Heilige:Hl. Großmärtyrer und Heiler PANTELEIMON † 305; Der Blinde, der sich zu Christus bekannte und mit dem Hl. Panteleimon hingerichtet wurde † 305; Hll. 853 Märtyrer in Thrakien, die ertränkt wurden; Hl. ANTHUSA, Äbtissin von Mantinea in Kleinasien † 759; Hl. Mönch MANUEL † 843; Hll. Apostel und Erleuchter der Slaven KYRILL, METHOD, KLIMENT, NAUM, SABBAS, ANGELAR und GORAZD; Hl. NIKOLAUS, Narr in Christo in Nowgorod † 1392; Hl. IOSAPH, Metropolit von Moskau † 1555; Hl. Neumärtyrer CHRISTODOULOS von Kasssandra † 1777; Hl. Hiero-Neumärtyrer AMBROSIUS, Bischof von Sarapul mit ihm die Priester PLATON und PANTELEIMON † 1918; Hl. Hiero-Neumärtyrer JOHANNES † 1918; Hl. HERMAN von Alaska (Heiligsprechung im Jahr 1970). Westliche Heilige: Hl. ECCLESIUS, Bischof von Ravenna † 532; Hl. ÆTHERIUS, Bischof von Auxerre † 573; Hll. Märtyrer von Córdoba: GEORG, FELIX, AURELIUS, NATALIA und LILIOSA † 852.
Ton 6. Tropar des Sonntags. Die Engelmächte erschienen an deinem Grab. / Die es bewachten aber fielen um wie Tote. / Maria trat hin zum Grabe / und suchte deinen Leib ohne Makel. / Beraubt hast du den Hades / ohne in seine Fänge zu geraten, / der Jungfrau tratest du entgegen, / schenktest das Leben. // Erstanden von den Toten, Herr, Ehre sei dir!
Ton 6. Kondak des Sonntags. Mit lebenschaffender Hand/ ließ alle auferstehen Christus Gott, der Lebenspender/ aus den finsteren Grüften./ Die Auferstehung hat er zuerkannt/ dem sterblichen Teige. / Denn er ist der Erretter aller, / die Auferstehung und das Leben// und der Gott des Alls.
Ton 3. Tropar des Großmärtyrers. Heiliger Siegespreisträger und Heiler Panteleïmon, lege Fürbitte ein beim erbarmungsreichen Gott, / dass er der Verfehlungen Vergebung // gewähre unseren Seelen.
Ton 5. Kondak des Großmärtyrers. (nach: Eigenmelodie) Nachahmer des Erbarmungsreichen bist du / und hast von ihm die Gnade der Heilungen erhalten, / Siegespreisträger und Märtyrer Christi, des Gottes, / durch deine Gebete heile unsere seelischen Krankheiten / und vertreibe die Verlockungen des immerdar Krieg Führenden / von denen, die unaufhörlich rufen: // Errette uns, o Herr.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 7. Sonntag nach Pfingsten über die Heilung zweier Blinder und eines Stummen (Röm 15,1-7, Mt 9,27-35), 27.07.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
am siebenten Sonntag nach Pfingsten lasen wir, wie Christus zwei Blinde und einen Stummen heilte.
In der Apostellesung wird uns heute, wie auch schon letzte Woche, ein Ausschnitt des Schreibens des Apostels Paulus an die Römer geboten. Auch hier gibt er den damaligen Adressaten weitere Ratschläge, wie sie ihr Leben gestalten sollten, um dieses im christlichen Sinne zu führen.
Das Bemerkenswerte daran ist, das seine... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Sonntag nach Pfingsten über die Heilung zweier Blinder und eines Stummen (Mt 9,27-35), 11.08.2024
Liebe Brüder und Schwestern,
wir lasen in den letzten Sonntagslesungen schon des Öfteren von Heilungen, die durch Jesus Christus wundersam geschahen. In der heutigen Lesung wird erneut von so einem Geschehnis berichtet.
Was ist diesmal das Besondere daran?
Zum ersten: Jesus befragt die beiden Blinden, die um Erbarmen und Heilung bitten „Glaubet ihr, dass ich dies zu tun vermag?“
Bevor er also sie von ihrer Krankheit befreit, prüft er... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (11.08.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Herr kommt mit Seinen Jüngern von einer Seiner zahlreichen Missionsreisen zurück nach Kafarnaum, wo die Massen auf Ihn warten. An Ausruhen nach den Strapazen dieser Reise ist demnach nicht zu denken. Als Er endlich in das Haus geht, in dem Er mutmaßlich Seine vorübergehende Bleibe hatte (s. Mt. 8:20; Lk. 9:58), kommen zwei Blinde zu Ihm, die Er sofort heilt, nachdem diese ihm... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (11.08.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Herr kommt mit Seinen Jüngern von einer Seiner zahlreichen Missionsreisen zurück nach Kafarnaum, wo die Massen auf Ihn warten. An Ausruhen nach den Strapazen dieser Reise ist demnach nicht zu denken. Als Er endlich in das Haus geht, in dem Er mutmaßlich Seine vorübergehende Bleibe hatte (s. Mt. 8:20; Lk. 9:58), kommen zwei Blinde zu Ihm, die Er sofort heilt, nachdem diese ihm... Weiterlesen.
Predigt zum ersten Samstag der Großen Fastenzeit - Theodoros-Samstag (Hebr. 1:1-12; 2 Tim. 2:1-10; Mk. 2:23-3:5; Joh. 15:17-16:2) (23.03.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Wunder des heiligen Großmärtyrers Theodoros (+ um 306) zur Zeit der Kirchenverfolgung unter Kaiser Julian dem Apostaten (360-363) gewährt uns nebenbei einen Einblick in die Epoche der frühchristlichen Kirche. Bis zum Ende der Kirchenverfolgungen lebten die Christen in der Erwartung der unmittelbar bevorstehenden Wiederkunft Christi (griech. parousia). Ihre besten Vertreter dachten gar nicht daran, sich in dieser Welt gut einrichten zu wollen. Freie... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (23.07.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
auf den ersten Blick scheint die Evangeliumslesung des 7. Herrentags nach Pfingsten wie ein Anhängsel zu den einprägsameren Berichten von der Heilung des Gelähmten von Kafarnaum, der von seinen Freunden durch eine Dachöffnung zu unserem Herrn heruntergelassen wurde, von der Berufung Matthäi und vom Mahl mit dem Zöllnern in dessen Haus, von der Auferweckung der Tochter des Synagogenvorstehers sowie von der Heilung der jahrelang... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (08.08.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Heilung zweier Blinden und die Austreibung eines Dämons aus einem Stummen unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht von den übrigen ungezählten Wundertaten des Herrn während der dreieinhalb Jahre Seines öffentlichen Wirkens. Doch erstens sehen wir in diesen beiden kurz nacheinander folgenden Heilungen (wir gehen mal davon aus, dass es sich bei der zweiten Heilung wie auch in Mk. 7:31-37 u. 9:25 um einen... Weiterlesen.
Predigt zum Samstag der ersten Woche der Großen Fastenzeit / Theodoros-Samstag (Hebr. 1:1-12; 2 Tim. 2:1-10; Mk. 2:23-3:5; Joh. 15:17-16:2) (20.03.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
der erste Samstag der Großen Fastenzeit ist dem heiligen Großmärtyrer Theodoros dem Rekruten gewidmet. Dieser Brauch hat seine historischen Wurzeln im Wunder, das der Heilige Jahrzehnte nach seinem Martyrium mittels einer Vision am Samstag der Großen Fastenzeit in der Stadt Nikomedia wirkte. Aber gibt es neben dem historischen auch einen inneren Bezug zum Fasten? Die übrigen Gedenktage der Großen Fastenzeit sind ja folgerichtig großen Asketen gewidmet... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis hl. Maria Magdalena (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (04.08.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute wollen wir einmal mit dem Ende der im Kalender vorgeschriebenen Lesung beginnen: „Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden“ (Mt. 9:35). Das davor Geschehene ist schnell erzählt: der Herr öffnet die Augen zweier Blinder, heilt einen Stummen, der von einem Dämon besessen war. Das Volk ist begeistert... Weiterlesen.
Predigt zum Samstag der ersten Fastenwoche / Theodoros-Samstag (Hebr. 1:1-12; 2 Tim. 2:1-10; Mk. 2:23–3:5; Joh. 15:17-16:2) (16.03.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gedenken an das Wunder des hl. Großmärtyrers Theodoros Tyron am ersten Samstag der Großen Fastenzeit dient uns allen als Inspiration für den noch vor uns liegenden mehrwöchigen geistlichen Kampf bis zur Großen Woche und bis zur Feier der Auferstehung Christi. Der heilige Theodoros hatte ja um das Jahr 306 unter der letzten großen Kirchenverfolgung (303-311) vor der Konstantinischen Wende das Martyrium für Christus... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (15.07.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
was wir im für heute vorgesehenen Abschnitt des Briefes an die Römer lesen, ist eine komprimierte Anleitung für das Zusammenleben der kirchlichen Gemeinschaft. Die Pfeiler der Kirche als Ganzes sind ihre zahlreichen Untergliederungen, beginnend mit der Familie, der Pfarrgemeinde, der Klostergemeinschaft, der Diözese oder der Landeskirche. Überall kommt das gleiche Prinzip zur Anwendung, welches im Idealfall auch auf den säkularen Bereich (Staat, Gesellschaft,... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15: 1-7; Mt. 9: 27-35) (23.07.2017)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute treffen wir bei Matthäus auf zwei Blinde, deren Augen nach dem Bekenntnis ihres Glaubens (s. Mt. 9: 28) geöffnet werden. Faktische Erzählungen des Evangeliums können genauso wie Bildreden übrigens auch einen übertragenen Sinn haben. Wie unschwer zu erraten, bezieht sich der allegorische Aspekt der Erzählung von den Blinden auf unsere geistliche Blindheit, die nur durch ein stricktes Festhalten am Glauben, sprich, einem aktiven Fortschreiten... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15: 1-7; Mt. 9: 27-35) (07.08.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
manchmal ist es nicht so einfach, aus einer vordergründig eindeutig erscheinenden neutestamentlichen Begebenheit einen allegorischen Hintergrund herauszukristallisieren. So verhält es sich mit der Heilung zweier Blinder, die für ihren Glauben an die Allmacht des Herrn das Augenlicht wiedererlangten, und mit der anschließenden Heilung des von einem stummen Dämon Besessenen. In keinem der Fälle erscheint eine figurative Deutung naheliegend. Allerdings drängt sich im Neuen Testament... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.