Sonntag
11. September 2022
nach dem neuen Stil

29. August 2022
nach dem alten Stil

13. Sonntag nach Pfingsten. Ton 4.
Nach der Liturgie wird ein Bittgebet für an Alkohol- und Drogensucht Leidende zelebriert.

Enthauptung des ruhmreichen Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes Heilige: Hl. Märtyrerin SABINA, Wohltäterin in Rom † um 126; Hl. Märtyrer BASILIOS von Syrmium; Hl. EUTHYMIOS von Perugia mit seiner Familie † um 304; Hl. ARKADIOS der Wundertäter, Bischof von Arsinoe auf Zypern † im 4. oder 6. Jahrhundert; Ehrw. ALEXANDER, Abt am Fluss Vocha † im 16. Jahrhundert; Hl. THEODORA von Saloniki (Übertragung der Gebeine); Hl. JOSEPH des Geheiligten von Samaka (Überführung der Gebeine); Hl. Neumärtyrer ANASTASIOS von Bulgarien † 1794. Westliche Heilige: Hl. ADELPHUS, Bischof von Metz † im 4. oder 5. Jahrhundert; Hl. SEBBI, König von Essex, später Mönch in London † um 694; Ehrw. MEDERICUS, Abt in Autun † um 700; Ehrw. WILLEIC, Abt von Kaiserwerth † um 725; Ehrw. EDWOLD der Wundertäter, Einsiedler bei Cerne † im 9. Jahrhundert.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Zweites Auferstehungsevangelium): Mk 16,1-8; zur Liturgie: 1 Kor 16,13-24; Mt 21,33-42.
Lesung des Fests. Parimien zur Vesper: Jes 40,1-3.9; 41,17-18; 45,8; 48,20-21; 54,1; Mal 3,1-3.5-7.12.17-18; 4,4-6; Weish 4,7.16-17.19-20; 5,1-7; zum Orthros: Mt 14,1-13; zur Liturgie: Apg 13,25-32; Mk 6,14-30.

Gebete

Ton 4. Tropar des Sonntags.
Als die frohe Botschaft von der Auferstehung / vom Engel erfuhren des Herren Jüngerinnen / und abwarfen die Verurteilung aus altem Erbe, / da sprachen sie frohlockend zu den Aposteln: / „Beraubt wurde der Tod, / erstanden ist Christus, unser Gott // und schenkt der Welt das große Erbarmen.“
Ton 4. Kondak des Sonntags.
Mein Erretter und Erlöser / hat auferstehen lassen als Gott vom Grabe / die Erdgeborenen aus den Fesseln, / hat zertrümmert die Pforten des Hades // und ist als Gebieter auferstanden am dritten Tage.
Enthauptung des heiligen und gepriesenen Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes vigil Zum Gottesdienst
Ton 2. Tropar des Fests.
Das Gedächtnis eines Gerechten ist mit Lobliedern ‹verbunden›: / dir aber, Vorläufer, wird das Zeugnis des Herrn genügen; / denn du wurdest wahrhaftig als Erhabenster der Propheten erwiesen / und gewürdigt, den Verkündeten in den Fluten zu taufen. / Deshalb hast du für die Wahrheit gekämpft und auch denen im Hades freudig verkündigt den im Fleisch erschienenen Gott, / der da hinwegnimmt die Sünde der Welt // und uns gewährt das große Erbarmen.
Ton 5. Kondak des Fests. (anderer Übersetzer)
Des Vorläufers herrliche Enthauptung / ist eine göttliche Heilsordnung

gewesen, / damit er auch denen im Hades die Ankunft des Erretters verkündige. / Es klage also Herodias, / da sie sich den gesetzlosen Mord erbat; / denn nicht liebte sie das Gesetz Gottes, / nicht das ewige Leben, // sondern das heuchlerische, vergängliche.

Hochpreisung des Fests.
Wir hochpreisen dich, Täufer der Erlösers Johannes, und wir ehren die Enthauptung deines allehrwürdiges Kopfes.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum Gedenken an die Enthauptung Johannes des Vorläufers (Apg. 13:25-32; Mk. 6:14-30) (11.09.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, das heutige Gedenken der Enthauptung des Propheten, Vorläufers und Täufers des Herrn ist zum einen eines der fünf „Großen Feste“ (auf einer Stufe mit der Beschneidung des Herrn, dem Schutz der Mutter Gottes, dem Festtag der Apostelfürsten Petrus und Paulus sowie der Geburt des Täufers), zum anderen einer der drei Anlässe im Jahr, die ein eintägiges Fasten vorschreiben (neben dem Vorabend der Taufe... Weiterlesen.


Predigt zum Gedenken an die Enthauptung Johannes des Vorläufers (Apg. 18:25-32; Mk. 6:14-30) (11.09.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, das heutige Gedenken der Enthauptung des Propheten, Vorläufers und Täufers des Herrn ist zum einen eines der fünf „Großen Feste“ (auf einer Stufe mit der Beschneidung des Herrn, dem Schutz der Mutter Gottes, dem Festtag der Apostelfürsten Petrus und Paulus sowie der Geburt des Täufers), zum anderen einer der drei Anlässe im Jahr, die ein eintägiges Fasten vorschreiben (neben dem Vorabend der Taufe Christi... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (07.09.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern handelt bildhaft vom alten Israel, seiner geistlichen Obrigkeit mitsamt der Volksmassen, denen Gott Sein Erbe anvertraut hatte, damit sie Ihm zu gegebener Zeit Früchte abliefern (vgl. Jes. 5:1-7). Doch sie misshandelten und töteten die Gesandten Gottes – Propheten und Gerechte –, bis Gott Seinen einzigen Sohn zu Ihnen sandte. Es ist aufgrund der sinngemäßen Wiedergabe des Gleichnisses nicht... Weiterlesen.


Predigt zum Gedenktag der Enthauptung des heiligen Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes (Apg. 13:25-32; Mk. 6:14-30) (11.09.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, wir begehen heute das Gedenken an die Enthauptung des Vorläufers Christi, das trotz seines traurigen Anlasses einen Platz als großer Festtag im Kirchenkalender einnimmt. Alle Glaubenszeugen mögen zwar vor den Menschen als Verlierer erscheinen, leuchten aber dafür vor Gott, „denn der Gottlose besteht nicht in seinem Unglück, doch der Gerechte wird auch im Tode getrost“ (Spr. 14:32). Und so gesehen feiern und fasten wir... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (03.09.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern bedarf, wie es so oft bei den Gleichnissen des Herrn ist, keiner grundsätzlichen Auslegung, denn es ist ersichtlich, dass der Herr Jesus Christus unter den mörderischen und raublustigen Winzern die Hohepriester und Pharisäer meinte, welchen Gott Seinen Weinberg – Israel – anvertraut hatte (s. Mt. 21:45). Und doch wird diese Perikope jedes Jahr in der Kirche vorgetragen und... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten und zum Gedenktag der Enthauptung des Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes (1 Kor. 16:13-24; Apg. 13:25-32; Mt. 21:33-42; Mk. 6:14-30) (11.09.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Tag gedenken wir der Enthauptung des Propheten, Vorläufers und Täufers des Herrn Johannes. Dieser größte von Frauen Geborene (s. Mt. 11:11; Lk. 7:28) wird gemeinhin auch „Vorläufer der Gnade“ genannt. Für jemanden, in dessen Wertekanon das geistliche Leben keine dominierende Rolle spielt, mag diese in kirchlichen Kreisen gebräuchliche Titulierung abstrakt vorkommen. Dabei bedarf es keiner übermäßiger theologischer Fertigkeiten, um einleuchtend darzustellen, dass... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (19.09.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, nachdem unser Herr Jesus Christus in Jerusalem Einzug gehalten hatte, lehrte Er das Volk ein letztes Mal im Tempel. Wie gewöhnlich nahm Er auch hier kein Blatt vor den Mund, womit die Zuspitzung der Ereignisse, die zur Verurteilung Christi führen sollten, ihren Gang nahm. Seine Feinde hatten da schon längst den Entschluss gefasst, Ihn zur Strecke zu bringen, wussten aber noch nicht wie und bei welcher... Weiterlesen.


Predigt zum Fest der Enthauptung Johannes des Täufers (Apg. 13:25-32; Mk. 6:14-30) (11.09.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, dem Anschein nach hat der heutige Festtag seinen Ursprung in einer traurigen Entwicklung der Ereignisse – der Enthauptung des Vorläufers des Herrn durch Herodes auf Betreiben seiner illegitimen Frau Herodias (s. Mk. 6:17-18). Die Ernsthaftigkeit des heutigen Tages scheint sich dadurch zu erhärten, dass die Kirche diesen Tag als strengen Fastentag im Kalender festgeschrieben hat. Aber ist das tatsächlich ein so trauriger Tag? -... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor 16:13-24; Mt. 21:33-42) (06.09.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern, das wir heute in der Liturgie gehört haben, ist eine Allegorie, die den Zustand des Alten Israel beschreibt (vgl. Jes. 5:1-7). Gott pflanzt einen Weinberg, übergibt ihn den Winzern, damit sie Ihm zu gegebener Zeit Früchte bringen, und verspricht ihnen einen gerechten Lohn für die geleisteten treuen Dienste. Doch anstatt dessen begehen die Winzer den Frevel wider den... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor 16:13-24; Mt. 21:33-42) (15.09.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, am Ende seines ersten Briefes an die Korinther schreibt der hl. Apostel Paulus: „Wer den Herrn nicht liebt, sei verflucht! Marána tha - Unser Herr, komm!“ (1 Kor. 16:22). Was für furchteinflößende Worte sind das! Aber da wo Liebe ist, sollte doch keine Verzagtheit und Furcht herrschen (s. 2 Tim. 1:7). Letztere ist aber notwendig, um Grenzen abzustecken, ohne die es im Leben nicht... Weiterlesen.


Predigt zum Fest der Enthauptung Johannes des Täufers (Apg. 13: 25-32; Mk. 6: 14-30) (11.09.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, wir gedenken heute der Enthauptung des Täufers des Herrn mit einem Fest. Pardon?! Ein Fest?! - Ja! So wie bei allen von uns verehrten Heiligen wird zumeist der jeweilige Jahrestag ihres gewaltsamen oder friedlichen Heimgangs gefeiert. So feierten wir vor gerade mal zwei Wochen die Entschlafung der Mutter Gottes wie ein zweites Osterfest mit einer festlichen Prozession. Doch das heutige Fest unterscheidet sich von... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten / Festabschluss der Verklärung (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (26.08.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern ist eine abstrakte tiefenpsychologische Abbildung all jener, die Gott berufen hat, um in Seiner Kirche zu dienen, die sich jedoch dieser Verantwortung als unwürdig erwiesen haben. Von allen erwartet der "Besitzer des Weinbergs" (Mt. 21:40), dass sie Ihm entsprechende Ernteerträge abliefern. Ob es nun die geistlichen Führer Israels im Alten Testament oder die Verantwortlichen der neutestamentlichen Kirche Christi... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (03.09.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern stellt auf bildhafte Weise das Vorgehen Gottes zur Rettung der Menschen dar. Nun könnten wir in aller Einmütigkeit feststellen, dass mit den bösen Winzern das Volk Israel gemeint ist, das zu der Zeit, als die Propheten im Namen Gottes kamen, um "Seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen" (Mt. 21: 34b), diese Gesandten Gottes misshandelten und umbrachten,... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (18.09.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,   das Gleichnis von den bösen Winzern gibt uns die Gelegenheit, uns mit den Gedanken der Menschen (s. Lk. 2: 35) auseinanderzusetzen. Denn schließlich wollen wir heute anhand des Evangeliumstextes ergründen, warum die Winzer zunächst die zu ihnen gesandten Knechte misshandelt und später sogar den Sohn des Weinbergbesitzers umgebracht haben, und – von der Allegorie in die unverschlüsselte Realität gelangend (s. Mt. 18: 45) –... Weiterlesen.


Predigt zum Fest der Enthauptung Johannes des Täufers (Apg. 13: 25-32; Mk. 6: 14-30) (11.09.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, die Heilige Kirche würdigt heute den Propheten, Vorläufer und Täufer des Herrn Johannes, welcher der kirchlichen Überlieferung zufolge den in der Unterwelt Befindlichen die nahende Befreiung durch den Messias verkündigte. Der Herr Selbst sagte über Seinen Vorläufer: „Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer“ (Mt. 11: 11; vgl. Lk. 7: 28). Johannes saß unschuldig im Gefängnis und wurde um... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (30.08.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, beim ersten Lesen der Parabel von den bösen Winzern ist offensichtlich, dass unter diesen Verbrechern diejenigen zu verstehen sind, die zuerst die Propheten töten und später Gottes Sohn umbringen. Aber beim zweiten Hinsehen kann man erkennen, dass die primitive Habgier jener Mörder im übertragenen Sinne eine noch größere, über das menschliche Maß hinaus gehende perfide Schärfe besitzt: Die Feinde Christi meinten doch, ein prioritäres,... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.