Sonntag
14. November 2027

21. Sonntag nach Pfingsten. Ton 4.
Kein Fasten

Heilige: Hl. und vielgerühmter Apostel PHILIPPUS † 87; Hl. Kaiser JUSTINIAN † 565 und seine Frau, die Hl. THEODORA † 548; Hl. GREGOR Palamas, Erzbischof von Thessaloniki † 1359; Hl. PHILIPP, Abt von Irap bei Novgorod † 1527; Hl. Neumärtyrer KONSTANTIN von Hydra (Berg Athos) † 1800; Hl. Neumärtyrer PANTELEIMON der Jüngling von Kleinasien † 1848; Hll. Hiero-Neumärtyrer DEMETRIOS, ALEXANDER, VIKTOR, ALEXIOS, MICHAEL, MICHAEL, THEODOR, PETER, ALEXIOS, SERGIUS, NIKOLAUS, BASILIOS, ALEXANDER, NIKOLAUS, DEMETRIOS, DEMETRIOS, PORPHIRIOS, BASILIOS, GEORG, BASILIOS, SERGIUS, ALEXANDER und SERGIUS, NIKOLAUS der Diakon, der Mönchs-Neumärtyrer ARISTARCHOS und die Neomärtyrer GABRIEL und ANNA † 1937; Hll. Hiero-Neumärtyrer THEODOR † 1940 und SERGIUS † 1941. Westliche Heilige: Hl. DYFRIG (Dubricius), Erzbischof von Caerleon und Wales † um 545
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Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Zehntes Auferstehungsevangelium): Joh 21,1-14; zur Liturgie: Gal 2,16-20; Lk 10,25-37.
Lesung des Apostels. Parimien zur Vesper: 1 Petr 1,1-2.10-25; 1 Petr 2,21 - 3,9 ( Stelle lesen: 1 Petr 2,21 bis 1 Petr 3,9 ); 1 Petr 4,1-11; zum Orthros: 21,15-25; zur Liturgie: 1 Kor 4,9-16; Joh 1,43-51.

Gebete

Ton 4. Tropar des Sonntags.
Als die frohe Botschaft von der Auferstehung / vom Engel erfuhren des Herren Jüngerinnen / und abwarfen die Verurteilung aus altem Erbe, / da sprachen sie frohlockend zu den Aposteln: / „Beraubt wurde der Tod, / erstanden ist Christus, unser Gott // und schenkt der Welt das große Erbarmen.“
Ton 4. Kondak des Sonntags.
Mein Erretter und Erlöser / hat auferstehen lassen als Gott vom Grabe / die Erdgeborenen aus den Fesseln, / hat zertrümmert die Pforten des Hades // und ist als Gebieter auferstanden am dritten Tage.
Hl. und vielgerühmter Apostel Philippus polyleos Zum Gottesdienst
Ton 3. Tropar des Apostels.
Wohlgeschmückt wird der Erdkreis, Äthiopien tanzt, / wie mit einem Kranz geschmückt und durch dich erleuchtet, / feiert es strahlend dein Gedächtnis, gottkündender Philippos: / denn alle hast du gelehrt, an Christus zu glauben, / und hast so den Lauf würdig des Evangeliums vollendet. / Deshalb eilt die Hand Äthiopiens freimütig ‹im Gebet› voraus zu Gott. // Ihn bitte, dass er uns schenke das große Erbarmen.
Ton 3. Tropar des Apostels.
Heiliger Apostel Philippos, lege Fürbitte ein beim erbarmungsreichen Gott, / dass er der Verfehlungen Vergebung // gewähre unseren Seelen.
Ton 8. Kondak des Apostels. (nach: Als Erstlinge der Natur)
Dein Jünger, Freund und Nachahmer deines Leidens, der gottkündende Philippos, / hat dich dem Erdkreis als Gott gepredigt. / Auf seine flehentlichen Bitten bewahre deine Kirche und jede dir eigene Stadt // durch die Gottesgebärerin vor den gesetzwidrigen Feinden, du Vielerbarmender.
Hochpreisung des Apostels.
Wir hochpreisen dich, / heiliger Apostel Philippus, // und wir ehren deine Krankheiten und Mühen, / mit denen du dich gemüht hast, / in der Verkündigung Christi.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 1. Fastensonntag, dem Sonntag des Triumphes der Orthodoxie (Joh 1,43-51), 01.03.2026

Liebe Brüder und Schwestern, wir haben eine sehr intensive erste Woche der Großen Fastenzeit hinter uns. An vier Tagen wurde der einzigartige Kanon des heiligen Andreas von Kreta gelesen. In diesem sehr reichhaltigen Werk führte er uns vor Augen, welche Sünden schon im Alten Testament begangen worden sind und wie wir leider auch in unserem Leben in die gleiche Falle tappen und vieles von dem, was dort aufgeführt ist,... Weiterlesen.


Predigt zum 1. Herrentag der Großen Fastenzeit / Triumph der Orthodoxie (Hebr. 11:24-26, 32-12:2; Joh. 1:43-51) (01.03.2026)

Liebe Brüder und Schwestern, am ersten Herrentag der Großen Fastenzeit wird weltweit des Sieges der Orthodoxie über die Häresien im Römischen Reich gedacht. Anlass für diesen Festtag war die endgültige Wiederherstellung der Ikonenverehrung nach dem Sieg der Orthodoxie im Bilderstreit (Ikonoklasmus) Mitte des 9. Jahrhunderts. Ein halbes Jahrhundert zuvor hatte das VII. Ökumenische Konzil anno 787 in Nizäa durch den Satz des heiligen Basilios des Großen (+379) für Klarheit gesorgt:... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Sonntag nach Pfingsten über die Nächstenliebe und die Liebe zu Gott (Lk 10, 25-37), 23.11.2025

Liebe Brüder und Schwestern, im heutigen Evangelium erfahren wir, was wir tun müssen, um das ewige Leben zu ererben. Die Antwort darauf gibt uns der Jüngling: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deiner ganzen Kraft und aus deinem ganzen Verstande und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Nun, wenn wir das Ganze rückwärts lesen, dann kommen wir der... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 10:25-37) (23.11.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Lesung aus dem Evangelium nach Lukas ist eine perfekte Anweisung für Neulinge beim Beichten bzw. für solche, die auch nach vielen Jahren „nicht recht wissen, was sie zu beichten hätten“. Der Herr bestätigt im Gespräch mit einem Gesetzeslehrer, dass das erste Gebot im Gesetz (vgl. Mt. 22:36-38) zum Leben führt. Bei Lukas heißt es im Wortlaut: „Du sollst den Herrn, deinen... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 16:19-31) (02.11.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, unmittelbar vor dem zur heutigen Epistel gehörenden aussagekräftigen Text stehen folgende Worte an die Galater: „Wir sind zwar von Geburt Juden und nicht Sünder wie die Heiden“ (Gal. 2:15). Der Apostel bezieht sich auf das Bestreben der Judenchristen, die Heidenchristen zur vorherigen Annahme des jüdischen Gesetzes zu bewegen. Der Neuankömmling Paulus kritisierte sogar den Alteingesessenen Petrus dafür, dass dieser in der von ihnen... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten / nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 6:1-10; Mk. 8:34-9:1; Mt. 25:14-30) (28.09.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wir alle kennen das Gleichnis vom anvertrauten Geld, das uns in den Evangelien unter zwei Versionen überliefert worden ist: von den „Talenten“ bei Matthäus (25:14-30) und von den „Minen“ bei Lukas (19:11-27). Es ist ja völlig nachvollziehbar, dass der Herr während Seiner dreieinhalbjährigen Verkündigung des Königtums Gottes ein und dasselbe Gleichnis zu verschiedenen Gelegenheiten und an verschiedenen Orten wiederholt bzw. in geringfügiger Abwandlung... Weiterlesen.


Predigt zum Fest der zwölf Apostel (1 Kor 4,9-16; Mk 3,13-19), 13.07.2025

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen fünften Sonntag nach Pfingsten, an dem das Evangelium der Heilung der Gergesener gelesen wird, feiern wir gleichzeitig das Fest der zwölf Apostel, die „Synaxis der heiligen ruhmreichen und hochgepriesenen Zwölf Apostel“. Grund dafür ist, dass gestern, am 12. Juli bzw. nach dem Kirchenkalender am 29. Juni wir das Fest der Heiligen Apostelfürsten Petrus und Paulus begingen und am Tag danach immer der zwölf... Weiterlesen.


Predigt zum 1. Herrentag der Großen Fastenzeit / Triumph der Orthodoxie (Hebr. 11:24-26, 32-12:2; Joh. 1:43-51) (09.03.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, anlässlich des Festtages zum Gedenken des Sieges der Orthodoxie über die Häresien im christlich-römischen Reich kann man sich mehrere Vorgehensweisen für eine Predigt vorstellen. Man kann den rein dogmatischen Blickwinkel, den historischen Hintergrund oder die mannigfaltige spirituelle oder asketische Dimension des ersten Herrentags der Großen Fastenzeit als Grundlage nehmen. Es erfordert aber gewisse, auf reichlicher kirchlicher Erfahrung basierende theologische Kenntnisse, will man auch dem... Weiterlesen.


Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6:11-18; Lk. 10:25-37) (24.11.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, der Dialog unseres Herrn mit einem Gesetzeslehrer ist ein weiteres Beispiel für die zwielichtige Erscheinung der Feinde Christi. Sie alle haben eines gemeinsam: sie kennen das Gesetz Gottes aus dem Effeff und meinen, damit allen anderen in der virtuell theokratischen Gesellschaft Israels, tatsächlich jedoch viel mehr in der mondänen Kultur der griechisch-römischen Welt überlegen zu sein. Ihre Gelehrtheit war unter der in religiösen Belangen... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:41-56) (17.11.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, wir behandeln heute die nachfolgenden Zeilen aus dem Galaterbrief, die bei entsprechender Betrachtung wegweisend und grundlegend für das gesamte geistliche Leben sind. Der Apostel schreibt: „Weil wir aber erkannt haben, dass der Mensch nicht durch Werke des Gesetzes gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir dazu gekommen, an Christus Jesus zu glauben, damit wir gerecht werden durch den Glauben... Weiterlesen.


Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten / nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; Mk. 8:34-9:1) (29.09.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, die uns allen bekannte Rede des Herrn von der Nachfolge und der Selbstverleugnung wird bei uns zwei Mal im Jahr vorgetragen: am Herrentag der Kreuzverehrung (3. Herrentag der Großen Fastenzeit) und am Herrentag nach dem Hochfest der Kreuzerhöhung. Beide Male wird die entsprechende Passage aus dem Evangelium nach Markus verlesen. Die Parallelstellen bei Matthäus (16:24-28) und Lukas (9:23-27) sind vom Wortlaut her nahezu identisch.... Weiterlesen.


Predigt zum 10. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 4:9-16; Mt. 17:14-23) (01.09.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, vor einer Woche konnten wir beim Gang unseres Herrn auf dem Wasser erkennen, dass Gott die von Ihm geliebten Jünger immer neuen, stets schwereren Glaubensprüfungen unterzieht, damit diese mit dem zunehmenden Schwierigkeitsgrad der Herausforderungen im Glauben wachsen. Der Herr möchte zudem, dass auch wir nicht auf einem Niveau verbleiben, sondern ständig im Glaubensleben fortschreiten. Deshalb schickt Er auch uns immer neue und anspruchsvollere Prüfungsaufgaben,... Weiterlesen.


Predigt zum Ökumenischen Seelengedenken am Samstag vor Pfingsten (Apg. 28:1-31; 1 Kor. 15:47-57; Joh. 21:15-25; Joh. 635-39) (22.06.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, der Samstag vor Pfingsten ist zusammen mit dem Samstag vor dem Gedenken des Weltgerichts (vor dem Herrentag des Fleischverzichts) der bedeutendste Gedenktag für die Entschlafenen im Jahr. Aus diesem Anlass wollen wir uns heute etwas ausführlicher mit der Lehre der Kirche über die Verstorbenen auseinandersetzen, genauer gesagt, mit den ersten vierzig Tagen nach der Trennung der Seele vom Leib. Dazu erst einmal eine Vorbemerkung:... Weiterlesen.


Predigt zum 1. Herrentag der Großen Fastenzeit / Triumph der Orthodoxie (Hebr. 11:24-26; 32-12:2; Joh. 1:43-51) (24.03.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, wenn wir am heutigen ersten Herrentag der Großen Fastenzeit feierlich den „Triumph der Orthodoxie“ begehen, halten wir die Kirche als unüberwindliche Hüterin der Wahrheit in Ehren (s. Mt. 16:18; 1 Tim. 3:15). Allerdings ist das so eine Sache mit der Wahrheit. In unserer pluralistischen Gesellschaft darf jeder gleichberechtigt seinen alleinigen Wahrheitsanspruch erheben. Woher nimmt also die Kirche die Befugnis, sich als Hüterin der göttlichen... Weiterlesen.


Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 10:25-37) (26.11.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, die beiden uns heute angebotenen Lesungen sind wie zwei Seiten einer Medaille – sie zeigen uns den Weg des Heils a) durch die vollkommene Einmütigkeit im Glauben innerhalb des Leibes Christi sowie b) durch die tätige Nächstenliebe über jegliche konfessionellen, ethnischen und politischen Grenzen hinweg. Wenden wir uns zuerst der Lesung aus dem Epheserbrief zu. Der im Gefängnis sitzende Apostel ermahnt die Gemeinde in... Weiterlesen.


Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:5-15) (05.11.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, das einzige Gleichnis, dessen Bedeutung der Herr im Anschluss Selbst erklärt, ist das Gleichnis vom Sämann. Es sollte nach erfolgter Deutung durch den Herrn eigentlich jedermann verständlich sein. Und obwohl die überwiegende Mehrheit der Getauften von diesem Gleichnis zumindest gehört haben muss, leben 95% der Christen so, als habe es ihre Herzen niemals erreicht. Manchmal bin ich geneigt, denjenigen, die von sich immer noch... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:5-15) (29.10.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, wir alle kennen das Gleichnis vom Sämann, das fast wortgleich von allen drei Synoptikern aus dem Munde unseres Herrn überliefert worden ist. Da der Herr dieses Gleichnis gleich danach im Kreise Seiner Jünger deutet, brauchen wir uns nicht mit der Auslegung desselben zu befassen. Was aber überraschen mag ist die Tatsache, dass der Herr nur dem engsten Kreis Seiner Getreuen „die Geheimnisse des Reiches... Weiterlesen.


Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten, Herrentag nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; Mk. 8:34-9:1) (01.10.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, wenden wir uns heute der Lesung aus dem Apostelbuch zu, die wie diejenige vom Herrentag vor Kreuzerhöhung dem Galaterbrief entnommen ist: „Weil wir aber erkannt haben, dass der Mensch nicht durch Werke des Gesetzes gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir dazu gekommen, an Jesus Christus zu glauben, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus, und nicht... Weiterlesen.


Predigt zum 10. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 4:9-16; Mt. 17:14-23) (13.08.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, heute vernahmen wir folgende bemerkenswerte Worte: „Wir werden beschimpft und segnen; wir werden verfolgt und halten stand; wir werden geschmäht und trösten. Wir sind sozusagen der Abschaum der Welt geworden, verstoßen von allen bis heute“ (1 Kor. 4:12b-13). Diese Worte des Apostels paraphrasieren nicht nur die Bergpredigt (s. Lk. 6:28; vgl. Mt. 5:44), sie ergänzen zudem die Lehre des Herrn über die Feindesliebe. Der... Weiterlesen.


Predigt zum 10. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 4:9-16; Mt. 17:14-23) (21.08.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, die Heilung des mondsüchtigen Jungen unmittelbar nach dem Abstieg vom Berg der Verklärung durch unseren Herrn Jesus Christus wurde uns in maximaler Einmütigkeit von den drei Synoptikern überliefert. Wir erkennen hier abermals, dass sich die Heilungswunder unseres Herrn durch diverse Details voneinander unterscheiden – sowohl im Hinblick auf die Vorgehensweise des Herrn, als auch durch die äußeren Begleitumstände. Nur der Herr weiß zur Gänze,... Weiterlesen.


Predigt zum 1. Herrentag der Großen Fastenzeit / Triumph der Orthodoxie (Hebr. 11:24-26, 32-12:2; Joh. 1:43-51) (04.03.2023

Liebe Brüder und Schwestern, die erste Woche der Großen Fastenzeit liegt nun hinter uns. Am ersten Herrentag der Großen Fastenzeit begehen wir das Fest „Triumph der Orthodoxie“, das seinen historischen Ursprung in der byzantinischen Ära hat und quasi als Abschluss der Epoche der sieben Ökumenischen Konzile, auf denen der Glaube der Kirche formuliert worden war, gilt. Wenn wir mit nicht-orthodoxen Menschen ganz allgemein vom „Christentum“ sprechen, müssen wir... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag n. Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 6:1-10; Mk. 8:34-9:1; Mt. 25:14-30) (02.10.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, in der Sonntagslesung aus dem Evangelium hören wir am heutigen Tag das Gleichnis von dem anvertrauten Geld. Wir kennen dieses Gleichnis zur Genüge und haben es auch schon in diversen Predigten behandelt. Doch einen Aspekt möchte ich heute trotzdem hervorheben: der dritte Diener, der ein Talent erhalten hatte – wofür wurde er bestraft? Er hatte das Geld ja nicht veruntreut, sondern nur in der... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 16:19-31) (06.11.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, kaum jemand wird beim Hören des heutigen Evangeliums daran gedacht haben, dass das Gleichnis vom reichen Mann und vom Bettler Lazarus u.a. auch ein anschauliches Beispiel für die Diskrepanz zwischen weltlichem und geistlichem Denken ist. Nach weltlicher Gesetzgebung war der Reiche uneingeschränkt Eigentümer über ein großes Vermögen, das es ihm ermöglichte, „in Freuden“ zu leben (s. Lk. 16:19). Lazarus hingegen hatte keinen gesetzlichen Anspruch... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 10:25-37) (27.11.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, das wohl bekannteste („populärste“) Gleichnis unseres Herrn Jesus Christus hat uns der Evangelist Lukas übermittelt. Wer, so wie ich, das Glück einer Glaubensunterweisung in seiner Kindheit hatte, der erinnert sich wohl sehr gerne an die bildhaften Erzählungen aus der Heiligen Schrift, die gleichermaßen Kinder und Erwachsene, Einfache und Gebildete faszinieren. Den Anlass für das Gleichnis vom barmherzigen Samariter bietet die Frage eines Gesetzeslehrers an... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:26-39) (14.11.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Lesung aus dem Galaterbrief, vor zweitausend Jahren verfasst, hat für uns heute nichts an Aktualität verloren, auch wenn die historischen Begleitumstände natürlich ganz andere sind. Damals herrschte unter den Judenchristen in der Diaspora noch immer die Meinung vor, die seligmachende Gerechtigkeit käme durch das Gesetz Mose. Deshalb sieht sich der Apostel Paulus zu einer Wortwahl veranlasst, die an Deutlichkeit nicht zu überbieten ist: „Ich... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 4:6-15; Mk. 8:34-9:1; Mt. 22:35-46) (03.10.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, die Frage eines Schriftgelehrten, mit der er unseren Herrn versuchen wollte, impliziert an sich nur eine Antwort im Singular: „Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?“ (Mt. 22:36). Nicht, dass der in der Heiligen Schrift kundige Pharisäer am Wissen des Herrn zweifelte oder selbst keine Ahnung hatte, nein, er wollte womöglich ausloten, wo der Herr Seine Präferenzen setzt. Und zunächst erhält er die für einen... Weiterlesen.


Predigt zum 1. Herrentag der Großen Fastenzeit / Triumph der Orthodoxie (Hebr. 11:24-26,32-12:2; Joh. 1:43-51) (21.03.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, das Fasten ist für uns Christen ein wesentlicher Bestandteil unserer Frömmigkeit und gründet, wie alles in unserer Kirche, auf dem Fundament der Heiligen Schrift (s. Ex. 34:28; 2 Kön. 12:15-17f; 3 Kön. 19:8; Neh. 9:1f; Est. 4:3; Ps. 34:13; 68:11; 108:24; Jes. 58:6-8; Jer. 36:6-7; Dan. 9:3; Joel 1:14; 2:12-15; Jona 3; Sach. 8:19; Mt. 4:2; 6:17-18; 9:14-15; 17:21; Mk. 2:18-20; 9:29; Lk. 2:37; 5:33-35; Apg.... Weiterlesen.


Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 10:25-37) (29.11.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, ein Gesetzeslehrer, der unserem Herrn wohl schon oftmals zugehört und bestens von Dessen Lehre unterrichtet war, will Ihn auf die Probe stellen, indem er die folgende Frage an Ihn richtet: „Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Lk. 10:25). Als ihm der Herr die Gegenfrage stellt: „Was steht im Gesetz? Was liest du dort?“ (10:26), entgegnet dieser: „Du sollst den Herrn, deinen... Weiterlesen.


Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:5-15) (01.11.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, wieder einmal werden wir anhand des Gleichnisses vom Sämann mit der knallharten geistlichen Realität konfrontiert. Ich war geneigt zu sagen: „...mit der Realität unserer Zeit“; doch ist mir natürlich bewusst, dass die Worte des Herrn vor zweitausend Jahren gesprochen worden sind und selbstverständlich auf jede Zeit und Epoche anwendbar sind. Es ist gewiss einleuchtend, dass mir zuvörderst die Zeit geläufig ist, in der ich lebe.... Weiterlesen.


Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten / HT nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 6:16-7:1; Mk. 8:34-9:1; Mt. 15:21-28) (04.10.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Tag haben wir vier verschiedene Lesungen – zwei aus dem Evangelium und zwei aus dem Apostelbuch – die allesamt willkommenen Anlass zu verinnerlichter Betrachtung bieten. In ihrer Ganzheit wären diese vier Lesungen aber viel zu umfangreich, um in einer Predigt behandelt zu werden. Deshalb wollen wir uns nur jeweils einen kurzen Abschnitt zu Gemüte führen, und versuchen, aus diesen Schriftstellen die uns... Weiterlesen.


Lk 10,25-37_Gal 2,11-18 (10.11.2019_8.Lukassonntag)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, das Evangelium des heutigen Sonntags (Lk 10,25-37) ruft uns das Gleichnis vom barmherzigen Samariter ins Gedächtnis. In diesem Gleichnis führt uns Jesus Christus vor Augen, dass der Weg in das ewige Leben durch zwei Leitplanken gesäumt ist: Die Liebe zu Gott und die Liebe zu unserem Nächsten. (V.25-27) Wie die Leitplanken auf den Autobahnen uns in der Spur halten sollen, so tut dies... Weiterlesen.


Joh 1,43-51_Hebr 11,24-26;32-40 (08.03.2020_Sonntag_der_Orthodoxie)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, an diesem ersten Sonntag der Fastenzeit feiern wir das Fest der Orthodoxie. An diesem Fest gedenken wir der Wiedereinführung der Bilderverehrung in Konstantinopel aus dem Jahre (11.03.) 843. Es ist eine Wiedereinführung, da das Bekenntnis zur Ikonenverehrung aus dem Jahr 787 wiederholt wird. An diesem Fest der Orthodoxie feiern wir die... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:4-10; Lk. 10:25-37) (24.11.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, heute wird unser Herr Jesus Christus ganz konkret von einem Gesetzeslehrer auf die Probe gestellt: "Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?" (Lk. 10:25). Der Fragesteller kennt die Antwort auf die Frage aller Fragen selbst schon, auch der Herr weiß, dass Sein gesetzeskundiger Gegenüber die Antwort weiß (s. 10:26). In den Parallelstellen bei Matthäus (22:34-40) und Markus (12:28-34) liefert der... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:26-39) (10.11.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, in den letzten Lesungen war die Nächstenliebe Objekt unserer gemeinsamen Reflexion. Heute aber steht vordergründig ein anderer Aspekt im Mittelpunkt, wenngleich er auch immer als Ursprung und Ausgangspunkt die Liebe hat. In diesem Fall – der Heilung des Besessenen von Gerasa – wird die selbst- und bedingungslose Liebe des Herrn zu seinen Geschöpfen offenbar. Doch obwohl unser Herr Jesus Christus eine ganze Stadt und... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag n. Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 4:6-15; Mk. 8:34-9:1; Mt. 22:35-46) (29.09.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, in der Lesung zum Herrentag nach Kreuzerhöhung stellt der Herr die höchsten Ansprüche an alle, die Ihm nachfolgen wollen: „Wer Mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir nach“ (Mk. 8:35). Diese feste Entschlossenheit ist unabdingbar für das ewige Leben, „denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um Meinetwillen und... Weiterlesen.


Predigt zum 1. Herrentag der Großen Fastenzeit / Triumph der Orthodoxie (Hebr. 11:24-26,32-12:2; Joh. 1:43-51) (17.03.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, der erste große Höhepunkt der Großen Fastenzeit ist erreicht: der Triumph der Orthodoxie. Seit dem 9. Jahrhundert begeht die Kirche Christi alljährlich diesen Festakt, um zu unterstreichen, dass in der Orthodoxie, also im nach allen für das Seelenheil relevanten Kriterien bewahrten Glauben die Rettung der Menschen besteht. Orthodoxie bedeutet folglich: bedingungsloser Einsatz für die Erhaltung der Reinheit des überlieferten Glaubens. Im Anschluss an die... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-19; Lk. 10:25-37) (25.11.2018)

"Hab acht, mein Volk, auf mein Gesetz, neigt euer Ohr zu den Worten meines Mundes. Öffnen will ich meinen Mund in Gleichnissen, sprechen über die Rätsel des Anfangs." (Ps. 77:1-2) Liebe Brüder und Schwestern, erneut sehen wir uns heute einem Gleichnis gegenüber, das mit allen anderen Gelichnissen des Herrn die Prophezeiung aus dem Buch der Psalmen (s.o.) erfüllt. Gleichnisse eignen sich einfach vorzüglich, um in irdischer Sprache... Weiterlesen.


Predigt zum 1. Herrentag der Großen Fastenzeit / Triumph der Orthodoxie (Hebr. 11:24-26, 32 - 12:2; Joh 1:43-51) (25.02.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, der heutige Tag erinnert an die Kämpfe, welche die Kirche Christi in der Vergangenheit siegreich bestanden hat. Die Kirche wird seit ihrer Gründung permanent von den Mächten der Unterwelt angegriffen (s. Mt. 16:18) - sei es mittels Verfolgung durch äußere Feinde, sei es durch innere Zerreißproben. Die Bekämpfung durch die Feinde ist ja gerade das Wesensmerkmal für die Kirche Christi! Und so gesehen sind... Weiterlesen.


Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2: 16-20; 2. Kor. 6: 16 - 7: 1; Mk. 8: 34 - 9: 1; Mt. 15: 21-26) (01.10.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, das Beispiel der kanaanäischen Frau, die unseren Herrn so lange bedrängte, bis Er ihr ihre flehentliche Bitte erfüllte (vgl. Lk. 18: 1-8), ermahnt uns zur Ausdauer im Gebet und in der Hoffnung. Je länger das Flehen und je härter die Prüfung, desto größer dann die Gnade. Wir müssen unserem Herrn nur so unerbittlich "zusetzen", dass Er uns unsere Bitte, so sie denn unserem Heil... Weiterlesen.


Predigt zum 1. Herrentag der Großen Fastenzeit / Triumph der Orthodoxie (Hebr. 11: 24-26; 32 - 12: 2; Joh. 1: 43-51) (05.03.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, nun liegt die erste Woche der Großen Fastenzeit hinter uns. Wer die Möglichkeit hatte, die Gottesdienste während dieser (neben der Karwoche) intensivsten Tage des Kirchenjahres zu besuchen, braucht eigentlich mehr nach dem Sinn des Fastens zu fragen. Die Seele ist von solch einer gnadenhaften Leichtigkeit und Wärme erfüllt, dass Ostern eigentlich schon jetzt kommen könnte. Aber der Reiseplan sieht bis dahin nun mal noch einige... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten /Herrentag nach Kreuzerhöhung (Gal. 2: 16-20; 2. Kor. 4: 6 - 15; Mk. 8: 34 – 9: 1; Mt. 12: 35-46) (02.10.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    in einer Hinsicht lässt sich die Kreuzerhöhung, deren Nachfest immer noch andauert, nur mit den Hochfesten der Geburt und der Taufe Christi vergleichen: der Samstag und der Sonntag vor bzw. nach Kreuzerhöhung haben ihren festen Platz im Kalender und sind mit dazugehörenden neutestamentlichen Lesungen versehen. Wenn man den Herrentag der Kreuzverehrung in der Mitte der Großen Fastenzeit hinzunimmt, wird deutlich, dass dem Kostbaren und... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5: 8-19; Lk. 10: 25-37) (29.11.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, ein vermeintlich marginaler Aspekt aus dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter regt bei genauerem Hinsehen zu tiefgründigerem Nachdenken an. Die Frage der Nächstenliebe soll hier anhand nur eines, dafür aber aussagekräftigen Verses eingehend behandelt werden: „Am anderen Morgen holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: ´Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtn. d. VII. Ökum. Konz. (Gal. 2: 16-20; Hebr. 13: 7-16; Lk. 7: 11-16; Joh. 17: 1-13) (25.10.2015)

„Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, ihre sieben Säulen behauen“ (Spr. 9: 1). Liebe Brüder und Schwestern, mehrmals im Jahr gedenken wir der Väter der sieben Ökumenischen Konzile, entweder einzeln nach Konzilen oder aller gemeinsam. Am bedeutendsten sind hierbei der „Triumph der Orthodoxie“ am ersten Sonntag der Großen Fastenzeit (an dem wir insbesondere der Väter des VII. ÖK gedenken) und der Sonntag zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten... Weiterlesen.


Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Festabschluss Kreuzerhöhung (2. Kor. 9: 6-11; Gal 2: 16-20; Mt. 18: 23-35; Mk. 8: 34 – 9: 1) (04.10.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, der heutige Abschnitt aus dem Galaterbrief drückt auf sehr prägnante und kontrastierende Weise die neutestamentliche Rechtfertigungslehre als Gegensatz zu den Werken des Gesetzes aus. Ihm liegt die Argumentation zugrunde, welche, kurz auf den Punkt gebracht, in die rhetorische Frage mündet: wozu brauchte es einen Erlöser, wenn uns schon das Gesetz gerechtfertigt hat?! „Denn käme die Gerechtigkeit durch das Gesetz, so wäre Christus vergeblich gestorben“... Weiterlesen.


Predigt von S.E. Erzbischof Mark am Sonntag der Orthodoxie, gesprochen am Ersten Sonntag der Gorßen Fastenzeit 1995 in der Kathedralkirche in München (Hebr 11, 24-26, 32 - 12, 2; Joh 1, 43-51)

Ich will aber, daß ihr weise seid zum Guten, aber geschieden vom Bösen (Röm. 16, 19). Am ersten Sonntag der Großen Fastenzeit begehen wir das fest der Orthodoxie. Ursprünglich wurde dieser Feiertag im Byzantinischen Reich eingeführt; die Größe dieses Reiches ging auf das russiche über. der russiche Mensch, das Russische Reich der vergangenen Jahrhunderte waren aufs engste mit dem Begriff der Orthodoxie verbunden. Die Orthoroxe Kirche, der orthodoxe Zar,... Weiterlesen.


Predigt zum ersten Herrentag der Großen Fastenzeit / Triumph der Orthodoxie (Hebr. 11: 24-26; 32 – 12: 2; Joh. 1: 43-51 ) (01.03.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, die Evangeliumslesung während der Göttlichen Liturgie am heutigen ersten Höhepunkt der Großen Fastenzeit ist ein Anschauungsbeispiel für die bedingungslose Liebe unseres Herrn zum Menschen. Philippus, der gerade erst selbst vom Herrn berufen worden war, berichtet im Überschwang der Gefühle seinem Freund Natanael: „Wir haben Den gefunden, über Den Moses im Gesetz und auch die Propheten geschrieben haben: Jesus aus Nazaret, den Sohn Josefs“ (Joh.... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag der Orthodoxie (Hebr. 11: 24-26, 32 – 12: 2; Joh. 1: 43- 51) (09.03.2014)

Liebe Brüder und Schwestern, wie jedes Jahr bildet der „Triumph der Orthodoxie“ im Gedenken an den Sieg des wahren Glaubens über die Häresie im Jahr 845 den ersten Meilenstein der Großen Fastenzeit. Wahrlich: „Deine Wahrheit lebt in der Gemeinschaft der Heiligen“ (Ps. 88: 8).Die historische Erinnerung an den Sieg der Orthodoxie bereitet uns den willkommenen Anlass, das spirituelle Wesen des Christentums begreifbar zu machen. Unser Glauben ist... Weiterlesen.


Predigt zum Herrntag des Triumphes der Orthodoxie (Hebr. 11: 24-26, 32-12: 2: Joh. 1: 43-51) (24.03.2013)

Liebe Brüder und Schwestern, nun haben wir alle zusammen das erste Etappenziel auf dem Weg zur Karwoche und zur Feier der Auferstehung Christi erreicht. Die erste Woche der Großen Fastenzeit ist vorüber. Die zweite Woche hält für uns als ersten Höhepunkt den „Triumph der Orthodoxie“ bereit, den die Heilige Kirche seit 845 jedes Jahr am ersten Sonntag der Großen Fastenzeit begeht (liturgisch bzw. biblisch gesehen endet die alte... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.