Sonntag
23. November 2025

24. Sonntag nach Pfingsten. Ton 7.
Weihnachtsfastenzeit

Nachfest von Mariä Einführung Heilige: Hl. AMPHILOCHIOS, Bischof von Ikonium † 394; Hl. GREGOR, Bischof von Agrigent † 630; Hl. ISCHIRION, Bischof von Ägypten und Einsiedler der Skite † im 3. Jahrhundert; Hl. Hieromärtyrer SISINIOS, Bischof von Kyzikos † 350; Hl. Märtyrer THEODOR von Antiochien † im 4. Jahrhundert; Hl. HELENOS, Bischof von Tarsus; Hl. Apostelgleicher KOLUMBAN, Gründer und erster Abt des Klosters Luxeuil, Missionar in Gallien und im Bodenseeraum, später Abt in Bobbio † 615; Hl. AMPHILOCHIOS vom Kiever Höhlenkloster, Bischof von Volhynien † 1122; Hl. ALEXANDER von der Newa † 1263; Ehrw. ANTONIUS von Iezerul-Vâlcea † im 17. Jahrhundert; Hl. METROPHANES, Bischof von Woronesch † 1703; Hl. Mönchs-Neumärtyrer SERAPHIM † 1931; Hl. Neumärtyrer JOHANNES der Bekenner † 1932; Hl. Hiero-Neumärtyrer BORIS, Bischof von Ivanowo mit der Priester ELEASAR und der Neumärtyrer ALEXANDER † 1937; Hl. Hiero-Neumärtyrer GRIGOL Peradze † 1942. Westliche Heilige: Hl. KLEMENS, erster Bischof von Metz † im 3. oder 4. Jahrhundert;.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Zweites Auferstehungsevangelium): Mk 16,1-8; zur Liturgie: Eph 2,14-22; Lk 12,16-21.
Lesung des Amphilochios. Zur Liturgie: Hebr 13,7-16; Mt 24,42-47.
Lesung des Gregorios. Zur Liturgie: Hebr 13,7-16; Mt 24,42-47.

Gebete

Ton 7. Tropar des Sonntags.
Durch dein Kreuz hast du den Tod vernichtet, / dem Schächer das Paradies geöffnet, / der Myrrhenträgerinnen Klagen gewandelt / und deinen Aposteln aufgetragen zu verkünden, / dass du, Christus Gott, bist erstanden / und der Welt erweisest // das große Erbarmen.
Ton 7. Kondak des Sonntags.
Nicht mehr vermag die Kraft des Todes / die Sterblichen zurückzuhalten. / Denn Christus ist hinabgestiegen, / hat zerbrochen und vernichtet seine Gewalten. / Gefesselt wird der Hades, / einhellig jubeln die Propheten mit den Worten: / Gekommen ist der Erlöser, / ihr Gläubigen, zu denen im Dunkel. // Gehet hinaus zur Auferstehung.
Nachfest der Einführung der Gottesmutter Maria in den Tempel sechs Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Fests.
Heute ist das Vorspiel des Wohlgefallens Gottes / und die Vorverkündigung der Errettung der Menschen; / im Tempel Gottes zeigt sich deutlich die Jungfrau / und verkündet Christus allen vorher. / Ihr wollen auch wir mit lauter Stimme zurufen: / Freue dich, // du Erfüllung der Heilsordnung des Schöpfers.
Ton 4. Kondak des Fests. (nach: O der du freiwillig erhöht wardst)
Der allerreinste Tempel des Erretters, / das vielgeehrte Brautgemach, die Jungfrau, / der hochgeweihte Schatz der göttlichen Herrlichkeit, / heute wird sie eingeführt in das Haus unseres Herrn, / und sie führt die Gnade mit ein, die da göttlich wirkt im Geiste. / Die Engel Gottes singen ihr dies Lied: // Sie ist wahrhaftig das himmlische Brautgemach.
Gedächtnis des rechtgläubigen Großfürsten Alexander von der Neva polyleos Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des rechtgläubigen Großfürsten Alexander von der Neva.
Ein überaus ehrwürdiger Sproß einer frommen Wurzel / bist du gewesen, seliger Alexander; / denn Christus hat dich als einen göttlichen Schatz des russischen Landes erzeigt, / als einen neuen Wundertäter, allherrlich und gottwohlgefällig. / Und da wir heute mit Glauben und Liebe zu deinem Gedächtnis zusammengekommen sind, / frohlocken wir in Psalmen und Liedern / und verherrlichen den Herrn, der dir die Gnade der Heilungen gab; / ihn bitte, dass er dieses Land bewahre // und alle Rechtgläubigen errettet werden.
Ton 8. Kondak des rechtgläubigen Großfürsten Alexander von der Neva. (nach: Als Erstlinge der Natur)
Wir ehren dich als einen überaus lichten Stern, der vom Osten aufgestrahlt und zum Westen gekommen ist; / denn dein ganzes Land bereicherst du mit Wundern und Güte / und erleuchtest jene, die im Glauben dein Gedächtnis ehren, seliger Alexander; / deshalb feiern wir, das christliche Volk, heute deine Entschlafung. / Bitte ‹Christus Gott›, dass er dein Vaterland errette / und alle, die zum Schrein deiner Reliquien eilen und dir gläubig zurufen: // Freue dich, du Befestigung unseres Glaubens.
Hierarch Amphilochios, Bischof von Ikonion ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Amphilochios.
Gott unserer Väter, / der du immerdar an uns handelst gemäß deiner Milde, / entziehe uns nicht dein Erbarmen, / sondern auf ihre flehentlichen Bitten // lenke in Frieden unsere Seelen.
Ton 4. Tropar des Amphilochios. (falls dieser Tag auf einen Sonntag fällt, wird das obige Tropar durch folgendes ersetzt)
Als Richtschnur des Glaubens, / als Bild der Sanftmut und Lehrer der Enthaltsamkeit / erzeigte dich deiner Herde die Wahrheit der Dinge. / Deshalb erwarbest du dir durch Demut das Hohe und durch Armut den Reichtum. / Vater Hierarch Amphilochios / lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 2. Kondak des Amphilochios. (slawisches Kondak. Nach: Nach dem, was oben ist, strebend)
Du göttlicher Donner und Posaune des Geistes, / du Pflanzer des Glaubens und Axt gegen die Häresien, / Hierarch Amphilochios, größter Diener der Dreiheit, / immerdar stehst du mit den Engeln vor ‹Gott›: // lege unaufhörlich Fürbitte ein für uns alle.
Ton 2. Kondak des Amphilochios. (griechisches Kondak. Nach: Nach dem, was oben ist, strebend)
Du göttlicher Donner und Posaune des Geistes, / du Pflanzer der Gläubigen und Axt gegen die Häresien, / Hierarch Amphilochios, größter Diener der Dreiheit, / immerdar bist du mit den Engeln: // höre nicht auf, Fürbitte einzulegen für uns alle.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 12:16-21) (30.11.2025)

Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 12:16-21) (30.11.2025) Liebe Brüder und Schwestern, wir kommen heute wieder auf den reichen Mann zu sprechen, der sich über eine gute Ernte und damit verbunden üppige Erträge freuen konnte. Er war wohl kein Halunke, kein Gesetzesbrecher, doch wandte er seinen Blick einzig und allein auf die horizontale Ebene. Die Sorge um den Reichtum (vgl. Mt. 13:22;... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 10:25-37) (23.11.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Lesung aus dem Evangelium nach Lukas ist eine perfekte Anweisung für Neulinge beim Beichten bzw. für solche, die auch nach vielen Jahren „nicht recht wissen, was sie zu beichten hätten“. Der Herr bestätigt im Gespräch mit einem Gesetzeslehrer, dass das erste Gebot im Gesetz (vgl. Mt. 22:36-38) zum Leben führt. Bei Lukas heißt es im Wortlaut: „Du sollst den Herrn, deinen... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (Gal 1:11-19; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15_ Joh. 17:1-13) (26.10.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, Vater Ephraim von Arizona (+2019) sagt über unsere Seelen, dass es von jedem einzelnen Menschen abhängt, ob er infolge seines inneren Zustands Freiheit, Glück und Frieden erntet oder aber zum Sklaven seiner Leidenschaften wird. Mit dem Apostel Paulus fragt er: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1 Kor. 3:16). Diesen Tempel verdirbt man durch... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 13:10-17) (08.12.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Erzählung von der Heilung einer seit achtzehn Jahren vom Satan gefesselten Frau (s. Lk. 13:16) in einer Synagoge am Sabbat hat tiefen Symbolcharakter. Sinnbildlich verkörpert die Frau mit dem verkrümmten Rücken unsere heutige Gesellschaft, denn die uns plagenden Dämonen (vgl. 13:11) erlauben uns nicht, unseren zur Erde gerichteten Blick gen Himmel zu wenden. Nun aber kommt unser Herr Jesus Christus und erlöst... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:4-10; Lk. 12:16-21) (01.12.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom sorglosen Reichen drückt durch einen kurzen Ausdruck die unendliche Diskrepanz zwischen dem von Gott bestimmten, gewollten und gesegneten Leben einerseits, und dem Leben nach dem alleinigen Willen des Menschen andererseits, aus: „Du Narr!“ (Lk. 16:20). Wenn der Gott der Liebe Sich gezwungen sieht, zu solchen Mitteln zu greifen, müssen gewichtige Gründe hierfür vorliegen. Und so ist es natürlich im vorliegenden Fall.... Weiterlesen.


Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor. 9:6-11; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15; Joh. 17:1-13) (27.10.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, mehrmals im Jahr feiern wir das Gedächtnis der Konzilsväter aus der Epoche der sieben Ökumenischen Konzile. Dazu lesen wir heute u.a. folgende Zeilen: „Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach! Jesus Christus ist Derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Lasst euch nicht durch mancherlei fremde Lehren irreführen; denn es... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Sonntag nach Pfingsten über den reichen Kornbauern (Lk 12, 16-21), 03.12.2023

Wer detaillierter plant, irrt genauer! So heißt es in einem Sprichwort, dass gelegentlich scherzhaft verwendet wird, wenn jemand allzu sehr versucht, alles bis ins kleinste vorherzusehen. So plante auch der reiche Mensch in dem heutigen Gleichnis: 16 Er redete aber ein Gleichnis zu ihnen: Das Land eines reichen Menschen hatte gut getragen. 17 Und er überlegte bei sich selbst: Was soll ich tun? Denn ich habe nicht‹s›, wohin ich... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-18; Lk. 12:16-21) (03.12.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, der heilige Lukas bietet uns heute das Gleichnis vom reichen Mann an, das der Herr als abschreckendes Beispiel für Habgier erzählte (s. Lk. 12:15). Gott spricht zu dem selbstsicheren Mann „Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast?“ (12:20). Er wird von Gott folglich nicht dafür gerügt, dass er... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 8:41-56) (19.11.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, der Evangelist Lukas erzählt uns heute, wie unser Herr mit Seinen Jüngern aus dem Land der Gadarener zurück in Seine Stadt kommt und dort von einer riesigen Menschenmenge erwartet wird, die sich um Ihn drängt. Gleich wird Er in das Haus des Jairus gerufen werden und unterwegs mit der an Bluterkrankheit leidenden Frau zusammenkommen. Wir beobachten bei Markus die gleiche Abfolge der beiden Ereignisse... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 10:25-37) (27.11.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, das wohl bekannteste („populärste“) Gleichnis unseres Herrn Jesus Christus hat uns der Evangelist Lukas übermittelt. Wer, so wie ich, das Glück einer Glaubensunterweisung in seiner Kindheit hatte, der erinnert sich wohl sehr gerne an die bildhaften Erzählungen aus der Heiligen Schrift, die gleichermaßen Kinder und Erwachsene, Einfache und Gebildete faszinieren. Den Anlass für das Gleichnis vom barmherzigen Samariter bietet die Frage eines Gesetzeslehrers an... Weiterlesen.


Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten / Hochfest des Tempelgang der Allerheiligsten Gottesgebärerin (Hebr. 4:1-6; Hebr. 9:1-7; Lk. 12:16-21; Lk. 10:38-42; 11:27-28) (04.12.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, 1. In der regulären Lesung des heutigen Herrentages erzählt der Herr von einem reichen Mann, der sich über große Erträge auf seinen Feldern freut und praktisch all seine Schaffenskraft darauf verwendet, all diese Güter sachgemäß lagern zu können. Er beschließt, seine alten Scheunen abzureißen und neue, größere zu errichten, die seine Vorräte aufnehmen können, damit er von nun an ein unbekümmertes Leben führen könne.... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-19; Lk. 12:16-21) (06.12.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, die falsche Selbstsicherheit des reichen Mannes aus dem heute vernommenen Gleichnis dient als warnendes Beispiel für uns alle, uns a) nicht auf irdische Faktoren zu verlassen und b) uns nicht nach trügerischer Ruhe zu sehnen. Natürlich hat jeder, der hart arbeitet, das Bedürfnis, auch mal ausspannen zu dürfen, um neue Kräfte zu sammeln. Aber eine Erholung auf Dauer wie in der Lotterie-Werbung in Gestalt eines jungen... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 8:41-56) (22.11.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, wir befassen uns heute mit zwei kurz aufeinander folgenden Wundern: der verheimlichten Heilung der an Blutfluss leidenden Frau, die der Herr öffentlich macht (s. Lk. 8:45-47), und der offensichtlichen Erweckung der Tochter des Synagogenvorstehers, die der Herr zu verbergen versucht (s. 8:52,56). Versetzen wir uns in die Situation der Beteiligten: Zunächst ist da Jairus, dessen einziges Kind im Sterben liegt. Er hörte von den zahlreichen Wundern des... Weiterlesen.


Lk 18,35-43_Eph 2,14-22 (01.12.2019_3. Sonntag der Adventsfastenzeit)

Liebe Brüder und Schwestern, im Evangelium des letzten Sonntags (Lk 18,18-27) begegnete uns ein reicher Oberster, welcher Jesus danach fragte, was er zu tun habe, um das ewige Leben zu erlangen. Dieser reiche Mann war geschult in dem Gesetz und reich in dem Wissen um die Gebote: Er töte nicht, er stahl nicht, er log nicht und er ehrte seinen Vater und seine Mutter. Und doch ging er traurig... Weiterlesen.


Lk 12,16-21 (17.11.2019_1. Sonntag der Adventsfastenzeit)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, heute begehen wir den ersten Sonntag der Adventsfastenzeit. Advent (lat. adventus) bedeutet Ankunft und verweist uns auf das Kommen Jesu Christi, dem angekündigten Messias und König dieser Welt. In dieser Adventsfastenzeit bereiten wir uns auf die Geburt Christi vor und hoffen dabei, dass auch in unserer Seele Christus ankommt und jeden Tag neu geboren wird. Da diese Ankunft Christi in unserem Herzen aber... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 12:16-21) (01.12.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom reichen Mann, auf dessen Feldern eine gute Ernte stand ist schlicht verfasst, auf Anhieb verständlich – und stellt doch einen wahren Ozean an möglichen tiefgründigen Gedankengängen dar. Dieser Mann muss wunschlos glücklich sein. Reichtum!!! ... Aber eine volkstümliche Weisheit besagt, dass nur der wirklich reich ist, der mit dem zufrieden ist, was er hat. Demnach kann ein Millionär „arm“ sein, während... Weiterlesen.


Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor 11:31-12:9; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15; Joh. 17:1-13) (27.10.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, der Gedenktag der Väter des 7. Ökumenischen Konzils (787 in Nizäa) bietet uns erneut einen willkommenen Anlass, grundsätzlich über die Kirche bzw. über ihre konziliare (slaw. cоборная, griech. katholiki) Daseinsform zu reflektieren. In der heutigen Lesung heißt es: „Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach!“ Und: „Jesus Christus ist... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 12:16-21) (02.12.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, auch heute spricht der Herr in einem Gleichnis zu uns: ein reicher Mann hatte eine gute Ernte und, wie wir heute sagen würden, zugleich ein Luxusproblem: Wohin mit all den angehäuften Gütern?.. So expandiert er, der weit mehr als genug Rücklagen bis weit über sein Lebensende hinaus angescheffelt hat immer weiter, bis ihn Gott jäh daran erinnert, dass Überfluss an materiellen Dingen zwar bei... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 8:26-39) (11.11.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, obwohl es sich bei Erzählungen wie der von der Dämonenaustreibung im Lande der Gerasener nicht um ein Gleichnis, sondern um die Schilderung eines realen Ereignisses handelt, haben solche Berichte fast immer auch einen übertragenen Sinn - im Falle der Geschehnisse am östlichen Ufer des Sees Genezareth ist dieser allegorische Gehalt einer, der die menschliche Tragik im höchsten Maße zutage fördert. Worin besteht aber diese... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten / Gedenktag der Väter von sechs Ökumenischen Konzilen (1 Kor. 3:9-17; Hebr. 13:7-16; Mt. 14:22-34; Joh. 17:1-13) (29.07.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, die im Kirchenjahr häufig stattfindende liturgische Rückbesinnung auf die Epoche der Ökumenischen Konzile erfolgt nicht ohne Grund. Uns wird das im Alltag inmitten einer heterodoxen Umgebung von Tag zu Tag bewusster. Die Väter der Ökumenischen Konzile stritten für die Reinheit des Glaubens, für die Bewahrung des unverfälschten Bekenntnisses und für die Einheit der Kirche. Natürlich müssen wir nicht der romantisch-naiven Illusion verfallen, unter den... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2: 14-22; Lk. 8: 26-39) (15.11.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, im heute vorgelesenen Abschnitt aus dem Brief an die Epheser behandelt der hl. Apostel Paulus das Verhältnis der Juden und Heiden zueinander im Kontext ihrer Vereinigung mit Christus in der Kirche: „Er (Jesus Christus) ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden) und riss durch Sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft zwischen beiden nieder. Er hob das Gesetz samt seinen... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtn. d. VII. Ökum. Konz. (Gal. 2: 16-20; Hebr. 13: 7-16; Lk. 7: 11-16; Joh. 17: 1-13) (25.10.2015)

„Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, ihre sieben Säulen behauen“ (Spr. 9: 1). Liebe Brüder und Schwestern, mehrmals im Jahr gedenken wir der Väter der sieben Ökumenischen Konzile, entweder einzeln nach Konzilen oder aller gemeinsam. Am bedeutendsten sind hierbei der „Triumph der Orthodoxie“ am ersten Sonntag der Großen Fastenzeit (an dem wir insbesondere der Väter des VII. ÖK gedenken) und der Sonntag zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Sonntag nach Pfingsten (Eph. 2: 14-22; Lk. 13: 10-17) (08.12.2013)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Sonntag erzählt uns der Evangelist Lukas, wie der Herr am Sabbat eine Synagoge besucht und dort eine Frau heilt, die seit achtzehn Jahren einen gekrümmten Rücken hatte. Damit ruft der Herr den Unmut des Synagogenvorstehers hervor, der sich darüber empört, dass Jesus aus Nazareth in seinen Augen den Sabbat... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Sonntag nach Pfingsten (Eph. 2: 4-10; Lk. 12: 16-21) (01.12.2013)

„Wenn der Reichtum auch wächst, so verliert doch nicht euer Herz an ihn“ (Ps. 61: 11) Liebe Brüder und Schwestern, am ersten Sonntag der Weihnachtsfastenzeit bietet uns die Kirche das Gleichnis vom reichen Mann an, der soviel materielle Güter angehäuft hatte, dass er buchstäblich nicht mehr wusste, wohin damit (s. Lk. 12: 17). Dieses Gleichnis erzählte der Herr übrigens als Reaktion auf die... Weiterlesen.


Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie einen Fehler entdecken: admin@orthpedia.de. Auf orthpedia.de können Sie selbstständig Heilige und Viten im Kalender ergänzen.

Kalender von www.orthpedia.de

Binden Sie den Kalender in Ihre Gemeindewebseite ein! FÜR WEBMASTER

* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.