Heilige: Hl. HILARION der Große † um 371; Hl. Märtyrer THEODOTA und SOKRATES der Priester in Ankyra † um 230; Hll. Märtyrer DASIUS, GAIUS und ZOTIKOS in Nikomedia † 303; Hl. Mönchsmärtyrer EUKRATES; Hl. Jungfrau und Märtyrerin
URSULA, Königstochter aus Britannien, und ihrer Gefährtinnen zu Köln † 451 oder 453; Hll. Neu offenbarte Märtyrer ANDREAS, STEPHAN, PAUL und PETER † 767; Hl. HILARION, Schimamönch vom Kiewer Höhlenkloster † im 11. Jahrhundert; Hl.
HILARION, Bischof von Meglin in Bulgarien (Übertragung der Gebeine); Hll. THEOPHILOS und JAKOB, Äbte von Omutscha (Pleskau) † um 1412; Hl. HILARION, Abt von Pleskau † 1476; Hl. CHRISTODULOS des Wundertäters von Patmos (Überführung der Gebeine); Hl. PHILOTHEOS vom hl. Berg Athos † 1610; Hl. Hiero-Mönchsneumärtyrer
VISARION Sarai † um 1745 auf der Festung Kufstein; Hl. Neumärtyrer
OPREA von Salistia † nach 1752 auf der Festung Kufstein; Hl. Hiero-Neumärtyrer
MOSE von Sibiu † um 1756 auf der Festung Kufstein; Hl. Hiero-Neumärtyrer
IOAN von Galesh, † um 1756 auf der Festung Kufstein; Hl. SOPHRONIOS, Mönch von Ciorara und Bekenner † um 1765; Hl. Neumärtyrer JOHANNES vom Peloponnes † 1773; Hll. Hiero-Neumärtyrer PAULIN, Erzbischof von Mogiljow, ARKADIUS, Bischof von Ekatherinburg mit den Priestern ANATOLIOS und NIKANDROS und dem hl. Neumärtyrer KYPRIAN † 1937; Hl. Hiero-Neumärtyrer DAMIAN, Erzbischof von Kursk † 1937; Hll. Hiero-Neumärtyrer KONSTANTIN, SEGRIUS, BASILIOS, THEODOR, WLADIMIR, NIKOLAUS, JOHANNES, BASILIOS, ALEXANDER, DEMETRIOS, ALEXIOS mit den Diakonen SERGIUS und JOHANNES und dem hl. Mönchs-Neumärtyrer SOPHRINIOS † 1937; Hl. Mönchs-Neumärtyrer
JAKOVOS von Tumane (Auffindung der Gebeine im Jahr 2014).
Westliche Heilige: Hl. DARIA, Mutter der Hl. Ursula † im 5. Jahrhundert; Hl.
WENDELIN der Einsiedler † 617.
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 16:19-31) (02.11.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
unmittelbar vor dem zur heutigen Epistel gehörenden aussagekräftigen Text stehen folgende Worte an die Galater: „Wir sind zwar von Geburt Juden und nicht Sünder wie die Heiden“ (Gal. 2:15). Der Apostel bezieht sich auf das Bestreben der Judenchristen, die Heidenchristen zur vorherigen Annahme des jüdischen Gesetzes zu bewegen. Der Neuankömmling Paulus kritisierte sogar den Alteingesessenen Petrus dafür, dass dieser in der von ihnen...
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Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 9:6-11; Lk. 6:31-36) (12.10.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
beide heute vorgeschriebenen Lesungen haben die Mildtätigkeit zum Thema. Im zweiten Brief an die Korinther schreibt der Apostel Paulus: „Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht verdrossen und nicht unter Zwang; denn Gott liebt einen fröhlichen Geber“ (2 Kor. 9:7). Und in der Version der Bergpredigt bei Lukas sagt der Herr: „Gib jedem, der dich bittet“ (Lk. 6:30a).
In...
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Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 11:31-12:9; Lk. 16:19-31) (03.11.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute wollen wir gemeinsam einen exegetischen Streifzug durch das Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus unternehmen.
„Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag herrlich und in Freuden lebte“ (Lk. 16:19).
Kennzeichnend für diesen Mann ist, dass er den Reichtums als oberstes Ziel ansah. Diese Bezogenheit auf das Irdische ist verderblich für...
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Predigt zum 19. Sonntag nach Pfingsten über den Reichen und Lazarus (Lk 16, 19-31), 03.11.2024
Liebe Brüder und Schwestern,
mit der heutigen Lesung beginnen wir eine Reihe von Gleichnissen, in denen Jesus zu seinen Jüngern und Zeitgenossen sprach. Nicht immer ist es offensichtlich, was in dem jeweiligen Gleichnis an Nachricht verborgen ist. Dazu müssen wir ein wenig genauer draufschauen. Dies trifft auch auf das heutige zu.
Wenn wir das heutige Evangelium zusammenfassen, dann handelt es sich von zwei unterschiedlichen Personen, einem Reichen und Lazarus....
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Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor. 9:6-11; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15; Joh. 17:1-13) (27.10.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
mehrmals im Jahr feiern wir das Gedächtnis der Konzilsväter aus der Epoche der sieben Ökumenischen Konzile. Dazu lesen wir heute u.a. folgende Zeilen: „Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach! Jesus Christus ist Derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Lasst euch nicht durch mancherlei fremde Lehren irreführen; denn es...
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Predigt zum Fest der Überführung der Reliquien des heiligen Nikolaos (Hebr. 13:17-21; Lk. 6:17-23) (22.05.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
wieder einmal erinnern wir uns an die Überführung der unverdorbenen Gebeine des „Nationalheiligen“ aller orthodoxen Christen von Myra in Lykien nach Bari (1087). Es versetzt nicht nur mich jedes Jahr in Erstaunen, welche Strahlkraft dieser „Universalheilige“, den man in jeder erdenklichen Lage anrufen kann, doch besitzt. Niemand von uns kann objektiv beurteilen, wer von den Heiligen Gott nach seiner geistlichen, seelischen und leiblichen Tugendhaftigkeit...
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Predigt zum Gedenktag des heiligen Nikolaos von Myra in Lykien (Hebr. 13:17-21; Lk. 6:17-23) (19.12.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
kaum ein Heiliger wird von so vielen verschiedenen Völkern verehrt, wie der Erzbischof von Myra, der den Status eines Universal-Nothelfers innehat: er ist der Schutzheilige der Kranken, Reisenden, zu unrecht Verurteilten, der Lernenden, der Heiratswilligen, der Familien, der in Geldsorgen Befindlichen usw. Und wenn man das in den richtigen Zusammenhang zum Evangelium Christi stellt, können unsere Gebete um Beistand in irdischen Dingen durchaus wohlwollend...
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Predigt zum Gedenktag des heiligen Nikolaos von Myra in Lykien (Hebr. 13:17-21; Lk. 6:17-23) (19.12.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
kaum ein Heiliger wird von so vielen verschiedenen Völkern verehrt, wie der Erzbischof von Myra, der den Status eines Universal-Nothelfers innehat: er ist der Schutzheilige der Kranken, Reisenden, zu unrecht Verurteilten, der Lernenden, der Heiratswilligen, der Familien, der in Geldsorgen Befindlichen usw. Und wenn man das in den richtigen Zusammenhang zum Evangelium Christi stellt, können unsere Gebete um Beistand in irdischen Dingen durchaus wohlwollend...
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Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 9:6-11; Lk. 5:1-11) (08.10.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Berufung der ersten Jünger des Herrn geschieht am Ufer des Sees Genezareth in der Nähe von Kafarnaum, in welcher unser Herr für die Zeit Seiner irdischen Mission sesshaft geworden war. Gerade hatte Er in der Stadt das Wort Gottes gepredigt und war aufgebrochen, um auch anderen Städten die Frohe Botschaft vom Königtum Gottes zu bringen. Bemerkenswert ist, dass die Menschen Ihn sogar am...
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Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 9:6-11; Lk. 6:31-36) (16.10.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute wird uns wieder der Abschnitt aus dem Evangelium zur Verinnerlichung angeboten, der von der Liebe und Barmherzigkeit auch gegenüber den Feinden handelt. Es ist die theoretische Klimax der Nächstenliebe der dreieinhalbjährigen Mission Christi; die praktische erleben wir am Karfreitag (s. Mt. 27:52; Lk. 23:34). Jesus Christus ist demnach die Gekreuzigte Liebe, die personifizierte Selbstlosigkeit. Er lebte vor, dass göttliche Liebe bedingungslos, allumfassend und...
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Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 16:19-31) (06.11.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
kaum jemand wird beim Hören des heutigen Evangeliums daran gedacht haben, dass das Gleichnis vom reichen Mann und vom Bettler Lazarus u.a. auch ein anschauliches Beispiel für die Diskrepanz zwischen weltlichem und geistlichem Denken ist. Nach weltlicher Gesetzgebung war der Reiche uneingeschränkt Eigentümer über ein großes Vermögen, das es ihm ermöglichte, „in Freuden“ zu leben (s. Lk. 16:19). Lazarus hingegen hatte keinen gesetzlichen Anspruch...
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Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 16:19-31) (07.11.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis des Herrn vom reichen Mann und von Lazarus, einzig überliefert vom Evangelisten Lukas, ist einerseits schlicht, andererseits jedoch von solch einem unergründlichen Tiefgang, dass sich darin in scheinbar unbedeutenden Details ganze Abgründe auftun. So wird der Arme beim Namen genannt, der Reiche aber nicht. Eine unbedeutende Kleinigkeit? Aber wer im Gesamtkontext des Evangeliums bzw. des Neuen Testaments von Gott mit dem Namen genannt wird,...
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Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor. 9:6-11; Lk. 7:11-16) (24.10.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen Herrentag gedenkt die Heilige Kirche der Väter des 7. Ökumenischen Konzils, das im Jahre 787 in der Stadt Nicäa die Verehrung der heiligen Ikonen nach dem Bildersturm wiederherstellte. Den Vorsitz führte der Patriarch von Konstantinopel Tarasios. Dieser war kurz zuvor noch ein hoher weltlicher Würdenträger gewesen, der aber in einer für die Kirche äußerst kritischen Situation diese schwere Bürde auf sich nahm, nachdem sich...
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Predigt zum Fest der Beschneidung des Herrn / Gedächtnis des heiligen Basilios des Großen, des Erzbischofs von Caesaraea in Kappadokien (Kol. 2:8-12; Hebr. 7:26-8:2; Lk. 2:20-21; Lk. 6:17-23) (14.01.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Lesung aus dem Evangelium zum Fest der Beschneidung Christi ist die kürzeste im ganzen Kirchenjahr: „Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen Ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man Ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte,...
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Predigt zum Festtag des hl. Nikolaos, des Erzbischofs von Myra in Lykien (Hebr. 13:17-21; Lk. 6:17-23) (19.12.2020)
„Als Beispiel des Glaubens und Vorbild der Sanftmut, als Lehrer der Enthaltsamkeit erwies dich die Wahrheit aller Dinge deiner Herde; deshalb hast du durch Demut Hohes erlangt, das durch Armut reich ist, o Anführer der Hierarchen Nikolaos. Flehe zu Christus, unserem Gott, dass unsere Seelen errettet werden!“ (Troparion des Heiligen)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Heiligenverehrung in der Kirche dient dazu, dass wir durch ihr Beispiel beseelt, selbst zu „Heiligen“...
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Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6:11-18; Lk. 16:19-31) (08.11.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom reichen Mann und vom Bettler Lazarus ist ein passgenaues Spiegelbild der Menschheit: Obwohl jederzeit mehr als genug für alle vorhanden ist, leben einige Wenige in Luxus, während die große Mehrheit Not leidet. Haben also die Gottlosen recht, wenn sie behaupten, das Leid so vieler Menschen lasse „den lieben Gott scheinbar ungerührt“? - Mitnichten. In Gottes Gerechtigkeit wird am Ende alles umgedreht: „Viele...
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Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 9:6-11; Lk. 5:1-11) (11.10.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute geht es in beiden Lesungen um Gottes reiche Gaben an uns Menschen. Gott verfährt unendlich weise, indem Er stets unser Seelenheil als Endziel ins Auge fasst, auch wenn dies unserem Blick verborgen bleiben mag. Aber manches kann Gott doch offenbar machen – zu unserem Verständnis.
In der heutigen Lesung aus dem Lukasevangelium hörten wir, wie der Herr am Ufer des Sees Genezareth von...
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Lk 16,19-31_Gal 1,11-19 (03.11.2019_7.Lukassonntag)
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
im heutige Evangelium (Lk 16,19-31) begegnet uns die Erzählung vom reichen Mann und dem armen Lazarus. Diese Geschichte gibt uns ein Beispiel über zwei Lebensgeschichte und deren Ergehen nach dem Tod. Diese beiden Lebensgeschichten geben uns Anlass über unser eigenes Leben nachzudenken und dieses in der Perspektive des ewigen Lebens zu betrachten.
Der Evangeliumstext in Kürze
Die Geschichte vom reichen Mann und dem...
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Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 16:19-31) (03.11.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom reichen Mann und dem todkranken Bettler Lazarus ist eines von mehreren Gleichnissen des Herrn, das die Nächstenliebe direkt zum Hauptgegenstand der Betrachtung macht. Wir kennen ja noch das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (s. Lk. 10:30-37) sowie die Parabel vom Weltgericht (s. Mt. 25:31-46). Diese bildhaften Reden sollen uns zusammen mit dem expliziten Aufruf aus der Bergpredigt (s. Mt. 5:43-48; Lk. 6:27-36)...
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Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor 9:6-11; Lk. 7:11-16) (20.10.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
den historischen Hintergrund der heutigen Epistellesung bildet das von den Aposteln initiierte Hilfswerk der reichen Korinther zugunsten der notleidenden Gemeinde in Jerusalem, das „als großzügige Spende, nicht als Gabe des Geizes“ (2 Kor. 9:5) angesehen werden sollte. Anhand dieses Beispiels der praktizierten Nächstenliebe erkennen wir lehrreiche Ansätze zur Festigung einer christlichen Grundhaltung im Herzen: „Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät,...
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Predigt zum 32. Herrentag nach Pfingsten, Herrentag vor Theophanien, Fest der Beschneidung des Herrn, Gedächtnis des hl. Basilios des Großen (2 Tim. 4:5-8; Kol. 2:8-12; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 1:1-8; Lk. 2:20-21, 40-52; Lk. 6:17-23) (14.01.2018 )
Liebe Brüder und Schwestern,
nur drei Feste des Kirchenjahres haben jeweils einen liturgisch erfassten Samstag und einen Sonntag "vor" bzw. "nach" dem eigentlichen Fest: die Kreuzerhöhung, die Geburt und die Taufe Christi, womit schon viel über die Bedeutung dieser Feste gesagt ist. Der Kalender will es heuer aber, dass mit dem heutigen Herrentag vor Theophanien zusätzlich zwei weitere bedeutungsvolle Feste einhergehen - die Beschneidung des Herrn und das...
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Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6: 11 - 18; Lk. 16: 19-31) (05.11.2017)
Liebe Brüder und Schwestern,
wieder einmal beschäftigt uns der reiche Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und tagtäglich einem opulenten Lebensstil nachging, während der kranke Bettler namens Lazarus vor seiner Haustür Hunger litt. Dieses Gleichnis ist - wie alle anderen Gleichnisse des Herrn - immer aktuell, drückt es doch die globale Schieflage sowie die soziale Ungleichheit in praktisch jeder existierenden Gesellschaft aus. Sicher spielen hier...
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Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 11: 31 - 12: 9; Lk. 6: 31-36) (15.10.2017)
Liebe Brüder und Schwestern,
im eher systematisch denn chronologisch gegliederten Lukas-Evangelium umfasst die stark verkürzte Version der Bergpredigt (vgl. Mt. Kap. 5-7) gerade ein halbes Kapitel. Schwerpunkte der bei Lukas als "Feldrede" bezeichneten Predigt bilden die Seligpreisungen in Kurzform (Lk. 6: 20- 26) sowie das Wort von der Feindesliebe (Lk. 6: 27-36). Ist also bei beiden Evangelisten von zwei Ereignissen die Rede? Bei Matthäus stieg der Herr auf einen...
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Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 9: 6-11; Lk. 7: 11-16) (23.10.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Apostel-Lesung für den heutigen Tag handelt von der Barmherzigkeit und ist auf ihre Art eine Weiterführung des Schlusswortes der Evangeliums-Lesung der letzten Woche: „Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist“ (Lk. 6: 36). Der hl. Apostel Paulus schreibt in der heutigen Lesung an die Korinther: „Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät, wird reichlich ernten“ (2. Kor. 9: 6)....
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Predigt zum Festtag des hl. Nikolaos, des Erzbischofs von Myra in Lykien (Hebr. 13: 17-21; Lk. 6: 17-23) (19.12.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Feier des Gedächtnisses des hl. Nikolai ist in der ganzen orthodoxen Welt etwas Besonderes, ist der in Patara (Kleinasien) geborene Erzbischof von Myra in Lykien doch inoffiziell so etwas wie der Nationalheilige gleichermaßen für Russen, Serben, Rumänen, Bulgaren und ein wenig auch für Griechen... Tatsächlich kann man leicht die Bekanntschaft mit dem Regenschirm einer älteren russischen Dame machen, wenn man sich ihr gegenüber...
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Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2: 4-10; Lk. 16: 19-31) (08.11.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Thema unserer heutigen Homilie wird die Gnade Gottes sein. „Gott aber, Der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in Seiner großen Liebe, mit der Er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr gerettet“ (Eph. 2: 4-5). Gnade ist immer ein Geschenk Gottes, das dem Menschen ohne eigenes Zutun gewährt wird, denn...
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Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 11: 31 – 12: 9; Lk. 5: 1-11) (11.10.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heute in der Kirche vorgetragene Abschnitt aus dem zweiten Korintherbrief ist einer der bemerkenswertesten Texte des Neuen Testaments. Der im Widerstreit mit seinen zahlreichen selbstherrlichen Opponenten liegende Apostel Paulus sieht sich in die Defensive gedrängt, so dass er zunächst seine Leiden und Mühen aufzählt und schließlich von seiner nächtlichen Flucht aus Damaskus kurz nach seiner Bekehrung erzählt. Interessant ist jedenfalls, dass sich der...
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Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Festabschluss Kreuzerhöhung (2. Kor. 9: 6-11; Gal 2: 16-20; Mt. 18: 23-35; Mk. 8: 34 – 9: 1) (04.10.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heutige Abschnitt aus dem Galaterbrief drückt auf sehr prägnante und kontrastierende Weise die neutestamentliche Rechtfertigungslehre als Gegensatz zu den Werken des Gesetzes aus. Ihm liegt die Argumentation zugrunde, welche, kurz auf den Punkt gebracht, in die rhetorische Frage mündet: wozu brauchte es einen Erlöser, wenn uns schon das Gesetz gerechtfertigt hat?! „Denn käme die Gerechtigkeit durch das Gesetz, so wäre Christus vergeblich gestorben“...
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.