Sonntag
02. November 2025
nach dem neuen Stil

20. Oktober 2025
nach dem alten Stil

21. Sonntag nach Pfingsten. Ton 4.
Kein Fasten

Heilige: Hl. Großmärtyrer ARTEMIOS in Antiochien † 362; Hll. Märtyrerinnen EBOREA und EUNOEA von Persien; Hl. Märtyrer ZEBINAS von Caesarea in Palästina; Ehrw. MATRONA von Chios † um 1306-1310; Hl. Gerechter ARTEMIOS von Werkola † 1545; Ehrw. GERASIMOS der Neue, Asket von Kephalonia (Übertragung der Gebeine); Hl. Mönchs-Neumärtyrer IGNATIOS vom Berg Athos (Übertragung der Gebeine); Hl. Hiero-Neumärtyrer NIKOLAUS Lyubomudrov † 1918; Hll. Hiero-Neumärtyrer ZOSIMAS Pepenin, JOHANNES Ganchev, JOHANNES Rechkin, JOHANNES Rodionov, NIKOLAUS Figurov, LEONID Nikolsky, JOHANNES Talyzin und ALEXANDER Orlov mit den Diakonen MICHAEL Isaev und PETER Kravets und dem hl. Neumärtyrer PAUL Bocharov † 1937; Hl. GABRIEL (Urgebadze) von Georgien, der Narr in Christo † 1995. Westliche Heilige: Hl. MARTHA von Köln, Jungfrau und Gefährtin der Hl. Ursula im Martyrium † 453; Hl. VITALIS, Schüler des hl. Rupert, dessen Nachfolger als Bischof von Salzburg, Patron des Pinzgaues † um 730; Hl. Jungfrau und Märtyrerin FIDES von Agen (Übertragung der Gebeine).

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Zehntes Auferstehungsevangelium): Joh 21,1-14; zur Liturgie: Gal 2,16-20; Lk 16,19-31.
Lesung des Großmärtyrers. Zur Liturgie: 2 Tim 2,1-10; Joh 15,17- 16,2.

Gebete

Ton 4. Tropar des Sonntags.
Als die frohe Botschaft von der Auferstehung / vom Engel erfuhren des Herren Jüngerinnen / und abwarfen die Verurteilung aus altem Erbe, / da sprachen sie frohlockend zu den Aposteln: / „Beraubt wurde der Tod, / erstanden ist Christus, unser Gott // und schenkt der Welt das große Erbarmen.“
Ton 4. Kondak des Sonntags.
Mein Erretter und Erlöser / hat auferstehen lassen als Gott vom Grabe / die Erdgeborenen aus den Fesseln, / hat zertrümmert die Pforten des Hades // und ist als Gebieter auferstanden am dritten Tage.
Großmärtyrer Artemios in Antiochien sechs Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Großmärtyrers.
Dein Märtyrer Artemios, Herr, / hat in seinem Leidenskampf den Kranz der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da er deine Kraft

erhielt, / stürzte er die Tyrannen und zerknirschte den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf seine flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.

Ton 2. Kondak des Großmärtyrers. (nach: Die zuverlässigen)
Den frommen und kranztragenden Märtyrer, / der das Zeichen des Sieges wider die Feinde errang, / lasst uns, die wir nun zusammengekommen sind, würdig in Hymnengesängen preisen, / Artemios, den großen unter den Märtyrern und reichsten Spender der Wunder; // denn er legt Fürbitte ein beim Herrn für uns alle.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 16:19-31) (02.11.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, unmittelbar vor dem zur heutigen Epistel gehörenden aussagekräftigen Text stehen folgende Worte an die Galater: „Wir sind zwar von Geburt Juden und nicht Sünder wie die Heiden“ (Gal. 2:15). Der Apostel bezieht sich auf das Bestreben der Judenchristen, die Heidenchristen zur vorherigen Annahme des jüdischen Gesetzes zu bewegen. Der Neuankömmling Paulus kritisierte sogar den Alteingesessenen Petrus dafür, dass dieser in der von ihnen... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten / nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 6:1-10; Mk. 8:34-9:1; Mt. 25:14-30) (28.09.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wir alle kennen das Gleichnis vom anvertrauten Geld, das uns in den Evangelien unter zwei Versionen überliefert worden ist: von den „Talenten“ bei Matthäus (25:14-30) und von den „Minen“ bei Lukas (19:11-27). Es ist ja völlig nachvollziehbar, dass der Herr während Seiner dreieinhalbjährigen Verkündigung des Königtums Gottes ein und dasselbe Gleichnis zu verschiedenen Gelegenheiten und an verschiedenen Orten wiederholt bzw. in geringfügiger Abwandlung... Weiterlesen.


Predigt zum Theodor-Samstag (Hebr 1,1-12; Mk 2,23-3,5; 2Tim 2,1-10; Joh 15,17-16,2) (08.03.2025)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amin. Lieber Vater, liebe Gläubigen, am letzten Herrentag, dem Sonntag des Vergebens, haben wir einander um Verzeihung gebeten. Am heutigen Theodor-Samstag, dem ersten Samstag der Großen Fastenzeit, gedenken wir des Kolyva-Wunders seitens des Hl. Großmartyrers Theodor des Rekruten. Dieser erschien dem Patriarchen Eudoxios und befahl, die Christen anzuweisen, Kolyven zuzubereiten – gekochte Weizenkörner als Symbol der künftigen Auferstehung... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:41-56) (17.11.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, wir behandeln heute die nachfolgenden Zeilen aus dem Galaterbrief, die bei entsprechender Betrachtung wegweisend und grundlegend für das gesamte geistliche Leben sind. Der Apostel schreibt: „Weil wir aber erkannt haben, dass der Mensch nicht durch Werke des Gesetzes gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir dazu gekommen, an Christus Jesus zu glauben, damit wir gerecht werden durch den Glauben... Weiterlesen.


Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 11:31-12:9; Lk. 16:19-31) (03.11.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir gemeinsam einen exegetischen Streifzug durch das Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus unternehmen. „Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag herrlich und in Freuden lebte“ (Lk. 16:19). Kennzeichnend für diesen Mann ist, dass er den Reichtums als oberstes Ziel ansah. Diese Bezogenheit auf das Irdische ist verderblich für... Weiterlesen.


Predigt zum 19. Sonntag nach Pfingsten über den Reichen und Lazarus (Lk 16, 19-31), 03.11.2024

Liebe Brüder und Schwestern, mit der heutigen Lesung beginnen wir eine Reihe von Gleichnissen, in denen Jesus zu seinen Jüngern und Zeitgenossen sprach. Nicht immer ist es offensichtlich, was in dem jeweiligen Gleichnis an Nachricht verborgen ist. Dazu müssen wir ein wenig genauer draufschauen. Dies trifft auch auf das heutige zu. Wenn wir das heutige Evangelium zusammenfassen, dann handelt es sich von zwei unterschiedlichen Personen, einem Reichen und Lazarus.... Weiterlesen.


Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten / nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; Mk. 8:34-9:1) (29.09.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, die uns allen bekannte Rede des Herrn von der Nachfolge und der Selbstverleugnung wird bei uns zwei Mal im Jahr vorgetragen: am Herrentag der Kreuzverehrung (3. Herrentag der Großen Fastenzeit) und am Herrentag nach dem Hochfest der Kreuzerhöhung. Beide Male wird die entsprechende Passage aus dem Evangelium nach Markus verlesen. Die Parallelstellen bei Matthäus (16:24-28) und Lukas (9:23-27) sind vom Wortlaut her nahezu identisch.... Weiterlesen.


Predigt zum ersten Samstag der Großen Fastenzeit - Theodoros-Samstag (Hebr. 1:1-12; 2 Tim. 2:1-10; Mk. 2:23-3:5; Joh. 15:17-16:2) (23.03.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, das Wunder des heiligen Großmärtyrers Theodoros (+ um 306) zur Zeit der Kirchenverfolgung unter Kaiser Julian dem Apostaten (360-363) gewährt uns nebenbei einen Einblick in die Epoche der frühchristlichen Kirche. Bis zum Ende der Kirchenverfolgungen lebten die Christen in der Erwartung der unmittelbar bevorstehenden Wiederkunft Christi (griech. parousia). Ihre besten Vertreter dachten gar nicht daran, sich in dieser Welt gut einrichten zu wollen. Freie... Weiterlesen.


Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:5-15) (05.11.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, das einzige Gleichnis, dessen Bedeutung der Herr im Anschluss Selbst erklärt, ist das Gleichnis vom Sämann. Es sollte nach erfolgter Deutung durch den Herrn eigentlich jedermann verständlich sein. Und obwohl die überwiegende Mehrheit der Getauften von diesem Gleichnis zumindest gehört haben muss, leben 95% der Christen so, als habe es ihre Herzen niemals erreicht. Manchmal bin ich geneigt, denjenigen, die von sich immer noch... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:5-15) (29.10.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, wir alle kennen das Gleichnis vom Sämann, das fast wortgleich von allen drei Synoptikern aus dem Munde unseres Herrn überliefert worden ist. Da der Herr dieses Gleichnis gleich danach im Kreise Seiner Jünger deutet, brauchen wir uns nicht mit der Auslegung desselben zu befassen. Was aber überraschen mag ist die Tatsache, dass der Herr nur dem engsten Kreis Seiner Getreuen „die Geheimnisse des Reiches... Weiterlesen.


Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten, Herrentag nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; Mk. 8:34-9:1) (01.10.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, wenden wir uns heute der Lesung aus dem Apostelbuch zu, die wie diejenige vom Herrentag vor Kreuzerhöhung dem Galaterbrief entnommen ist: „Weil wir aber erkannt haben, dass der Mensch nicht durch Werke des Gesetzes gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir dazu gekommen, an Jesus Christus zu glauben, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus, und nicht... Weiterlesen.


Predigt zum Festtag der heiligen kaiserlichen Leidensdulder Zar Nikolai, Zarin Alexandra, Zarewitsch Alexej und der Zarentöchter Olga, Tatjana, Maria und Anastasia (Röm. 8:28-39; Joh. 15:17-16:2) (17.07.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, wenn ich behaupte, dass wir den heutigen Festtag wie jeden Gedenktag von Märtyrern feierlich begehen, dann habe ich meine Wortwahl bewusst so gewählt. Was sich in der Nacht vom 3. auf den 4. Juli 1918 (hier und weiter alle Angaben nach Julianischem Kalender) im Keller des Hauses des Kaufmanns Ipatiew in Ekaterinburg abgespielt hat, war schrecklich und grausam. Aber: „Kostbar ist vor dem Herrn... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag n. Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 6:1-10; Mk. 8:34-9:1; Mt. 25:14-30) (02.10.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, in der Sonntagslesung aus dem Evangelium hören wir am heutigen Tag das Gleichnis von dem anvertrauten Geld. Wir kennen dieses Gleichnis zur Genüge und haben es auch schon in diversen Predigten behandelt. Doch einen Aspekt möchte ich heute trotzdem hervorheben: der dritte Diener, der ein Talent erhalten hatte – wofür wurde er bestraft? Er hatte das Geld ja nicht veruntreut, sondern nur in der... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 16:19-31) (06.11.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, kaum jemand wird beim Hören des heutigen Evangeliums daran gedacht haben, dass das Gleichnis vom reichen Mann und vom Bettler Lazarus u.a. auch ein anschauliches Beispiel für die Diskrepanz zwischen weltlichem und geistlichem Denken ist. Nach weltlicher Gesetzgebung war der Reiche uneingeschränkt Eigentümer über ein großes Vermögen, das es ihm ermöglichte, „in Freuden“ zu leben (s. Lk. 16:19). Lazarus hingegen hatte keinen gesetzlichen Anspruch... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:26-39) (14.11.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Lesung aus dem Galaterbrief, vor zweitausend Jahren verfasst, hat für uns heute nichts an Aktualität verloren, auch wenn die historischen Begleitumstände natürlich ganz andere sind. Damals herrschte unter den Judenchristen in der Diaspora noch immer die Meinung vor, die seligmachende Gerechtigkeit käme durch das Gesetz Mose. Deshalb sieht sich der Apostel Paulus zu einer Wortwahl veranlasst, die an Deutlichkeit nicht zu überbieten ist: „Ich... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 16:19-31) (07.11.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis des Herrn vom reichen Mann und von Lazarus, einzig überliefert vom Evangelisten Lukas, ist einerseits schlicht, andererseits jedoch von solch einem unergründlichen Tiefgang, dass sich darin in scheinbar unbedeutenden Details ganze Abgründe auftun. So wird der Arme beim Namen genannt, der Reiche aber nicht. Eine unbedeutende Kleinigkeit? Aber wer im Gesamtkontext des Evangeliums bzw. des Neuen Testaments von Gott mit dem Namen genannt wird,... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 4:6-15; Mk. 8:34-9:1; Mt. 22:35-46) (03.10.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, die Frage eines Schriftgelehrten, mit der er unseren Herrn versuchen wollte, impliziert an sich nur eine Antwort im Singular: „Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?“ (Mt. 22:36). Nicht, dass der in der Heiligen Schrift kundige Pharisäer am Wissen des Herrn zweifelte oder selbst keine Ahnung hatte, nein, er wollte womöglich ausloten, wo der Herr Seine Präferenzen setzt. Und zunächst erhält er die für einen... Weiterlesen.


Predigt zum Samstag der ersten Woche der Großen Fastenzeit / Theodoros-Samstag (Hebr. 1:1-12; 2 Tim. 2:1-10; Mk. 2:23-3:5; Joh. 15:17-16:2) (20.03.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, der erste Samstag der Großen Fastenzeit ist dem heiligen Großmärtyrer Theodoros dem Rekruten gewidmet. Dieser Brauch hat seine historischen Wurzeln im Wunder, das der Heilige Jahrzehnte nach seinem Martyrium mittels einer Vision am Samstag der Großen Fastenzeit in der Stadt Nikomedia wirkte. Aber gibt es neben dem historischen auch einen inneren Bezug zum Fasten? Die übrigen Gedenktage der Großen Fastenzeit sind ja folgerichtig großen Asketen gewidmet... Weiterlesen.


Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6:11-18; Lk. 16:19-31) (08.11.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom reichen Mann und vom Bettler Lazarus ist ein passgenaues Spiegelbild der Menschheit: Obwohl jederzeit mehr als genug für alle vorhanden ist, leben einige Wenige in Luxus, während die große Mehrheit Not leidet. Haben also die Gottlosen recht, wenn sie behaupten, das Leid so vieler Menschen lasse „den lieben Gott scheinbar ungerührt“? - Mitnichten. In Gottes Gerechtigkeit wird am Ende alles umgedreht: „Viele... Weiterlesen.


Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:5-15) (01.11.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, wieder einmal werden wir anhand des Gleichnisses vom Sämann mit der knallharten geistlichen Realität konfrontiert. Ich war geneigt zu sagen: „...mit der Realität unserer Zeit“; doch ist mir natürlich bewusst, dass die Worte des Herrn vor zweitausend Jahren gesprochen worden sind und selbstverständlich auf jede Zeit und Epoche anwendbar sind. Es ist gewiss einleuchtend, dass mir zuvörderst die Zeit geläufig ist, in der ich lebe.... Weiterlesen.


Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten / HT nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 6:16-7:1; Mk. 8:34-9:1; Mt. 15:21-28) (04.10.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Tag haben wir vier verschiedene Lesungen – zwei aus dem Evangelium und zwei aus dem Apostelbuch – die allesamt willkommenen Anlass zu verinnerlichter Betrachtung bieten. In ihrer Ganzheit wären diese vier Lesungen aber viel zu umfangreich, um in einer Predigt behandelt zu werden. Deshalb wollen wir uns nur jeweils einen kurzen Abschnitt zu Gemüte führen, und versuchen, aus diesen Schriftstellen die uns... Weiterlesen.


Lk 16,19-31_Gal 1,11-19 (03.11.2019_7.Lukassonntag)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, im heutige Evangelium (Lk 16,19-31) begegnet uns die Erzählung vom reichen Mann und dem armen Lazarus. Diese Geschichte gibt uns ein Beispiel über zwei Lebensgeschichte und deren Ergehen nach dem Tod. Diese beiden Lebensgeschichten geben uns Anlass über unser eigenes Leben nachzudenken und dieses in der Perspektive des ewigen Lebens zu betrachten. Der Evangeliumstext in Kürze Die Geschichte vom reichen Mann und dem... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:26-39) (10.11.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, in den letzten Lesungen war die Nächstenliebe Objekt unserer gemeinsamen Reflexion. Heute aber steht vordergründig ein anderer Aspekt im Mittelpunkt, wenngleich er auch immer als Ursprung und Ausgangspunkt die Liebe hat. In diesem Fall – der Heilung des Besessenen von Gerasa – wird die selbst- und bedingungslose Liebe des Herrn zu seinen Geschöpfen offenbar. Doch obwohl unser Herr Jesus Christus eine ganze Stadt und... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 16:19-31) (03.11.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom reichen Mann und dem todkranken Bettler Lazarus ist eines von mehreren Gleichnissen des Herrn, das die Nächstenliebe direkt zum Hauptgegenstand der Betrachtung macht. Wir kennen ja noch das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (s. Lk. 10:30-37) sowie die Parabel vom Weltgericht (s. Mt. 25:31-46). Diese bildhaften Reden sollen uns zusammen mit dem expliziten Aufruf aus der Bergpredigt (s. Mt. 5:43-48; Lk. 6:27-36)... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag n. Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 4:6-15; Mk. 8:34-9:1; Mt. 22:35-46) (29.09.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, in der Lesung zum Herrentag nach Kreuzerhöhung stellt der Herr die höchsten Ansprüche an alle, die Ihm nachfolgen wollen: „Wer Mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir nach“ (Mk. 8:35). Diese feste Entschlossenheit ist unabdingbar für das ewige Leben, „denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um Meinetwillen und... Weiterlesen.


Predigt zum Samstag der ersten Fastenwoche / Theodoros-Samstag (Hebr. 1:1-12; 2 Tim. 2:1-10; Mk. 2:23–3:5; Joh. 15:17-16:2) (16.03.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gedenken an das Wunder des hl. Großmärtyrers Theodoros Tyron am ersten Samstag der Großen Fastenzeit dient uns allen als Inspiration für den noch vor uns liegenden mehrwöchigen geistlichen Kampf bis zur Großen Woche und bis zur Feier der Auferstehung Christi. Der heilige Theodoros hatte ja um das Jahr 306 unter der letzten großen Kirchenverfolgung (303-311) vor der Konstantinischen Wende das Martyrium für Christus... Weiterlesen.


Predigt zum Gedenktag der hll. Kaiserlichen Leidensdulder anlässlich des 100. Jahrestages ihres Martyriums in Jekaterinburg (Röm. 8:28-39; Joh. 15:17-16:2) (17.07.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, auf den Tag genau heute jährt sich zum hundertsten Mal die Ermordung der russischen Zarenfamilie und ihrer treuen Gefährten im Ipatjew-Haus zu Jekaterinburg. Kaum eine Heiligsprechung hat jemals derartig polarisiert wie diese - und das gleich zwei Mal. Ich kann mich noch genau erinnern, als ich 1980 von einem befreundeten gemäßigt-regelmäßigen Kirchgänger indirekt die Nachricht vernahm: "Hast du, gehört? Die wollen doch tatsächlich den... Weiterlesen.


Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6: 11 - 18; Lk. 16: 19-31) (05.11.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, wieder einmal beschäftigt uns der reiche Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und tagtäglich einem opulenten Lebensstil nachging, während der kranke Bettler namens Lazarus vor seiner Haustür Hunger litt. Dieses Gleichnis ist - wie alle anderen Gleichnisse des Herrn - immer aktuell, drückt es doch die globale Schieflage sowie die soziale Ungleichheit in praktisch jeder existierenden Gesellschaft aus. Sicher spielen hier... Weiterlesen.


Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2: 16-20; 2. Kor. 6: 16 - 7: 1; Mk. 8: 34 - 9: 1; Mt. 15: 21-26) (01.10.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, das Beispiel der kanaanäischen Frau, die unseren Herrn so lange bedrängte, bis Er ihr ihre flehentliche Bitte erfüllte (vgl. Lk. 18: 1-8), ermahnt uns zur Ausdauer im Gebet und in der Hoffnung. Je länger das Flehen und je härter die Prüfung, desto größer dann die Gnade. Wir müssen unserem Herrn nur so unerbittlich "zusetzen", dass Er uns unsere Bitte, so sie denn unserem Heil... Weiterlesen.


Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten /Herrentag nach Kreuzerhöhung (Gal. 2: 16-20; 2. Kor. 4: 6 - 15; Mk. 8: 34 – 9: 1; Mt. 12: 35-46) (02.10.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    in einer Hinsicht lässt sich die Kreuzerhöhung, deren Nachfest immer noch andauert, nur mit den Hochfesten der Geburt und der Taufe Christi vergleichen: der Samstag und der Sonntag vor bzw. nach Kreuzerhöhung haben ihren festen Platz im Kalender und sind mit dazugehörenden neutestamentlichen Lesungen versehen. Wenn man den Herrentag der Kreuzverehrung in der Mitte der Großen Fastenzeit hinzunimmt, wird deutlich, dass dem Kostbaren und... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2: 4-10; Lk. 16: 19-31) (08.11.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, das Thema unserer heutigen Homilie wird die Gnade Gottes sein. „Gott aber, Der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in Seiner großen Liebe, mit der Er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr gerettet“ (Eph. 2: 4-5). Gnade ist immer ein Geschenk Gottes, das dem Menschen ohne eigenes Zutun gewährt wird, denn... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtn. d. VII. Ökum. Konz. (Gal. 2: 16-20; Hebr. 13: 7-16; Lk. 7: 11-16; Joh. 17: 1-13) (25.10.2015)

„Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, ihre sieben Säulen behauen“ (Spr. 9: 1). Liebe Brüder und Schwestern, mehrmals im Jahr gedenken wir der Väter der sieben Ökumenischen Konzile, entweder einzeln nach Konzilen oder aller gemeinsam. Am bedeutendsten sind hierbei der „Triumph der Orthodoxie“ am ersten Sonntag der Großen Fastenzeit (an dem wir insbesondere der Väter des VII. ÖK gedenken) und der Sonntag zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten... Weiterlesen.


Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Festabschluss Kreuzerhöhung (2. Kor. 9: 6-11; Gal 2: 16-20; Mt. 18: 23-35; Mk. 8: 34 – 9: 1) (04.10.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, der heutige Abschnitt aus dem Galaterbrief drückt auf sehr prägnante und kontrastierende Weise die neutestamentliche Rechtfertigungslehre als Gegensatz zu den Werken des Gesetzes aus. Ihm liegt die Argumentation zugrunde, welche, kurz auf den Punkt gebracht, in die rhetorische Frage mündet: wozu brauchte es einen Erlöser, wenn uns schon das Gesetz gerechtfertigt hat?! „Denn käme die Gerechtigkeit durch das Gesetz, so wäre Christus vergeblich gestorben“... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.