Heilige:Überführung der Gebeine des hl. Großmärtyrer THEODOR Stratilates Hl. Jungfrau und Märtyrerin KALLIOPI † 250; Hll. Märtyrer NIKANDROS und MARKIANOS † um 303; Hl. Nonne MELANIA † 410; Hl. ATRES von Nitrien in Ägypten † im 5. Jahrhundert; Hl. EPHREM, Patriarch von Antiochien † 545; Hl. ZOSIMAS von Phönizien (Syrien) † im 6. Jahrhundert; Hl. NAUKRATIOS, Abt von Nitrien in Ägypten; Hl. NAUKRATIOS, Abt von Studion † 848; Hl. THEODOR, Bischof von Rostov und Suzdal † um 1023; Hll. BASILIOS und KONSTANTIN, Fürsten von Jaroslavl (Erhebung der Gebeine); Hl. THEOPHILOS von Luga und Omuc, Schüler des hl. Arsenios von Varlaam † 1412; Hl. Mönchs-Neumärtyrer THEOPHANES in Konstantinopel † 1588. Westliche Heilige: Hl. VICTORINUS, Bischof von Camerino † 543; Hl. SEVERINUS, Bischof von Septempeda † 550; Hl. MEDARDUS, Bischof von Noyon † um 560; Hl. CLODOALD (Cloud), Bischof von Metz † 696. Ikonen der Gottesgebärerin: Gottesmutterikonen von Jaroslawl und Urjupinsk.
Ton 3. Tropar des Sonntags. Freuen soll sich, was ist im Himmel, / jauchzen, was auf Erden. / Denn der Herr hat Macht gewirkt mit seinem Arme. / Im Tode zertrat er den Tod. / Er war der Erstgeborene der Toten, / hat uns entrissen dem Bauch des Hades // und der Welt gewährt das große Erbarmen.
Ton 3. Kondak des Sonntags. Auferstanden bist du heute aus dem Grabe, Barmherziger, / und hast uns hinausgeführt aus den Pforten des Todes. / Heute tanzt Adam und es freut sich Eva, / die Propheten aber zugleich besingen mit den Patriarchen // unaufhörlich die göttliche Kraft deiner Herrschaft.
Übertragung der Gebeine des Hl. Großmärtyrers Theodor Stratilates Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Großmärtyrers. Durch wahres Soldatenwerben bist du, Siegespreisträger Theodorus, / ein wunderschöner Heerführer des himmlischen Königs geworden; / denn mit den Waffen des Glaubens hast du dich besonnen gerüstet / und die Scharen der Dämonen vollständig vernichtet, / und bist als siegreicher Kämpfer erschienen, / weshalb wir dich immerdar // im Glauben seligpreisen.
Ton 2. Kondak des Großmärtyrers. (nach: Nach dem, was oben ist, strebend) Mit der Mannhaftigkeit der Seele hast du den Glauben als Brustpanzer angelegt, / das Wort Gottes wie eine Lanze in Händen geführt, / und so den Feind mit Wunden bedeckt, Ruhm der Märtyrer, Theodorus. / Mit ihnen höre nicht auf, // Fürbitte einzulegen bei Christus Gott für uns alle.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (28.06.2026)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Lesung aus dem Evangelium nach Matthäus handelt von einem römischen Hauptmann, der unseren Herrn für seinen schwerkranken Diener bittet. Das Bemerkenswerte an dieser Begebenheit ist, dass dieser Mann nicht nur ein Heide war, was im religiösen Sinne schon einen Affront darstellte, sondern auch noch Vertreter der verhassten Okkupanten war, was politisch für Brisanz sorgen musste. Aber, wie wir sehen, stellt der Herr... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (06.07.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Lesung aus dem Evangelium nach Matthäus handelt von einem römischen Hauptmann, der unseren Herrn für seinen schwerkranken Diener bittet. Das Bemerkenswerte an dieser Begebenheit ist, dass dieser Mann nicht nur ein Heide war, was im religiösen Sinne schon einen Affront darstellte, sondern auch noch Vertreter der verhassten Okkupanten war, was politisch für Brisanz sorgen musste. Aber, wie wir sehen, stellt der Herr... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Sonntag nach Pfingsten, über den römischen Hauptmann (Mt 8, 5-13), 06.07.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen vierten Sonntag nach Pfingsten lesen wir im Matthäusevangelium von der Heilung des Dieners eines römischen Hauptmanns durch Christus.
Was ist das Besondere daran und was bedeutet diese Stelle aus der Bibel für uns?
Die Gegend um Kaperna’um war zu dieser Zeit von den Römern besetzt und durch deren Streitkräfte abgesichert. Ein Befehlshaber der Besatzungstruppen hatte demzufolge eine nicht geringe Macht gegenüber der örtlichen... Weiterlesen.
Predigt zum 33. Samstag nach Pfingsten (2Tim 2,1-10; Mt 10,16-22) (08.02.2025)
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amin.
Lieber Vater, liebe Gläubigen,
im heutigen Evangelium zum Hl. Theodor Stratilates (8. Feb), dessen Heiliges Grab sich unweit in Venedig befindet, hören wir wie Christus – unmittelbar nach der Berufung der Zwölfe und ihrer Bevollmächtigung über unreine Geister, und Krankheiten zu heilen – spricht: „Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter Wölfe“ (Mt 10,16). Ja, schickt... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (21.07.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
vor einer Woche sprachen wir davon, dass nach den Worten unseres Herrn niemand „zwei Herren dienen“ kann (s. Mt. 6:24; vgl. Lk. 16:13). Unserer Homilie handelte davon, dass wir vor dem Angesicht der unaussprechlichen Allmacht und Erhabenheit Gottes Sklaven sind, jedoch dank der unvorstellbaren Liebe und Demut des Herrn die Möglichkeit besitzen, Seine Kinder (s. Joh. 1:12; 1 Joh. 3:1-2, 10; vgl. Gal. 3:26)... Weiterlesen.
Predigt zum ersten Samstag der Großen Fastenzeit - Theodoros-Samstag (Hebr. 1:1-12; 2 Tim. 2:1-10; Mk. 2:23-3:5; Joh. 15:17-16:2) (23.03.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Wunder des heiligen Großmärtyrers Theodoros (+ um 306) zur Zeit der Kirchenverfolgung unter Kaiser Julian dem Apostaten (360-363) gewährt uns nebenbei einen Einblick in die Epoche der frühchristlichen Kirche. Bis zum Ende der Kirchenverfolgungen lebten die Christen in der Erwartung der unmittelbar bevorstehenden Wiederkunft Christi (griech. parousia). Ihre besten Vertreter dachten gar nicht daran, sich in dieser Welt gut einrichten zu wollen. Freie... Weiterlesen.
Predigt zum vierten Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (02.07.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Erzählung vom Hauptmann in Kafarnaum, der unseren Herrn für seinen kranken Diener bittet, ist, wie alle Geschichten, Reden und Gleichnisse des Herrn unendlich tiefgründig. Sie alle haben das Ziel, unseren Glauben zu stärken, denn es heißt im Neuen wie im Alten Bund: „Der aus Glauben Gerechte wird leben“ (Röm. 1:17; vgl. Hab. 2:4). Auch das Fazit unseres Herrn am Ende der Begegnung mit... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (18.07.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute beschäftigt uns wieder der Hauptmann von Kafarnaum. Wir lasen heute bei Matthäus, welches die Parallelstelle zu Lk. 7:1-10 ist, wo allerdings der Hauptmann nicht persönlich zu unserem Herrn kommt, sondern die jüdischen Ältesten entsendet und Ihn durch sie zunächst bittet, in sein Haus zu kommen und seinen kranken Diener zu heilen, sich dann aber, als der Herr sich schon unweit seines Domizils befindet, für unwürdig... Weiterlesen.
Predigt zum Samstag der ersten Woche der Großen Fastenzeit / Theodoros-Samstag (Hebr. 1:1-12; 2 Tim. 2:1-10; Mk. 2:23-3:5; Joh. 15:17-16:2) (20.03.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
der erste Samstag der Großen Fastenzeit ist dem heiligen Großmärtyrer Theodoros dem Rekruten gewidmet. Dieser Brauch hat seine historischen Wurzeln im Wunder, das der Heilige Jahrzehnte nach seinem Martyrium mittels einer Vision am Samstag der Großen Fastenzeit in der Stadt Nikomedia wirkte. Aber gibt es neben dem historischen auch einen inneren Bezug zum Fasten? Die übrigen Gedenktage der Großen Fastenzeit sind ja folgerichtig großen Asketen gewidmet... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (05.07.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute kommt es bei der Lesung in der Göttlichen Liturgie wieder zu der bemerkenswerten Begegnung zwischen unserem Herrn Jesus Christus und dem römischen Hauptmann. Der römische Hauptmann bittet den Herrn nicht für sich, sondern für seinen Diener, und offenbart einen Glauben, der in Israel seinesgleichen sucht (s. Mt. 8:10 und Lk. 7:9). Von Bedeutung ist eins: die Liebe des Hauptmanns, die beispiellose Reinheit seines... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (14.07.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Begegnung des Herrn mit dem Hauptmann von Kafarnaum ist ein Sinnbild für die Liebe Gottes, die alle Schranken überwinden kann: ethnische, soziale, politische und sogar religiöse. Im Grunde stehen nämlich beide – Jesus aus Nazareth und der Hauptmann – auf völlig unterschiedlichen Seiten, denn größer könnten die Gegensätze kaum sein: Hier ein Jude, da ein Römer; hier ein Friedensstifter, da ein Kriegsknecht; hier... Weiterlesen.
Predigt zum Samstag der ersten Fastenwoche / Theodoros-Samstag (Hebr. 1:1-12; 2 Tim. 2:1-10; Mk. 2:23–3:5; Joh. 15:17-16:2) (16.03.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gedenken an das Wunder des hl. Großmärtyrers Theodoros Tyron am ersten Samstag der Großen Fastenzeit dient uns allen als Inspiration für den noch vor uns liegenden mehrwöchigen geistlichen Kampf bis zur Großen Woche und bis zur Feier der Auferstehung Christi. Der heilige Theodoros hatte ja um das Jahr 306 unter der letzten großen Kirchenverfolgung (303-311) vor der Konstantinischen Wende das Martyrium für Christus... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (24.06.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
es ist wie so oft: in knappen Worten wird in einem kurzen Ausschnitt der Heiligen Schrift das offenbart, was die ganze Bibel vom Wesen und der Bedeutung her ausmacht. Und der heute vorgelesene kurze Abschnitt aus dem Römerbrief steht auch in dem Sinne exemplarisch für die gesamte Schrift, da er auf eindrucksvolle Weise bestätigt, dass es keine Rosinenpickerei bei der Interpretation biblischer Texte geben... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6: 18-23; Mt. 8: 5-13) (28.06.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir lesen heute im Evangelium nach Matthäus, wie Sich der Herr auf Bitten eines römischen Hauptmanns bereiterklärt, entgegen allen Gepflogenheiten in das Haus dieses Heiden zu kommen, um dessen schwerkranken Diener wieder gesund zu machen. Der Hauptmann jedoch sagt zum Herrn: „Sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund“ (Mt. 8: 8). Der Mann weiß, wovon er redet: „Sprich nur ein WORT“... Für... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Sonntag nach Pfingsten (01.07.2012) (Röm 6, 18-23. Mt 8, 5-13.)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der heutigen Evangeliumslesung (Mt. 8: 5-13) begegnet unser Herr Jesus Christus in Kafarnaum einem römischen Hauptmann, der Ihn um Hilfe für seinen schwer leidenden Diener bittet. Als der Herr daraufhin in das Haus des Hauptmanns gehen will, um den Diener zu heilen, spricht der Hauptmann einmalige, bemerkenswerte Worte: „Herr, ich bin es nicht wert, dass Du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.