Sonntag der Kreuzverehrung Zum Gottesdienst | ||
| Ton 1. Tropar des Triodions. Errette, Herr, dein Volk / und segne dein Erbe, / Siege schenke deinen Frommen / über ihre Widersacher / und behüte durch dein Kreuz // die dir eigene Gemeinde. | Ton 7. Kondak des Triodions. Nicht länger bewacht das Flammenschwert das Tor von Eden; / denn über es kam die unbegreifliche Bindung, das Holz des Kreuzes. / Der Stachel des Todes und der Sieg des Hades sind vertrieben: / denn du, mein Erretter, bist zu denen im Hades gekommen / und riefest ihnen zu: // Lasset euch wiederum führen ins Paradies. | Ton 1. Theotokion des Triodions. Als Gabriel, o Jungfrau, dir zurief das: Freue dich, / da wurde Fleisch mit dem Rufe der Gebieter des Alls in dir, der heiligen Bundeslade, / wie gesprochen hatte der gerechte David: / erzeigt wurdest du als weiter denn die Himmel, da du getragen deinen Schöpfer: / Ehre dem, der Wohnung in dir nahm; / Ehre dem, der hervorging aus dir; // Ehre dem, der uns befreit hat durch dein Gebären. |
Sonntag Zum Gottesdienst | ||
| Ton 3. Tropar des Sonntags. Freuen soll sich, was ist im Himmel, / jauchzen, was auf Erden. / Denn der Herr hat Macht gewirkt mit seinem Arme. / Im Tode zertrat er den Tod. / Er war der Erstgeborene der Toten, / hat uns entrissen dem Bauch des Hades // und der Welt gewährt das große Erbarmen. | Ton 3. Kondak des Sonntags. Auferstanden bist du heute aus dem Grabe, Barmherziger, / und hast uns hinausgeführt aus den Pforten des Todes. / Heute tanzt Adam und es freut sich Eva, / die Propheten aber zugleich besingen mit den Patriarchen // unaufhörlich die göttliche Kraft deiner Herrschaft. | Ton 3. Theotokion des Sonntags. Dich, die da vermittelt das Heil unseres Geschlechtes, / besingen wir, Gottesgebärerin Jungfrau. / Denn im Fleische, das er aus dir angenommen, / unterzog sich dein Sohn und unser Gott / durch das Kreuz dem Leiden / und erlöste uns aus dem Verderben // als der Menschenliebende. |
Märtyrer Kalliopios Zum Gottesdienst | ||
| Ton 4. Tropar des Märtyrers. Dein Märtyrer Kalliopius, Herr, / hat in seinem Leidenskampf den Kranz der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da er deine Kraft erhielt, / stürzte er die Tyrannen und zerknirschte den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf seine flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen. | Ton 3. Kondak des Märtyrers. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau) Als ‹deine› heilige Mutter, die dich geboren, dich mit den Malen des Martyriums auf geweihte Weise geschmückt / und durch die heiligen Leiden dem Herrn gleichgestaltet erblickte, / da erschien sie durch freien Entschluß als einmütige Märtyrerin mit dir, / auf Gott sinnender Kalliopius; // gemeinsam mit ihr flehe inständig, dass wir Erbarmen finden. | |
Gedächtnis unseres gottsel. Vaters Georgius, des Bischofs von Mytilene Zum Gottesdienst | ||
| Ton 4. Tropar des gottsel. Vaters Georgius, des Bischofs von Mytilene. Als Richtschnur des Glaubens, / als Bild der Sanftmut und Lehrer der Enthaltsamkeit / erzeigte dich deiner Herde die Wahrheit der Dinge. / Deshalb erwarbest du dir durch Demut das Hohe und durch Armut den Reichtum. / Vater Hierarch Georgius, / lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen. | Ton 8. Kondak des gottsel. Vaters Georgius, des Bischofs von Mytilene. (nach: Der für uns streitenden Herrscherin) Als Ackersmann der Frömmigkeit, gottbegeisterter Myste und von Gott bepflanztes Feld der Weisheit / hießest du „ein Gärtner der besten Güter“; / denn indem du die Ikone Christi verehrtest, hast du das Sinnen der Häresie widerlegt. // Daher rufen wir: freue dich, Vater Georgius. | |