Nachfest von Mariä EinführungHeilige:Hl. Großmärtyrerin KATHARINA von Alexandria † 305-313; Hl. Großmärtyrer MERKURIOS † im 3. Jahrhundert; Hl. HERMOGEN, Bischof von Agrigent † um 260; Hll. Märtyrer PHILEMENOS, CHRISTOPH, EUGEN, PROKOPIOS und CHRISTOPH (ein anderer) † um 274; Hl. Mönchsmärtyrer MARK Triglinos † 304; Hl. Märtyrerin AUGUSTA die Kaiserin, Märtyrer PORPHYRIOS und 200 Soldaten in Alexandria † 305-313; Hl. Märtyrer ALEXANDER in Korinth † 361; Hl. MALCHOS der Einsiedler † Ende des 4. Jahrhunderts; Hl. Jungfrau MASTRIDIA von Alexandria † 1060; Hl. GREGOR von Pontus † im 11. Jahrhundert; Hl. Märtyrer MERKURIOS der Soldat von Smolensk † 1239; Hl. LUKAS, Ökonom vom Kiever Höhlenkloster † im 13. Jahrhundert; Hl. MERKURIOS der Faster vom Kiever Höhlenkloster † im 14. Jahrhundert; Hl. SIMON, Abt vom Kloster Soiga (Vologda) † 1562; Hl. Hiero-Neumärtyrer EUGRAPHOS † 1919; Hll. Hiero-Neumärtyrer EUGENIOS und MICHAEL † 1937; Hll. Hiero-Neumärtyrer ALEXANDER, ALEXIOS, JOHANNES, CORNILIUS und METROPHANES † 1937..
Ton 1. Tropar des Sonntags. Obwohl der Stein von den Juden versiegelt war / und Soldaten deinen reinen Leib bewachten, / erstandest du am dritten Tage, Erlöser, / und schenktest der Welt das Leben. / Deshalb riefen die Mächte der Himmel dir zu, Lebenspender: / „Ehre sei deiner Auferstehung, Christus, / Ehre sei deiner königlichen Herrschaft, / Ehre deinem Heilswerk, // einzig Menschenliebender.“
Ton 1. Kondak des Sonntags. Auferstanden bist du als Gott aus dem Grabe in Herrlichkeit / und hast mitauferstehen lassen den Kosmos. / Die Natur der Sterblichen hat als Gott dich besungen, / und der Tod ist verschwunden. / Es tanzt Adam, o Gebieter, / und Eva freut sich, erlöst von den Fesseln und ruft: // Du bist es, der allen gewährt, o Christus, die Auferstehung.
Nachfeier der Einführung der Gottesmutter in den Tempel Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Fests. Heute ist das Vorspiel des Wohlgefallens Gottes / und die Vorverkündigung der Errettung der Menschen; / im Tempel Gottes zeigt sich deutlich die Jungfrau / und verkündet Christus allen vorher. / Ihr wollen auch wir mit lauter Stimme zurufen: / Freue dich, // du Erfüllung der Heilsordnung des Schöpfers.
Ton 4. Kondak des Fests. (nach: O der du freiwillig erhöht wardst) Der allerreinste Tempel des Erretters, / das vielgeehrte Brautgemach, die Jungfrau, / der hochgeweihte Schatz der göttlichen Herrlichkeit, / heute wird sie eingeführt in das Haus unseres Herrn, / und sie führt die Gnade mit ein, die da göttlich wirkt im Geiste. / Die Engel Gottes singen ihr dies Lied: // Sie ist wahrhaftig das himmlische Brautgemach.
Ton 4. Tropar der Großmärtyrerin. Dein Lämmchen Ekaterina schreit, o Jesus, mit lauter Stimme: / Nach dir, mein Bräutigam, sehne ich mich / und dich suchend kämpfe ich, / werde mitgekreuzigt und mitbegraben durch deine
Taufe, / ich leide um deinetwillen, um mit dir Königin zu sein, / ich sterbe für dich, um in dir zu leben. / So nimm denn als makelloses Opfer an, / die mit Sehnsucht dir geopfert wurde. // Auf ihre Fürbitten, als Erbarmungsreicher, errette unsere Seelen.
Ton 4. Tropar der Großmärtyrerin. Mit Tugenden hast du wie mit Sonnenstrahlen die ungläubigen Weisen erleuchtet, / und wie ein ganz lichter Mond hast du den in der Nacht Wandelnden die Finsternis des Unglaubens vertrieben, / die Königin hast du überzeugt und zugleich den Peiniger gerügt, / du gottberufene Braut, selige Ekaterina, / mit Sehnsucht bist du hinaufgeeilt ins himmlische Brautgemach / zum allschönen Bräutigam Christus, / und bist von ihm gekrönt worden mit dem königlichen Kranz: / Da du vor ihm stehst mit den Engeln, // so bitte für uns, die wir dein allehrwürdiges Gedächtnis begehen.
Ton 2. Kondak der Großmärtyrerin. (nach: Nach dem, was oben ist, strebend) Einen ehrwürdigen Reigen hebet nun gottbegeistert an, ihr Liebhaber der Märtyrer, / und ehret die allweise Ekaterina: / denn diese hat im Stadion Christus verkündet, // die Schlange zertreten und den Verstand der Rhetoren gezähmt.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 18:18-27) (14.12.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
wer das Evangelium aufmerksam liest, weiß natürlich, dass es uns in diesem zeitlichen Leben darum gehen muss, das ewige Leben zu gewinnen und folglich viel mehr Anstrengungen für die Erlangung dieser endlosen Seligkeit zu unternehmen. Das hat auch der Fragesteller aus der heutigen Lesung aus dem Lukas-Evangelium begriffen, der dem Herrn direkt die Frage nach dem ewigen Leben stellt. Es darf vermutet werden,... Weiterlesen.
Predigt zum 27. Sonntag nach Pfingsten über den geistigen Kampf (Eph 6,10-17; Lk 18,18-27), 14.12.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen Sonntag lasen wir in dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser, wie wir uns für den geistigen Kampf, den wir als Christen unausweichlich zu führen haben, vorbereiten, und diesen erfolgreich bestehen können.
Er schildert dies sehr anschaulich anhand der Ausrüstung eines Soldaten jener Zeit, indem er die verschiedenen Bestandteile der damaligen Schutzausrüstung aufzählt und letztendlich auch von einer Waffe, dem Schwert, spricht.... Weiterlesen.
Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-19; Lk. 13:10-17) (07.12.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Herr kam in diese Welt, um uns von unseren Leiden zu erlösen. Gemeint sind natürlich in erster Linie die Leiden der Seele, welche sich nach dem Sündenfall und bis zur Gründung der Kirche Christi unter der Gewaltherrschaft des Teufels befand. Manch einer damals und heute mag dieses Leid der Seele nicht wahrgenommen haben, denn solange es ihm im körperlich gut geht, wird... Weiterlesen.
Predigt zum 23. Sonntag nach Pfingsten über den heiligen Großmärtyrer Georg (Lk 8,41-56/Lk 21,12-19), 16.11.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
heute gedenken wir eines der meistverehrten Heiligen in Ost und West, des heiligen Großmärtyrers Georg.
Seinen Namen tragen viele Menschen, doch teilweise wissen sie gar nichts darüber. So sind im deutschen die Vornamen Jürgen und Jörg oder auch im süddeutschen Raum Schorsch von Georg abgeleitet; im slawischen ist es zum Beispiel Yuri, im italienischen Giorgio, im spanischen Jorge.
Städte, wie Moskau, London, Rio de Janeiro,... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag der Großen Fastenzeit / hl. Johannes Klimakos (Hebr. 6:13-20; Eph. 5:8-19; Mk. 9:17-31; Mt. 4:25-5:12) (30.03.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
am vierten Herrentag der Großen Fastenzeit wird der Abschnitt aus dem Evangelium nach Markus gelesen, in dem von der Austreibung eines Dämons aus einem Jungen berichtet wird, dessen Vater zunächst, in Abwesenheit des Herrn, die Jünger um Hilfe gebeten hatte, diese dann aber den Dämon nicht austreiben konnten. Diese Begebenheit liegt zwar zweitausend Jahre zurück, stellt aber ein Spiegelbild unserer heutigen Gesellschaft dar. Denn... Weiterlesen.
Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-19; Lk. 17:12-19) (22.12.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
wieder einmal wenden wir uns der Heilung der zehn Aussätzigen in einem galiläischen Dorf zu. Unser Herr Jesus Christus wird bei Seiner Ankunft von den zehn Männern aus der Ferne um Erbarmen angefleht. Er befiehlt ihnen, zu den Priestern zu gehen, was diese umgehend befolgen (obwohl sie das nach dem Gesetz nicht durften - s. Lev. 13:45-46). Unterwegs werden alle zehn von ihrer Krankheit... Weiterlesen.
Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 13:10-17) (08.12.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Erzählung von der Heilung einer seit achtzehn Jahren vom Satan gefesselten Frau (s. Lk. 13:16) in einer Synagoge am Sabbat hat tiefen Symbolcharakter. Sinnbildlich verkörpert die Frau mit dem verkrümmten Rücken unsere heutige Gesellschaft, denn die uns plagenden Dämonen (vgl. 13:11) erlauben uns nicht, unseren zur Erde gerichteten Blick gen Himmel zu wenden. Nun aber kommt unser Herr Jesus Christus und erlöst... Weiterlesen.
Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:10-17) (10.12.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir erleben in der Lektüre der heutigen Perikope des Evangeliums ein weiteres Heilungswunder unseres Herrn Jesus Christus. In einer Synagoge erblickt der Herr an einem Sabbat eine Frau, die seit achtzehn Jahren von einem Dämon geplagt einen gekrümmten Rücken hatte, so dass sie nicht mehr aufrecht gehen konnte. „Als Jesus sie sah, rief Er sie zu Sich und sagte: ´Frau, du bist von deinem... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag der Großen Fastenzeit / hl. Johannes Klimakos (Hebr. 6:13-20; Eph. 5:8-19; Mk. 9:17-31; Mt. 4:25-5:12) (25.03.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
nun liegen schon zwei Drittel der Großen Fastenzeit hinter uns. Der vierte Herrentag dieser gesegneten Vorbereitungszeit auf die Passion und die Lichte Auferstehung Christi ist dem heiligen Johannes Klimakos (+ 649) gewidmet, der in seiner „Himmelsleiter“ in 30 Stufen den kontinuierlichen Übergang von einer Tugend zur anderen, und hierdurch den Aufstieg von der in Sünde liegenden zeitlichen Welt zur ewigen himmlischen Herrlichkeit niederschrieb. Wenn... Weiterlesen.
Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:12-19) (18.12.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
bekannterweise wird die Episode von der Reinigung der zehn Aussätzigen nicht nur ein Mal im Jahr während der Göttlichen Liturgie am 29. Herrentag nach Pfingsten gelesen, sondern jedes Mal im Rahmen einer Danksagung für uns erwiesene Wohltaten des Herrn. Manche Menschen tun sich jedoch schwer mit der Dankbarkeit gegenüber Gott, vor allem dann, wenn der Herr nicht alles zu 100% nach ihren Wünschen geschehen... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag der Großen Fastenzeit / Gedenktag des heiligen Johannes Klimakos (Hebr. 6:13-20; Eph. 5:8-19; Mk. 9:17-31; Mt. 4:25-5:12) (11.04.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen vierten Herrentag der Großen Fastenzeit feiern wir das Gedächtnis des heiligen Johannes Klimakos (+ 649), der als Eremit vierzig Jahre in der Wüste verbrachte und kurze Zeit Abt des heiligen Katharinenklosters auf dem Sinai war. Er ist bekannt als Verfasser der „Himmelsleiter“ - einer Anleitung zum asketischen Aufstieg vom irdischen Zustand „der Sklaverei und Verlorenheit“ zum himmlischen Dasein in der „Freiheit und Herrlichkeit der... Weiterlesen.
Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:10-17) (13.12.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir lesen heute von der Heilung einer seit achtzehn Jahren gekrümmten, weil von einem Dämon geplagten Frau durch unseren Herrn Jesus Christus am Sabbat in einer Synagoge. Aber welche Reaktion darauf sehen wir? - Statt Gott für dieses große Zeichen zu verherrlichen, ergreift der Synagogenvorsteher stellvertretend für all die zahlreichen Gegner des Herr (s. Lk. 13:17) das Wort und rügt den Herrn, ohne Ihn persönlich anzusprechen:... Weiterlesen.
Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-19; Lk. 12:16-21) (06.12.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
die falsche Selbstsicherheit des reichen Mannes aus dem heute vernommenen Gleichnis dient als warnendes Beispiel für uns alle, uns a) nicht auf irdische Faktoren zu verlassen und b) uns nicht nach trügerischer Ruhe zu sehnen. Natürlich hat jeder, der hart arbeitet, das Bedürfnis, auch mal ausspannen zu dürfen, um neue Kräfte zu sammeln. Aber eine Erholung auf Dauer wie in der Lotterie-Werbung in Gestalt eines jungen... Weiterlesen.
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
seit Beginn der Adventsfastenzeit begegneten uns bereits zwei Männer – ein reicher Oberster und der Blinder zu Jericho. Diese beiden suchten Christus auf bzw. riefen Ihm nach, um den Weg in das ewige Leben zu finden und von ihrer Blindheit geheilt zu werden. Diese beiden Männer waren auf der Suche und fanden Christus.
Die in sich verkrümmte Frau
Das Evangelium des heutigen Sonntags (Lk... Weiterlesen.
Lk 13,10-17 (9.12.2018)
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
die Apostellesung des heutigen Sonntag spricht davon, dass wir zur Freiheit und nicht zur Knechtschaft der Sünde berufen sind. Wir sind zur Freiheit von dem Gesetz berufen, welche von der Sünde missbraucht wird und den Menschen wie eine Last auf dem Rücken zu Boden drückt. Im Gegensatz zu dem Gesetz Christi, welchem wir in der Freiheit unseres Geistes folgen sollen, steht das Gesetz... Weiterlesen.
Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 17:12-19) (22.12.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
unser Herr Jesus Christus kommt in eine Ortschaft, an deren Rand Ihn zehn Aussätzige um Erbarmen anflehen. Sie sind wegen ihrer ansteckenden Krankheit aus der Gesellschaft ausgestoßen, dürfen sich nicht in den Wohngebieten der Menschen aufhalten. Entsprechend ihrem Status als rechtlose Nicht-Mitglieder der Gesellschaft können sie bestenfalls aus der Ferne an Gottes Mitleid appellieren: „Hab Erbarmen mit uns!“ (Lk. 17:13). Sich jemandes erbarmen bedeutet, ihm... Weiterlesen.
Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-19; Lk. 18:18-27) (15.12.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
einer der „führenden Männer“ – der Parallelstelle bei Markus zufolge geht dieser Mann dabei vor dem Herrn auf die Knie (s. Mk. 10:17) – wendet sich mit folgenden Worten an den Herrn: „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“. Der Herr erwidert ihm: „Warum nennst du Mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen. Du kennst doch die... Weiterlesen.
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 13:10-17) (08.12.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
der hl. Apostel Paulus schrieb an die Epheser: „Ich, der ich um des Herrn willen im Gefängnis bin, ermahne euch, ein Leben zu führen, das des Rufes würdig ist, der an euch erging. Seid demütig, friedlich und geduldig, ertragt einander in Liebe, und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält. Ein Leib und ein Geist, wie euch... Weiterlesen.
Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1:12-18; Lk. 13:10-17) (09.12.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
woran denken wir beim Lesen von der Heilung der Frau, die seit achtzehn Jahren unter einer Verkrümmung des Rückens litt? Mir fällt spontan einiges ein: dass die achtzehn Jahre Leiden in Gottes Vorsehung einen Sinn hatten, sonst hätte Er es nicht zugelassen... oder, dass den Widersachern des Herrn immer wieder etwas Neues einfällt, um auf Ihm herumzuhacken: mal, dass Er einfach so Sünden vergibt... Weiterlesen.
Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 12:16-21) (02.12.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
auch heute spricht der Herr in einem Gleichnis zu uns: ein reicher Mann hatte eine gute Ernte und, wie wir heute sagen würden, zugleich ein Luxusproblem: Wohin mit all den angehäuften Gütern?.. So expandiert er, der weit mehr als genug Rücklagen bis weit über sein Lebensende hinaus angescheffelt hat immer weiter, bis ihn Gott jäh daran erinnert, dass Überfluss an materiellen Dingen zwar bei... Weiterlesen.
Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-19; Lk. 10:25-37) (25.11.2018)
"Hab acht, mein Volk, auf mein Gesetz, neigt euer Ohr zu den Worten meines Mundes.
Öffnen will ich meinen Mund in Gleichnissen, sprechen über die Rätsel des Anfangs."
(Ps. 77:1-2)
Liebe Brüder und Schwestern,
erneut sehen wir uns heute einem Gleichnis gegenüber, das mit allen anderen Gelichnissen des Herrn die Prophezeiung aus dem Buch der Psalmen (s.o.) erfüllt. Gleichnisse eignen sich einfach vorzüglich, um in irdischer Sprache... Weiterlesen.
Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5: 8-19; Lk. 17: 12-19) (18.12.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
beide für den heutigen Sonntag ausgewiesenen Perikopen sind identisch mit den Lesungen, die sonst immer bei einem Dankgebet (Moleben) vorgetragen werden. Den beiden Textstellen zufolge kann man Gott auf vielerlei Art danken, ohne dabei seine Spontaneität einzubüßen: "Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder erklingen, wie der Geist sie eingibt. Singt und jubelt aus vollem Herzen zum Lob des Herrn! Sagt Gott, dem Vater,... Weiterlesen.
Predigt zum Festtag des Heiligen Geistes (Pfingstmontag) (Eph: 5: 8-19; Mt. 18: 10-20) (20.06.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
das alljährliche Gedächtnis der Kirchengründung ist der dritte Höhepunkt im Kirchenkalender. Auch im Alten Bund gab es drei Wallfahrtsfeste, an denen die Juden sich in Jerusalem versammelten: Ostern (Passach), Pfingsten (Schawuot) und das Laubhüttenfest (Sukkot). Folglich muss die Niedersendung des Heiligen Geistes eine ganz zentrale Bedeutung für uns Christen haben. Aber welche? - Wir bekennen, dass Gott-Vater der Schöpfer des Himmels und der Erde,... Weiterlesen.
Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5: 8-19; Lk. 10: 25-37) (29.11.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
ein vermeintlich marginaler Aspekt aus dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter regt bei genauerem Hinsehen zu tiefgründigerem Nachdenken an. Die Frage der Nächstenliebe soll hier anhand nur eines, dafür aber aussagekräftigen Verses eingehend behandelt werden: „Am anderen Morgen holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: ´Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn... Weiterlesen.
Predigt zum Tag des Heiligen Geistes Werdet voll Geistes (Eph 5, 8-19. Mt 18, 10-20)
“Werdet voll Heiligen Geistes” (Eph. 5,18) Die Seele eines jeden Feiertags ist die Anwesenheit dessen, den man feiert. Und was kann für diejenigen, die den Tag des Heiligen Geistes feiern, wünschenswerter sein als daß dieser himmlische Tröster Seinen Feiertag durch seine gnadenvolle Ankunft heimsuchte? Wenn Er, sei es auch nicht mehr mit Feuerzungen, unsere Häupter erleuchten würde, zumindest mit einem heimlichen Funken Seines Feuers unsere Herzen berühren würde und... Weiterlesen.
Predigt zum 24. Sonntag nach Pfingsten (Eph. 2: 14-22; Lk. 13: 10-17) (08.12.2013)
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen Sonntag erzählt uns der Evangelist Lukas, wie der Herr am Sabbat eine Synagoge besucht und dort eine Frau heilt, die seit achtzehn Jahren einen gekrümmten Rücken hatte. Damit ruft der Herr den Unmut des Synagogenvorstehers hervor, der sich darüber empört, dass Jesus aus Nazareth in seinen Augen den Sabbat... Weiterlesen.
Predigt zum 27. Sonntag nach Pfingsten (Lk. 13: 10-17) (09.12.2012)
(Eph. 6: 10-17)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der heutigen Evangeliumslesung werden wir zu Zeugen einer wundersamen Heilung durch unseren Herrn Jesus Christus, von der uns nur der Evangelist Lukas berichtet. Der Herr lehrt an einem Sabbat in einer Synagoge. Synagogen gab es überall da, wo es mehr als zehn Männer gab, die nicht arbeiten mussten und sich ganz dem Wort Gottes widmen konnten. Je einer oder mehrere fungierten... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.