; Nachfest der TheophanieHeilige:Hll. Märtyrer HERMYLOS und STRATONIKOS in Belgrad † 315; Hl. Märtyrer PETER von Anium in Hierapolis † 309 oder 310; Hl. JAKOB, Bischof von Nisibis † 350; Hll. Mönchsmärtyrer vom Kloster des hl. Theodosios bei Bethlehem † 614; Hl. Hieromärtyrer PETER von Capitolina † um 714; Hl. Märtyrer ATHANASIOS; Hll. Märtyrer PACHOMIOS und PAPYRINOS; Ehrw. MAXIMOS von Kavsokalyvia auf dem Berg Athos † im 14. Jahrhundert; Hl. IRINARCHOS von Rostov † 1616; Hl. ELEAZAR von der Insel Anzersk bei Solovki † 1656. Westliche Heilige: Hl. AGRITIUS, Bischof von Trier, Teilnehmer am Konzil von Nizäa, † 335; Hl. HILARIOS, Bischof von Poitiers † 368; Hl. KENTIGERN MUNGO, Bischof von Glasgow in Schottland † 612.
Lesungen aus der Heiligen Schrift
Lesung des Sonntags nach Theophanie. Zur Liturgie: Eph 4,7-13; Mt 4,12-17. Lesung der Märtyrer. Zur Liturgie: Röm 8,28-39; Lk 6,17-23. Lesung des Tages. Zum Orthros (Neuntes Auferstehungsevangelium): Joh 20,19-31.
Ton 6. Tropar des Sonntags. Die Engelmächte erschienen an deinem Grab. / Die es bewachten aber fielen um wie Tote. / Maria trat hin zum Grabe / und suchte deinen Leib ohne Makel. / Beraubt hast du den Hades / ohne in seine Fänge zu geraten, / der Jungfrau tratest du entgegen, / schenktest das Leben. // Erstanden von den Toten, Herr, Ehre sei dir!
Ton 6. Kondak des Sonntags. Mit lebenschaffender Hand/ ließ alle auferstehen Christus Gott, der Lebenspender/ aus den finsteren Grüften./ Die Auferstehung hat er zuerkannt/ dem sterblichen Teige. / Denn er ist der Erretter aller, / die Auferstehung und das Leben// und der Gott des Alls.
Ton 1. Tropar des Fests. Als im Jordan du wurdest, Herr, getauft, / wurde geoffenbart die Anbetung der Dreiheit; / denn des Erzeugers Stimme legte Zeugnis für dich ab, / da sie dich nannte den geliebten Sohn; / und der Geist, in Gestalt einer Taube, / bestätigte des Wortes Zuverlässigkeit. / Der du erschienen bist, Christus Gott, // und die Welt erleuchtet hast, Ehre dir.
Ton 4. Kondak des Fests. Heut’ bist du erschienen, Herr, dem ganzen Erdkreis, / und dein Licht, Gebieter Gott, wurde auf uns gezeichnet, / da wir in Einsicht dir zurufen: / Gekommen, erschienen bist du, // das unzugängliche Licht.
Ton 4. Tropar der Märtyrer. Deine Märtyrer, Herr, / haben in ihrem Leidenskampf die Kränze der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da sie deine Kraft erhielten, / stürzten sie die Tyrannen und zerknirschten den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf ihre flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Ton 4. Tropar der Märtyrer. Gott unserer Väter, / der du immerdar an uns handelst gemäß deiner Milde, / entziehe uns nicht dein Erbarmen, / sondern auf ihre flehentlichen Bitten // lenke in Frieden unsere Seelen.
Ton 2. Kondak der Märtyrer. (nach: Nach dem, was oben ist, strebend) Aus dem weltlichen Aufruhr seid ihr geflohen / und zum windstillen Hafen hinübergegangen, / gekrönt mit dem Blut des Martyriums und den Mühen der Askese. / Daher wurdet ihr auch erwiesen // als Mitgenossen der Märtyrer und der Gottseligen.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum Herrentag nach Theophanie (Eph. 4:7-13; Mt. 4:12-17) (25.01.2026)
Liebe Brüder und Schwestern,
nachdem der Herr von Johannes im Jordan getauft worden war, verbrachte Er in voller Enthaltsamkeit vierzig Tage in der Judäischen Wüste, worauf Er vom Teufel versucht wurde. Als Er aber davon hörte, dass Johannes ins Gefängnis geworfen worden war, ging Er von Judäa nach Galiläa und nahm Wohnung in Kafarnaum am See, der Straße am Meer im Gebiet jenseits des Jordan, im heidnischen... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag nach Theophanie (Eph. 4:7-13; Mt. 4:12-17) (26.01.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
am Herrentag nach Theophanie wird uns eine kurze Lesung aus dem Evangelium angeboten. Sie handelt davon, dass unser Herr nach der Taufe im Jordan wieder nach Galiläa zurückkehrt. Er verlässt jedoch Nazareth und siedelt Sich in Kafarnaum am Ufer des Sees Genezareth (des „Galiläischen Meeres“) an (s. Mt. 4:13). Von jetzt an wird Er vornehmlich in Galiläa zur Umkehr aufrufen und das Königtum Gottes... Weiterlesen.
Predigt zum Fest der Überführung der Reliquien des heiligen Nikolaos (Hebr. 13:17-21; Lk. 6:17-23) (22.05.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
wieder einmal erinnern wir uns an die Überführung der unverdorbenen Gebeine des „Nationalheiligen“ aller orthodoxen Christen von Myra in Lykien nach Bari (1087). Es versetzt nicht nur mich jedes Jahr in Erstaunen, welche Strahlkraft dieser „Universalheilige“, den man in jeder erdenklichen Lage anrufen kann, doch besitzt. Niemand von uns kann objektiv beurteilen, wer von den Heiligen Gott nach seiner geistlichen, seelischen und leiblichen Tugendhaftigkeit... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag 33. Herrentag nach Pfingsten / nach Theophanie (Eph. 4:7-13; Mt. 4:12-17) (21.01.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
als der Herr im Nachgang Seiner Taufe im Jordan und der Versuchung durch den Teufel in der Wüste wieder nach Galiläa zurückkehrt, erfüllt sich nach den Worten des Evangelisten Matthäus die Weissagung des Propheten Jesaias: „Das Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer jenseits des Jordans, das heidnische Galiläa; das Volk, das in der Finsternis saß, sah ein großes Licht, und... Weiterlesen.
Predigt zum Gedenktag des heiligen Nikolaos von Myra in Lykien (Hebr. 13:17-21; Lk. 6:17-23) (19.12.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
kaum ein Heiliger wird von so vielen verschiedenen Völkern verehrt, wie der Erzbischof von Myra, der den Status eines Universal-Nothelfers innehat: er ist der Schutzheilige der Kranken, Reisenden, zu unrecht Verurteilten, der Lernenden, der Heiratswilligen, der Familien, der in Geldsorgen Befindlichen usw. Und wenn man das in den richtigen Zusammenhang zum Evangelium Christi stellt, können unsere Gebete um Beistand in irdischen Dingen durchaus wohlwollend... Weiterlesen.
Predigt zum Gedenktag des heiligen Nikolaos von Myra in Lykien (Hebr. 13:17-21; Lk. 6:17-23) (19.12.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
kaum ein Heiliger wird von so vielen verschiedenen Völkern verehrt, wie der Erzbischof von Myra, der den Status eines Universal-Nothelfers innehat: er ist der Schutzheilige der Kranken, Reisenden, zu unrecht Verurteilten, der Lernenden, der Heiratswilligen, der Familien, der in Geldsorgen Befindlichen usw. Und wenn man das in den richtigen Zusammenhang zum Evangelium Christi stellt, können unsere Gebete um Beistand in irdischen Dingen durchaus wohlwollend... Weiterlesen.
Predigt zum Festtag der heiligen kaiserlichen Leidensdulder Zar Nikolai, Zarin Alexandra, Zarewitsch Alexej und der Zarentöchter Olga, Tatjana, Maria und Anastasia (Röm. 8:28-39; Joh. 15:17-16:2) (17.07.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
wenn ich behaupte, dass wir den heutigen Festtag wie jeden Gedenktag von Märtyrern feierlich begehen, dann habe ich meine Wortwahl bewusst so gewählt. Was sich in der Nacht vom 3. auf den 4. Juli 1918 (hier und weiter alle Angaben nach Julianischem Kalender) im Keller des Hauses des Kaufmanns Ipatiew in Ekaterinburg abgespielt hat, war schrecklich und grausam. Aber: „Kostbar ist vor dem Herrn... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag nach Theophanie / 32. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:7-13; Mt. 4:12-17) (22.01.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Lesung aus dem Evangelium nach Matthäus handelt davon, dass Sich unser Herr nach der Taufe im Jordan, sobald Er von der Gefangennahme Johannes des Täufers erfährt, von Judäa nach Galiläa begibt. Dort verlässt Er Seine Heimatstadt Nazareth und lässt Sich in der Stadt Kafarnaum am See Genezareth nieder. Hier beginnt Er damit, die Menschen zur Umkehr zu rufen, wie es zuvor schon... Weiterlesen.
Predigt zum 31. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag nach Theophanie (Eph. 4:7-13; Mt. 4:12-17) (23.01.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
am Herrentag nach der Taufe Christi lesen wir u.a. folgende eindringliche Worte des Apostels Paulus über die aktive Verantwortung, die sich aus dem Empfang der göttlichen Gnade im Mysterium der Taufe für uns ergibt: „Denn jeder von uns empfing die Gnade in den Maß, wie Christus sie ihm geschenkt hat. (…) So sollen wir alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes... Weiterlesen.
Predigt zum 33. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag nach Theophanie (Eph. 4:7-13; Mt. 4:12-17) (24.01.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutigen Lesungen stellen eine weiterführende Nachbetrachtung der Taufe Christi und, damit verbunden, – unserer Taufe – dar. Christus ließ Sich ja nach Seiner menschlichen Natur taufen, damit wir an Seiner göttlichen Natur teilhaben können. Somit ist die Taufe Christi im Jordan die mystische Vollendung der Menschwerdung Gottes zu Bethlehem – die Vereinigung der göttlichen und der menschlichen Natur im Leib Christi. „Gott wurde Mensch, damit... Weiterlesen.
Predigt zum Fest der Beschneidung des Herrn / Gedächtnis des heiligen Basilios des Großen, des Erzbischofs von Caesaraea in Kappadokien (Kol. 2:8-12; Hebr. 7:26-8:2; Lk. 2:20-21; Lk. 6:17-23) (14.01.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Lesung aus dem Evangelium zum Fest der Beschneidung Christi ist die kürzeste im ganzen Kirchenjahr: „Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen Ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man Ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte,... Weiterlesen.
Predigt zum Festtag des hl. Nikolaos, des Erzbischofs von Myra in Lykien (Hebr. 13:17-21; Lk. 6:17-23) (19.12.2020)
„Als Beispiel des Glaubens und Vorbild der Sanftmut, als Lehrer der Enthaltsamkeit erwies dich die Wahrheit aller Dinge deiner Herde; deshalb hast du durch Demut Hohes erlangt, das durch Armut reich ist, o Anführer der Hierarchen Nikolaos. Flehe zu Christus, unserem Gott, dass unsere Seelen errettet werden!“ (Troparion des Heiligen)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Heiligenverehrung in der Kirche dient dazu, dass wir durch ihr Beispiel beseelt, selbst zu „Heiligen“... Weiterlesen.
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
Der Beginn des Wirkens Jesu Christi als Ende des Wirkens Johannes des Vorläufers
in der letzten Woche feierten wir zu Epiphanias die Taufe Jesu Christi und stehen nun am Beginn des Wirkens Jesu. Doch mit dem Beginn des Wirkens Jesu, endet auch das Wirken von Johannes dem Täufer. Er ist nicht nur Täufer Jesu, sondern auch Sein Vorläufer und Wegbereiter. Johannes war die Stimme... Weiterlesen.
Mt 4,12-17 (13.01.2019)
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen
nachdem Johannes der Täufer von Herodes gefangen genommen wurde, fing Jesus an zu predigen und rief aus: „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekom-men!“ (Mt 5,17) Anders wie noch Johannes, welcher die selben Worte verwendete und dabei auf Jesus als das Lamm Gottes verwies, kommt uns mit Jesus selbst das Königreich der Himmel nahe. In Jesus bricht ein... Weiterlesen.
Predigt zum 32. Herrentag nach Pfingsten, nach Theophanie (Eph. 4:7-13; 1 Tim. 1:15-17; Lk. 18:35-43; Mt. 4:12-17) (26.01.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
noch immer wird während des biss einschließlich morgen andauernden Nachfestes der Taufe des Herrn das Troparion und das Kondakion zum Fest gesungen, noch immer ist der Altartisch und sind die Zelebranten in Weiß gekleidet. Es ist der Herrentag nach Theophanie und wir hörten, wie sich die prophetischen Worte des Jesajas bewahrheitet haben: „Als Jesus hörte, dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog Er... Weiterlesen.
Predigt zum 37. Herrentag nach Pfingsten / Synaxis der Neuen Märtyrer und Bekenner Russlands (1 Tim. 4:9-15; Röm. 8:28-39; Lk. 19:1-10; Lk. 21:8-19) (10.02.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Russische Kirche feiert heute das Gedächtnis aller Neuen Märtyrer und Bekenner Russland und gedenkt zugleich aller Opfer der bolschewistischen Kirchenverfolgung des 20. Jahrhunderts. Dieses Datum im Kirchenkalender bietet überdies Anlass zum Nachdenken über die Bedeutung solcher nationaler Gedenktage. Vor allem ein Begriff muss in diesem Zusammenhang von vornherein aus den Köpfen und Herzen der Menschen gestrichen werden: der Nationalismus. Es geht in der... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag nach Theophanien / Synaxis des heiligen Vorläufers und Täufers des Herrn Johannes (Eph. 4:7-13; Apg. 19:1-8; Mt. 4:12-17; Joh. 1:29-34) (20.01.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Bedeutung der Taufe als Geburt „aus Wasser und Geist“ (Joh. 3:5) erschließt sich uns heute aus dem vorgelesenen Abschnitt aus dem Epheserbrief: „...Jeder von uns empfing die Gnade in dem Maß, wie Christus sie ihm geschenkt hat. (…) Und Er gab den einen das Apostelamt, andere setzte Er als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, um die Heiligen für... Weiterlesen.
Predigt zum Gedenktag der hll. Kaiserlichen Leidensdulder anlässlich des 100. Jahrestages ihres Martyriums in Jekaterinburg (Röm. 8:28-39; Joh. 15:17-16:2) (17.07.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
auf den Tag genau heute jährt sich zum hundertsten Mal die Ermordung der russischen Zarenfamilie und ihrer treuen Gefährten im Ipatjew-Haus zu Jekaterinburg. Kaum eine Heiligsprechung hat jemals derartig polarisiert wie diese - und das gleich zwei Mal. Ich kann mich noch genau erinnern, als ich 1980 von einem befreundeten gemäßigt-regelmäßigen Kirchgänger indirekt die Nachricht vernahm: "Hast du, gehört? Die wollen doch tatsächlich den... Weiterlesen.
Predigt zum 33. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag nach Theophanien (Eph. 4:7-13; 1 Tim. 4:9-15; Mt. 4:12-17; Lk. 19:1-10) (21.01.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
Zachäus lässt grüßen!.. Was, jetzt schon?! - Ja, wir befinden uns zwar jetzt erst noch in der Phase des Nachfestes der Taufe Christi, doch gereits klopft die Große Fastenzeit in Gestalt des Oberzöllners Zachäus dezent an die Pforten unserer Herzen. Der Herrentag nach Theophanien gibt uns aber auch die Gelegenheit, uns der Gnade Gottes aus der Taufe zu besinnen. Der Apostel Paulus schreibt: "Jeder... Weiterlesen.
Predigt zum 32. Herrentag nach Pfingsten, Herrentag vor Theophanien, Fest der Beschneidung des Herrn, Gedächtnis des hl. Basilios des Großen (2 Tim. 4:5-8; Kol. 2:8-12; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 1:1-8; Lk. 2:20-21, 40-52; Lk. 6:17-23) (14.01.2018 )
Liebe Brüder und Schwestern,
nur drei Feste des Kirchenjahres haben jeweils einen liturgisch erfassten Samstag und einen Sonntag "vor" bzw. "nach" dem eigentlichen Fest: die Kreuzerhöhung, die Geburt und die Taufe Christi, womit schon viel über die Bedeutung dieser Feste gesagt ist. Der Kalender will es heuer aber, dass mit dem heutigen Herrentag vor Theophanien zusätzlich zwei weitere bedeutungsvolle Feste einhergehen - die Beschneidung des Herrn und das... Weiterlesen.
Predigt zum 36. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der Neuen Märtyrer und Bekenner Russlands (1. Tim. 1: 15-17; Röm. 8: 28-39; Lk. 18: 25-43; Lk. 21: 8-19) (07.02.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an seinen Schüler Timotheus besteht zwar aus nur drei Versen, ist dafür aber umso inhaltsvoller: „Das Wort ist glaubwürdig und wert, dass man es beherzigt: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um die Sünder zu retten. Von ihnen bin ich der erste. Aber ich habe Erbarmen gefunden, damit Christus Jesus an mir als erstem... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag nach Theophanien (Eph. 4: 7-13; Mt. 4: 12-17) (24.01.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der Sonntagslesung nach dem Fest der Taufe Christi erfahren wir, wie der Herr, nachdem Er von der Gefangennahme des Johannes erfahren hatte, Sich in Erfüllung der Prophezeiung Jesajas in das Gebiet von Sebulon und Naftali begibt. Nicht von ungefähr bemüht der Evangelist Matthäus, der als einziger in hebräischer Sprache schrieb, hier und anderswo bewusst die Prophezeiungen des Alten Bundes (s. Mt. 4: 14-16,... Weiterlesen.
Predigt zum Festtag des hl. Nikolaos, des Erzbischofs von Myra in Lykien (Hebr. 13: 17-21; Lk. 6: 17-23) (19.12.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Feier des Gedächtnisses des hl. Nikolai ist in der ganzen orthodoxen Welt etwas Besonderes, ist der in Patara (Kleinasien) geborene Erzbischof von Myra in Lykien doch inoffiziell so etwas wie der Nationalheilige gleichermaßen für Russen, Serben, Rumänen, Bulgaren und ein wenig auch für Griechen... Tatsächlich kann man leicht die Bekanntschaft mit dem Regenschirm einer älteren russischen Dame machen, wenn man sich ihr gegenüber... Weiterlesen.
Predigt von S. E. Erzbischof Mark am 34.Sonntag nach Pfingsten Sonntag nach Theophanie (Mt 4, 12-17)
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Liebe Brüder und Schwestern! Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen (Mt 4, 17). Mit diesen Worten des Herrn endet die Lesung des Evangeliums zum heutigen Sonntag nach Theophanie.Die Juden waren wenig geneigt zum Empfang geistiger Werte – sie bevorzugten sinnliche Dinge. Wenn wir dies sagen, verunglimpfen wir sie nicht, denn wir wissen, daß die benachbarten Völker jener Zeit noch... Weiterlesen.
Predigt von S. E. Erzbischof Mark am 27.1./ 9.2. 1997 zum Patronats-Fest der Kathedral-Kirche, zu Ehren und im Gedenken an die Hll. Neomärtyrer und Bekenner Russlands (Röm 8, 28-39. Lk 21, 8-19)
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes! Liebe Brüder und Schwestern! Die Heiligen Neomärtyrer und Bekenner von Rußland ließen sich bei ihrem großen Opfer nicht allein vom Glauben leiten, denn dies wäre nicht genügend gewesen für das, was sie vollbrachten. Vielmehr ließen sie sich von der Liebe leiten, von vollkommenster Liebe zu Gott. Wir hörten heute die Worte des Heiligen Apostels Paulus: “Wir wissen, daß... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn / Synaxis der Neuen Martyrer und Bekenner von Russland (1. Kor. 6: 12-20; Röm. 8: 28-39; Lk. 15: 11-32; Lk. 21: 8-19) (08.02.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
mit dem heutigen Tag haben wir ein weiteres Etappenziel zur Vorbereitung auf die wichtigste Zeit des Kirchenjahres erreicht. Wie es schon vor Wochenfrist anklang, sorgt sich die Kirche dafür, dass wir mit der richtigen Einstellung des Herzens uns auf den Weg zurück in die ausgebreiteten Arme des Himmlischen Vaters machen. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn verdeutlicht uns, wie unendlich groß Gottes Güte, Seine Langmut... Weiterlesen.
Liebe Brüder und Schwestern,
zum Nachfest der Theophanie hörten wir heute folgende Worte: „Derselbe, Der herabstieg, ist auch hinaufgestiegen bis zum höchsten Himmel, um das All zu beherrschen. Und Er gab den einen das Apostelamt, andere setzte Er als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten, für den Aufbau des Leibes Christi. So wollen wir... Weiterlesen.
Predigt zum 31. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag nach Theophanie (Eph.. 4: 7-13; 1. Tim. 1: 15-17; Mt. 4: 12-17; Lk. 18: 35-43) (26.01.2014)
Liebe Brüder und Schwestern,
der auf das Hochfest der Taufe Christi folgende Sonntag versetzt uns in die Lage, fortgesetzt darüber nachzudenken, was das Ziel des Menschen nach dem Empfang der Taufe sein muss. Wir alle sollten uns darüber im Klaren sein, dass die Taufe der erste,und nicht der letzte Schritt im geistlichen Leben des Menschen sein muss. Wer getauft wird und danach nicht am Leben der Kirche... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers / Synaxis der Neuen Martyrer und Bekenner Russlands (2. Tim. 3: 10-15; Röm. 8: 28-39; Lk. 18: 10-14; 21: 8-19) (09.02.2014)
Liebe Brüder und Schwestern,
als Grundlage für unsere geistliche Erbauung in der zweiten Vorbereitungswoche der Großen Fastenzeit dient heute das Gleichnis vom Zöllner und vom Pharisäer, das ebenfalls nur der Evangelist Lukas für uns aufgeschrieben hat – genauso, wie die Geschichte der letzten Woche vom bekehrten Oberzöllner Zachäus, wie auch das Gleichnis vom verlorenen Sohn, mit dem wir uns nächste Woche befassen wollen. Das Symbol für... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.