Sonntag
10. November 2024

20. Sonntag nach Pfingsten. Ton 3.
Kein Fasten

Heilige: Hll. Apostel ERASTOS, OLYMPAS, HERODION, SOSIPATROS, ‎QUARTUS und TERTIUS von den Siebzig † im 1. Jahrhundert; Hl. Märtyrer OREST von Kappadokien † 304; Hl. ARSENIOS von Kappadokien † 1924; Gedenken des Räderns des hl. Großmärtyrers GEORG; Hl. PROBUS der Wundertäter, Bischof von Ravenna † um 175; Hll. Märtyrer TIBERIUS, MODESTUS und FLORENTIA von Agde † um 303; Hl. Hieromärtyrer MILES des Wundertäters, Bischof von Susa in Persien sowie seiner Schüler ABORSAM und SINA † 341; Hl. NONNOS, Bischof von Heliopolis † 471; Hl. JUSTUS, Erzbischof von Canterbury † 627; Hl. THEOKTERISTOS, Abt von Symbola † im 8. oder 9. Jahrhundert; Hl. Märtyrer KONSTANTIN, Fürst von Georgien † 853; Hl. Mönchs-Neumärtyrer NIPHONT und Neumärtyrer ALEXANDER † 1931; Hl. Hiero-Neumärtyrer PROKOPIUS, Erzbischof von Odessa mit ihm die Priester DIONYSIOS, JOHANNES und PETER † 1937; Hl. Hiero-Neumärtyrer AUGUSTIN, Erzbischof von Kaluga mit ihm der Priester JOHANNES sowie die Mönchs-Neumärtyrer JOANNICIUS und SERAPHIM und die Neumärtyrer ALEXIOS, APOLLONUS, MICHAEL † 1937; Hll. Neumärtyrer NIKOLAUS und ANNA sowie der hl. Hiero-Neumärtyrer BORIS der Bekenner, der Diakon † 1930-1940; Hll. Neumärtyrerinnen OLGA † 1941 und THEOKTISTA † 1942; Hl. Mönchsmärtyrer VISARION von Lainici (Rumänien) † 1951..

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Neuntes Auferstehungsevangelium): Joh 20,19-31; zur Liturgie: Gal 1,11-19; Lk 10,25-37.

Gebete

Ton 3. Tropar des Sonntags.
Freuen soll sich, was ist im Himmel, / jauchzen, was auf Erden. / Denn der Herr hat Macht gewirkt mit seinem Arme. / Im Tode zertrat er den Tod. / Er war der Erstgeborene der Toten, / hat uns entrissen dem Bauch des Hades // und der Welt gewährt das große Erbarmen.
Ton 3. Kondak des Sonntags.
Auferstanden bist du heute aus dem Grabe, Barmherziger, / und hast uns hinausgeführt aus den Pforten des Todes. / Heute tanzt Adam und es freut sich Eva, / die Propheten aber zugleich besingen mit den Patriarchen // unaufhörlich die göttliche Kraft deiner Herrschaft.
Apostel Erastos, Olympas, Herodion, Sosipatros, ‎Quartus und Tertius von den Siebzig ohne Zum Gottesdienst
Ton 3. Tropar der Apostel.
Heilige Apostel, legt Fürbitte ein beim erbarmungsreichen Gott, / dass er der Verfehlungen Vergebung // gewähre unseren Seelen.
Ton 4. Kondak der Apostel. (nach: Heut’ bist du erschienen)
Erschienen ist heute der Apostel ehrwürdiges Fest, / welches erkennbar der Verfehlungen Vergebung allen gewährt, // die ihr Gedächtnis begehen.
Ton 2. Kondak der Apostel. (nach: Nach dem, was oben ist, strebend)
Im göttlichen Licht habt ihr die Geistkraft erleuchtet / und so das Redegeflecht weise zerstört: / alle Völker habt ihr, herrliche Apostel, wie einen Fischfang dem Gebieter zugeführt, // indem ihr lehrtet, die göttliche Dreiheit zu verherrlichen.
Ton 1. Kondak der Apostel. (nach: Der Chor der Engel)
Den Glauben an die verehrungswürdige Dreiheit habt ihr verkündet / und den Vielgöttertrug der Götzen, ihr Weisen, ausgemerzt durch eure erhabenen Lehren: / Deshalb habt ihr den immerwährenden Lohn für die Mühen gefunden // und die Kränze in den Himmeln empfangen, Apostel.
Märtyrer Orestes ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Märtyrers.
Dein Martyrer Oréstes, o Herr, * haben durch seinen Kampf die Krone der Unvergänglichkeit von dir, unserm Gott, erworben. * In deiner Kraft hat er die Tyrannen vernichtet. * Die kraftlose Frechheit der Dämonen hat er gebrochen. * Auf seine Fürbitten, Christus Gott, rette unsere Seelen.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 31. Herrentag nach Pfingsten / HT nach Christi Geburt / Gedenktag des Königs und Propheten David, Josephs des Bräutigams und des Herrenbruders Jakobus, des ersten Bischofs von Jerusalem (Gal. 1:11-19; Mt. 2:13-23) (11.01.2026)

Liebe Brüder und Schwestern, mit der Geburt Christi begann eine neue Ära der Menschheitsgeschichte – noch nicht im kulturhistorischen Sinne, denn gesellschaftspolitisch änderte sich zunächst gar nichts in der nicht nur für die Juden harten Realität der Römischen Welt. Aber Gott war im Fleisch erschienen (s. Joh. 1:14; 6:51; 1 Joh. 4:2-3; 1 Tim. 3:16). Ein Indiz dafür, dass dieses Geheimnis des Glaubens keine Erfindung von Menschen... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Sonntag nach Pfingsten über die Nächstenliebe und die Liebe zu Gott (Lk 10, 25-37), 23.11.2025

Liebe Brüder und Schwestern, im heutigen Evangelium erfahren wir, was wir tun müssen, um das ewige Leben zu ererben. Die Antwort darauf gibt uns der Jüngling: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deiner ganzen Kraft und aus deinem ganzen Verstande und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Nun, wenn wir das Ganze rückwärts lesen, dann kommen wir der... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 10:25-37) (23.11.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Lesung aus dem Evangelium nach Lukas ist eine perfekte Anweisung für Neulinge beim Beichten bzw. für solche, die auch nach vielen Jahren „nicht recht wissen, was sie zu beichten hätten“. Der Herr bestätigt im Gespräch mit einem Gesetzeslehrer, dass das erste Gebot im Gesetz (vgl. Mt. 22:36-38) zum Leben führt. Bei Lukas heißt es im Wortlaut: „Du sollst den Herrn, deinen... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (Gal 1:11-19; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15_ Joh. 17:1-13) (26.10.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, Vater Ephraim von Arizona (+2019) sagt über unsere Seelen, dass es von jedem einzelnen Menschen abhängt, ob er infolge seines inneren Zustands Freiheit, Glück und Frieden erntet oder aber zum Sklaven seiner Leidenschaften wird. Mit dem Apostel Paulus fragt er: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1 Kor. 3:16). Diesen Tempel verdirbt man durch... Weiterlesen.


Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6:11-18; Lk. 10:25-37) (24.11.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, der Dialog unseres Herrn mit einem Gesetzeslehrer ist ein weiteres Beispiel für die zwielichtige Erscheinung der Feinde Christi. Sie alle haben eines gemeinsam: sie kennen das Gesetz Gottes aus dem Effeff und meinen, damit allen anderen in der virtuell theokratischen Gesellschaft Israels, tatsächlich jedoch viel mehr in der mondänen Kultur der griechisch-römischen Welt überlegen zu sein. Ihre Gelehrtheit war unter der in religiösen Belangen... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk.:8:26-39) (10.11.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, es lohnt sich meines Erachtens, ein Puzzleteil aus der uns seit langem bekannten Geschichte von der Heilung des Besessenen von Gadara zu exzerpieren: Was geschieht denn eigentlich mit dem Besessenen, nachdem ihn der Herr von einer ganzen Legion von unreinen Geistern befreit hat? Er war wieder bei Verstand und saß ordentlich gekleidet zu Füßen des Herrn (s. Lk. 8:35). Auf diesen Mann wollen wir... Weiterlesen.


Predigt zum 32. Herrentag nach Christi Geburt / vor Theophanie (Gal. 1:11-19; 2 Tim. 4:5-8; Mt: 2:13-23; Mk. 1:1-8) (14.01.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, am Herrentag vor der Taufe des Herrn, der heuer mit dem Fest der Beschneidung des Herrn und dem Herrentag nach der Geburt Christi zusammenfällt, wird der Prolog des Evangeliums nach Markus gelesen. Wie die heiligen Väter bemerken, geht jedes der vier Evangelien von einem anderen Ausgangszeitpunkt aus. So beginnt das Evangelium von Johannes mit der Ewigkeit, dem zeitlosen Ursprung des göttlichen Logos, vorgetragen in... Weiterlesen.


Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 10:25-37) (26.11.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, die beiden uns heute angebotenen Lesungen sind wie zwei Seiten einer Medaille – sie zeigen uns den Weg des Heils a) durch die vollkommene Einmütigkeit im Glauben innerhalb des Leibes Christi sowie b) durch die tätige Nächstenliebe über jegliche konfessionellen, ethnischen und politischen Grenzen hinweg. Wenden wir uns zuerst der Lesung aus dem Epheserbrief zu. Der im Gefängnis sitzende Apostel ermahnt die Gemeinde in... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 7:11-16) (22.10.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, der heilige Lukas überlieferte uns als einziger Evangelist die Auferweckung des Sohnes einer Witwe aus der Stadt Nain unweit von Kafarnaum, von wo der Herr in diesen dreieinhalb Jahren zu Seinen zahlreichen Missionsreisen aufbrach. Wir können uns vorstellen, welch ein Leid die arme Frau zu ertragen hatte. Nach ihrem Mann, dem Ernährer der Familie, starb nun der einzige Sohn der Witwe, der ja zur... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 8:5-15) (30.10.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, heute wurde uns das Gleichnis vom Sämann zu Gehör gebracht. Der Herr erklärt den Sinn dieser auf Anhieb unverständlichen Parabel in Seinen ergänzenden Ausführungen Selbst, sodass wir feststellend sagen können, dass darin die Rede vom Glauben ist. Unser Glaube gründet ja auf der Offenbarung Gottes – zunächst auf der Offenbarung durch das Gesetz und die Propheten, dann durch deren Erfüllung im Evangelium unseres Herrn... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 10:25-37) (27.11.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, das wohl bekannteste („populärste“) Gleichnis unseres Herrn Jesus Christus hat uns der Evangelist Lukas übermittelt. Wer, so wie ich, das Glück einer Glaubensunterweisung in seiner Kindheit hatte, der erinnert sich wohl sehr gerne an die bildhaften Erzählungen aus der Heiligen Schrift, die gleichermaßen Kinder und Erwachsene, Einfache und Gebildete faszinieren. Den Anlass für das Gleichnis vom barmherzigen Samariter bietet die Frage eines Gesetzeslehrers an... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag nach Christi Geburt / Synaxis der Allerheiligsten Gottesgebärerin / Gedenktag des Königs David, Josephs, des Bräutigams und des Apostels Jakobus, des ersten Bischofs von Jerusalem (Gal. 1:11-19; Mt. 2:13-23) (08.01.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, der Apostel Paulus erklärt in der heute vorgetragenen Lesung: „Das Evangelium, das ich verkündigt habe, stammt nicht von Menschen. Ich habe es ja nicht von einem Menschen übernommen oder gelernt, sondern durch die Offenbarung Jesu Christi empfangen“ (Gal. 1:11-12). Daraus ergibt sich, dass jede Glaubensverkündigung, von Menschen vorgetragen, nicht von Menschen stammt. Wenn der Priester während der Liturgie predigt, wenn Eltern oder Paten ihre... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag nach Christi Geburt / Gedächtnis der hll. Josef des Bräutigams, David des Königs und Jakobus des Herrenbruders (Gal. 1:11-19; Mt. 2:13-23) (09.01.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, der auf die Geburt Christi folgende Herrentag ist den drei Heiligen gewidmet, die auf unterschiedliche Weise dienstbar für die Erscheinung Gottes in der Welt waren. König David, Verfasser des Buchs der Psalmen, war der Prophet, der die Geburt Christi auf mystische Weise tausend Jahre vorher verkündigt hatte (s. Ps. 2:7; 86:5; 109:3); Jakobus, Sohn Josefs aus erster Ehe, Apostel von den siebzig, begleitete in jungen... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 16:19-31) (07.11.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis des Herrn vom reichen Mann und von Lazarus, einzig überliefert vom Evangelisten Lukas, ist einerseits schlicht, andererseits jedoch von solch einem unergründlichen Tiefgang, dass sich darin in scheinbar unbedeutenden Details ganze Abgründe auftun. So wird der Arme beim Namen genannt, der Reiche aber nicht. Eine unbedeutende Kleinigkeit? Aber wer im Gesamtkontext des Evangeliums bzw. des Neuen Testaments von Gott mit dem Namen genannt wird,... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag nach Christi Geburt — Gedächtnis des Königs David, Josefs, des Bräutigams und Jakobus, des Herrenbruders (Gal. 1:11-19; Mt. 2:13-23) (10.01.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, am Herrentag nach Christi Geburt feiern wir das Gedächtnis des Königs und Propheten David, des gesetzlichen Vaters unseres Herrn, Josef, sowie des Bruders des Herrn und ersten Bischofs von Jerusalem Jakobus. Vor einer Woche, am „Herrentag der Väter“, haben wir das irdische Geschlechtsregister unseres Herrn in der Kirche vorgelesen bekommen. Einen wichtigen Meilenstein in dieser Ahnenreihe bildet König David (s. Mt. 1:6,17). Josef, der „Mann... Weiterlesen.


Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 10:25-37) (29.11.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, ein Gesetzeslehrer, der unserem Herrn wohl schon oftmals zugehört und bestens von Dessen Lehre unterrichtet war, will Ihn auf die Probe stellen, indem er die folgende Frage an Ihn richtet: „Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Lk. 10:25). Als ihm der Herr die Gegenfrage stellt: „Was steht im Gesetz? Was liest du dort?“ (10:26), entgegnet dieser: „Du sollst den Herrn, deinen... Weiterlesen.


Mt 2,13-23_Gal 1,11-19 (29.12.2019_Gedenktag an die 14.000 unschuldig getöteten Kinder zu Bethlehem)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, Christus ist geboren! Der Retter der Welt ist in die Welt gekommen! Die letzte Woche feierten wir gemeinsam das Freudenfest von der Geburt Jesu Christi. Doch genau in diese sorgenlose Zeit der Freude und des Friedens tritt das Evangelium (Mt 2,13-23) von dem Kindermord des Herodes. Gerade wurde Christus erst empfangen, geboren und von den Weisen angebetet, und steht sogleich in der Gefahr... Weiterlesen.


Lk 16,19-31_Gal 1,11-19 (03.11.2019_7.Lukassonntag)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, im heutige Evangelium (Lk 16,19-31) begegnet uns die Erzählung vom reichen Mann und dem armen Lazarus. Diese Geschichte gibt uns ein Beispiel über zwei Lebensgeschichte und deren Ergehen nach dem Tod. Diese beiden Lebensgeschichten geben uns Anlass über unser eigenes Leben nachzudenken und dieses in der Perspektive des ewigen Lebens zu betrachten. Der Evangeliumstext in Kürze Die Geschichte vom reichen Mann und dem... Weiterlesen.


Lk 10,25-37_Gal 2,11-18 (10.11.2019_8.Lukassonntag)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, das Evangelium des heutigen Sonntags (Lk 10,25-37) ruft uns das Gleichnis vom barmherzigen Samariter ins Gedächtnis. In diesem Gleichnis führt uns Jesus Christus vor Augen, dass der Weg in das ewige Leben durch zwei Leitplanken gesäumt ist: Die Liebe zu Gott und die Liebe zu unserem Nächsten. (V.25-27) Wie die Leitplanken auf den Autobahnen uns in der Spur halten sollen, so tut dies... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:4-10; Lk. 10:25-37) (24.11.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, heute wird unser Herr Jesus Christus ganz konkret von einem Gesetzeslehrer auf die Probe gestellt: "Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?" (Lk. 10:25). Der Fragesteller kennt die Antwort auf die Frage aller Fragen selbst schon, auch der Herr weiß, dass Sein gesetzeskundiger Gegenüber die Antwort weiß (s. 10:26). In den Parallelstellen bei Matthäus (22:34-40) und Markus (12:28-34) liefert der... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 16:19-31) (03.11.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom reichen Mann und dem todkranken Bettler Lazarus ist eines von mehreren Gleichnissen des Herrn, das die Nächstenliebe direkt zum Hauptgegenstand der Betrachtung macht. Wir kennen ja noch das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (s. Lk. 10:30-37) sowie die Parabel vom Weltgericht (s. Mt. 25:31-46). Diese bildhaften Reden sollen uns zusammen mit dem expliziten Aufruf aus der Bergpredigt (s. Mt. 5:43-48; Lk. 6:27-36)... Weiterlesen.


Predigt zum Festabschluss Christi Geburt / Herrentag nach Weihnachten (Gal. 1:11-19; Mt. 2:13-23) (13.01.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, mit dem heutigen Tag endet das Nachfest der Christgeburt. Der Apostel Paulus schreibt den Galatern: „Ich erkläre euch, Brüder: Das Evangelium, das ich verkündigt habe, stammt nicht von Menschen; ich habe es ja nicht von einem Menschen übernommen oder gelernt, sondern durch die Offenbarung Jesu Christi empfangen“ (Gal. 1:11-12). Im weiteren Verlauf schildert der Apostel seinen Irrweg in jungen Jahren als „gesetzestreuer Jude“ (1:13),... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-19; Lk. 10:25-37) (25.11.2018)

"Hab acht, mein Volk, auf mein Gesetz, neigt euer Ohr zu den Worten meines Mundes. Öffnen will ich meinen Mund in Gleichnissen, sprechen über die Rätsel des Anfangs." (Ps. 77:1-2) Liebe Brüder und Schwestern, erneut sehen wir uns heute einem Gleichnis gegenüber, das mit allen anderen Gelichnissen des Herrn die Prophezeiung aus dem Buch der Psalmen (s.o.) erfüllt. Gleichnisse eignen sich einfach vorzüglich, um in irdischer Sprache... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten und zum Fest des Schutzes unserer Allerheiligsten Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immerjungfrau Maria (Gal. 1:11-19; Hebr. 9: 1-7; Lk. 6:31-36; Lk. 10: 38-42; 11: 27-28) (14.10.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, die Sonntagslesung aus dem Evangelium nach Lukas scheint zunächst oberflächlich lediglich die goldene Regel auszudrücken, die da besagt: "Was ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch ihnen" (Lk. 6:31). Eine Regel, die nicht die Quintessenz oder gar den Zenit der Lehre des Evangeliums ausdrückt, sondern eher bloß die Grundvoraussetzung für jegliches menschliche Zusammenleben festlegt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die Steinzeitmenschen... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag nach Christi Geburt / Gedächtnis der leiblichen Verwandten des Herrn König Davids, Josefs des Bräutigams und Jakobus des Herrenbruders (Gal. 1: 11-19; Mt. 2: 13-23)

Liebe Brüder und Schwestern, es ist in der kirchlichen liturgischen Tradition üblich, dass die großen Feste mit einer Vor- und einer Nachfeier versehen sind. Die Vorfeier dient im Falle der Geburt oder auch der Taufe Christi der liturgischen und kontemplativen Einstimmung auf das Fest, die Nachfeier eines Festes ist vor allem den Personen gewidmet, die sich um die Verwirklichung des göttlichen Heilsplans verdient gemacht haben. Wiewohl Gott allmächtig ist... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5: 8-19; Lk. 10: 25-37) (29.11.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, ein vermeintlich marginaler Aspekt aus dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter regt bei genauerem Hinsehen zu tiefgründigerem Nachdenken an. Die Frage der Nächstenliebe soll hier anhand nur eines, dafür aber aussagekräftigen Verses eingehend behandelt werden: „Am anderen Morgen holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: ´Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1: 11-19; Lk. 6: 31-36) (18.10.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Lesung aus dem Evangelium zeigt uns in wenigen Worten die ganze Bandbreite des von Gott geforderten moralischen Anforderungsprofils an die Menschen. Es beginnt mit der sog. goldenen Regel: „Was ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch ihnen“ (Lk. 6: 31). Dieses Verhaltensmuster drückt nicht die Spitze der moralischen Vollkommenheit aus, es entstammt auch gar nicht originär der Bibel, sondern gilt als... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag nach Christi Geburt / Gedächtnis derleiblichen Verwandten des Herrn König Davids, Josefs des Bräutigams undJakobus des Herrenbruders(Gal. 1: 11-19; Mt. 2: 13-23) (11.01.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, der erste Sonntag nach dem Geburtsfest Christi, an dem wir schon seit Gründung unserer Gemeinde hier in Lankwitz immer gemeinsam die Göttliche Liturgie feiern, ist den drei leiblichen Verwandten des Herrn - Josef dem Bräutigam, König David und dem Herrenbruder Jakobus - gewidmet. Es sind diese drei Heiligen, die symbolisch für die drei Belange des menschlichen Daseins stehen, die unser Gott durch Seine Menschwerdung mit... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag nach Christi Geburt (Gal. 1: 11-19: 2; Mt. 2: 13- 23) (12.01.2014)

Liebe Brüder und Schwestern, der Sonntag nach dem Fest der Geburt Christi ist dem ehrenden Gedächtnis der drei leiblichen Verwandten des Herrn – Josef des Bräutigams, König Davids und Jakobus des Herrenbruders gewidmet. Zum Herrentag der Vorväter zwei Wochen zuvor sprachen wir bereits davon, dass der Schöpfer in diese Welt kam, und Sich Selbst den von Ihm gemachten Gesetzen von Zeit, Raum und Materie unterordnete.... Weiterlesen.


Sonntag nach der Geburt des Herrn (Gal 1, 11-19. Mt 2, 13-23)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes! Liebe Brüder und Schwestern! Das heilige Evangelium des heutigen Tages macht uns zu Teilhabern der Flucht des heligen Josephs mit dem Knaben und Seiner Mutter nach Ägypten. Es ist gar nicht lange her, daß wir hörten, wie Joseph von Zweifeln umgetrieben wurde und sogar gedachte, die Allerheiligste Gottesgebärerin heimlich zu entlasssen (Mt. 1, 19), weil er noch nicht... Weiterlesen.


Predigt zum Herrntag nach der Geburt Christi (Gal. 1: 11-19; Mt. 2: 13-23) (13.01.2013)

Liebe Brüder und Schwestern, der Sonntag nach dem Fest der Geburt Christi ist dem Gedenken an die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten sowie dem Gedächtnis derer, die mittelbar oder unmittelbar daran beteiligt waren, gewidmet: Josef des Bräutigams, des Königs David und des Herrnbruders Jakobus. a) Josef, der ja nur der Form halber Ehemann der jungfräulichen Mutter des Herrn war (weshalb in der gleich folgenden Anweisung des Engels des... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.