Heilige:Hl. Hieromärtyrer METHODIOS, Bischof von Patara † 312; Hll. Märtyrer INNA, PINNA und RIMMA, Schüler des Apostels Andreas in Skythien † im 1. Jahrhundert; Hll. Märtyrer VITALIS, CRISPINUS und MARTYRIA † 290; Hll. Märtyrer PAULUS, KYRIAKUS und Gefährten in Thoma † 290; Hll. Hieromärtyrer ARISTOKLEOS, DEMETIAN der Diakon und hl. Märtyrer ATHANASIOS der Lektor auf Zypern † um 306; Sel. STUDION, Begründer des nach ihm benannten Klosters am Goldenen Tor in Konstantinopel † im 5. Jahrhundert; Hl. NAUM von Ohrid, Schüler der hll. Kyrillos und Methodios † 910; Hl. MINAS, Bischof von Polotsk † 1116; Hl. Fürst GLEB von Wladimir † 1175; Hl. KALLISTOS I., Patriarch von Konstantinopel † 1368; Überführung der Gebeine und Gewänder der Hll. App. LUKAS, ANDREAS und THOMAS und des Proph. ELISSÄOS und des Märt. LAZARUS zu der Kirche der Hll. Apostel in Konstantinopel; Hl. NIKOLAOS KABASILAS, Hesychast † 1391-1397; Hl. GURIAS, Erzbischof von Kasan (Überführung der Gebeine).; Hl. Neumärtyrer RAPHAEL von Lesbos (Auffindung der Reliquien). Westliche Heilige: Hl. Jungfrau und Märtyrerin GEMMA † 109; Hl. Priester NOVATUS von Rom † 151; Hl. LEUKIOS, erster Bischof in Brindisi † 180; Hl. GOVAN, Mönch in St. Govan's Head in Dyfed in Wales † im 6. Jahrhundert; Hl. FLORENTINA, Äbtissin von Cartagena, Schwester der hll. Leander und Isidor von Sevilla † 633; Hl. Hieromärtyrer GOBAN, Priestermönch aus Irland, Glaubensbote in Britannien, Einsiedler in La Fère in der Picardie † 670; Hl. HELIA, Äbtissin von Öhren † um 750 oder 790; Hl. LUDWIG der Mönch, Kaiser, Stifter des Klosters Corvey † 840; Hl. OSWALD von Northumbrien (Überführung der Gebeine nach Winnoc in Flandern). Ikonen der Gottesgebärerin: Ikone der Allerhl. Gottesmutter Odigitria; Ikone der Allerhl. Gottesmutter Modenskaja (Kosinskaja).
Ton 7. Tropar des Sonntags. Durch dein Kreuz hast du den Tod vernichtet, / dem Schächer das Paradies geöffnet, / der Myrrhenträgerinnen Klagen gewandelt / und deinen Aposteln aufgetragen zu verkünden, / dass du, Christus Gott, bist erstanden / und der Welt erweisest // das große Erbarmen.
Ton 7. Kondak des Sonntags. Nicht mehr vermag die Kraft des Todes / die Sterblichen zurückzuhalten. / Denn Christus ist hinabgestiegen, / hat zerbrochen und vernichtet seine Gewalten. / Gefesselt wird der Hades, / einhellig jubeln die Propheten mit den Worten: / Gekommen ist der Erlöser, / ihr Gläubigen, zu denen im Dunkel. // Gehet hinaus zur Auferstehung.
Ton 8. Tropar des Fests. (der Pfingsttropar) Christus unser Gott, gesegnet bist du, der du die Fischer als Allweise erzeigt, / da du ihnen den Heiligen Geist herabgesandt, // du hast durch sie den Erdkreis eingefangen: Menschenliebender, Ehre dir.
Ton 8. Kondak des Fests. Als er herabsteigend die Zungen verwirrte, entzweite die Nationen der Höchste. / Als er aber des Feuers Zungen verteilte, da rief er alle zur Einheit: // und so verherrlichen wir einmütig den Allheiligen Geist.
Hochpreisung des Fests. Wir hochpreisen Dich, / Lebenspender Christus, / und wir ehren Deinen Allheiligen Geist, // den Du vom Vater Deinen göttlichen Aposteln sandtest.
Ton 1. Tropar des Hierarchen. Dein Blut, o Weiser, schreit mysterienhaft wie das des Abel von der Erde zu Gott, / auf Gott sinnender Hierarch Methodius, / deutlich verkündigend die Menschwerdung Gottes. / Deshalb auch hast du den Trug des Origenes beschämt / und bist hinübergegangen ins himmlische Brautgemach: // Bitte Christus Gott, dass er errette unsere Seelen.
Ton 3. Tropar des Hierarchen. (ein anderes Tropar) Die göttliche Methode der Frömmigkeit / hast als Schatz du gesammelt der Kirche, Hierarch und Märtyrer Methodios. / Denn du hast geerntet den Reichtum der Weisheit, / hast vermehrt dein Talent im Kampfe. / Bitte Christus Gott, frommer Vater, / dass uns werde geschenket // das große Erbarmen.
Ton 4. Kondak des Hierarchen. (nach: O der du freiwillig erhöht wardst) Geweihter Myste der Heiligen Dreiheit, / Verkünder der göttlichen Gebote über den Verstand hinaus / und Feste der Orthodoxen bist du gewesen, Methodius; / du hast die irrigen Gedanken überführt / und bist um der Rechtgläubigkeit willen durch dein Blut als Märtyrerbischof erschienen. / Da du nun mit den Engeln vor Christus stehst, // bitte, dass wir errettet werden.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum Hochfest der Allerheiligsten Dreiheit (Pfingsten) (Apg. 2:1-11; Joh. 7:37-52; 8:12) (08.06.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
am Pfingsttag vereinigte sich der Mensch mit Gott, denn „durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einem einzigen Leib aufgenommen (…) und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt“ (1 Kor. 12:13). Durch die Taufe mit dem Heiligen Geist (s. Mk. 1:8; Apg. 1:5) – das Mysterium der Myronsalbung – wurden wir zudem alle zum Tempel Gottes und zur... Weiterlesen.
Predigt zu Pfingsten (Apg 2,1-11; Joh 7,37-52; 8,12)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir feiern heute, sieben Wochen nach der Auferstehung Christi, und einige Tage nach Christi Himmelfahrt, das Fest Pfingsten, im slawischen auch als Troica, zu Deutsch Dreiheit, bezeichnet. Letzteres deutet auf den Kern des Festes hin, wir begehen die Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Jünger und damit einen weiteren, bedeutsamen Schritt in der Erfüllung des Göttlichen Heilsplanes.
Es ist damit das Geburtstagsfest der Kirche, nun... Weiterlesen.
Predigt zum Hochfest der Allerheiligsten Dreiheit (Pfingsten) (Apg. 2:1-11; Joh. 7:37-52; 8:12) (23.06.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir feiern heute Pfingsten, eines der drei größten Feste im Kirchenjahr. Wir wissen: Weihnachten offenbart das Mysterium der Menschwerdung Gottes auf Erden; Ostern ist die Manifestation des Triumphs des Lebens über den Tod. Und Pfingsten? Es ist im Kontext der Heilsgeschichte die Niedersendung des Heiligen Geistes auf die erste christliche Gemeinde, also das Gründungsfest der Kirche. Der Heilige Geist war ja schon bei der... Weiterlesen.
Predigt zum Hochfest der Allerheiligsten Dreiheit (Pfingsten) (Apg. 2:1-11; Joh. 7:37-52; 8:12) (23.06.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir feiern heute Pfingsten, eines der drei größten Feste im Kirchenjahr. Wir wissen: Weihnachten offenbart das Mysterium der Menschwerdung Gottes auf Erden; Ostern ist die Manifestation des Triumphs des Lebens über den Tod. Und Pfingsten? Es ist im Kontext der Heilsgeschichte die Niedersendung des Heiligen Geistes auf die erste christliche Gemeinde, also das Gründungsfest der Kirche. Der Heilige Geist war ja schon bei der... Weiterlesen.
Predigt zum Hochfest der Heiligen Dreiheit / Pfingsten (Apg. 2:1-11; Joh. 7:37-52; 8:12) (20.06.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
zu Pfingsten (hebr. Schawuot) ereignete sich die Niedersendung des Heiligen Geistes auf die Jerusalemer Urgemeinde, was die Gründung der Kirche Christi darstellte. Pfingsten war bei den Juden das „Wochenfest“ (s. Dtn. 16:9-12), das an die Gesetzgebung (die Thora) an das Volk Israel erinnerte, da es fünfzig Tage (7 x 7 = 49 + 1 = 50) nach dem Einbringen der ersten Felderträge gefeiert werden sollte. Pfingsten... Weiterlesen.
Predigt zum Hochfest der Heiligen Dreiheit (Pfingsten) (Apg. 2:1-11; Joh. 7:37-52, 8:12) (07.06.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Pfingstereignis, das am fünfzigsten Tag nach der Auferstehung und zehn Tage nach der Himmelfahrt des Herrn stattfand, wirft seine Schatten schon lange vorher im Alten Testament voraus. Die Vereinigung der Völker durch den Heiligen Geistes in „Zungen wie von Feuer“ auf dem Berg Zion und die Mitteilung der Gabe der fremden Sprachen an die erste Gemeinde in Jerusalem (s. Apg. 2:4) hatte ihren... Weiterlesen.
Predigt zum Hochfest der Heiligen Dreiheit (Pfingsten) (Apg. 2: 1-11; Joh. 7: 37-52, 8: 12) (27.05.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Herabkunft des Heiligen Geistes, Den der Sohn vom Vater in die Welt gesandt hat, bedeutete gleichzeitig die Gründung der Kirche. In ihr vereinten sich der "Geist der Wahrheit" (s. Joh. 15:26) mit menschlicher Unzulänglichkeit, so wie sich zuvor in der Person Jesu Christi göttliche Allmacht und menschliche Schwachheit vereint hatten. Und so wirkt Gott heute durch fehlbare Menschen in der Welt, während zugleich... Weiterlesen.
Predigt zum Hochfest der Heiligen Dreiheit (Pfingsten) (Apg. 2: 1-11; Joh. 7: 37-52, 8: 12) (04.06.2017)
Liebe Brüder und Schwestern,
zu Pfingsten feiern wir die Herabsendung des Heiligen Geistes, die notwendig wurde, nachdem der Herr Jesus Christus von der Erde in den Himmel aufgefahren war: "Wenn Ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen" (Joh. 16: 7). Demnach haben wir auf Erden nun die Gemeinschaft Gottes in der ganzen Fülle - in der Kirche. Diese nun zustande gekommene Gemeinschaft zwischen Gott und... Weiterlesen.
Predigt zum Hochfest der Heiligen Dreiheit (Pfingsten) (Apg. 2: 1-11; Joh. 7: 37-52, 8: 12) (19.06.2016)
„Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. Zu ihm strömen alle Völker. Viele Nationen machen sich auf den Weg; sie sagen: Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn und zum Haus des Gottes Jakobs. Er zeige uns Seine Wege, auf Seinen Pfaden wollen wir gehen. Denn von Zion kommt die... Weiterlesen.
Homilie 24 (in der auch von Reue die Rede ist): Über die Herabkunft und Austeilung des Göttlichen Geistes am Pfingsttag (Apg 2, 1-11. Joh 7, 37-52; 8, 12)
Erst kürzlich haben wir mit den großen Augen des Glaubens den gen Himmel fahrenden Christus geschaut, und zwar nicht in geringerem Maße als jene, die das Glück hatten, Ihn mit physischen Augen zu sehen, und auch durchaus ihnen in Seligkeit nicht nachstehend. Denn der Herr sprach: Selig sind die nicht sehen und doch glauben (Jh 20,29) – und ebenso jene, die nach dem, was sie gehört hatten, zum Glauben... Weiterlesen.
Predigt zum fest der Allheiligen Dreiheit (Pfingsten) (Apg. 2: 1-11; Joh. 7: 37-52; 8: 12) (31.05.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
im Kontakion zum heutigen Gründungsfest der Kirche singen wir unter Bezugnahme auf zwei biblische Ereignisse:
„Als Er herab kam, die Sprachen zu verwirren,
schied der Höchste die Völker;
als Er des Feuers Zungen verteilte,
rief Er alle zur Einheit:
und einstimmig verherrlichen wir den Allheiligen Geist!“
Zur Vorgeschichte: am Anfang der menschlichen Ära wollten die Menschen „einen Turm,... Weiterlesen.
Vollkommene Freude - Eine Pfingstpredigt aus dem Jahre 1941 (Apg 2, 1-11. Joh 7, 37-52; 8, 12)
„...damit Meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde.“ (Joh. 15,11) Pfingsten samt dem Tag des Heiligen Geistes mit Sei¬nem Geheimnis ist das Fest der Freude. Zwar kennt jedes Fest das ihm eigene Freuen, dieses aber spricht von der Person gewordenen Freude Gottes, die auf die Erde gekommen ist, vom Heiligen Geist. Die Freude am Dasein ist eine der größten Gaben, die der Ewige Seiner Schöpfung in... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.