Sonntag
29. August 2038

11. Sonntag nach Pfingsten. Ton 2.
Nach der Liturgie wird ein Bittgebet für an Alkohol- und Drogensucht Leidende zelebriert.

Enthauptung des ruhmreichen Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes Heilige: Hl. Märtyrerin SABINA, Wohltäterin in Rom † um 126; Hl. Märtyrer BASILIOS von Syrmium; Hl. EUTHYMIOS von Perugia mit seiner Familie † um 304; Hl. ARKADIOS der Wundertäter, Bischof von Arsinoe auf Zypern † im 4. oder 6. Jahrhundert; Ehrw. ALEXANDER, Abt am Fluss Vocha † im 16. Jahrhundert; Hl. THEODORA von Saloniki (Übertragung der Gebeine); Hl. JOSEPH des Geheiligten von Samaka (Überführung der Gebeine); Hl. Neumärtyrer ANASTASIOS von Bulgarien † 1794. Westliche Heilige: Hl. ADELPHUS, Bischof von Metz † im 4. oder 5. Jahrhundert; Hl. SEBBI, König von Essex, später Mönch in London † um 694; Ehrw. MEDERICUS, Abt in Autun † um 700; Ehrw. WILLEIC, Abt von Kaiserwerth † um 725; Ehrw. EDWOLD der Wundertäter, Einsiedler bei Cerne † im 9. Jahrhundert.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Elftes Auferstehungsevangelium): Joh 21,15-25; zur Liturgie: 1 Kor 9,2-12; Mt 18,23-35.
Lesung des Fests. Parimien zur Vesper: Jes 40,1-3.9; 41,17-18; 45,8; 48,20-21; 54,1; Mal 3,1-3.5-7.12.17-18; 4,4-6; Weish 4,7.16-17.19-20; 5,1-7; zum Orthros: Mt 14,1-13; zur Liturgie: Apg 13,25-32; Mk 6,14-30.

Gebete

Ton 2. Tropar des Sonntags.
Als du niederstiegest zum Tode, / du, das unsterbliche Leben, / da hast du den Hades getötet durch den Blitzstrahl der Gottheit. / Als du aber die Verstorbenen aus der Unterwelt erstehen ließest, / riefen alle Mächte der Himmelswelt aus: // „Lebenspender Christus, unser Gott, Ehre sei dir!“
Ton 2. Kondak des Sonntags.
Auferstanden bist du, Erretter, aus dem Grabe, Allmächtiger, / und der Hades geriet in Schrecken, / da er schaute das Wunder. / Die Toten erstanden, / die Schöpfung sieht es und freut sich mit dir., Adam stimmt ein in den Jubel, // und der Kosmos besingt, mein Erretter, dich immerdar.
Enthauptung des heiligen und gepriesenen Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes vigil Zum Gottesdienst
Ton 2. Tropar des Fests.
Das Gedächtnis eines Gerechten ist mit Lobliedern ‹verbunden›: / dir aber, Vorläufer, wird das Zeugnis des Herrn genügen; / denn du wurdest wahrhaftig als Erhabenster der Propheten erwiesen / und gewürdigt, den Verkündeten in den Fluten zu taufen. / Deshalb hast du für die Wahrheit gekämpft und auch denen im Hades freudig verkündigt den im Fleisch erschienenen Gott, / der da hinwegnimmt die Sünde der Welt // und uns gewährt das große Erbarmen.
Ton 5. Kondak des Fests. (anderer Übersetzer)
Des Vorläufers herrliche Enthauptung / ist eine göttliche Heilsordnung

gewesen, / damit er auch denen im Hades die Ankunft des Erretters verkündige. / Es klage also Herodias, / da sie sich den gesetzlosen Mord erbat; / denn nicht liebte sie das Gesetz Gottes, / nicht das ewige Leben, // sondern das heuchlerische, vergängliche.

Hochpreisung des Fests.
Wir hochpreisen dich, Täufer der Erlösers Johannes, und wir ehren die Enthauptung deines allehrwürdiges Kopfes.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum Gedenken an die Enthauptung Johannes des Vorläufers (Apg. 13:25-32; Mk. 6:14-30) (11.09.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, das heutige Gedenken der Enthauptung des Propheten, Vorläufers und Täufers des Herrn ist zum einen eines der fünf „Großen Feste“ (auf einer Stufe mit der Beschneidung des Herrn, dem Schutz der Mutter Gottes, dem Festtag der Apostelfürsten Petrus und Paulus sowie der Geburt des Täufers), zum anderen einer der drei Anlässe im Jahr, die ein eintägiges Fasten vorschreiben (neben dem Vorabend der Taufe... Weiterlesen.


Von der Vergebung – Das Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger (Mt. 18,23-35)

Von der Vergebung – Das Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger (Mt. 18,23-35) „Es wäre ganz einfach, wenn unser Herz das Leid oder die Not eines anderen begreifen und darauf reagieren würde. Doch dies ist schwer, denn unser Herz schweigt. Aber warum ist das so? Nicht etwa deshalb, weil wir einen Menschen, wenn dieser sich schlecht verhält, gleich für einen schlechten Menschen halten? Warum begreifen wir nicht, dass doch jeder... Weiterlesen.


Predigt zum Gedenken an die Enthauptung Johannes des Vorläufers (Apg. 18:25-32; Mk. 6:14-30) (11.09.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, das heutige Gedenken der Enthauptung des Propheten, Vorläufers und Täufers des Herrn ist zum einen eines der fünf „Großen Feste“ (auf einer Stufe mit der Beschneidung des Herrn, dem Schutz der Mutter Gottes, dem Festtag der Apostelfürsten Petrus und Paulus sowie der Geburt des Täufers), zum anderen einer der drei Anlässe im Jahr, die ein eintägiges Fasten vorschreiben (neben dem Vorabend der Taufe Christi... Weiterlesen.


Predigt zum 11. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 9:2-12; Mt. 18:23-35) (24.08.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wieder einmal werden wir mit dem Beispiel des unbarmherzigen Gläubigers konfrontiert. Er, der von seinem Herrn soeben alle seine astronomisch hohen Schulden erlassen bekommen hat, will seinem Arbeitskollegen dessen geringe Schuld nicht erlassen. Das Resultat ist bekannt: als sein Herr von dieser Herzlosigkeit erfährt, lässt er diesen Knecht ins Gefängnis werfen, bis dieser seine – bis vor kurzem noch vergebene – Schuld begleicht... Gottes... Weiterlesen.


Predigt zum 11. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 9:2-12; Mt. 18:23-35) (08.09.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger ist von seinem Sinngehalt auch so schon mehr als eindeutig, und doch hält es der Herr für nötig, um unseres Heiles willen die Quintessenz in einem kurzen Satz zusammenzufassen: „Ebenso wird Mein Himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt“ (Mt. 18:35). Klarer kann man das nicht sagen. Und dies ist ja bereits... Weiterlesen.


Predigt zum Gedenktag der Enthauptung des heiligen Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes (Apg. 13:25-32; Mk. 6:14-30) (11.09.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, wir begehen heute das Gedenken an die Enthauptung des Vorläufers Christi, das trotz seines traurigen Anlasses einen Platz als großer Festtag im Kirchenkalender einnimmt. Alle Glaubenszeugen mögen zwar vor den Menschen als Verlierer erscheinen, leuchten aber dafür vor Gott, „denn der Gottlose besteht nicht in seinem Unglück, doch der Gerechte wird auch im Tode getrost“ (Spr. 14:32). Und so gesehen feiern und fasten wir... Weiterlesen.


Predigt zum 11. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 9:2-12; Mt. 18:23-35) (20.08.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis aus dem Evangelium nach Matthäus vom unbarmherzigen Gläubiger, dem sein Herr und König gerade erst seine enormen Schulden erlassen hatte und der seinem Kameraden dessen geringe Schuld nicht erlassen wollte, ist uns allen bekannt wegen seines geistlich-allegorischen Gehalts. Jedes Kind versteht den Sinn dieser Parabel in Bezug auf die Herzlosigkeit des elenden Dieners (s. Mt. 18:32), welcher von unserem Herrn im Schlusssatz... Weiterlesen.


Predigt zum 11. Herrentag nach Pfingsten / Hochfest des Entschlafens der Allerheiligsten Gottesgebärerin (1 Kor. 9:2-12; Phil. 2:5-11; Mt. 18:23-35; Lk. 10:38-42; 11:27-28) (28.08.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, der Sinn des Gleichnisses vom unbarmherzigen Gläubiger aus dem Matthäus-Evangelium wird vom Herrn Jesus Christus unmissverständlich unter Bezugnahme auf die fehlende Bereitschaft zur Vergebung bei uns in diesem kurzen Schlusswort zusammengefasst: „Ebenso wird Mein Himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt“ (Mt. 18:35). Klar und deutlich! Und doch tun sich die allermeisten von uns, bekennenden und praktizierenden... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten und zum Gedenktag der Enthauptung des Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes (1 Kor. 16:13-24; Apg. 13:25-32; Mt. 21:33-42; Mk. 6:14-30) (11.09.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Tag gedenken wir der Enthauptung des Propheten, Vorläufers und Täufers des Herrn Johannes. Dieser größte von Frauen Geborene (s. Mt. 11:11; Lk. 7:28) wird gemeinhin auch „Vorläufer der Gnade“ genannt. Für jemanden, in dessen Wertekanon das geistliche Leben keine dominierende Rolle spielt, mag diese in kirchlichen Kreisen gebräuchliche Titulierung abstrakt vorkommen. Dabei bedarf es keiner übermäßiger theologischer Fertigkeiten, um einleuchtend darzustellen, dass... Weiterlesen.


Predigt zum 11. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 9:2-12; Mt. 18:23-35) (05.09.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger bedarf eigentlich keiner exegetischen Erläuterung, so klar und deutlich sind in ihm die Worte des Herrn wiedergegeben, die Er an anderer Stelle an uns alle richtet: „Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer Himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben“ (Mt. 6:14-15). Diese... Weiterlesen.


Predigt zum Fest der Enthauptung Johannes des Täufers (Apg. 13:25-32; Mk. 6:14-30) (11.09.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, dem Anschein nach hat der heutige Festtag seinen Ursprung in einer traurigen Entwicklung der Ereignisse – der Enthauptung des Vorläufers des Herrn durch Herodes auf Betreiben seiner illegitimen Frau Herodias (s. Mk. 6:17-18). Die Ernsthaftigkeit des heutigen Tages scheint sich dadurch zu erhärten, dass die Kirche diesen Tag als strengen Fastentag im Kalender festgeschrieben hat. Aber ist das tatsächlich ein so trauriger Tag? -... Weiterlesen.


Predigt zum 11. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 9:2-12; Mt. 18:23-35) (01.09.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, die allegorische Bedeutung der Parabel vom unbarmherzigen Knecht, dem all seine gigantische Schuld von seinem König in einem beispiellosen Akt der Barmherzigkeit zunächst vergeben worden war, der aber im Gegenzug die geringe Schuld seines Gefährten nicht erlassen wollte und dafür schließlich doch mit der vollen Strenge des Gesetzes bestraft wurde, erschließt sich uns unschwer und wird auch vom Herrn Selbst in einem Satz zusammengefasst:... Weiterlesen.


Predigt zum Fest der Enthauptung Johannes des Täufers (Apg. 13: 25-32; Mk. 6: 14-30) (11.09.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, wir gedenken heute der Enthauptung des Täufers des Herrn mit einem Fest. Pardon?! Ein Fest?! - Ja! So wie bei allen von uns verehrten Heiligen wird zumeist der jeweilige Jahrestag ihres gewaltsamen oder friedlichen Heimgangs gefeiert. So feierten wir vor gerade mal zwei Wochen die Entschlafung der Mutter Gottes wie ein zweites Osterfest mit einer festlichen Prozession. Doch das heutige Fest unterscheidet sich von... Weiterlesen.


Predigt zum 11. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 11: 2-12; Mt. 18: 23-35) (04.09.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    die heutige Lesung beginnt mit den Worten, die der Herr Seinen Gleichnissen des öfteren voranstellt: „Mit dem Himmelreich ist es (...) wie mit einem König, der beschloss, von seinen Dienern Rechenschaft zu verlangen“ (Mt. 18: 23). Wie sich zeigen wird, ist es hier zu einem besseren Verständnis ganz besonders lohnenswert, sich in die Details dieses Gleichnisses zu vertiefen, damit wir genügend Anhaltspunkte bei unserer... Weiterlesen.


Predigt zum Festtag der hl. Apostelgleichen Maria Magdalena (1. Kor. 9: 2-12; Lk. 8: 1-3) (04.08.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    heute begeht unsere Kirchengemeinde zu Weimar und Jena das Gedächtnis ihrer Patronin. Aus der Lesung wissen wir, dass Maria aus Magdala (gemeint ist der Ort am Westufer des Sees Genezareth, nicht unsere Nachbargemeinde im Weimarer Land) zusammen mit den anderen Frauen „Jesus und die Jünger mit dem, was sie besaßen“ (Lk. 8: 3) unterstützte. Außerdem wissen wir von ihr, dass sie noch vor den... Weiterlesen.


Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Festabschluss Kreuzerhöhung (2. Kor. 9: 6-11; Gal 2: 16-20; Mt. 18: 23-35; Mk. 8: 34 – 9: 1) (04.10.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, der heutige Abschnitt aus dem Galaterbrief drückt auf sehr prägnante und kontrastierende Weise die neutestamentliche Rechtfertigungslehre als Gegensatz zu den Werken des Gesetzes aus. Ihm liegt die Argumentation zugrunde, welche, kurz auf den Punkt gebracht, in die rhetorische Frage mündet: wozu brauchte es einen Erlöser, wenn uns schon das Gesetz gerechtfertigt hat?! „Denn käme die Gerechtigkeit durch das Gesetz, so wäre Christus vergeblich gestorben“... Weiterlesen.


Predigt zum Fest der Enthauptung Johannes des Täufers (Apg. 13: 25-32; Mk. 6: 14-30) (11.09.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, die Heilige Kirche würdigt heute den Propheten, Vorläufer und Täufer des Herrn Johannes, welcher der kirchlichen Überlieferung zufolge den in der Unterwelt Befindlichen die nahende Befreiung durch den Messias verkündigte. Der Herr Selbst sagte über Seinen Vorläufer: „Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer“ (Mt. 11: 11; vgl. Lk. 7: 28). Johannes saß unschuldig im Gefängnis und wurde um... Weiterlesen.


Predigt zum 11. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 9: 2-12; Mt. 18: 23-35) (16.08.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger ist so einleuchtend, schlicht und erhaben, dass es eigentlich Herz und Verstand eines jeden ansprechen müsste. Der Herr lässt durch diese Parabel unzweideutig erkennen, dass wir alle unermesslich in Gottes Schuld stehen und trotzdem auf Seine Milde hoffen dürfen – aber nur, wenn wir unseren Mitmenschen von ganzem Herzen (Mt. 18: 35) verzeihen. Was uns die Mühe zur Erlangung... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.