Sonntag
21. Juli 2024

4. Sonntag nach Pfingsten. Ton 3.
Kein Fasten

Heilige: Hl. SIMEON von Emesa, Narr in Christo und JOHANNES sein Mitfaster † im 6. oder 7. Jahrhundert; Hl. Prophet HESEKIEL (Ezechiel) † im 6. Jahrhundert v. Chr.; Hl. Märtyrer AKAKIOS von Konstantinopel † 303 oder 304; Hll. Märtyrer JUSTUS, MATTHIAS, EUGEN, THEODOR und GEORG † 305 in Rom; Hll. Drei Märtyrer von Melitene; Hl. ONUPHRIOS der Schweiger vom Kiever Höhlenkloster † im 12. oder 13. Jahrhundert; Hl. ONESIMUS der Klausner vom Kiever Höhlenkloster † im 12. oder 13. Jahrhundert; Ehrw. RAFAIL von Agapia Veche (Rumänien) † im 16. Jahrhundert; Ehrw. PARTENIE von Agapia Veche (Rumänien) † im 17. Jahrhundert; Hl. PARTHENIOS, Bischof von Radovizlios † 1777; Hl. ANNA von Kaschin (Erhebung der Gebeine); Hl. Hiero-Neumärtyrer PETER † 1938; Hl. Priester ROMAN der Bekenner (Auffindung der Gebeine). Westliche Heilige: Hl. Märtyrer VIKTOR von Marseille † um 290; Hl. ARBOGAST, Bischof von Straßburg † um 618. Ikonen der Gottesgebärerin: Ikone der Allheiligen Gottesmutter von Armatia.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Viertes Auferstehungsevangelium): Lk 24,1-12; zur Liturgie: Röm 6,18-23; Mt 8,5-13.

Gebete

Ton 3. Tropar des Sonntags.
Freuen soll sich, was ist im Himmel, / jauchzen, was auf Erden. / Denn der Herr hat Macht gewirkt mit seinem Arme. / Im Tode zertrat er den Tod. / Er war der Erstgeborene der Toten, / hat uns entrissen dem Bauch des Hades // und der Welt gewährt das große Erbarmen.
Ton 3. Kondak des Sonntags.
Auferstanden bist du heute aus dem Grabe, Barmherziger, / und hast uns hinausgeführt aus den Pforten des Todes. / Heute tanzt Adam und es freut sich Eva, / die Propheten aber zugleich besingen mit den Patriarchen // unaufhörlich die göttliche Kraft deiner Herrschaft.
Frommer Vater Johannes und Symeon, Narr um Christi willen ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der frommen Väter.
Gott unserer Väter, / der du immerdar an uns handelst gemäß deiner Milde, / entziehe uns nicht dein Erbarmen, / sondern auf ihre flehentlichen Bitten // lenke in Frieden unsere Seelen.
Ton 4. Tropar der frommen Väter.
Geeint durch gotterfüllte Liebe * erschienet ihr einmütig in eurer ganzen Gesinnung, * frommer Ioannes und göttlicher Symeon, * der eine, der da führte ein gottwürdiges Leben in der Wüste, * der andere, da er hielt zum Narren * den Belíar durch weise Torheit. * Nun aber, da ihr beide genießet * die göttliche Vergeltung, * so haltet über uns Wache.
Ton 2. Kondak der frommen Väter. (slawisches Kondak. Nach: Die zuverlässigen)
Da er im Fleische als Unkörperlicher erschien / und in Tugenden überweltlich erstrahlte, / lasset uns den engelgleichen und gotttragenden Symeon in Glauben und Liebe lobpreisen / und zusammen mit ihm den immerdenkwürdigen Johannes, // da sie unaufhörlich Fürbitte einlegen beim Herrn für uns alle.
Ton 1. Kondak der frommen Väter. (griechisches Kondak. Nach: Der Chor der Engel)
Das Leben habt ihr fromm im Glauben vollendet / und wurdet als reine Gefäße der Dreiheit erzeigt, / Symeon und Johannes, allgerühmte Gotttragende, erflehet nun, / dass Sühnung und Friede reichlich herabgesandt werden unseren Seelen, // allglückselige Väter.
Hl. Prophet Ezechiël ohne Zum Gottesdienst
Ton 2. Tropar des hl. Propheten Ezechiël.
Da wir das Gedächtnis deines Propheten Ezechiël feiern, / bestürmen wir dich, Herr, durch ihn: // Errette unsere Seelen.
Ton 4. Kondak des hl. Propheten Ezechiël. (nach: Heut’ bist du erschienen)
Als Gottes Prophet bist du erschienen, wunderbarer Ezechiël, / und hast allen vorhergesagt die Fleischwerdung des Herrn, // der sich offenbarte als Lamm, Schöpfer und Sohn Gottes in Ewigkeit.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (06.07.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Lesung aus dem Evangelium nach Matthäus handelt von einem römischen Hauptmann, der unseren Herrn für seinen schwerkranken Diener bittet. Das Bemerkenswerte an dieser Begebenheit ist, dass dieser Mann nicht nur ein Heide war, was im religiösen Sinne schon einen Affront darstellte, sondern auch noch Vertreter der verhassten Okkupanten war, was politisch für Brisanz sorgen musste. Aber, wie wir sehen, stellt der Herr... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Sonntag nach Pfingsten, über den römischen Hauptmann (Mt 8, 5-13), 06.07.2025

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen vierten Sonntag nach Pfingsten lesen wir im Matthäusevangelium von der Heilung des Dieners eines römischen Hauptmanns durch Christus. Was ist das Besondere daran und was bedeutet diese Stelle aus der Bibel für uns? Die Gegend um Kaperna’um war zu dieser Zeit von den Römern besetzt und durch deren Streitkräfte abgesichert. Ein Befehlshaber der Besatzungstruppen hatte demzufolge eine nicht geringe Macht gegenüber der örtlichen... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (21.07.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, vor einer Woche sprachen wir davon, dass nach den Worten unseres Herrn niemand „zwei Herren dienen“ kann (s. Mt. 6:24; vgl. Lk. 16:13). Unserer Homilie handelte davon, dass wir vor dem Angesicht der unaussprechlichen Allmacht und Erhabenheit Gottes Sklaven sind, jedoch dank der unvorstellbaren Liebe und Demut des Herrn die Möglichkeit besitzen, Seine Kinder (s. Joh. 1:12; 1 Joh. 3:1-2, 10; vgl. Gal. 3:26)... Weiterlesen.


Predigt zum vierten Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (02.07.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, die Erzählung vom Hauptmann in Kafarnaum, der unseren Herrn für seinen kranken Diener bittet, ist, wie alle Geschichten, Reden und Gleichnisse des Herrn unendlich tiefgründig. Sie alle haben das Ziel, unseren Glauben zu stärken, denn es heißt im Neuen wie im Alten Bund: „Der aus Glauben Gerechte wird leben“ (Röm. 1:17; vgl. Hab. 2:4). Auch das Fazit unseres Herrn am Ende der Begegnung mit... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (18.07.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, heute beschäftigt uns wieder der Hauptmann von Kafarnaum. Wir lasen heute bei Matthäus, welches die Parallelstelle zu Lk. 7:1-10 ist, wo allerdings der Hauptmann nicht persönlich zu unserem Herrn kommt, sondern die jüdischen Ältesten entsendet und Ihn durch sie zunächst bittet, in sein Haus zu kommen und seinen kranken Diener zu heilen, sich dann aber, als der Herr sich schon unweit seines Domizils befindet, für unwürdig... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (05.07.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, heute kommt es bei der Lesung in der Göttlichen Liturgie wieder zu der bemerkenswerten Begegnung zwischen unserem Herrn Jesus Christus und dem römischen Hauptmann. Der römische Hauptmann bittet den Herrn nicht für sich, sondern für seinen Diener, und offenbart einen Glauben, der in Israel seinesgleichen sucht (s. Mt. 8:10 und Lk. 7:9). Von Bedeutung ist eins: die Liebe des Hauptmanns, die beispiellose Reinheit seines... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (14.07.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, die Begegnung des Herrn mit dem Hauptmann von Kafarnaum ist ein Sinnbild für die Liebe Gottes, die alle Schranken überwinden kann: ethnische, soziale, politische und sogar religiöse. Im Grunde stehen nämlich beide – Jesus aus Nazareth und der Hauptmann – auf völlig unterschiedlichen Seiten, denn größer könnten die Gegensätze kaum sein: Hier ein Jude, da ein Römer; hier ein Friedensstifter, da ein Kriegsknecht; hier... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (24.06.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, es ist wie so oft: in knappen Worten wird in einem kurzen Ausschnitt der Heiligen Schrift das offenbart, was die ganze Bibel vom Wesen und der Bedeutung her ausmacht. Und der heute vorgelesene kurze Abschnitt aus dem Römerbrief steht auch in dem Sinne exemplarisch für die gesamte Schrift, da er auf eindrucksvolle Weise bestätigt, dass es keine Rosinenpickerei bei der Interpretation biblischer Texte geben... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6: 18-23; Mt. 8: 5-13) (28.06.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, wir lesen heute im Evangelium nach Matthäus, wie Sich der Herr auf Bitten eines römischen Hauptmanns bereiterklärt, entgegen allen Gepflogenheiten in das Haus dieses Heiden zu kommen, um dessen schwerkranken Diener wieder gesund zu machen. Der Hauptmann jedoch sagt zum Herrn: „Sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund“ (Mt. 8: 8). Der Mann weiß, wovon er redet: „Sprich nur ein WORT“... Für... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Sonntag nach Pfingsten (01.07.2012) (Röm 6, 18-23. Mt 8, 5-13.)

Liebe Brüder und Schwestern, in der heutigen Evangeliumslesung (Mt. 8: 5-13) begegnet unser Herr Jesus Christus in Kafarnaum einem römischen Hauptmann, der Ihn um Hilfe für seinen schwer leidenden Diener bittet. Als der Herr daraufhin in das Haus des Hauptmanns gehen will, um den Diener zu heilen, spricht der Hauptmann einmalige, bemerkenswerte Worte: „Herr, ich bin es nicht wert, dass Du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.