Heilige:Hl. PAULUS von Thebais † 341; Hl. JOHANNES Kalabytes (der Hüttenbewohner) † um 450; Hl. Mönchsmärtyrer PANSOPHIOS von Alexandria † 249-251; Ehrw. PROCHOROS von Pčinja † im 10. Jahrhundert; Ehrw. GABRIEL von Lesnovo in Bulgarien † im 10. Jahrhundert; Hl. GERASIMOS, Patriarch von Alexandria † 1714; Hl. Hiero-Neumärtyrer MICHAEL † 1942. Westliche Heilige: Hl. Hieromärtyrer MAXIM, Bischof von Nola † 250; Ehrw. EUGYPPIUS, Schüler des hl. Severin von Noricum † um 511; Hl. PROBUS, Bischof von Rieti † um 570; Ehrw. MAURUS, Schüler des hl. Benedikt von Nursia † 584; Hl. Jungfrau und Einsiedlerin THARSITIA † 609; Hl. ROMEDIUS von Tirol.
Ton 1. Tropar des Sonntags. Obwohl der Stein von den Juden versiegelt war / und Soldaten deinen reinen Leib bewachten, / erstandest du am dritten Tage, Erlöser, / und schenktest der Welt das Leben. / Deshalb riefen die Mächte der Himmel dir zu, Lebenspender: / „Ehre sei deiner Auferstehung, Christus, / Ehre sei deiner königlichen Herrschaft, / Ehre deinem Heilswerk, // einzig Menschenliebender.“
Ton 1. Kondak des Sonntags. Auferstanden bist du als Gott aus dem Grabe in Herrlichkeit / und hast mitauferstehen lassen den Kosmos. / Die Natur der Sterblichen hat als Gott dich besungen, / und der Tod ist verschwunden. / Es tanzt Adam, o Gebieter, / und Eva freut sich, erlöst von den Fesseln und ruft: // Du bist es, der allen gewährt, o Christus, die Auferstehung.
Ton 4. Tropar des frommen Vaters. Gott unserer Väter, / der du immerdar an uns handelst gemäß deiner Milde, / entziehe uns nicht dein Erbarmen, / sondern auf ihre flehentlichen Bitten // lenke in Frieden unsere Seelen.
Ton 3. Kondak des frommen Vaters. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau) Als nicht untergehenden Leuchter der geistigen Sonne / wollen wir, da wir heute zusammengekommen sind, dich in Hymnen hochpreisen: / denn du erstrahltest denen in der Unkenntnis Finsternis und hast alle hinaufgeführt zur göttlichen Höhe, / du Zierde der Thebaïs, gottseliger Paulus, // zuverlässige Grundfeste der Väter und Asketen.
Frommer Vater Johannes Kalabytes (der Hüttenbewohner) Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Kalabyten. Da du von Kindheit an den Herrn glühend ersehntest, / hast du die Welt und das in der Welt Liebliche verlassen und aufs Beste Askese geübt. / Vor den Toren deiner Eltern hast du die Hütte gezimmert / und die Nachstellungen der Dämonen zerstört, Allseliger. // Deshalb hat Christus dich, o Johannes, würdig verherrlicht.
Ton 2. Kondak des Kalabyten. (nach: Nach dem, was oben ist, strebend ) Verlangt hast du, Weiser, nach der Christus nachahmenden Armut / und hast so den Reichtum deiner Eltern verlassen; / du bist, das Evangelium in deinen Händen haltend, Christus Gott nachgefolgt, Johannes, // und legest unaufhörlich Fürbitte ein für uns alle.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 18:18-27) (14.12.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
wer das Evangelium aufmerksam liest, weiß natürlich, dass es uns in diesem zeitlichen Leben darum gehen muss, das ewige Leben zu gewinnen und folglich viel mehr Anstrengungen für die Erlangung dieser endlosen Seligkeit zu unternehmen. Das hat auch der Fragesteller aus der heutigen Lesung aus dem Lukas-Evangelium begriffen, der dem Herrn direkt die Frage nach dem ewigen Leben stellt. Es darf vermutet werden,... Weiterlesen.
Predigt zum 27. Sonntag nach Pfingsten über den geistigen Kampf (Eph 6,10-17; Lk 18,18-27), 14.12.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen Sonntag lasen wir in dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser, wie wir uns für den geistigen Kampf, den wir als Christen unausweichlich zu führen haben, vorbereiten, und diesen erfolgreich bestehen können.
Er schildert dies sehr anschaulich anhand der Ausrüstung eines Soldaten jener Zeit, indem er die verschiedenen Bestandteile der damaligen Schutzausrüstung aufzählt und letztendlich auch von einer Waffe, dem Schwert, spricht.... Weiterlesen.
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph.. 4:1-6; Lk. 18:18-27) (15.12.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
vor einiger Zeit sah ich einen Clip des bekannten Comedians Volker Pispers, der manchmal wirklich sehr treffende satirische Kommentare zu diversen innen- und außenpolitischen Themen abliefert. Auf humoristische Art kam er auch auf das Christentum zu sprechen und brachte als Beispiel für die „exakte Erfüllung des Evangeliums“ die Worte des Herrn vor: „Verkauf alles, was du hast, verteil das Geld an die Armen, und... Weiterlesen.
Predigt zum 34. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 3:12-16; Lk. 18:18-27) (28.01.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute wollen wir gemeinsam den Dialog unseres Herrn mit einem der „führenden Männer“ (s. Lk. 18:18) nachverfolgen. Gemäß den Darstellungen aller drei Synoptiker verläuft dieser Dialog im Wesentlichen wortgleich. Der Mann spricht den Herrn entweder mit „guter Meister“ (Lk. 18:18; vgl. Mk. 10:17) an oder fragt Ihn nach dem „Guten“ (s. Mt. 19:16), worauf ihn der Herr sanft maßregelt und auf Gott als einzigen... Weiterlesen.
Predigt zum 34. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 3:12-16; Lk. 18:18-27) (31.01.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Dialog unseres Herrn mit einem der führenden Männer (dem Evangelisten Matthäus zufolge ist das ein noch junger Mann – s. Mt. 19:22) offenbart gleich zu Beginn die Diskrepanz zwischen menschlicher und göttlicher Denkweise. Der womöglich noch unerfahrene Fragesteller weiß nicht genau, wie er den Herrn anreden soll: als göttlichen oder bloß als menschlichen Lehrer? Und so entschließt er sich zur Kompromissformel „guter Meister“ (Lk. 18:18)... Weiterlesen.
Lk 18,18-27_Eph 2,4-10 (24.11.2019_2. Sonntag der Adventsfastenzeit)
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
heute morgen möchte ich mit einer Frage beginnen: Haben Sie schon einmal gemerkt, dass Ihnen die Gnade Gottes begegnet ist und Sie vor der Wahl standen dieser einzuwilligen und mit dieser mitzuwirken? Haben Sie schon einmal innerlich in einer Entscheidungssituation gemerkt, dass nun das Eine richtig wäre und sich doch für das Andere entschieden haben? So wie die Gnade Gottes (das Wirken der... Weiterlesen.
Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-19; Lk. 18:18-27) (15.12.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
einer der „führenden Männer“ – der Parallelstelle bei Markus zufolge geht dieser Mann dabei vor dem Herrn auf die Knie (s. Mk. 10:17) – wendet sich mit folgenden Worten an den Herrn: „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“. Der Herr erwidert ihm: „Warum nennst du Mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen. Du kennst doch die... Weiterlesen.
Predigt zum 35. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 3:12-18; Lk. 18:18-27) (27.01.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
wieder einmal beschäftigt uns die Frage nach dem ewigen Leben (s. Lk. 18:18). Bei früheren Gelegenheiten behandelten wir den Hinweis auf die Einhaltung der Gebote des Herrn (s. 18:20) quasi nur als Vorgeplänkel, das der Herr lediglich dazu verwendet, um den Fragesteller zur Erkenntnis jener substanziellen inhaltlichen Tragweite seiner Frage zu führen, die sich in der vollkommenen Hingabe zu Gott manifestiert (s. 18:22). Solch... Weiterlesen.
Predigt zum 30. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 3: 12 - 16; Lk. 17: 12-19) (23.12.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
das herannahende Geburtsfest unseres Herrn kann in seiner heilsgeschichtlichen Dimension richtig nur von einem gläubigen Herzen erfasst werden. Nur der unverfälschte Glaube bewirkt die Abkehr vom fleischlichen Denken und sündhaften Handeln zu einem Leben in der Gnade des Herrn (vgl. Gal. 5: 19-26). Wir lesen heute: "Ihr seid von Gott geliebt, seid Seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut,... Weiterlesen.
Predigt zum 35. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 3: 12-16; Lk. 18: 18-27) (31.01.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der zurückliegenden Woche (Herrentag nach Theophanien) sprachen wir u.a. davon, dass wir im Mysterium der Taufe unseren Herrn Jesus Christus als Gewand angezogen haben (s. Gal. 3: 27). Wir sprachen weiter davon, dass dieses unvorstellbare Gnadengeschenk von uns würdig angenommen und durch ein tugendhaftes Leben im Geiste Gottes bekräftigt werden soll. In der Taufe aus Wasser wurde durch die Gnade Gottes unser ursprünglicher... Weiterlesen.
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4: 1-6; Lk. 18: 18-27) (15.12.2013)
Liebe Brüder und Schwestern,
die an den Herrn in der heutigen Lesung gerichtete Frage eines der „führenden Männer“: „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Lk. 18: 18) bringt uns gleichsam in medias res zur Auseinandersetzung mit der Frage aller Fragen, nämlich der nach der Erlangung des ewigen Lebens. Diese Auseinandersetzung beschäftigt uns ganz besonders während des 40-tägigen vorweihnachtlichen Fastens, das... Weiterlesen.
Predigt zum 29. Sonntag nach Pfingsten (Kol. 3: 12-16; Lk. 17: 11-19) (23.12.2012)
Liebe Brüder und Schwestern,
sowohl die heutige Epistel-, als auch die uns angebotene Evangeliumslesung haben die Dankbarkeit Gott gegenüber zum Thema. Wenn wir uns diesem Themenkomplex aufmerksam nähern, müssen wir als Gläubige zu dem Schluss kommen, dass die Dankbarkeit gewissermaßen ein Gradmesser für unseren Glauben und unsere Frömmigkeit ist. Wie könnte es denn anders sein? - Wenn ich an das glaube, was der Herr mir im Evangelium verspricht, dann... Weiterlesen.
Predigt zum 28. Sonntag nach Pfingsten (Kol. 1: 12-18; Lk. 18: 18-27) (16.12.2012)
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen Sonntag bietet uns der Kirchenkalender folgende Begebenheit aus der Evangeliumslesung zur geistlichen Erbauung an. Einer „der führenden Männer“ (in den Parallelstellen bei Matthäus und Markus ist von einem jungen Mann die Rede) kommt zu unserem Herrn und spricht: „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Lk. 18: 18) - Schon anhand dieser Anrede sind die biblischen Kommentatoren uneins:... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.