Heilige:Hl. Prophet JOEL † im 8. Jahrhundert v. Chr.; Hl. Märtyrer VAROSund mit ihm sechs Mönche † um 307; Sel.KLEOPATRA † 327 und ihr Sohn JOHANNES in Ägypten † 320; Hll. Hieromärtyrer FELIX der Presbyter und EUSEBIOS der Diakon; Hl. Hieromärtyrer SADOK, Bischof von Persien und 128 Gefährten † 342; Ehrw. LEONTIOS der Philosoph vom Kloster des Hl. Sabbas † 624; Ehrw. JOHANNES, Abt von Rila in Bulgarien (Übertragung der Gebeine); Ehrw. PROCHOROS, Abt der Einsiedelei am Fluss Pčinja † im 10. Jahrhundert; Hll. Hiero-Neumärtyrer ALEXANDER und SERGIUS † 1937. Westliche Heilige: Ehrw. FRIDESWIDA, Patronin von Oxford † um 735.
Ton 2. Tropar des Sonntags. Als du niederstiegest zum Tode, / du, das unsterbliche Leben, / da hast du den Hades getötet durch den Blitzstrahl der Gottheit. / Als du aber die Verstorbenen aus der Unterwelt erstehen ließest, / riefen alle Mächte der Himmelswelt aus: // „Lebenspender Christus, unser Gott, Ehre sei dir!“
Ton 2. Kondak des Sonntags. Auferstanden bist du, Erretter, aus dem Grabe, Allmächtiger, / und der Hades geriet in Schrecken, / da er schaute das Wunder. / Die Toten erstanden, / die Schöpfung sieht es und freut sich mit dir., Adam stimmt ein in den Jubel, // und der Kosmos besingt, mein Erretter, dich immerdar.
Ton 1. Tropar des gottsel. Johannes von Rila. Du Grundfeste der Reue, Darstellung der Zerknirschung, / Vorbild der Tröstung und der geistigen Vollkommenheit, / dein Leben, Gottseliger, war dem der Engel gleich; / denn in Gebeten, Fasten und Tränen verweiltest du, Vater Johannes; // bitte Christus Gott für unsere Seelen.
Ton 8. Kondak des gottsel. Johannes von Rila. (nach: Der für uns streitenden Herrscherin) Dem Leben der Engel hast du nachgeeifert, Gottseliger, / hast alles Irdische zurückgelassen und bist zu Christus geeilt. / Durch seine Gebote dich schützend, erwiesest du dich als von feindlichen Angriffen unerschütterliche Säule. // Deshalb rufen wir zu dir: Freue dich, Vater Johannes, überaus lichte Leuchte.
Ton 4. Tropar des Märtyrers. Dein Märtyrer Varus, Herr, / hat in seinem Leidenskampf den Kranz der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da er deine Kraft
erhielt, / stürzte er die Tyrannen und zerknirschte den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf seine flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Ton 4. Kondak des Märtyrers. Christus bist du nachgefolgt, Märtyrer Varus, / und hast seinen Kelch
getrunken, / mit dem Kranz des Martyriums wurdest du gekrönt / und mit den Engeln tanzest du im Reigen: // Bitte unaufhörlich für unsere Seelen.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (Gal 1:11-19; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15_ Joh. 17:1-13) (26.10.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
Vater Ephraim von Arizona (+2019) sagt über unsere Seelen, dass es von jedem einzelnen Menschen abhängt, ob er infolge seines inneren Zustands Freiheit, Glück und Frieden erntet oder aber zum Sklaven seiner Leidenschaften wird. Mit dem Apostel Paulus fragt er: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1 Kor. 3:16). Diesen Tempel verdirbt man durch... Weiterlesen.
Predigt zum 20. Sonntag nach Pfingsten über das Gleichnis vom Sämann (Lk 8, 5-15),26.10.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
eigentlich kann die heutige Predigt nach rund 30 Sekunden beendet werden. Denn Jesus erläuterte das Gleichnis, das er seinen Jüngern erzählte unmittelbar selbst im Anschluss daran, so dass es ja fast überflüssig ist, dieses zu erläutern.
Doch schauen wir trotzdem mal genauer drauf, was dieses Gleichnis für uns heute bedeutet.
Jesus sprach damals zum Volk in einfachen Worten, in Bildern, welche von den Leuten verstanden... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor. 9:6-11; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15; Joh. 17:1-13) (27.10.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
mehrmals im Jahr feiern wir das Gedächtnis der Konzilsväter aus der Epoche der sieben Ökumenischen Konzile. Dazu lesen wir heute u.a. folgende Zeilen: „Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach! Jesus Christus ist Derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Lasst euch nicht durch mancherlei fremde Lehren irreführen; denn es... Weiterlesen.
Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:5-15) (05.11.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
das einzige Gleichnis, dessen Bedeutung der Herr im Anschluss Selbst erklärt, ist das Gleichnis vom Sämann. Es sollte nach erfolgter Deutung durch den Herrn eigentlich jedermann verständlich sein. Und obwohl die überwiegende Mehrheit der Getauften von diesem Gleichnis zumindest gehört haben muss, leben 95% der Christen so, als habe es ihre Herzen niemals erreicht. Manchmal bin ich geneigt, denjenigen, die von sich immer noch... Weiterlesen.
Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:5-15) (29.10.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir alle kennen das Gleichnis vom Sämann, das fast wortgleich von allen drei Synoptikern aus dem Munde unseres Herrn überliefert worden ist. Da der Herr dieses Gleichnis gleich danach im Kreise Seiner Jünger deutet, brauchen wir uns nicht mit der Auslegung desselben zu befassen. Was aber überraschen mag ist die Tatsache, dass der Herr nur dem engsten Kreis Seiner Getreuen „die Geheimnisse des Reiches... Weiterlesen.
Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 8:5-15) (30.10.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute wurde uns das Gleichnis vom Sämann zu Gehör gebracht. Der Herr erklärt den Sinn dieser auf Anhieb unverständlichen Parabel in Seinen ergänzenden Ausführungen Selbst, sodass wir feststellend sagen können, dass darin die Rede vom Glauben ist. Unser Glaube gründet ja auf der Offenbarung Gottes – zunächst auf der Offenbarung durch das Gesetz und die Propheten, dann durch deren Erfüllung im Evangelium unseres Herrn... Weiterlesen.
Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 11:31-12:9; Lk. 8:5-15) (31.10.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom Sämann. Jeder kennt es. Aber was geschieht danach, nachdem es der Herr erzählt hat? In der Parallelstelle bei Matthäus zeigen sich die Jünger besorgt um das Volk und fragen den Herrn, weshalb Er den Leuten die Wahrheit in Gleichnissen verkündet (s. Mt. 13:10), ihnen, den Jüngern, die darin enthaltenen rätselhaften Bilder aber entschlüsselt. Es spricht für die Reinheit der Herzen der Jünger Christi,... Weiterlesen.
Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:5-15) (01.11.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
wieder einmal werden wir anhand des Gleichnisses vom Sämann mit der knallharten geistlichen Realität konfrontiert. Ich war geneigt zu sagen: „...mit der Realität unserer Zeit“; doch ist mir natürlich bewusst, dass die Worte des Herrn vor zweitausend Jahren gesprochen worden sind und selbstverständlich auf jede Zeit und Epoche anwendbar sind. Es ist gewiss einleuchtend, dass mir zuvörderst die Zeit geläufig ist, in der ich lebe.... Weiterlesen.
Lk 8,5-15 (13.10.2019_4.Lukassonntag)
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
in dem Evangelium des heutigen Sonntags (Lk 8,5-13 // Mt 13,1-23 // Mk 4,1-20) spricht Christus zu uns das Gleichnis vom vierfachen Acker.
Der vierfache Acker
Ein Sämann ging aus, säte seinen Samen und dieser fiel auf den Weg, auf den Felsen, unter die Dornen und auf guten Ackerboden. Der Same auf dem Wege wurde von den Vögeln sofort wieder weggenommen. Der Same auf... Weiterlesen.
Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor 11:31-12:9; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15; Joh. 17:1-13) (27.10.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Gedenktag der Väter des 7. Ökumenischen Konzils (787 in Nizäa) bietet uns erneut einen willkommenen Anlass, grundsätzlich über die Kirche bzw. über ihre konziliare (slaw. cоборная, griech. katholiki) Daseinsform zu reflektieren. In der heutigen Lesung heißt es: „Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach!“ Und: „Jesus Christus ist... Weiterlesen.
Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 11: 31 - 12: 9; Lk. 6: 31-36) (15.10.2017)
Liebe Brüder und Schwestern,
im eher systematisch denn chronologisch gegliederten Lukas-Evangelium umfasst die stark verkürzte Version der Bergpredigt (vgl. Mt. Kap. 5-7) gerade ein halbes Kapitel. Schwerpunkte der bei Lukas als "Feldrede" bezeichneten Predigt bilden die Seligpreisungen in Kurzform (Lk. 6: 20- 26) sowie das Wort von der Feindesliebe (Lk. 6: 27-36). Ist also bei beiden Evangelisten von zwei Ereignissen die Rede? Bei Matthäus stieg der Herr auf einen... Weiterlesen.
Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6: 11-18; Lk. 8: 5-15) (01.11.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom Sämann hat mit den anderen Gleichnissen eines gemeinsam: es widerlegt all die, welche glauben, das Seelenheil sei ohne viel Stress und ohne die richtige seelische Voraussetzung quasi im Passiv-Modus zu erwirken. Dieses Gleichnis handelt im Grunde davon, dass es den anstrengenden und anspruchsvollen Weg des ewigen Heils gibt, und den Weg der verlockenden Akkommodation an die zeitliche Welt, welcher aber ins... Weiterlesen.
Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 11: 31 – 12: 9; Lk. 5: 1-11) (11.10.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heute in der Kirche vorgetragene Abschnitt aus dem zweiten Korintherbrief ist einer der bemerkenswertesten Texte des Neuen Testaments. Der im Widerstreit mit seinen zahlreichen selbstherrlichen Opponenten liegende Apostel Paulus sieht sich in die Defensive gedrängt, so dass er zunächst seine Leiden und Mühen aufzählt und schließlich von seiner nächtlichen Flucht aus Damaskus kurz nach seiner Bekehrung erzählt. Interessant ist jedenfalls, dass sich der... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.