Heilige:Rückführung der Reliquien des Hl. JOHANNES Chrysostomos, des Erzbischofs von Konstantinopel; Ehrw. PETER von Ägypten † im 4. Jahrhundert; Hl. Apostelgleiche Kaiserin MARKIANI † im 6. Jahrhundert; Hl. VITALIANUS der Bekenner, Bischof von Rom † 672; Ehrw. KLAUDINOS; Ehrw. TITUS der Soldat vom Kiever Höhlenkloster † im 14. Jahrhundert; Hl. Neumärtyrer DEMETRIOS von Konstantinopel † 1784. Westliche Heilige: Hl. LUPUS, Bischof von Châlons-sur-Saône und Freund des hl. Gregor des Dialogen † um 610; Ehrw. CANDIDA, Einsiedlerin beim Kloster des hl. Stephanos von Bañoles in Katalonien † um 798.
Ton 8. Tropar des Sonntags. Aus der Höhe bist du herabgestiegen, o Barmherziger, / hast das dreitägige Grab angenommen, / um uns von den Leiden zu befreien. // Du unser Leben und unsere Auferstehung, Herr, Ehre sei dir!
Ton 8. Kondak des Sonntags. Auferstanden aus dem Grabmal hast du die Toten erweckt / und auferstehen lassen den Adam. / Eva tanzt in deiner Auferstehung / und es feiern das Fest die Enden der Welt // ob deiner Erweckung von den Toten, du Vielbarmherziger.
Ton 4. Kondak des Triodions. (nach: Heut’ bist du erschienen) Des Pharisäers Prahlerei lasset uns fliehen / und die Höhe der selbsterniedrigenden Worte des Zöllners lernen, in Reue rufend: // Erretter der Welt, sei deinen Knechten und Mägden gnädig.
Ton 3. Kondak des Triodions. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau) Die Seufzer des Zöllners lasset uns dem Herrn darbringen / und niederfallen, wir Sünder, vor ihm als dem Gebieter: / denn er will die Errettung aller Menschen und gewährt allen Umgeistenden die Vergebung: / denn um unseretwillen wurde derjenige Fleisch, der Gott ist, // gleichanfanglos mit dem Vater.
Übertragung der Gebeine des Hl. Bischofs Johannes Chrysostomos Zum Gottesdienst
Ton 8. Tropar des heiligen Bischofs. Die gleich einer Feuerflamme hervorstrahlende Gnade deines Mundes hat den Erdkreis erleuchtet, / sie hat in der Welt Schätze der Freigebigkeit niedergelegt und uns die Höhe der Demut aufgezeigt. / Da du durch deine Worte erziehst, Vater Johannes Chrysostomus, // so bitte doch das Wort, Christus Gott, dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 1. Kondak des heiligen Bischofs. Mysterienhaft erfreut sich die ehrwürdige Kirche / an der Überführung deiner ehrenwerten Reliquien, / und diese verbergend wie kostbares Gold, / gewährt sie denen, die dich unablässig in Hymnen besingen, // auf deine Fürbitten die Gnade der Heilungen, Johannes Chrysostomus.
Hochpreisung des heiligen Bischofs. Wir hochpreisen dich, / heiliger Vater Johannes Goldmund / und wir ehren dein heiliges Gedächtnis, / denn du bittest für unsere Seelen / zu Christus, unserem Gott.
Ton 8. Theotokion des heiligen Bischofs. Der du für uns geboren aus der Jungfrau * und die Kreuzigung erduldet, o Guter, * der du im Tode dem Tod entrissen die Beute * und als Gott die Auferstehung gezeigt: * Verachte nicht, die du gebildet mit eigener Hand. * Erweise deine Menschenliebe, Barmherziger. * Nimm an die Gottesgebärerin, die dich gebar, da sie für uns bittet! * Und rette, unser Erretter, das Volk, das der Verzweiflung ist anheim gefallen.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (01.02.2026)
Liebe Brüder und Schwestern,
welche Lehren können wir aus dem kurzen Gleichnis vom Zöllner und vom Pharisäer ziehen? Mehrere. Und zwar solche, die das Positive ins Negative, und solche, die das Negative ins Positive umwandeln. Beispielhaft für Ersteres ist der Pharisäer, für das Letztere der Zöllner.
Das Beispiel des Pharisäers lehrt uns:
- Gott ist nichts an äußerer Frömmigkeit gelegen.
- Äußere Rechtschaffenheit ist völlig nutzlos,... Weiterlesen.
Predigt zum Sonntag des Zöllners und des Pharisäers (Lk 18,10-14), 01.02.2026
Liebe Brüder und Schwestern,
wenn wir in ein Café gehen und einen Pharisäer bestellen, dann bekommen wir einen Kaffee, der mit Cognac versetzt ist.
Dieses Getränk ist also äußerlich ein Kaffee, aber wenn wir genauer es genießen, dann stellen wir fest, dass der äußerliche Schein getäuscht hat und wir hier ein handfestes alkoholisches Getränk bekommen haben.
Die Bezeichnung dafür kommt nicht von ungefähr. Denn der Pharisäer, von dem wir... Weiterlesen.
Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer (Lk. 18,10-14)
Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer (Lk. 18,10-14)
Der Zöllner wusste, dass er ein Sünder war, d.h. jemand, der fern von Gott lebt, der innerlich zerrissen ist durch Leidenschaften, Geiz, Angst, Hass und geritten von Trieben. Er wusste, dass er nichts hatte, auf das er hätte stolz sein können. Er hatte nur eine einzige Hoffnung, dass Gott ihm gnädig sein würde, weil Gott die Dinge tiefer zu durchschauen vermag,... Weiterlesen.
Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (16.03.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
sehr oft begehen wir den Fehler, das Fasten allein auf den Verzicht von Speisen und Getränken zu reduzieren, weshalb uns die Kirche beizeiten daran erinnert, dass es uns, wie es auch in den Texten des Fastentriodions ausdrücklich erwähnt wird, um das geistliche Fasten gehen soll. Askese ist notwendig und richtig, sie ist aber nicht das Ziel des Fastens an sich. Die Läuterung der Seele... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom Zöllner und vom Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (09.02.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
„zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten“ (Lk. 18:10). – Praktisch jeder kennt die Erzählung vom Zöllner und vom Pharisäer, die uns auf den Weg zu Gott bringen soll. Jeder von uns muss hier gnadenlos ehrlich mit sich sein, um zu erkennen, was bei ihm als frommen Christen „pharisäisch“ und was „zöllnerisch“ ist. Es gibt wohl kaum einen Menschen, der von sich... Weiterlesen.
Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:19-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2-1:12; Joh. 10:9-16) (31.03.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
der zweite Herrentag der Großen Fastenzeit ist dem großen Lehrer des Herzens-Gebets („Jesus-Gebet“), dem gottseligen Asketen und herausragenden Hierarchen Gregorios Palamas (+1357) gewidmet. Nur: was hat die Perikope von der Heilung des Gelähmten von Kafarnaum mit Gebet und Fasten zu tun (wovon in zwei Wochen explizit die Rede sein wird – s. Mk. 9:29)?!.. Auf den ersten Blick scheint dieser Gedankensprung, in der Tat,... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom Zöllner und vom Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (25.02.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
nun stehen die Zeichen auch liturgisch unwiderruflich auf Fastenzeit. Der heutige Herrentag vom Zöllner und vom Pharisäer, dieses Hinweisschild auf dem Weg zum Königtum Gottes, beschert uns aber erst einmal eine Woche ohne die üblichen beiden Fastentage am Mittwoch und Freitag. Ein Dispens während der Ruhe vor dem Sturm? Oder was? So seltsam es klingt, das einwöchige Nicht-Fasten soll den wahren Sinn des Fastens... Weiterlesen.
Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / Hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (12.03.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
durch die Heilung des auf einer Tragbahre liegenden Mannes in Kafarnaum macht uns der Herr unmissverständlich deutlich, dass Krankheiten und überhaupt jegliches Leid in dieser Welt eine unmittelbare Folge der Missachtung des göttlichen Willens sind. Zu biblischen Zeiten, aber auch noch zu Lebzeiten unserer zeitlich nicht allzu weit entfernten Vorfahren konnte man zumindest in kirchlichen Kreisen von einem geistlich-kausalen Zusammenhang zwischen der Sünde und... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14 ) (05.02.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
(korrekt) übersetzt lautet das Resümee des Herrn am Ende des Gleichnisses vom Zöllner und Pharisäer: „Dieser (= der Zöllner) kehrte gerechter nach Hause zurück als jener (= der Pharisäer)“ (Lk. 18:14a). Der lasterhafte Zöllner erhält hier den Vorzug vor dem tugendhaften Pharisäer, aber warum verwendet der Herr den Komparativ statt eines totalen Gegensatzes (wie in der wenig geglückten deutschen Einheitsübersetzung geschehen)?.. Wir müssten doch... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom Zöllner und vom Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (21.02.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
noch drei Wochen bleiben uns bis zum Beginn der Großen Fastenzeit, die für einen orthodoxen Christen die freudigste Zeit des Kirchenjahres ist. Dieses Gefühl ist vergleichbar mit einer langen und beschwerlichen Reise an einen sehr schönen Ort: die (Vor-)Freude ist so groß, dass vor ihr alle bevorstehenden Reisestrapazen verblassen. Und die Fastenzeit ist für uns alle eine Pilgerfahrt zur Karwoche und zur Auferstehung Christi, den absoluten... Weiterlesen.
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
mit dem Abschluss der Weihnachtszeit durch die Darbringung Christi im Tempel richtet sich unser Blick ab diesem Sonntag nach vorne. Wir blicken auf Ostern und die bevorstehende, große Fastenzeit. Mit diesem Sonntag begehen wir den ersten der drei Sonntage im Fastentriodion, welche uns auf die Fastenzeit vorbereiten sollen. Die Bedeutung dieser Vorbereitungszeit ist groß. Denn was nützt uns das Fasten und der Verzicht,... Weiterlesen.
Predigt zum zweiten Herrentag der Großen Fastenzeit / Gedächtnis des heiligen Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (15.03.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
nun haben wir schon das zweite Etappenziel der Fasten erreicht. Wir begleiten an diesem Tag unseren Herrn nach Kafarnaum, also in die Stadt, in der Er wohl neben Nazareth (s. Mt. 4:13; Lk. 4:16) am besten bekannt war, weil diese Stadt am Ufer des Sees in diesen dreieinhalb Jahren als Basislager für die Verkündigung des Evangeliums diente.
Der heute gelesene Abschnitt aus dem Evangelium... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (01.02.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
mit dem heutigen Tag beginnt die intensive Vorbereitung auf die Große Fastenzeit, die für uns alle ja eine Zeit der Erneuerung, der Reinigung und der geistlichen Erbauung sein soll. Und so wird uns heute das Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer angeboten. Es ist unglaublich, aber auch dieser kurze Abschnitt enthält in komprimierter Form die gesamte Aussagekraft des Evangeliums, das ja in seiner Quintessenz die... Weiterlesen.
Predigt zum zweiten Herrentag der Großen Fastenzeit / Gedächtnis des heiligen Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (24.03.2019)
„Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter, Der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt Seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der Er sich alles unterwerfen kann“ (Phil. 3:20-21).
Liebe Brüder und Schwestern,
am zweiten Sonntag der großen Fastenzeit feiern wir das Gedächtnis des hl. Gregorios Palamas (+1357), des Erzbischofs von Thessaloniki, der die auf... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom Zöllner und Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (28.01.2018)
"Darum bist du unentschuldbar - wer du auch bist, Mensch -, wenn du richtest. Denn worin du den anderen richtest, darin verurteilst du dich selber" (Röm. 2:1).
Liebe Brüder und Schwestern,
nach der Begegnung vorige Woche mit Zachäus, dem ersten Vorboten der Großen Fastenzeit, stellen wir ab dem heutigen Tage liturgisch bereits richtig auf Fastenmodus um. Erstmals im Jahr liegt das Fastentriodion aufgeschlagen auf dem Kliros, werden... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers (2. Tim. 3: 10-15; Lk. 18: 10-14) (21.02.2016)
„So werden alle, die in der Gemeinschaft mit Christus Jesus ein frommes Leben führen wollen, verfolgt werden“ (2. Tim. 3: 12).
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer dient der inneren Weichenstellung für die bevorstehende Große Fastenzeit. Letztere soll unser Bewusstsein darin schärfen, was in unserem Leben – in unserer Beziehung zu Gott und den Mitmenschen – wirklich wichtig ist. Darum soll die notwendige... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers (2. Tim. 3: 10-15; Lk. 18: 10-14) (01.02.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heute vorgetragene kurze Abschnitt aus dem Lukas-Evangelium zeigt, wie leicht es dem Widersacher fällt, gläubige Menschen ins Verderben zu stürzen, wenn sie sich nicht vom Hochmut und dem sich daraus ergebenden Richten der Mitmenschen loslösen. Zugleich widerlegt das vorliegende Gleichnis vom Zöllner und vom Pharisäer auf eindrucksvolle Weise die weit verbreitete Auffassung, dass man einfach nur an Gott glauben muss, um gerettet zu... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers / Synaxis der Neuen Martyrer und Bekenner Russlands (2. Tim. 3: 10-15; Röm. 8: 28-39; Lk. 18: 10-14; 21: 8-19) (09.02.2014)
Liebe Brüder und Schwestern,
als Grundlage für unsere geistliche Erbauung in der zweiten Vorbereitungswoche der Großen Fastenzeit dient heute das Gleichnis vom Zöllner und vom Pharisäer, das ebenfalls nur der Evangelist Lukas für uns aufgeschrieben hat – genauso, wie die Geschichte der letzten Woche vom bekehrten Oberzöllner Zachäus, wie auch das Gleichnis vom verlorenen Sohn, mit dem wir uns nächste Woche befassen wollen. Das Symbol für... Weiterlesen.
Predigt zum Herrntag des Zöllners und des Pharisäers (2 Tim. 3: 10-15; Lk. 18: 10-14) (24.02.2013)
Liebe Brüder und Schwestern,
mit dem heutigen Sonntag beginnt die „heiße Phase“ der Vorbereitung zur Großen Fastenzeit. Schon am vorherigen Sonntag hörten wir, wie jedes Jahr, von Zachäus (s. Lk. 19: 1-10), der in seiner „unorthodoxen“, aber dafür umso direkteren Art dem Herrn näher sein will und dafür von Ihm über alle anderen erhoben wird. Dieses „Zugehen“ Gottes auf den Sünder schon auf dessen erste, zaghafte Regung hin bewirkt... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.