Ton 1. Tropar des Sonntags. Obwohl der Stein von den Juden versiegelt war / und Soldaten deinen reinen Leib bewachten, / erstandest du am dritten Tage, Erlöser, / und schenktest der Welt das Leben. / Deshalb riefen die Mächte der Himmel dir zu, Lebenspender: / „Ehre sei deiner Auferstehung, Christus, / Ehre sei deiner königlichen Herrschaft, / Ehre deinem Heilswerk, // einzig Menschenliebender.“
Ton 1. Kondak des Sonntags. Auferstanden bist du als Gott aus dem Grabe in Herrlichkeit / und hast mitauferstehen lassen den Kosmos. / Die Natur der Sterblichen hat als Gott dich besungen, / und der Tod ist verschwunden. / Es tanzt Adam, o Gebieter, / und Eva freut sich, erlöst von den Fesseln und ruft: // Du bist es, der allen gewährt, o Christus, die Auferstehung.
Gedächtnis der Hll. Väter des siebten Ökumenischen Konzils Zum Gottesdienst
Ton 8. Tropar der Väter. Überaus verherrlicht bist du, Christus unser Gott, / der du unsere Väter ‹für die› auf Erden als Lichtsterne begründet hast / und durch sie uns alle zum wahren Glauben geführt; // o Vielbarmherziger, Ehre dir.
Ton 6. Kondak der Väter. (nach: Da ihr das handgeschriebene Bild) Der aus dem Vater unsagbar aufgestrahlte Sohn, / wurde aus einer Frau geboren als zweifach in der Natur: / da wir ihn sahen, leugnen wir nicht die Ausprägung der Gestalt; / sie aber fromm abbildend, / verehren wir gläubig, / und dadurch den wahren Glauben festhaltend, // küsst die Kirche die Ikone der Menschwerdung Christi.
Märtyrer Nazarius, Gervasius, Protasius und Celsus von Mailand Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Märtyrer. Deine Märtyrer, Herr, / haben in ihrem Leidenskampf die Kränze der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da sie deine Kraft erhielten, / stürzten sie die Tyrannen und zerknirschten den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf ihre flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Ton 2. Kondak der Märtyrer. (slawisches Kondak. Nach: Nach dem, was oben ist, strebend) Ihr seid als glänzende Leuchter erschienen, göttliche Märtyrer, / und bestrahlt die Schöpfung mit dem Licht der Wunder, / indem ihr jederzeit die tiefe Nacht der Krankheiten auflöst / und unaufhörlich bei Christus, dem alleinigen Gott, // Fürbitte einlegt für uns alle.
Ton 1. Kondak der Märtyrer. (griechisches Kondak. Nach: Der Chor der Engel) Der Märtyrer Christi vierzahlige Herrlichkeit / besingen wir Gläubigen in Preisgesängen, / Nazarius, Protasius, Gervasius und Celsius. / Diese kämpften bis zu ihrer Zergliederung und ihrem Tod, / erhielten den Kranz der Unvergänglichkeit // und flehen, dass wir errettet werden.
Ton 4. Tropar des Hierarchen. Als Priester, angetan mit Gerechtigkeit, / als Gerechten der frohlocket im Herrn, / dessen Lippen göttliche Weisheit gelehrt / und dessen Zunge gerechtes Urteil gesprochen, / verehrt dich, Vater und Bischof Burkardt, / deine Stadt und deine Herde. / Du Zierde der Hierarchen, / erbitte ihr allzeit Frieden // und das große Erbarmen.
Tropar des Hierarchen. Das von Ewigkeit verborgene, / selbst den Engeln unbekannte Mysterium, / wird durch dich, Gottesgebärerin, / denen auf Erden geoffenbart: / Gott, der Fleisch wird in unvermischter Einigung / und das Kreuz freiwillig für uns auf sich nimmt. / So richtet er wieder auf / den Erstgeschaffenen // und rettet uns vom Tode.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (Gal 1:11-19; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15_ Joh. 17:1-13) (26.10.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
Vater Ephraim von Arizona (+2019) sagt über unsere Seelen, dass es von jedem einzelnen Menschen abhängt, ob er infolge seines inneren Zustands Freiheit, Glück und Frieden erntet oder aber zum Sklaven seiner Leidenschaften wird. Mit dem Apostel Paulus fragt er: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1 Kor. 3:16). Diesen Tempel verdirbt man durch... Weiterlesen.
Predigt zum 20. Sonntag nach Pfingsten über das Gleichnis vom Sämann (Lk 8, 5-15),26.10.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
eigentlich kann die heutige Predigt nach rund 30 Sekunden beendet werden. Denn Jesus erläuterte das Gleichnis, das er seinen Jüngern erzählte unmittelbar selbst im Anschluss daran, so dass es ja fast überflüssig ist, dieses zu erläutern.
Doch schauen wir trotzdem mal genauer drauf, was dieses Gleichnis für uns heute bedeutet.
Jesus sprach damals zum Volk in einfachen Worten, in Bildern, welche von den Leuten verstanden... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 9:6-11; Lk. 6:31-36) (12.10.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
beide heute vorgeschriebenen Lesungen haben die Mildtätigkeit zum Thema. Im zweiten Brief an die Korinther schreibt der Apostel Paulus: „Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht verdrossen und nicht unter Zwang; denn Gott liebt einen fröhlichen Geber“ (2 Kor. 9:7). Und in der Version der Bergpredigt bei Lukas sagt der Herr: „Gib jedem, der dich bittet“ (Lk. 6:30a).
In... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Gedächtnis der heiligen Väter des I Ökumenischen Konzils (Apg. 20:16-18, 28-36; Joh. 17:1-13) (01.06.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
das I Ökumenische Konzil 325 in Nizäa war gewissermaßen die Geburtsstunde der Orthodoxie. Die Kirche Christi wurde ja knapp drei Jahrhunderte vorher auf dem Berg Zion in Jerusalem gegründet (s. Jes. 2:1-5; Joёl 3:5; Mi. 4:1-3), doch erst in der Konstantinischen Ära bekam die Kirche die Möglichkeit, ihre Glaubenslehre öffentlich zu artikulieren. Es war der antiochenische Presbyter Arius, der das bis dahin angestaute, der... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor. 9:6-11; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15; Joh. 17:1-13) (27.10.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
mehrmals im Jahr feiern wir das Gedächtnis der Konzilsväter aus der Epoche der sieben Ökumenischen Konzile. Dazu lesen wir heute u.a. folgende Zeilen: „Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach! Jesus Christus ist Derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Lasst euch nicht durch mancherlei fremde Lehren irreführen; denn es... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Väter des I. Ökumenischen Konzils (Apg. 20:16-18, 28-36; Joh. 17:1-13) (16.06.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heilige Apostel Paulus trifft auf seinem Weg nach Jerusalem zum Pfingstfest in Milet mit den Ältesten der von ihm mühevoll im Verlauf von drei Jahren gegründeten Gemeinde von Ephesus zusammen, um sich auf bewegende Art und Weise von ihnen in dieser Welt zu verabschieden (s. Apg. 20:24-25;37-38). Seine Worte an die Ältesten von Ephesus sind ein prophetisches Ausblick auf das, was die gesamte... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Sonntag nach Ostern, Gedächtnis der Väter des 1. Ökumenischen Konzils (325) (Joh 17, 1-13), 28.05.2023
Kürzlich erlebten wir, wie eine Rakete, eine der größten, die jemals von Menschenhand gebaut worden ist, kurz nach dem Start vom Boden vom Kurs abwich, ins Trudeln geriet und explodierend abstürzte. Was war geschehen? Und was hat das mit dem heutigen Evangelium und dem heutigen Sonntag auf sich?
In der heutigen Lesung hörten wir, wie sich Christus an seinen Vater, an Gott wandte. Er dankte ihm, Jesus bat für... Weiterlesen.
Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:5-15) (05.11.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
das einzige Gleichnis, dessen Bedeutung der Herr im Anschluss Selbst erklärt, ist das Gleichnis vom Sämann. Es sollte nach erfolgter Deutung durch den Herrn eigentlich jedermann verständlich sein. Und obwohl die überwiegende Mehrheit der Getauften von diesem Gleichnis zumindest gehört haben muss, leben 95% der Christen so, als habe es ihre Herzen niemals erreicht. Manchmal bin ich geneigt, denjenigen, die von sich immer noch... Weiterlesen.
Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:5-15) (29.10.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir alle kennen das Gleichnis vom Sämann, das fast wortgleich von allen drei Synoptikern aus dem Munde unseres Herrn überliefert worden ist. Da der Herr dieses Gleichnis gleich danach im Kreise Seiner Jünger deutet, brauchen wir uns nicht mit der Auslegung desselben zu befassen. Was aber überraschen mag ist die Tatsache, dass der Herr nur dem engsten Kreis Seiner Getreuen „die Geheimnisse des Reiches... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 9:6-11; Lk. 5:1-11) (08.10.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Berufung der ersten Jünger des Herrn geschieht am Ufer des Sees Genezareth in der Nähe von Kafarnaum, in welcher unser Herr für die Zeit Seiner irdischen Mission sesshaft geworden war. Gerade hatte Er in der Stadt das Wort Gottes gepredigt und war aufgebrochen, um auch anderen Städten die Frohe Botschaft vom Königtum Gottes zu bringen. Bemerkenswert ist, dass die Menschen Ihn sogar am... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Väter des I Ökumenischen Konzils (Apg. 20:16-18,28-36; Joh. 17:1-13) (28.05.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir befinden uns in der Zeit zwischen der Himmelfahrt Christi und der Niedersendung des Heiligen Geistes. Der in diese Zeit fallende 7. Herrentag nach Ostern ist den Vätern des I. Ökumenischen Konzils gewidmet. Er steht gewissermaßen für das Unvollendete, das die Einberufung des ersten Ökumenischen Konzils und aller übrigen Konzile vor und nach ihm notwendig machte. Diese Konzile befassten sich mit von Menschen ausgedachten,... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 9:6-11; Lk. 6:31-36) (16.10.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute wird uns wieder der Abschnitt aus dem Evangelium zur Verinnerlichung angeboten, der von der Liebe und Barmherzigkeit auch gegenüber den Feinden handelt. Es ist die theoretische Klimax der Nächstenliebe der dreieinhalbjährigen Mission Christi; die praktische erleben wir am Karfreitag (s. Mt. 27:52; Lk. 23:34). Jesus Christus ist demnach die Gekreuzigte Liebe, die personifizierte Selbstlosigkeit. Er lebte vor, dass göttliche Liebe bedingungslos, allumfassend und... Weiterlesen.
Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten / Hll. Väter d. VII. Ökum. Konz. (2 Kor. 11:31-12:9; Hebr. 8:7-16; Lk. 7:11-16; Joh. 17:1-13) (23.10.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heute gehörte Lesung aus dem Evangelium handelt von der Auferweckung des einzigen Sohnes der Witwe aus Nain, die uns der Evangelist Lukas überliefert hat. Diese knappe Erzählung ist wegen ihrer geistlichen Tiefe wie ein unerschöpflicher Quell der göttlichen Weisheit, zumal wir alle wissen, dass nichts Unnötiges, Zufälliges oder Überflüssiges in der Heiligen Schrift steht. Was also offenbart uns dieser Abschnitt des Evangeliums?..
Der... Weiterlesen.
Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 8:5-15) (30.10.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute wurde uns das Gleichnis vom Sämann zu Gehör gebracht. Der Herr erklärt den Sinn dieser auf Anhieb unverständlichen Parabel in Seinen ergänzenden Ausführungen Selbst, sodass wir feststellend sagen können, dass darin die Rede vom Glauben ist. Unser Glaube gründet ja auf der Offenbarung Gottes – zunächst auf der Offenbarung durch das Gesetz und die Propheten, dann durch deren Erfüllung im Evangelium unseres Herrn... Weiterlesen.
Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 11:31-12:9; Lk. 8:5-15) (31.10.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom Sämann. Jeder kennt es. Aber was geschieht danach, nachdem es der Herr erzählt hat? In der Parallelstelle bei Matthäus zeigen sich die Jünger besorgt um das Volk und fragen den Herrn, weshalb Er den Leuten die Wahrheit in Gleichnissen verkündet (s. Mt. 13:10), ihnen, den Jüngern, die darin enthaltenen rätselhaften Bilder aber entschlüsselt. Es spricht für die Reinheit der Herzen der Jünger Christi,... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor. 9:6-11; Lk. 7:11-16) (24.10.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen Herrentag gedenkt die Heilige Kirche der Väter des 7. Ökumenischen Konzils, das im Jahre 787 in der Stadt Nicäa die Verehrung der heiligen Ikonen nach dem Bildersturm wiederherstellte. Den Vorsitz führte der Patriarch von Konstantinopel Tarasios. Dieser war kurz zuvor noch ein hoher weltlicher Würdenträger gewesen, der aber in einer für die Kirche äußerst kritischen Situation diese schwere Bürde auf sich nahm, nachdem sich... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag der heiligen Väter des I. Ökumenischen Konzils (Apg. 20:16-18, 28-36; Joh. 17:1-13) (13.06.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
Gott ist das vollkommene Ideal der Liebe – der absoluten Einheit in drei Personen. Der Mensch ist in Seinem Abbild geschaffen worden: „Und Gott schuf den Menschen zu Seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf Er ihn; und schuf sie als Mann und Frau“ (Gen. 1:27). Die Beschaffenheit der göttlichen Einheit in Dreiheit entzieht sich jedoch dem menschlichen Verstand völlig; selbst die Vereinigung von Mann und Frau... Weiterlesen.
Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:5-15) (01.11.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
wieder einmal werden wir anhand des Gleichnisses vom Sämann mit der knallharten geistlichen Realität konfrontiert. Ich war geneigt zu sagen: „...mit der Realität unserer Zeit“; doch ist mir natürlich bewusst, dass die Worte des Herrn vor zweitausend Jahren gesprochen worden sind und selbstverständlich auf jede Zeit und Epoche anwendbar sind. Es ist gewiss einleuchtend, dass mir zuvörderst die Zeit geläufig ist, in der ich lebe.... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 9:6-11; Lk. 5:1-11) (11.10.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute geht es in beiden Lesungen um Gottes reiche Gaben an uns Menschen. Gott verfährt unendlich weise, indem Er stets unser Seelenheil als Endziel ins Auge fasst, auch wenn dies unserem Blick verborgen bleiben mag. Aber manches kann Gott doch offenbar machen – zu unserem Verständnis.
In der heutigen Lesung aus dem Lukasevangelium hörten wir, wie der Herr am Ufer des Sees Genezareth von... Weiterlesen.
Lk 8,5-15 (13.10.2019_4.Lukassonntag)
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
in dem Evangelium des heutigen Sonntags (Lk 8,5-13 // Mt 13,1-23 // Mk 4,1-20) spricht Christus zu uns das Gleichnis vom vierfachen Acker.
Der vierfache Acker
Ein Sämann ging aus, säte seinen Samen und dieser fiel auf den Weg, auf den Felsen, unter die Dornen und auf guten Ackerboden. Der Same auf dem Wege wurde von den Vögeln sofort wieder weggenommen. Der Same auf... Weiterlesen.
Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor 11:31-12:9; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15; Joh. 17:1-13) (27.10.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Gedenktag der Väter des 7. Ökumenischen Konzils (787 in Nizäa) bietet uns erneut einen willkommenen Anlass, grundsätzlich über die Kirche bzw. über ihre konziliare (slaw. cоборная, griech. katholiki) Daseinsform zu reflektieren. In der heutigen Lesung heißt es: „Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach!“ Und: „Jesus Christus ist... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor 9:6-11; Lk. 7:11-16) (20.10.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
den historischen Hintergrund der heutigen Epistellesung bildet das von den Aposteln initiierte Hilfswerk der reichen Korinther zugunsten der notleidenden Gemeinde in Jerusalem, das „als großzügige Spende, nicht als Gabe des Geizes“ (2 Kor. 9:5) angesehen werden sollte. Anhand dieses Beispiels der praktizierten Nächstenliebe erkennen wir lehrreiche Ansätze zur Festigung einer christlichen Grundhaltung im Herzen: „Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät,... Weiterlesen.
Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten / Gedenktag der Väter von sechs Ökumenischen Konzilen (1 Kor. 3:9-17; Hebr. 13:7-16; Mt. 14:22-34; Joh. 17:1-13) (29.07.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
die im Kirchenjahr häufig stattfindende liturgische Rückbesinnung auf die Epoche der Ökumenischen Konzile erfolgt nicht ohne Grund. Uns wird das im Alltag inmitten einer heterodoxen Umgebung von Tag zu Tag bewusster. Die Väter der Ökumenischen Konzile stritten für die Reinheit des Glaubens, für die Bewahrung des unverfälschten Bekenntnisses und für die Einheit der Kirche. Natürlich müssen wir nicht der romantisch-naiven Illusion verfallen, unter den... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Väter des I. Ökumenischen Konzils (Apg. 20: 16-18, 28-36; Joh. 17: 1-13) (19.05.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
wieder einmal ehrt die Heilige Kirche das Gedächtnis heiliger Konzilsväter, im heutigen Falle - der Väter des I. Ökumenischen Konzils (325 in Nicäa). Diese Väter haben für alle Zeiten verbindlich den Herrn Jesus Christus als vor aller Zeit einzig gezeugten Sohn Gottes, als "Licht vom Licht, wahren Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater, durch Den alles geschaffen worden... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 9: 6-11; Lk. 7: 11-16) (23.10.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Apostel-Lesung für den heutigen Tag handelt von der Barmherzigkeit und ist auf ihre Art eine Weiterführung des Schlusswortes der Evangeliums-Lesung der letzten Woche: „Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist“ (Lk. 6: 36). Der hl. Apostel Paulus schreibt in der heutigen Lesung an die Korinther: „Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät, wird reichlich ernten“ (2. Kor. 9: 6).... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Väter des I. Ökumenischen Konzils (Apg. 20: 16-18, 28-36; Joh. 17: 1-13) (12.06.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
Christus der Erlöser ist „als der Erste der Entschlafenen“ (1. Kor. 15: 20) auch als Erster in die Himmel aufgefahren und sitzt zur Rechten des Vaters. Er hat uns den Weg geebnet, den wir in Erfüllung der Heilsordnung gehen werden: Er lebte 33 Jahre im Fleisch, wobei die Seele im Leib blieb; Er lag drei Tage im Grab, wobei die Seele vom Leib getrennt... Weiterlesen.
Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6: 11-18; Lk. 8: 5-15) (01.11.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom Sämann hat mit den anderen Gleichnissen eines gemeinsam: es widerlegt all die, welche glauben, das Seelenheil sei ohne viel Stress und ohne die richtige seelische Voraussetzung quasi im Passiv-Modus zu erwirken. Dieses Gleichnis handelt im Grunde davon, dass es den anstrengenden und anspruchsvollen Weg des ewigen Heils gibt, und den Weg der verlockenden Akkommodation an die zeitliche Welt, welcher aber ins... Weiterlesen.
Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtn. d. VII. Ökum. Konz. (Gal. 2: 16-20; Hebr. 13: 7-16; Lk. 7: 11-16; Joh. 17: 1-13) (25.10.2015)
„Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, ihre sieben Säulen behauen“ (Spr. 9: 1).
Liebe Brüder und Schwestern,
mehrmals im Jahr gedenken wir der Väter der sieben Ökumenischen Konzile, entweder einzeln nach Konzilen oder aller gemeinsam. Am bedeutendsten sind hierbei der „Triumph der Orthodoxie“ am ersten Sonntag der Großen Fastenzeit (an dem wir insbesondere der Väter des VII. ÖK gedenken) und der Sonntag zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Festabschluss Kreuzerhöhung (2. Kor. 9: 6-11; Gal 2: 16-20; Mt. 18: 23-35; Mk. 8: 34 – 9: 1) (04.10.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heutige Abschnitt aus dem Galaterbrief drückt auf sehr prägnante und kontrastierende Weise die neutestamentliche Rechtfertigungslehre als Gegensatz zu den Werken des Gesetzes aus. Ihm liegt die Argumentation zugrunde, welche, kurz auf den Punkt gebracht, in die rhetorische Frage mündet: wozu brauchte es einen Erlöser, wenn uns schon das Gesetz gerechtfertigt hat?! „Denn käme die Gerechtigkeit durch das Gesetz, so wäre Christus vergeblich gestorben“... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Gedächtnis der Väter des 1. Ökumenischen Konzils (Apg. 20: 16-18, 28-36; Joh. 17: 1-13) (24.05.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
letzte Woche endete die 40-tägige Osterzeit, in der wir des Beiseins des auferstandenen Herrn inmitten Seiner Jünger gedachten. Insgesamt sind elf Erscheinungen des Herrn überliefert, weshalb wir jeden Sonntag im Orthros die Auferstehungsevangelien gemäß einem 11-wöchigen Zyklus lesen. Die Himmelfahrt des Herrn stellt nun eine Zäsur dar. Der Erlöser weilt nicht mehr unter uns, und der Tröster ist noch nicht gekommen. Folglich wird in... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.