Sonntag
20. Oktober 2024

17. Sonntag nach Pfingsten. Ton 8.
Kein Fasten

Heilige: Hl. Großmärtyrer ARTEMIOS in Antiochien † 362; Hll. Märtyrerinnen EBOREA und EUNOEA von Persien; Hl. Märtyrer ZEBINAS von Caesarea in Palästina; Ehrw. MATRONA von Chios † um 1306-1310; Hl. Gerechter ARTEMIOS von Werkola † 1545; Ehrw. GERASIMOS der Neue, Asket von Kephalonia (Übertragung der Gebeine); Hl. Mönchs-Neumärtyrer IGNATIOS vom Berg Athos (Übertragung der Gebeine); Hl. Hiero-Neumärtyrer NIKOLAUS Lyubomudrov † 1918; Hll. Hiero-Neumärtyrer ZOSIMAS Pepenin, JOHANNES Ganchev, JOHANNES Rechkin, JOHANNES Rodionov, NIKOLAUS Figurov, LEONID Nikolsky, JOHANNES Talyzin und ALEXANDER Orlov mit den Diakonen MICHAEL Isaev und PETER Kravets und dem hl. Neumärtyrer PAUL Bocharov † 1937; Hl. GABRIEL (Urgebadze) von Georgien, der Narr in Christo † 1995. Westliche Heilige: Hl. MARTHA von Köln, Jungfrau und Gefährtin der Hl. Ursula im Martyrium † 453; Hl. VITALIS, Schüler des hl. Rupert, dessen Nachfolger als Bischof von Salzburg, Patron des Pinzgaues † um 730; Hl. Jungfrau und Märtyrerin FIDES von Agen (Übertragung der Gebeine).

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Sechstes Auferstehungsevangelium): Lk 24,36-53; zur Liturgie: 2 Kor 6,16 - 7,1 ( Stelle lesen: 2 Kor 6,16 bis 2 Kor 7,1 ); Lk 16,19-31.
Lesung des Großmärtyrers. Zur Liturgie: 2 Tim 2,1-10; Joh 15,17- 16,2.

Gebete

Ton 8. Tropar des Sonntags.
Aus der Höhe bist du herabgestiegen, o Barmherziger, / hast das dreitägige Grab angenommen, / um uns von den Leiden zu befreien. // Du unser Leben und unsere Auferstehung, Herr, Ehre sei dir!
Ton 8. Kondak des Sonntags.
Auferstanden aus dem Grabmal hast du die Toten erweckt / und auferstehen lassen den Adam. / Eva tanzt in deiner Auferstehung / und es feiern das Fest die Enden der Welt // ob deiner Erweckung von den Toten, du Vielbarmherziger.
Großmärtyrer Artemios in Antiochien sechs Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Großmärtyrers.
Dein Märtyrer Artemios, Herr, / hat in seinem Leidenskampf den Kranz der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da er deine Kraft

erhielt, / stürzte er die Tyrannen und zerknirschte den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf seine flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.

Ton 2. Kondak des Großmärtyrers. (nach: Die zuverlässigen)
Den frommen und kranztragenden Märtyrer, / der das Zeichen des Sieges wider die Feinde errang, / lasst uns, die wir nun zusammengekommen sind, würdig in Hymnengesängen preisen, / Artemios, den großen unter den Märtyrern und reichsten Spender der Wunder; // denn er legt Fürbitte ein beim Herrn für uns alle.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 16:19-31) (02.11.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, unmittelbar vor dem zur heutigen Epistel gehörenden aussagekräftigen Text stehen folgende Worte an die Galater: „Wir sind zwar von Geburt Juden und nicht Sünder wie die Heiden“ (Gal. 2:15). Der Apostel bezieht sich auf das Bestreben der Judenchristen, die Heidenchristen zur vorherigen Annahme des jüdischen Gesetzes zu bewegen. Der Neuankömmling Paulus kritisierte sogar den Alteingesessenen Petrus dafür, dass dieser in der von ihnen... Weiterlesen.


Predigt zum Theodor-Samstag (Hebr 1,1-12; Mk 2,23-3,5; 2Tim 2,1-10; Joh 15,17-16,2) (08.03.2025)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amin. Lieber Vater, liebe Gläubigen, am letzten Herrentag, dem Sonntag des Vergebens, haben wir einander um Verzeihung gebeten. Am heutigen Theodor-Samstag, dem ersten Samstag der Großen Fastenzeit, gedenken wir des Kolyva-Wunders seitens des Hl. Großmartyrers Theodor des Rekruten. Dieser erschien dem Patriarchen Eudoxios und befahl, die Christen anzuweisen, Kolyven zuzubereiten – gekochte Weizenkörner als Symbol der künftigen Auferstehung... Weiterlesen.


Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 11:31-12:9; Lk. 16:19-31) (03.11.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir gemeinsam einen exegetischen Streifzug durch das Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus unternehmen. „Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag herrlich und in Freuden lebte“ (Lk. 16:19). Kennzeichnend für diesen Mann ist, dass er den Reichtums als oberstes Ziel ansah. Diese Bezogenheit auf das Irdische ist verderblich für... Weiterlesen.


Predigt zum 19. Sonntag nach Pfingsten über den Reichen und Lazarus (Lk 16, 19-31), 03.11.2024

Liebe Brüder und Schwestern, mit der heutigen Lesung beginnen wir eine Reihe von Gleichnissen, in denen Jesus zu seinen Jüngern und Zeitgenossen sprach. Nicht immer ist es offensichtlich, was in dem jeweiligen Gleichnis an Nachricht verborgen ist. Dazu müssen wir ein wenig genauer draufschauen. Dies trifft auch auf das heutige zu. Wenn wir das heutige Evangelium zusammenfassen, dann handelt es sich von zwei unterschiedlichen Personen, einem Reichen und Lazarus.... Weiterlesen.


Predigt zum ersten Samstag der Großen Fastenzeit - Theodoros-Samstag (Hebr. 1:1-12; 2 Tim. 2:1-10; Mk. 2:23-3:5; Joh. 15:17-16:2) (23.03.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, das Wunder des heiligen Großmärtyrers Theodoros (+ um 306) zur Zeit der Kirchenverfolgung unter Kaiser Julian dem Apostaten (360-363) gewährt uns nebenbei einen Einblick in die Epoche der frühchristlichen Kirche. Bis zum Ende der Kirchenverfolgungen lebten die Christen in der Erwartung der unmittelbar bevorstehenden Wiederkunft Christi (griech. parousia). Ihre besten Vertreter dachten gar nicht daran, sich in dieser Welt gut einrichten zu wollen. Freie... Weiterlesen.


Predigt zum Festtag der heiligen kaiserlichen Leidensdulder Zar Nikolai, Zarin Alexandra, Zarewitsch Alexej und der Zarentöchter Olga, Tatjana, Maria und Anastasia (Röm. 8:28-39; Joh. 15:17-16:2) (17.07.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, wenn ich behaupte, dass wir den heutigen Festtag wie jeden Gedenktag von Märtyrern feierlich begehen, dann habe ich meine Wortwahl bewusst so gewählt. Was sich in der Nacht vom 3. auf den 4. Juli 1918 (hier und weiter alle Angaben nach Julianischem Kalender) im Keller des Hauses des Kaufmanns Ipatiew in Ekaterinburg abgespielt hat, war schrecklich und grausam. Aber: „Kostbar ist vor dem Herrn... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 16:19-31) (06.11.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, kaum jemand wird beim Hören des heutigen Evangeliums daran gedacht haben, dass das Gleichnis vom reichen Mann und vom Bettler Lazarus u.a. auch ein anschauliches Beispiel für die Diskrepanz zwischen weltlichem und geistlichem Denken ist. Nach weltlicher Gesetzgebung war der Reiche uneingeschränkt Eigentümer über ein großes Vermögen, das es ihm ermöglichte, „in Freuden“ zu leben (s. Lk. 16:19). Lazarus hingegen hatte keinen gesetzlichen Anspruch... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 16:19-31) (07.11.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis des Herrn vom reichen Mann und von Lazarus, einzig überliefert vom Evangelisten Lukas, ist einerseits schlicht, andererseits jedoch von solch einem unergründlichen Tiefgang, dass sich darin in scheinbar unbedeutenden Details ganze Abgründe auftun. So wird der Arme beim Namen genannt, der Reiche aber nicht. Eine unbedeutende Kleinigkeit? Aber wer im Gesamtkontext des Evangeliums bzw. des Neuen Testaments von Gott mit dem Namen genannt wird,... Weiterlesen.


Predigt zum Samstag der ersten Woche der Großen Fastenzeit / Theodoros-Samstag (Hebr. 1:1-12; 2 Tim. 2:1-10; Mk. 2:23-3:5; Joh. 15:17-16:2) (20.03.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, der erste Samstag der Großen Fastenzeit ist dem heiligen Großmärtyrer Theodoros dem Rekruten gewidmet. Dieser Brauch hat seine historischen Wurzeln im Wunder, das der Heilige Jahrzehnte nach seinem Martyrium mittels einer Vision am Samstag der Großen Fastenzeit in der Stadt Nikomedia wirkte. Aber gibt es neben dem historischen auch einen inneren Bezug zum Fasten? Die übrigen Gedenktage der Großen Fastenzeit sind ja folgerichtig großen Asketen gewidmet... Weiterlesen.


Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6:11-18; Lk. 16:19-31) (08.11.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom reichen Mann und vom Bettler Lazarus ist ein passgenaues Spiegelbild der Menschheit: Obwohl jederzeit mehr als genug für alle vorhanden ist, leben einige Wenige in Luxus, während die große Mehrheit Not leidet. Haben also die Gottlosen recht, wenn sie behaupten, das Leid so vieler Menschen lasse „den lieben Gott scheinbar ungerührt“? - Mitnichten. In Gottes Gerechtigkeit wird am Ende alles umgedreht: „Viele... Weiterlesen.


Lk 16,19-31_Gal 1,11-19 (03.11.2019_7.Lukassonntag)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, im heutige Evangelium (Lk 16,19-31) begegnet uns die Erzählung vom reichen Mann und dem armen Lazarus. Diese Geschichte gibt uns ein Beispiel über zwei Lebensgeschichte und deren Ergehen nach dem Tod. Diese beiden Lebensgeschichten geben uns Anlass über unser eigenes Leben nachzudenken und dieses in der Perspektive des ewigen Lebens zu betrachten. Der Evangeliumstext in Kürze Die Geschichte vom reichen Mann und dem... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 16:19-31) (03.11.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom reichen Mann und dem todkranken Bettler Lazarus ist eines von mehreren Gleichnissen des Herrn, das die Nächstenliebe direkt zum Hauptgegenstand der Betrachtung macht. Wir kennen ja noch das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (s. Lk. 10:30-37) sowie die Parabel vom Weltgericht (s. Mt. 25:31-46). Diese bildhaften Reden sollen uns zusammen mit dem expliziten Aufruf aus der Bergpredigt (s. Mt. 5:43-48; Lk. 6:27-36)... Weiterlesen.


Predigt zum Samstag der ersten Fastenwoche / Theodoros-Samstag (Hebr. 1:1-12; 2 Tim. 2:1-10; Mk. 2:23–3:5; Joh. 15:17-16:2) (16.03.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gedenken an das Wunder des hl. Großmärtyrers Theodoros Tyron am ersten Samstag der Großen Fastenzeit dient uns allen als Inspiration für den noch vor uns liegenden mehrwöchigen geistlichen Kampf bis zur Großen Woche und bis zur Feier der Auferstehung Christi. Der heilige Theodoros hatte ja um das Jahr 306 unter der letzten großen Kirchenverfolgung (303-311) vor der Konstantinischen Wende das Martyrium für Christus... Weiterlesen.


Predigt zum Gedenktag der hll. Kaiserlichen Leidensdulder anlässlich des 100. Jahrestages ihres Martyriums in Jekaterinburg (Röm. 8:28-39; Joh. 15:17-16:2) (17.07.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, auf den Tag genau heute jährt sich zum hundertsten Mal die Ermordung der russischen Zarenfamilie und ihrer treuen Gefährten im Ipatjew-Haus zu Jekaterinburg. Kaum eine Heiligsprechung hat jemals derartig polarisiert wie diese - und das gleich zwei Mal. Ich kann mich noch genau erinnern, als ich 1980 von einem befreundeten gemäßigt-regelmäßigen Kirchgänger indirekt die Nachricht vernahm: "Hast du, gehört? Die wollen doch tatsächlich den... Weiterlesen.


Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6: 11 - 18; Lk. 16: 19-31) (05.11.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, wieder einmal beschäftigt uns der reiche Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und tagtäglich einem opulenten Lebensstil nachging, während der kranke Bettler namens Lazarus vor seiner Haustür Hunger litt. Dieses Gleichnis ist - wie alle anderen Gleichnisse des Herrn - immer aktuell, drückt es doch die globale Schieflage sowie die soziale Ungleichheit in praktisch jeder existierenden Gesellschaft aus. Sicher spielen hier... Weiterlesen.


Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2: 16-20; 2. Kor. 6: 16 - 7: 1; Mk. 8: 34 - 9: 1; Mt. 15: 21-26) (01.10.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, das Beispiel der kanaanäischen Frau, die unseren Herrn so lange bedrängte, bis Er ihr ihre flehentliche Bitte erfüllte (vgl. Lk. 18: 1-8), ermahnt uns zur Ausdauer im Gebet und in der Hoffnung. Je länger das Flehen und je härter die Prüfung, desto größer dann die Gnade. Wir müssen unserem Herrn nur so unerbittlich "zusetzen", dass Er uns unsere Bitte, so sie denn unserem Heil... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2: 4-10; Lk. 16: 19-31) (08.11.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, das Thema unserer heutigen Homilie wird die Gnade Gottes sein. „Gott aber, Der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in Seiner großen Liebe, mit der Er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr gerettet“ (Eph. 2: 4-5). Gnade ist immer ein Geschenk Gottes, das dem Menschen ohne eigenes Zutun gewährt wird, denn... Weiterlesen.


Predigt zum 36. Sonntag nach Pfingsten (2 Kor. 6: 16 – 7: 1; Mt. 15: 21-28) (10.02.2013)

Liebe Brüder und Schwestern, vor einer Woche behandelten wir zusammen die Erzählung über die wunderbare Heilung des Blinden vor den Toren Jerichos. Heute erfahren wir, wie unser Herr Jesus Christus bei Seinem Besuch des Gebiets von Tyrus und Sidon von einer kanaanäischen Frau inständig und lautstark angefleht wird, ihre von einem Dämon besessene Tochter zu heilen. Wir erkennen gewisse Parallelen zum Blinden von Jericho, aber auch gravierende Unterschiede, sowohl... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.