Sonntag
17. August 2031
nach dem neuen Stil

04. August 2031
nach dem alten Stil

11. Sonntag nach Pfingsten. Ton 2.
Gottesmutterfasten

Heilige: Hll. Sieben Jünglinge (Siebenschläfer) von Ephesos: Maximilian, Jamblichos, Dionysos, Exakustodian, Antonios, Martinian und Johannes (Konstantin); Hl. Hieromärtyrer THATHUIL (Sarbelus) † um 110; Hl. Märtyrer ELEUTHERIOS von Konstantinopel † um 320; Hl. Märtyrerin EUDOKIA von Persien † 362; Hl. Mönchs-Neumärtyrer MICHAEL und die hll. Neumärtyrer SYMEON und DEMETRIUS † 1937; Gerechter ALEXIOS von Bortsurmany (Auffindung der Gebeine). Westliche Heilige: Hll. Märtyrer EPIPHANES und ISIDOR (Gebeine in Besançon); Hl. AGABIUS, Bischof von Verona † um 250; Hl. EUPHRONIUS, Bischof von Tours † 573; Hl. MOLUA (Lugid), Schüler des hl.. Comgall von Bangor, Abt von Clonfert, Gründer von über 100 Klöstern in Irland † um 609 oder 622; Hl. ABEL, Erzbischof von Reims † 748. Ikonen der Gottesgebärerin: Kasaner Gottesmutterikone von Pensa Sonstige Feste: Weihe der Kirche Christus Pantokrator in Konstantinopel.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Elftes Auferstehungsevangelium): Joh 21,15-25; zur Liturgie: 1 Kor 9,2-12; Mt 18,23-35.

Gebete

Ton 2. Tropar des Sonntags.
Als du niederstiegest zum Tode, / du, das unsterbliche Leben, / da hast du den Hades getötet durch den Blitzstrahl der Gottheit. / Als du aber die Verstorbenen aus der Unterwelt erstehen ließest, / riefen alle Mächte der Himmelswelt aus: // „Lebenspender Christus, unser Gott, Ehre sei dir!“
Ton 2. Kondak des Sonntags.
Auferstanden bist du, Erretter, aus dem Grabe, Allmächtiger, / und der Hades geriet in Schrecken, / da er schaute das Wunder. / Die Toten erstanden, / die Schöpfung sieht es und freut sich mit dir., Adam stimmt ein in den Jubel, // und der Kosmos besingt, mein Erretter, dich immerdar.
Sieben Jünglinge (Siebenschläfer) von Ephesos: Maximilian, Jamblichos, Dionysos, Exakustodian, Antonios, Martinian und Johannes (Konstantin) ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Jünglinge.
Groß sind die Wunder des Glaubens; / denn in einer Höhle verweilten die heiligen sieben Jünglinge / wie in einem königlichen Gemach, / sie starben ohne Verwesung / und erstanden nach vielen Zeiten wie vom Schlaf / zur Beglaubigung der Auferstehung aller Menschen. // Auf ihre Fürbitten, Christus Gott, erbarme dich unser.
Ton 4. Tropar der Jünglinge.
Deine Märtyrer, Herr, / haben in ihrem Leidenskampf die Kränze der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da sie deine Kraft erhielten, / stürzten sie die Tyrannen und zerknirschten den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf ihre flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Ton 4. Kondak der Jünglinge. (slawisches Kondak. Nach: O der du freiwillig erhöht wardst)
Die ihr die Dinge der Welt als vergänglich verachtet / und die unvergänglichen Gaben empfangen habt, / ihr seid, obwohl gestorben, ohne Verwesung geblieben. / Deshalb ersteht ihr nach vielen Jahren / und begrubet so allen Unglauben der Feindseligen. / Indem wir also heute ‹die heiligen Märtyrer› in Lobliedern erheben, // lasset uns, Gläubige, Christus in Hymnen hochpreisen.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Von der Vergebung – Das Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger (Mt. 18,23-35)

Von der Vergebung – Das Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger (Mt. 18,23-35) „Es wäre ganz einfach, wenn unser Herz das Leid oder die Not eines anderen begreifen und darauf reagieren würde. Doch dies ist schwer, denn unser Herz schweigt. Aber warum ist das so? Nicht etwa deshalb, weil wir einen Menschen, wenn dieser sich schlecht verhält, gleich für einen schlechten Menschen halten? Warum begreifen wir nicht, dass doch jeder... Weiterlesen.


Predigt zum 11. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 9:2-12; Mt. 18:23-35) (24.08.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wieder einmal werden wir mit dem Beispiel des unbarmherzigen Gläubigers konfrontiert. Er, der von seinem Herrn soeben alle seine astronomisch hohen Schulden erlassen bekommen hat, will seinem Arbeitskollegen dessen geringe Schuld nicht erlassen. Das Resultat ist bekannt: als sein Herr von dieser Herzlosigkeit erfährt, lässt er diesen Knecht ins Gefängnis werfen, bis dieser seine – bis vor kurzem noch vergebene – Schuld begleicht... Gottes... Weiterlesen.


Predigt zum 11. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 9:2-12; Mt. 18:23-35) (08.09.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger ist von seinem Sinngehalt auch so schon mehr als eindeutig, und doch hält es der Herr für nötig, um unseres Heiles willen die Quintessenz in einem kurzen Satz zusammenzufassen: „Ebenso wird Mein Himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt“ (Mt. 18:35). Klarer kann man das nicht sagen. Und dies ist ja bereits... Weiterlesen.


Predigt zum 11. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 9:2-12; Mt. 18:23-35) (20.08.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis aus dem Evangelium nach Matthäus vom unbarmherzigen Gläubiger, dem sein Herr und König gerade erst seine enormen Schulden erlassen hatte und der seinem Kameraden dessen geringe Schuld nicht erlassen wollte, ist uns allen bekannt wegen seines geistlich-allegorischen Gehalts. Jedes Kind versteht den Sinn dieser Parabel in Bezug auf die Herzlosigkeit des elenden Dieners (s. Mt. 18:32), welcher von unserem Herrn im Schlusssatz... Weiterlesen.


Predigt zum 11. Herrentag nach Pfingsten / Hochfest des Entschlafens der Allerheiligsten Gottesgebärerin (1 Kor. 9:2-12; Phil. 2:5-11; Mt. 18:23-35; Lk. 10:38-42; 11:27-28) (28.08.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, der Sinn des Gleichnisses vom unbarmherzigen Gläubiger aus dem Matthäus-Evangelium wird vom Herrn Jesus Christus unmissverständlich unter Bezugnahme auf die fehlende Bereitschaft zur Vergebung bei uns in diesem kurzen Schlusswort zusammengefasst: „Ebenso wird Mein Himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt“ (Mt. 18:35). Klar und deutlich! Und doch tun sich die allermeisten von uns, bekennenden und praktizierenden... Weiterlesen.


Predigt zum 11. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 9:2-12; Mt. 18:23-35) (05.09.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger bedarf eigentlich keiner exegetischen Erläuterung, so klar und deutlich sind in ihm die Worte des Herrn wiedergegeben, die Er an anderer Stelle an uns alle richtet: „Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer Himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben“ (Mt. 6:14-15). Diese... Weiterlesen.


Predigt zum 11. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 9:2-12; Mt. 18:23-35) (01.09.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, die allegorische Bedeutung der Parabel vom unbarmherzigen Knecht, dem all seine gigantische Schuld von seinem König in einem beispiellosen Akt der Barmherzigkeit zunächst vergeben worden war, der aber im Gegenzug die geringe Schuld seines Gefährten nicht erlassen wollte und dafür schließlich doch mit der vollen Strenge des Gesetzes bestraft wurde, erschließt sich uns unschwer und wird auch vom Herrn Selbst in einem Satz zusammengefasst:... Weiterlesen.


Predigt zum 11. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 11: 2-12; Mt. 18: 23-35) (04.09.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    die heutige Lesung beginnt mit den Worten, die der Herr Seinen Gleichnissen des öfteren voranstellt: „Mit dem Himmelreich ist es (...) wie mit einem König, der beschloss, von seinen Dienern Rechenschaft zu verlangen“ (Mt. 18: 23). Wie sich zeigen wird, ist es hier zu einem besseren Verständnis ganz besonders lohnenswert, sich in die Details dieses Gleichnisses zu vertiefen, damit wir genügend Anhaltspunkte bei unserer... Weiterlesen.


Predigt zum Festtag der hl. Apostelgleichen Maria Magdalena (1. Kor. 9: 2-12; Lk. 8: 1-3) (04.08.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    heute begeht unsere Kirchengemeinde zu Weimar und Jena das Gedächtnis ihrer Patronin. Aus der Lesung wissen wir, dass Maria aus Magdala (gemeint ist der Ort am Westufer des Sees Genezareth, nicht unsere Nachbargemeinde im Weimarer Land) zusammen mit den anderen Frauen „Jesus und die Jünger mit dem, was sie besaßen“ (Lk. 8: 3) unterstützte. Außerdem wissen wir von ihr, dass sie noch vor den... Weiterlesen.


Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Festabschluss Kreuzerhöhung (2. Kor. 9: 6-11; Gal 2: 16-20; Mt. 18: 23-35; Mk. 8: 34 – 9: 1) (04.10.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, der heutige Abschnitt aus dem Galaterbrief drückt auf sehr prägnante und kontrastierende Weise die neutestamentliche Rechtfertigungslehre als Gegensatz zu den Werken des Gesetzes aus. Ihm liegt die Argumentation zugrunde, welche, kurz auf den Punkt gebracht, in die rhetorische Frage mündet: wozu brauchte es einen Erlöser, wenn uns schon das Gesetz gerechtfertigt hat?! „Denn käme die Gerechtigkeit durch das Gesetz, so wäre Christus vergeblich gestorben“... Weiterlesen.


Predigt zum 11. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 9: 2-12; Mt. 18: 23-35) (16.08.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger ist so einleuchtend, schlicht und erhaben, dass es eigentlich Herz und Verstand eines jeden ansprechen müsste. Der Herr lässt durch diese Parabel unzweideutig erkennen, dass wir alle unermesslich in Gottes Schuld stehen und trotzdem auf Seine Milde hoffen dürfen – aber nur, wenn wir unseren Mitmenschen von ganzem Herzen (Mt. 18: 35) verzeihen. Was uns die Mühe zur Erlangung... Weiterlesen.


Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie einen Fehler entdecken: admin@orthpedia.de. Auf orthpedia.de können Sie selbstständig Heilige und Viten im Kalender ergänzen.

Kalender von www.orthpedia.de

Binden Sie den Kalender in Ihre Gemeindewebseite ein! FÜR WEBMASTER

* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.