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
der hl. Apostel Paulus schrieb an die Epheser: „Ich, der ich um des Herrn willen im Gefängnis bin, ermahne euch, ein Leben zu führen, das des Rufes würdig ist, der an euch erging. Seid demütig, friedlich und geduldig, ertragt einander in Liebe, und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält. Ein Leib und ein Geist, wie euch... Weiterlesen.
Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 12:16-21) (01.12.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom reichen Mann, auf dessen Feldern eine gute Ernte stand ist schlicht verfasst, auf Anhieb verständlich – und stellt doch einen wahren Ozean an möglichen tiefgründigen Gedankengängen dar. Dieser Mann muss wunschlos glücklich sein. Reichtum!!! ... Aber eine volkstümliche Weisheit besagt, dass nur der wirklich reich ist, der mit dem zufrieden ist, was er hat. Demnach kann ein Millionär „arm“ sein, während... Weiterlesen.
Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 12:16-21) (02.12.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
auch heute spricht der Herr in einem Gleichnis zu uns: ein reicher Mann hatte eine gute Ernte und, wie wir heute sagen würden, zugleich ein Luxusproblem: Wohin mit all den angehäuften Gütern?.. So expandiert er, der weit mehr als genug Rücklagen bis weit über sein Lebensende hinaus angescheffelt hat immer weiter, bis ihn Gott jäh daran erinnert, dass Überfluss an materiellen Dingen zwar bei... Weiterlesen.
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 8:41-56) (18.11.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
erneut wird uns heute die Erzählung vom Zweifach-Wunder des Herrn angeboten. Auf dem Weg in das Haus des Synagogenvorstehers, wo Er dessen todkranke Tochter heilen will, wird unser Herr inmitten der Ihn bedrängenden Volksmenge von einer Frau berührt, die daraufhin sofort von ihrem Blutfluss geheilt wird. Auch die inzwischen verstorbene Tochter des Jairus lässt unser Herr, im Hause des Synagogenvorstehers angekommen, wieder vom Todeslager... Weiterlesen.
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4: 1-6; Lk. 18: 18-27) (15.12.2013)
Liebe Brüder und Schwestern,
die an den Herrn in der heutigen Lesung gerichtete Frage eines der „führenden Männer“: „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Lk. 18: 18) bringt uns gleichsam in medias res zur Auseinandersetzung mit der Frage aller Fragen, nämlich der nach der Erlangung des ewigen Lebens. Diese Auseinandersetzung beschäftigt uns ganz besonders während des 40-tägigen vorweihnachtlichen Fastens, das... Weiterlesen.
Predigt zum 23. Sonntag nach Pfingsten (Eph. 2: 4-10; Lk. 12: 16-21) (01.12.2013)
„Wenn der Reichtum auch wächst, so verliert doch nicht euer Herz an ihn“ (Ps. 61: 11)
Liebe Brüder und Schwestern,
am ersten Sonntag der Weihnachtsfastenzeit bietet uns die Kirche das Gleichnis vom reichen Mann an, der soviel materielle Güter angehäuft hatte, dass er buchstäblich nicht mehr wusste, wohin damit (s. Lk. 12: 17). Dieses Gleichnis erzählte der Herr übrigens als Reaktion auf die... Weiterlesen.
Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie einen Fehler entdecken: admin@orthpedia.de. Auf orthpedia.de können Sie selbstständig Heilige und Viten im Kalender ergänzen.
Binden Sie den Kalender in Ihre Gemeindewebseite ein! FÜR WEBMASTER
* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.