Vorfest der Begegnung des HerrnHeilige:Hl. Märtyrer TRYPHON † 250; Hll. Märtyrerin PERPETUA, eine Frau aus Karthogo und die Katechumenen SATURUS, REVOCATUS, SATURNINUS, SECUNDULUS und FELICITAS † um 203; Hll. Märtyrer THEONAS, zwei Kinder und KARION; Hl. PETER Galata, Eremit bei Antiochien in Syrien † um 403 oder 429; Hl. VENDEMIANUS (Bendemianus), Eremit von Bithynien † um 512; Hl. BASILIOS, Erzbischof von Thessaloniki † im 9. oder 10. Jahrhundert; Hl. TIMOTHEOS der Bekenner; Hl. Neumärtyrer ANASTASIOS von Anaplos † 1655; Hl. Hiero-Neumärtyrer PETER (Skipetrov) † 1918; Hl. Hiero-Neumärtyrer NIKOLAUS † 1938. Westliche Heilige: Hl. SEVERUS, Bischof von Ravenna † 348; Ehrw. FAUSTUS, Gefährte von Severin und zweiter Abt von Agaunum † 513; Hl. Gotttragende BRIGIDA von Kildare, Patronin Irlands † um 525; Hl. Hieromärtyrer AGRIPPANUS, Bischof von Le Puy † um 650; Hl. ANSOGOL, Abt von St. Peter in Salzburg † um 730; Hl. SAVOLUS (Savalo), Abt von St. Peter in Salzburg.
Ton 5. Tropar des Sonntags. Den Logos ohne Anfang mit dem Vater und dem Geiste, / der aus der Jungfrau geboren uns zum Heile, / lasst uns besingen und anbeten, ihr Gläubigen. / Denn es gefiel ihm, im Fleische das Kreuz zu besteigen / und den Tod zu erleiden / und aufzuerwecken die Toten // in seiner glorreichen Auferstehung.
Ton 5. Kondak des Sonntags. Zum Hades bist du hinabgestiegen, mein Erretter, / und hast die Tore als Allmächtiger zertrümmert / und die Verstorbenen mitauferstehen lassen als Schöpfer; / den Stachel des Todes hast du, o Christus, zerbrochen / und den Adam erlöst vom Fluche, / Menschenliebender, weswegen wir alle // dir rufen: Errette uns, o Herr.
Ton 1. Tropar der Vorfeier. Der himmlische Chor der himmlischen Engel neigt sich auf die Erde / und sieht den Erstgeborenen der ganzen Schöpfung kommen, / als Kindlein zum Tempel getragen / von der mannesunerfahrenen Mutter: / nun singen sie mit uns die vorfestliche Melodie, // zurücktretend vor Schauer.
Ton 6. Kondak der Vorfeier. Das Wort, das mit dem Vater unsichtbar ist, / ist nunmehr sichtbar im Fleische: / unsagbar ward es von der Jungfrau geboren / und in die Hände des greisen Priesters gegeben. // Wir beten ihn an als unseren wahren Gott.
Ton 4. Kondak des Triodions. (nach: Heut’ bist du erschienen) Des Pharisäers Prahlerei lasset uns fliehen / und die Höhe der selbsterniedrigenden Worte des Zöllners lernen, in Reue rufend: // Erretter der Welt, sei deinen Knechten und Mägden gnädig.
Ton 3. Kondak des Triodions. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau) Die Seufzer des Zöllners lasset uns dem Herrn darbringen / und niederfallen, wir Sünder, vor ihm als dem Gebieter: / denn er will die Errettung aller Menschen und gewährt allen Umgeistenden die Vergebung: / denn um unseretwillen wurde derjenige Fleisch, der Gott ist, // gleichanfanglos mit dem Vater.
Ton 4. Tropar des Märtyrers. Dein Märtyrer Tryphon, Herr, / hat in seinem Leidenskampf den Kranz der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da er deine Kraft
erhielt, / stürzte er die Tyrannen und zerknirschte den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf seine flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Ton 8. Kondak des Märtyrers. (nach: Als Erstlinge der Natur) In der Kraft der Dreiheit hast du die Vielgötterei von den Enden her zerstört, / und bist, Allherrlicher, ein in Christus Geehrter geworden. / Die Tyrannen hast du besiegt in Christus, dem Erretter, // und den Kranz deines Martyriums, sowie die Gnadengaben der göttlichen Heilungen empfangen als Unbesiegbarer.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (01.02.2026)
Liebe Brüder und Schwestern,
welche Lehren können wir aus dem kurzen Gleichnis vom Zöllner und vom Pharisäer ziehen? Mehrere. Und zwar solche, die das Positive ins Negative, und solche, die das Negative ins Positive umwandeln. Beispielhaft für Ersteres ist der Pharisäer, für das Letztere der Zöllner.
Das Beispiel des Pharisäers lehrt uns:
- Gott ist nichts an äußerer Frömmigkeit gelegen.
- Äußere Rechtschaffenheit ist völlig nutzlos,... Weiterlesen.
Predigt zum Sonntag des Zöllners und des Pharisäers (Lk 18,10-14), 01.02.2026
Liebe Brüder und Schwestern,
wenn wir in ein Café gehen und einen Pharisäer bestellen, dann bekommen wir einen Kaffee, der mit Cognac versetzt ist.
Dieses Getränk ist also äußerlich ein Kaffee, aber wenn wir genauer es genießen, dann stellen wir fest, dass der äußerliche Schein getäuscht hat und wir hier ein handfestes alkoholisches Getränk bekommen haben.
Die Bezeichnung dafür kommt nicht von ungefähr. Denn der Pharisäer, von dem wir... Weiterlesen.
Predigt über die Demut (Gal 1,3–10; Lk 10,19–21) (29.11.2025)
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amin.
Lieber Vater, liebe Gläubigen,
im heutigen Evangelium hören wir, wie sich Christus freut und betet: „Preisend bekenne ich dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde; denn du hast dies vor Weisen und Einsichtigen verborgen und es Unmündigen geoffenbart.“ (Lk 10,21b). Mit den „Weisen und Einsichtigen“ sind diejenigen gemeint, die sich für weise und einsichtig halten. Aber... Weiterlesen.
Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer (Lk. 18,10-14)
Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer (Lk. 18,10-14)
Der Zöllner wusste, dass er ein Sünder war, d.h. jemand, der fern von Gott lebt, der innerlich zerrissen ist durch Leidenschaften, Geiz, Angst, Hass und geritten von Trieben. Er wusste, dass er nichts hatte, auf das er hätte stolz sein können. Er hatte nur eine einzige Hoffnung, dass Gott ihm gnädig sein würde, weil Gott die Dinge tiefer zu durchschauen vermag,... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom Zöllner und vom Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (09.02.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
„zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten“ (Lk. 18:10). – Praktisch jeder kennt die Erzählung vom Zöllner und vom Pharisäer, die uns auf den Weg zu Gott bringen soll. Jeder von uns muss hier gnadenlos ehrlich mit sich sein, um zu erkennen, was bei ihm als frommen Christen „pharisäisch“ und was „zöllnerisch“ ist. Es gibt wohl kaum einen Menschen, der von sich... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom Zöllner und vom Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (25.02.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
nun stehen die Zeichen auch liturgisch unwiderruflich auf Fastenzeit. Der heutige Herrentag vom Zöllner und vom Pharisäer, dieses Hinweisschild auf dem Weg zum Königtum Gottes, beschert uns aber erst einmal eine Woche ohne die üblichen beiden Fastentage am Mittwoch und Freitag. Ein Dispens während der Ruhe vor dem Sturm? Oder was? So seltsam es klingt, das einwöchige Nicht-Fasten soll den wahren Sinn des Fastens... Weiterlesen.
Predigt zum Festtag der heiligen kaiserlichen Leidensdulder Zar Nikolai, Zarin Alexandra, Zarewitsch Alexej und der Zarentöchter Olga, Tatjana, Maria und Anastasia (Röm. 8:28-39; Joh. 15:17-16:2) (17.07.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
wenn ich behaupte, dass wir den heutigen Festtag wie jeden Gedenktag von Märtyrern feierlich begehen, dann habe ich meine Wortwahl bewusst so gewählt. Was sich in der Nacht vom 3. auf den 4. Juli 1918 (hier und weiter alle Angaben nach Julianischem Kalender) im Keller des Hauses des Kaufmanns Ipatiew in Ekaterinburg abgespielt hat, war schrecklich und grausam. Aber: „Kostbar ist vor dem Herrn... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14 ) (05.02.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
(korrekt) übersetzt lautet das Resümee des Herrn am Ende des Gleichnisses vom Zöllner und Pharisäer: „Dieser (= der Zöllner) kehrte gerechter nach Hause zurück als jener (= der Pharisäer)“ (Lk. 18:14a). Der lasterhafte Zöllner erhält hier den Vorzug vor dem tugendhaften Pharisäer, aber warum verwendet der Herr den Komparativ statt eines totalen Gegensatzes (wie in der wenig geglückten deutschen Einheitsübersetzung geschehen)?.. Wir müssten doch... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom Zöllner und vom Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (21.02.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
noch drei Wochen bleiben uns bis zum Beginn der Großen Fastenzeit, die für einen orthodoxen Christen die freudigste Zeit des Kirchenjahres ist. Dieses Gefühl ist vergleichbar mit einer langen und beschwerlichen Reise an einen sehr schönen Ort: die (Vor-)Freude ist so groß, dass vor ihr alle bevorstehenden Reisestrapazen verblassen. Und die Fastenzeit ist für uns alle eine Pilgerfahrt zur Karwoche und zur Auferstehung Christi, den absoluten... Weiterlesen.
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
mit dem Abschluss der Weihnachtszeit durch die Darbringung Christi im Tempel richtet sich unser Blick ab diesem Sonntag nach vorne. Wir blicken auf Ostern und die bevorstehende, große Fastenzeit. Mit diesem Sonntag begehen wir den ersten der drei Sonntage im Fastentriodion, welche uns auf die Fastenzeit vorbereiten sollen. Die Bedeutung dieser Vorbereitungszeit ist groß. Denn was nützt uns das Fasten und der Verzicht,... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (01.02.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
mit dem heutigen Tag beginnt die intensive Vorbereitung auf die Große Fastenzeit, die für uns alle ja eine Zeit der Erneuerung, der Reinigung und der geistlichen Erbauung sein soll. Und so wird uns heute das Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer angeboten. Es ist unglaublich, aber auch dieser kurze Abschnitt enthält in komprimierter Form die gesamte Aussagekraft des Evangeliums, das ja in seiner Quintessenz die... Weiterlesen.
Predigt zum 37. Herrentag nach Pfingsten / Synaxis der Neuen Märtyrer und Bekenner Russlands (1 Tim. 4:9-15; Röm. 8:28-39; Lk. 19:1-10; Lk. 21:8-19) (10.02.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Russische Kirche feiert heute das Gedächtnis aller Neuen Märtyrer und Bekenner Russland und gedenkt zugleich aller Opfer der bolschewistischen Kirchenverfolgung des 20. Jahrhunderts. Dieses Datum im Kirchenkalender bietet überdies Anlass zum Nachdenken über die Bedeutung solcher nationaler Gedenktage. Vor allem ein Begriff muss in diesem Zusammenhang von vornherein aus den Köpfen und Herzen der Menschen gestrichen werden: der Nationalismus. Es geht in der... Weiterlesen.
Predigt zum Gedenktag der hll. Kaiserlichen Leidensdulder anlässlich des 100. Jahrestages ihres Martyriums in Jekaterinburg (Röm. 8:28-39; Joh. 15:17-16:2) (17.07.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
auf den Tag genau heute jährt sich zum hundertsten Mal die Ermordung der russischen Zarenfamilie und ihrer treuen Gefährten im Ipatjew-Haus zu Jekaterinburg. Kaum eine Heiligsprechung hat jemals derartig polarisiert wie diese - und das gleich zwei Mal. Ich kann mich noch genau erinnern, als ich 1980 von einem befreundeten gemäßigt-regelmäßigen Kirchgänger indirekt die Nachricht vernahm: "Hast du, gehört? Die wollen doch tatsächlich den... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom Zöllner und Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (28.01.2018)
"Darum bist du unentschuldbar - wer du auch bist, Mensch -, wenn du richtest. Denn worin du den anderen richtest, darin verurteilst du dich selber" (Röm. 2:1).
Liebe Brüder und Schwestern,
nach der Begegnung vorige Woche mit Zachäus, dem ersten Vorboten der Großen Fastenzeit, stellen wir ab dem heutigen Tage liturgisch bereits richtig auf Fastenmodus um. Erstmals im Jahr liegt das Fastentriodion aufgeschlagen auf dem Kliros, werden... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers (2. Tim. 3: 10-15; Lk. 18: 10-14) (21.02.2016)
„So werden alle, die in der Gemeinschaft mit Christus Jesus ein frommes Leben führen wollen, verfolgt werden“ (2. Tim. 3: 12).
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer dient der inneren Weichenstellung für die bevorstehende Große Fastenzeit. Letztere soll unser Bewusstsein darin schärfen, was in unserem Leben – in unserer Beziehung zu Gott und den Mitmenschen – wirklich wichtig ist. Darum soll die notwendige... Weiterlesen.
Predigt zum 36. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der Neuen Märtyrer und Bekenner Russlands (1. Tim. 1: 15-17; Röm. 8: 28-39; Lk. 18: 25-43; Lk. 21: 8-19) (07.02.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an seinen Schüler Timotheus besteht zwar aus nur drei Versen, ist dafür aber umso inhaltsvoller: „Das Wort ist glaubwürdig und wert, dass man es beherzigt: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um die Sünder zu retten. Von ihnen bin ich der erste. Aber ich habe Erbarmen gefunden, damit Christus Jesus an mir als erstem... Weiterlesen.
Predigt von S. E. Erzbischof Mark am 27.1./ 9.2. 1997 zum Patronats-Fest der Kathedral-Kirche, zu Ehren und im Gedenken an die Hll. Neomärtyrer und Bekenner Russlands (Röm 8, 28-39. Lk 21, 8-19)
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes! Liebe Brüder und Schwestern! Die Heiligen Neomärtyrer und Bekenner von Rußland ließen sich bei ihrem großen Opfer nicht allein vom Glauben leiten, denn dies wäre nicht genügend gewesen für das, was sie vollbrachten. Vielmehr ließen sie sich von der Liebe leiten, von vollkommenster Liebe zu Gott. Wir hörten heute die Worte des Heiligen Apostels Paulus: “Wir wissen, daß... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn / Synaxis der Neuen Martyrer und Bekenner von Russland (1. Kor. 6: 12-20; Röm. 8: 28-39; Lk. 15: 11-32; Lk. 21: 8-19) (08.02.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
mit dem heutigen Tag haben wir ein weiteres Etappenziel zur Vorbereitung auf die wichtigste Zeit des Kirchenjahres erreicht. Wie es schon vor Wochenfrist anklang, sorgt sich die Kirche dafür, dass wir mit der richtigen Einstellung des Herzens uns auf den Weg zurück in die ausgebreiteten Arme des Himmlischen Vaters machen. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn verdeutlicht uns, wie unendlich groß Gottes Güte, Seine Langmut... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers (2. Tim. 3: 10-15; Lk. 18: 10-14) (01.02.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heute vorgetragene kurze Abschnitt aus dem Lukas-Evangelium zeigt, wie leicht es dem Widersacher fällt, gläubige Menschen ins Verderben zu stürzen, wenn sie sich nicht vom Hochmut und dem sich daraus ergebenden Richten der Mitmenschen loslösen. Zugleich widerlegt das vorliegende Gleichnis vom Zöllner und vom Pharisäer auf eindrucksvolle Weise die weit verbreitete Auffassung, dass man einfach nur an Gott glauben muss, um gerettet zu... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers / Synaxis der Neuen Martyrer und Bekenner Russlands (2. Tim. 3: 10-15; Röm. 8: 28-39; Lk. 18: 10-14; 21: 8-19) (09.02.2014)
Liebe Brüder und Schwestern,
als Grundlage für unsere geistliche Erbauung in der zweiten Vorbereitungswoche der Großen Fastenzeit dient heute das Gleichnis vom Zöllner und vom Pharisäer, das ebenfalls nur der Evangelist Lukas für uns aufgeschrieben hat – genauso, wie die Geschichte der letzten Woche vom bekehrten Oberzöllner Zachäus, wie auch das Gleichnis vom verlorenen Sohn, mit dem wir uns nächste Woche befassen wollen. Das Symbol für... Weiterlesen.
Predigt zum Herrntag des Zöllners und des Pharisäers (2 Tim. 3: 10-15; Lk. 18: 10-14) (24.02.2013)
Liebe Brüder und Schwestern,
mit dem heutigen Sonntag beginnt die „heiße Phase“ der Vorbereitung zur Großen Fastenzeit. Schon am vorherigen Sonntag hörten wir, wie jedes Jahr, von Zachäus (s. Lk. 19: 1-10), der in seiner „unorthodoxen“, aber dafür umso direkteren Art dem Herrn näher sein will und dafür von Ihm über alle anderen erhoben wird. Dieses „Zugehen“ Gottes auf den Sünder schon auf dessen erste, zaghafte Regung hin bewirkt... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.