Sonntag
21. Dezember 2025
nach dem neuen Stil

08. Dezember 2025
nach dem alten Stil

28. Sonntag nach Pfingsten. Ton 3.
Weihnachtsfastenzeit

Heilige: Hl. PATAPIOS von Theben † im 7. Jahrhundert; Hll. Apostel von den Siebzig: SOSTHENES, APOLLOS, KEPHAS, TYCHIKOS, EPAPHRODITES, CAESAR und ONESIPHOROS † im 1. Jahrhundert; Hl. EUCHARIUS, erster Bischof von Trier † Mitte des 3. Jahrhunderts; Hll. 362 Märtyrer von Afrika, die durch die Arianer das Martyrium erlitten † im 5. Jahrhundert; Hl. Märtyrerin ANTHUSA von Rom † im 5. Jahrhundert; Hl. SOPHRONIOS, Bischof von Zypern † im 8. Jahrhundert; Hl. KYRILL, Abt von Tschelmogorsk † 1368; Hl. Hiero-Neumärtyrer SERGIUS † 1937. Westliche Heilige: Hl. KUNIHILD (Gunthild), Äbtissin von Ohrdruf bei Gotha † 760.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Sechstes Auferstehungsevangelium): Lk 24,36-53; zur Liturgie: Kol 1,12-18; Lk 17,12-19.

Gebete

Ton 3. Tropar des Sonntags.
Freuen soll sich, was ist im Himmel, / jauchzen, was auf Erden. / Denn der Herr hat Macht gewirkt mit seinem Arme. / Im Tode zertrat er den Tod. / Er war der Erstgeborene der Toten, / hat uns entrissen dem Bauch des Hades // und der Welt gewährt das große Erbarmen.
Ton 3. Kondak des Sonntags.
Auferstanden bist du heute aus dem Grabe, Barmherziger, / und hast uns hinausgeführt aus den Pforten des Todes. / Heute tanzt Adam und es freut sich Eva, / die Propheten aber zugleich besingen mit den Patriarchen // unaufhörlich die göttliche Kraft deiner Herrschaft.
Hl. Mönch Patapios von Theben ohne Zum Gottesdienst
Ton 8. Tropar des hl. Mönchs.
In dir, o Vater, wurde sorgsam bewahrt, was dem Bilde gemäß: / denn indem du das Kreuz genommen, bist du Christus nachgefolgt / und hast handelnd gelehrt, das Fleisch gering zu achten, da es vergeht, / Sorge aber zu tragen für die Seele, die unsterbliche Wirklichkeit; // deshalb auch frohlockt, gottseliger Patapios, mit den Engeln dein Geist.
Ton 3. Kondak des hl. Mönchs. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau)
Deinen Tempel, o Heiliger, haben die Völker als geistliche Heilstatt gefunden. / So kommen sie in Eile herbei und flehen, / die Heilung von ihren Krankheiten und die Erlösung von den Verfehlungen in ihrem Leben zu erlangen: / denn du bist als Beschirmer all derer in Nöten erschienen, // gottseliger Patapios.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1:12-18; Lk. 17:12-19) (21.12.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wenn wir der heutigen Erzählung von der Heilung der zehn Aussätzigen allegorisch auf den Grund gehen, können wir den Schluss ziehen, dass Dankbarkeit gegenüber seinem Wohltäter nicht nur eine große Tugend, sondern auch dem Glauben synonym ist. Versetzen wir uns in die Lage der zehn Aussätzigen: ihr Körper verwest während alle übrigen Systeme wie Hirn, Verdauung, Blutkreislauf, Nervensystem etc. funktionieren. Sie sind Ausgestoßene,... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Sonntag nach Pfingsten über die Dankbarkeit (Lk 17,12-19), 22.12.2024

Liebe Brüder und Schwestern, zentrales Thema der heutigen Evangeliumslesung ist die Dankbarkeit. Zehn Aussätzige wurden durch Christus geheilt. Aussätzige bedeutete zu jener Zeit, dass diese Leute ein sehr armseliges, abgeschiedenes Leben genötigt waren zu führen und es für sie keine Aussicht auf Besserung gab. Die ansteckende Krankheit hatte eine vollkommene Isolation zur Folge. Wir erinnern uns sicherlich noch gut an die nicht vor allzu langer Zeit aufgetretene Situation, als... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-19; Lk. 17:12-19) (22.12.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, wieder einmal wenden wir uns der Heilung der zehn Aussätzigen in einem galiläischen Dorf zu. Unser Herr Jesus Christus wird bei Seiner Ankunft von den zehn Männern aus der Ferne um Erbarmen angefleht. Er befiehlt ihnen, zu den Priestern zu gehen, was diese umgehend befolgen (obwohl sie das nach dem Gesetz nicht durften - s. Lev. 13:45-46). Unterwegs werden alle zehn von ihrer Krankheit... Weiterlesen.


Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1:12-19; Lk. 17:12-19) (20.12.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, der Herr Jesus Christus heilt auf Seinem Weg nach Jerusalem zehn aussätzige Männer, doch nur einer von ihnen – ein Samariter – kommt zurück und entbietet Ihm seinen Dank. Für mich ist das pervers, aber nichts im Vergleich zu heute. Die Begebenheit, die sich vor den Toren eines Dorfes im Grenzgebiet von Samarien und Galiläa (s. Lk. 17:11) ereignet hat, ist beispielhaft für das Verhältnis der... Weiterlesen.


Lk 17,12-19_Kol 3,4-11 (19.01.2020)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, den vergangenen Sonntag betrachteten wir den Beginn des Wirken Jesu. Sein Predigen begann mit den Worten „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.“ (Mt 4,17) „Tut Buße“ oder wie man (das Wort μετάνοια/metania) vielleicht treffender übersetzen kann „denkt um“ oder „kehrt um“, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. In dem heutigen Evangelium (Lk 17,12-19) wird uns ein Beispiel für dieses Umdenken und... Weiterlesen.


Lk 17,12-19 (20.01.2019)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, letzten Sonntag betrachteten wir im Evangelium den Beginn der öffentlichen Predigt Jesu in Galiläa. Diesen Sonntag betrachten wir im Evangelium (Lk 17,11-19) das Wirken Jesu in Galiläa. Letzten Sonntag hieß es noch, dass das Volk, das in Finsternis saß, ein großes Licht gesehen hat (Mt 4,16). Diesen Sonntag steht uns dieses Licht nicht nur als ein Licht von außen, sondern als ein Licht... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 17:12-19) (22.12.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, unser Herr Jesus Christus kommt in eine Ortschaft, an deren Rand Ihn zehn Aussätzige um Erbarmen anflehen. Sie sind wegen ihrer ansteckenden Krankheit aus der Gesellschaft ausgestoßen, dürfen sich nicht in den Wohngebieten der Menschen aufhalten. Entsprechend ihrem Status als rechtlose Nicht-Mitglieder der Gesellschaft können sie bestenfalls aus der Ferne an Gottes Mitleid appellieren: „Hab Erbarmen mit uns!“ (Lk. 17:13). Sich jemandes erbarmen bedeutet, ihm... Weiterlesen.


Predigt zum 30. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 3: 12 - 16; Lk. 17: 12-19) (23.12.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, das herannahende Geburtsfest unseres Herrn kann in seiner heilsgeschichtlichen Dimension richtig nur von einem gläubigen Herzen erfasst werden. Nur der unverfälschte Glaube bewirkt die Abkehr vom fleischlichen Denken und sündhaften Handeln zu einem Leben in der Gnade des Herrn (vgl. Gal. 5: 19-26). Wir lesen heute: "Ihr seid von Gott geliebt, seid Seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut,... Weiterlesen.


Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1:12-18; Lk. 13:10-17) (09.12.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, woran denken wir beim Lesen von der Heilung der Frau, die seit achtzehn Jahren unter einer Verkrümmung des Rückens litt? Mir fällt spontan einiges ein: dass die achtzehn Jahre Leiden in Gottes Vorsehung einen Sinn hatten, sonst hätte Er es nicht zugelassen... oder, dass den Widersachern des Herrn immer wieder etwas Neues einfällt, um auf Ihm herumzuhacken: mal, dass Er einfach so Sünden vergibt... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5: 8-19; Lk. 17: 12-19) (18.12.2016)

Liebe Brüder und Schwestern, beide für den heutigen Sonntag ausgewiesenen Perikopen sind identisch mit den Lesungen, die sonst immer bei einem Dankgebet (Moleben) vorgetragen werden. Den beiden Textstellen zufolge kann man Gott auf vielerlei Art danken, ohne dabei seine Spontaneität einzubüßen: "Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder erklingen, wie der Geist sie eingibt. Singt und jubelt aus vollem Herzen zum Lob des Herrn! Sagt Gott, dem Vater,... Weiterlesen.


Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1: 12-18; Lk. 17: 12-19) (21.12.2014)

Liebe Brüder und Schwestern, beide heutigen Lesungen haben den Dank des Menschen Gott gegenüber zum Gegenstand. Die Erzählung von der Heilung der zehn Aussätzigen wird ja im Rahmen des Dankgottesdienstes (Moleben) gelesen, wobei besonders bemerkenswert ist, dass der einzig Dankbare ein Samariter war – wohl ein Indiz dafür, dass nicht allein die formale Zugehörigkeit zur Gemeinschaft Gottes ausschlaggebend für die Gewährung der Gnadengaben ist. Ein reines Herz ist... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Lk. 17: 12-19) (22.12.2013)

(Eph. 5: 8-19; Lk. 17: 12-19) Liebe Brüder und Schwestern, in der für den heutigen Sonntag vorgeschriebenen Apostellesung schreibt der hl. Paulus an die Kirche von Ephesos: „Prüft, was dem Herrn gefällt, und habt nichts gemein mit den Werken der Finsternis, die keine Frucht bringen, sondern deckt sie auf“ (Eph. 5: 10-11), und weiter: „Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und geistliche Lieder erklingen.... Weiterlesen.


Predigt zum 28. Sonntag nach Pfingsten (Kol. 1: 12-18; Lk. 18: 18-27) (16.12.2012)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Sonntag bietet uns der Kirchenkalender folgende Begebenheit aus der Evangeliumslesung zur geistlichen Erbauung an. Einer „der führenden Männer“ (in den Parallelstellen bei Matthäus und Markus ist von einem jungen Mann die Rede) kommt zu unserem Herrn und spricht: „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Lk. 18: 18) - Schon anhand dieser Anrede sind die biblischen Kommentatoren uneins:... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.