Sonntag
08. Juli 2035

3. Sonntag nach Pfingsten. Ton 2.
Kein Fasten

Heilige: Hl. Großmärtyrer PROKOPIOS von Caesarea in Palästina † 303; Hl. Märtyrerin THEODOSIA, Mutter des Großmärtyrers Prokopios † im 4. Jahrhundert; Hll. Märtyrer und uneigennützige Ärzte EPICTET und ASTION † 290; Hl. PROKOPIOS von Lübeck, Narr in Christo, Wundertäter von Ustjug † 1303; Hl. THEOPHIL der Myronspender vom Kloster Pantokrator auf dem Berg Athos † 1548; Hl. Hiero-Neumärtyrer ANASTASIOS in Konstantinopel † 1743; Hll. Hiero-Neumärtyrer ALEXANDER, THEODOR und NIKOLAUS † 1918. Westliche Heilige: Hl. Hieromärtyrer AUSPICIUS, Bischof zu Trier † im 2. Jahrhundert; Ehrw. DISIBOD, Mönch, Gründer des Klosters Disibodenberg an der Nahe, † 674; Hl. Hieromärtyrer KILIAN mit seinen Gefährten im Martyrium KOLONAT und TOTNAN † 689; Ehrw. LANDRADA, Gründerin und erste Äbtissin des Klosters Münster-Bilsen † 690; Hl. Jungfrau und Märtyrerin SUNNIVA von Selje (von Bergen) und ihrer Gefährten † im 10. Jahrhundert. Ikonen der Gottesgebärerin: Erscheinung der Ikone der Allheiligen Gottesgebärerin von Kazan; Zeichen der Gottesmutterikone "Verkündigung" in Ustjug (1290); Verehrte Kopien der Gottesmutterikone von Kazan in Moskau (1612), St. Peterburg (1721); Gottesmutterikonen von Jaroslawl (1588), Wjasniki (1624), Nischnij Lomow (1643), Tobolsk (1661), Kaplunowka (1689), Tambow (1695), Wysotschinowka (18. Jahrhundert), Wyschenskij Kloster (1812), Jakobstadt (17. Jahrhundert).

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Drittes Auferstehungsevangelium): Mk 16,9-20; zur Liturgie: Röm 5,1-10; Mt 6,22-33.
Lesung des Narren um Christi willen. Zur Liturgie: Gal 5,22 - 6,2 ( Stelle lesen: Gal 5,22 bis Gal 6,2 ); Mt 11,27-30 .

Gebete

Ton 2. Tropar des Sonntags.
Als du niederstiegest zum Tode, / du, das unsterbliche Leben, / da hast du den Hades getötet durch den Blitzstrahl der Gottheit. / Als du aber die Verstorbenen aus der Unterwelt erstehen ließest, / riefen alle Mächte der Himmelswelt aus: // „Lebenspender Christus, unser Gott, Ehre sei dir!“
Ton 2. Kondak des Sonntags.
Auferstanden bist du, Erretter, aus dem Grabe, Allmächtiger, / und der Hades geriet in Schrecken, / da er schaute das Wunder. / Die Toten erstanden, / die Schöpfung sieht es und freut sich mit dir., Adam stimmt ein in den Jubel, // und der Kosmos besingt, mein Erretter, dich immerdar.
Erscheinen der Gottemutterikone von Kazan polyleos Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Ikone.
Barmherzige Helferin, Mutter des höchsten Gottes, * für alle flehst du zu deinem Sohne Christus, unserem Gott. * Allen öffnest du die Erlösung, * die unter deinen mächtigen Schutz eilen. * Bewahre uns, Gebieterin und Königin, * die wir in Not, Versuchung und vielen Leiden sind. * Uns belasten unzählige Sünden. * Wir stehen vor dir und flehen * mit gerührter Seele und zerknirschtem Herzen, * vergießen Tränen vor deinem allreinen Bilde, * und hoffen unbeirrt auf deine Hilfe, auf die Erlösung von allem Leid. * Schenke das Nützliche und errette alle, Gottesgebärerin, Jungfrau, * du heiliger Schutz deiner Diener.
Ton 8. Kondak der Ikone.
Kommt, ihr Völker, zum stillen und guten Hafen, zur eilenden Helferin, der bereiten und liebenden Rettung, unter den Schutz der Jungfrau. Eilen wollen wir zum Beten und uns mühen in wahrer Reue. * Die allreine Gottesgebärerin lässt allen unsägliche Gnade widerfahren, naht zur Hilfe und befreit aus aller Not und Pein ihre treuen und gottesfürchtigen Diener.
Hochpreisung der Ikone.
Wir preisen dich, wir preisen dich, allheilige Jungfrau, Mutter Christi, unseres Gottes, und verehren deinen hochherrlichen Schutz.
Großmärtyrer Prokopios sechs Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Großmärtyrers.
Dein Märtyrer Prokopius, Herr, / hat in seinem Leidenskampf den Kranz der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da er deine Kraft erhielt, / stürzte er die Tyrannen und zerknirschte den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf seine flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Ton 2. Kondak des Großmärtyrers. (nach: Nach dem, was oben ist, strebend)
In göttlicher Nacheiferung Christi entbrannt / und durch die Kraft des Kreuzes behütet, / hast du das Schnauben und den Übermut der Feinde zunichte gemacht, Prokopius, / die ehrwürdige Kirche erhöht, im Glauben Fortschritte gemacht // und uns erleuchtet.
Ton 4. Kondak des Großmärtyrers.
Einfältig warst du um Christi willen, deshalb durcheiltest du auf den Händen der En-gel alle Prüfungen auf dem Wege in die Himmel und gelangtest unverletzt vor den Thron des Höchsten. Vom König aller Könige, von Christus, dem Gott, empfingst du die Gnadengabe der Heilungen. Durch deine vielen Wunder und furchtbaren Zeichen erstauntest du deine Stadt Ustjug. Deinem Volke erflehtest du Gnade und Myron von der ehrwürdigen Ikone der allheiligen Gottesgebärerin. Heilung spendetest du den Leidenden. Deshalb bitten wir dich, wunderspendender Prokopius, Flehe ohne Unter-lass zu Christus, Gott, dass er uns vergebe unsere Sünden.
Hochpreisung des Großmärtyrers.
Wir preisen dich, wir preisen dich, heiliger und gerechter Prokopius, und ehren dein heiliges Andenken, denn du betest für uns zu Christus, unserem Gott.
Hl. Kilian, Erleuchter der Franken und seine Gefährten Kolonat und Totnan ohne Zum Gottesdienst
Ton 3. Tropar der Heiligen.
In Freuden wir hẹute euer gedenken, * die ihr uns gebracht die Botschaft vom Heile, * Kilian, unser Vạter unter den Heiligen, * Kolonat und Totnan, ihr seine getreuen Helfer; * bittet Christus, dass er uns schenke das große Erbarmen.
Gerechter Prokopius, Narr um Christi willen, Wundertäter von Ustjug ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Narren um Christi willen.
Erleuchtet wurdest du von der göttlichen Gnade, auf Gott Sinnender, / und hast unbeugsam den ganzen Verstand und das Herz von dieser nichtigen Welt zum Schöpfer gerichtet; / in Besonnenheit und großer Geduld hast du im zeitlichen Leben den Lauf gut vollendet / und den Glauben unbefleckt bewahrt. / Deshalb auch zeigte sich nach dem Tode die Herrlichkeit deines Lebens: / denn du lässest hervorquellen den unerschöpflichen Quell der Wunder / denen, die im Glauben zu deinem heiligen Grabe eilen, allseliger Prokopij, // bitte Christus Gott, dass er errette unsere Seelen.
Ton 4. Kondak des Narren um Christi willen.
Durch das Narrentum um Christi willen / hast du die seelischen Zollstätten auf den Händen der Engel unangetastet durchschritten / und bist am königlichen Throne angelangt, / hast von Christus Gott, dem König aller, / als Gabe die Gnade der Heilungen empfangen; / denn mit deinen vielen Wundern und dem furchterregenden Zeichen / hast du deine Stadt, das Große Ustjug, in Erstaunen versetzt. / Deinem Volk erbatest du Erbarmen, / hast durch Gebete vom ehrwürdigen Abbild der allheiligen Gottesgebärerin Myron hervorgebracht / und den Kranken Heilungen gewährt. / Deshalb bitten wir dich, wundertätiger Prokopij, / lege unaufhörlich Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass er gewähre Verzeihung unserer Sünden.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 3. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 5:1-10; Mt. 6:22-33) (21.06.2026)

Liebe Brüder und Schwestern, es kommt immer wieder vor, dass aufrichtige und herzensgute Christen in der Beichte darüber klagen, dass sie in ihrem Leben „nichts Großes vollbracht“ haben. Aber Gott erwartet keine Großtaten im irdischen Sinne von uns. Gewiss gibt es Menschen, die aufgrund ihrer außergewöhnlichen natürlichen Fähigkeiten von Gott berufen sein können, aus der Motivation ihres Glaubens herausragende Werke zu verrichten, also Regenten, Feldherren, Wissenschaftler, Künstler, Entdecker,... Weiterlesen.


Predigt zum dritten Herrentag nach Pfingsten (Röm. 5:1-10; Mt. 6:22-33) (29.06.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, heute gibt uns der Herr u.a. folgende Worte aus der Bergpredigt auf den Weg: „Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung? (…) Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein... Weiterlesen.


Predigt zum 3. Sonntag nach Pfingsten über das Sorgen (Mt 6, 22-33), 29.06.2025

Liebe Brüder und Schwestern! Wir hörten heute die Lesung aus dem Matthäus-Evangelium, welches am dritten Sonntag nach Pfingsten vorgetragen wird. Zwei Mitteilungen sind in diesem Abschnitt des Evangeliums besonders bedeutsam, die erste gleich ganz am Anfang, die zweite am Ende. Die erste lautet „Die Leuchte des Leibes ist das Auge; wenn nun dein Auge klar ist, so wird dein ganzer Leib licht sein; wenn aber dein Auge böse ist,... Weiterlesen.


Predigt zum 3. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 5:1-10; Mt. 6:22-33) (14.07.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, die Worte des Herrn: „Niemand kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen lieben und den anderen hassen oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon“ (Mt. 6:24) schließen von vornherein jede Ambiguität zwischen Gott und dem Widersacher aus. Daher wollen wir uns einmal mit dem Begriff des Dienens auseinandersetzen. Im Alten... Weiterlesen.


Predigt zum dritten Herrentag nach Pfingsten (Röm. 5:1-10; Mt. 6:22-33) (25.06.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, im heute verlesenen Abschnitt der Bergpredigt ermahnt uns der Herr, die richtigen Prioritäten in unserem Leben zu setzen und uns zuvörderst um das zu bemühen, was zum ewigen Leben führt. Er verwendet hierfür, wie so oft, die Bilderrede: „Das Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Körper hell sein. Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird... Weiterlesen.


Predigt zum 3. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 5:1-10; Mt. 6:22-33) (11.07.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen letzten Herrentag der diesjährigen Apostelfastenzeit bietet uns die Heilige Kirche eine Lesungen aus dem Apostelbuch an, die uns alle vor dem Hintergrund der immer stärker werdenden subtilen Angriffe auf die Kirche Christi im Glauben und in der Zuversicht bestärken: „Gerecht gemacht durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Durch Ihn haben wir auch den Zugang zu der Gnade... Weiterlesen.


Mt 6,22-33 (07.07.2019_3._Sonntag_nach_Pfingsten)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, zu Beginn der Schöpfung sprach Gott: „Es werde Licht! Und es ward Licht.“ (Gen 1,3) Denn ohne Licht ist kein Leben möglich. Und Gott sah, dass das Licht gut war. (Gen 1,4) Doch Gott schuf nicht nur das kreatürliche Licht, sondern war selbst das Licht aller Erkenntnis, wel­ches die Menschen erleuchtet. (1Joh 1,5; Joh 1,4; 9,5; 12,46) Doch Adam und Eva entschieden sich... Weiterlesen.


Predigt zum 3. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 5:1-10; Mt. 6:22-33) (28.06.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, nach den festlichen Wochen ist für uns wieder die Zeit der inneren Einkehr angebrochen. Wir lesen heute, wie der Herr Sich in der Bergpredigt dieser Metapher bedient: „Das Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Körper gesund sein. Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer Körper finster sein. Wenn nun das Licht in dir... Weiterlesen.


Predigt zum 3. Herrentag nach Pfingsten / Geburtsfest des hl. Johannes des Täufers (Röm. 5:1-10; Röm. 13: 11 – 14: 4; Mt. 6:22-33; Lk. 1: 1-25; 57-68; 76, 80) (07.07.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, das Geburtsfest des heiligen Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes findet auf den Tag genau sechs Monate vor der Feier der Geburt unseres Herrn statt (vgl. Lk. 1:36). Der Vorläufer des Herrn war ja Wegbereiter der leiblichen Erscheinung Gottes in der Welt (s. Jes. 40:3; Mal. 3:1; vgl. Mt. 3:2; Mk. 1:2-3; Lk. 3:4-6; Joh. 3:28). Auf eine gewisse Weise können wir es ihm gleichtun,... Weiterlesen.


Predigt zum 3. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 5:1-10; Mt. 6:22-33) (17.06.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, der Apostel Paulus verkündet in der heutigen Lesung den Friedensschluss Gottes mit den Menschen: "Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Durch Ihn haben wir auch den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns unserer Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes" (Röm. 5:1-2). Wir haben folglich einen Gott, Der uns Seine Gnade schenkt,... Weiterlesen.


Predigt zum 3. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 5: 1-10; Mt. 6: 22-33) (21.06.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, die heute angebotene Lesung aus dem Evangelium nach Matthäus dient uns Christen als Orientierungshilfe beim Abwägen zwischen himmlischer und irdischer Sorge, damit wir nicht in das eine oder in das andere Extrem verfallen. „Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage“ (Mt. 5: 34) – ist kein Aufruf zur Gleichgültigkeit oder... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.