Sonntag
09. Januar 2022
nach dem neuen Stil

27. Dezember 2021
nach dem alten Stil

29. Sonntag nach Pfingsten. Ton 4.
Gerechter Joseph, der Bräutigam; König und Prophet David; Jakobus, der Bruder des Herrn, der erste Bischof von Jerusalem
Fastenfreie Zeit
Kein Fasten

Dritter Tag des Festes der Geburt des Herrn Heilige: Hl. Erstmärtyrer und Archidiakon STEPHANUS † um 34; Hl. THEODOR, Erzbischof von Konstantinopel † um 686; Hl. Bekenner THEODOR Graptos, Bruder des Hl. Theophanes des Hymnographen † um 840; Ehrw. LUKAS von Tryglia; Hl. Hiero-Neumärtyrer TICHON (Nikanorov), Bischof von Woronesch und mit ihm 160 Priester † 1919; Hl. Neumärtyrerin ANTONINA † 1937.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Siebtes Auferstehungsevangelium): Joh 20,1-10; zur Liturgie: Eph 6,10-17; Lk 18,35-43.
Lesung der Väter. Zur Liturgie: Gal 1,11-19; Mt 2,13-23.

Gebete

Ton 4. Tropar des Sonntags.
Als die frohe Botschaft von der Auferstehung / vom Engel erfuhren des Herren Jüngerinnen / und abwarfen die Verurteilung aus altem Erbe, / da sprachen sie frohlockend zu den Aposteln: / „Beraubt wurde der Tod, / erstanden ist Christus, unser Gott // und schenkt der Welt das große Erbarmen.“
Ton 4. Kondak des Sonntags.
Mein Erretter und Erlöser / hat auferstehen lassen als Gott vom Grabe / die Erdgeborenen aus den Fesseln, / hat zertrümmert die Pforten des Hades // und ist als Gebieter auferstanden am dritten Tage.
Sonntag nach Christgeburt sechs Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Fests.
Deine Geburt, Christus unser Gott, * ließ aufgehen der Welt das Licht der Erkenntnis. * Denn in dieser wurden durch einen Stern belehrt, * jene, die den Sternen dienten, * dich zu verehren als die Sonne der Gerechtigkeit * und dich zu erkennen als Aufgang aus der Höhe. * Herr, Ehre sei dir.
Ton 3. Kondak des Fests.
Heut‘ gebiert die Jungfrau den, der über jeglichem Sein ist, / und die Erde bietet dar dem Unzugänglichen die Höhle. / Engel singen mit den Hirten den hehren Lobpreis; / Magier wandern gemeinsam mit dem Sterne; / denn unsretwegen ward geboren / als kleines Kindlein // der wahre Gott vor den Äonen.
Gerechter Joseph, der Bräutigam; König und Prophet David; Jakobus, der Bruder des Herrn, der erste Bischof von Jerusalem vigil Zum Gottesdienst
Ton 2. Tropar der Väter.
Verkündige, Joseph, dem Gottesahnen David die Wunder: / du hast die Jungfrau schwanger gesehen, / mit den Hirten hast du verherrlicht, / mit den Magiern angebetet / und durch einen Engel erhieltest du Weisung. / Bitte inständig Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 3. Kondak der Väter. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau)
Heute wird der göttliche David mit Freude erfüllt, / und Joseph bringt gemeinsam mit Jakobus Lobpreis dar: / denn da sie durch die Verwandtschaft mit Christus die Kränze empfingen, freuen sie sich, / erheben den unsagbar auf Erden Geborenen in Hymnen und rufen: // O Mitleidvoller, errette, die dich verehren.
Theodor, der Bekenner, der Gezeichnete ohne Zum Gottesdienst
Ton 8. Tropar des Bekenners.
Du Wegführer zur Orthodoxie und Lehrer der Frömmigkeit und Lauterkeit, / Lichtstern des Erdkreises und gottbegeistertes Prunkstück der Mönche, weiser Theodorus, / durch deine Lehren hast du, Lyra des Geistes, alle erleuchtet. // Lege Fürbitte ein bei Christus Gott, dass errettet werden unsere Seelen.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 31. Herrentag nach Pfingsten / HT nach Christi Geburt / Gedenktag des Königs und Propheten David, Josephs des Bräutigams und des Herrenbruders Jakobus, des ersten Bischofs von Jerusalem (Gal. 1:11-19; Mt. 2:13-23) (11.01.2026)

Liebe Brüder und Schwestern, mit der Geburt Christi begann eine neue Ära der Menschheitsgeschichte – noch nicht im kulturhistorischen Sinne, denn gesellschaftspolitisch änderte sich zunächst gar nichts in der nicht nur für die Juden harten Realität der Römischen Welt. Aber Gott war im Fleisch erschienen (s. Joh. 1:14; 6:51; 1 Joh. 4:2-3; 1 Tim. 3:16). Ein Indiz dafür, dass dieses Geheimnis des Glaubens keine Erfindung von Menschen... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 18:18-27) (14.12.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wer das Evangelium aufmerksam liest, weiß natürlich, dass es uns in diesem zeitlichen Leben darum gehen muss, das ewige Leben zu gewinnen und folglich viel mehr Anstrengungen für die Erlangung dieser endlosen Seligkeit zu unternehmen. Das hat auch der Fragesteller aus der heutigen Lesung aus dem Lukas-Evangelium begriffen, der dem Herrn direkt die Frage nach dem ewigen Leben stellt. Es darf vermutet werden,... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Sonntag nach Pfingsten über den geistigen Kampf (Eph 6,10-17; Lk 18,18-27), 14.12.2025

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Sonntag lasen wir in dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser, wie wir uns für den geistigen Kampf, den wir als Christen unausweichlich zu führen haben, vorbereiten, und diesen erfolgreich bestehen können. Er schildert dies sehr anschaulich anhand der Ausrüstung eines Soldaten jener Zeit, indem er die verschiedenen Bestandteile der damaligen Schutzausrüstung aufzählt und letztendlich auch von einer Waffe, dem Schwert, spricht.... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (Gal 1:11-19; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15_ Joh. 17:1-13) (26.10.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, Vater Ephraim von Arizona (+2019) sagt über unsere Seelen, dass es von jedem einzelnen Menschen abhängt, ob er infolge seines inneren Zustands Freiheit, Glück und Frieden erntet oder aber zum Sklaven seiner Leidenschaften wird. Mit dem Apostel Paulus fragt er: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1 Kor. 3:16). Diesen Tempel verdirbt man durch... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (07.09.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern handelt bildhaft vom alten Israel, seiner geistlichen Obrigkeit mitsamt der Volksmassen, denen Gott Sein Erbe anvertraut hatte, damit sie Ihm zu gegebener Zeit Früchte abliefern (vgl. Jes. 5:1-7). Doch sie misshandelten und töteten die Gesandten Gottes – Propheten und Gerechte –, bis Gott Seinen einzigen Sohn zu Ihnen sandte. Es ist aufgrund der sinngemäßen Wiedergabe des Gleichnisses nicht... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk.:8:26-39) (10.11.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, es lohnt sich meines Erachtens, ein Puzzleteil aus der uns seit langem bekannten Geschichte von der Heilung des Besessenen von Gadara zu exzerpieren: Was geschieht denn eigentlich mit dem Besessenen, nachdem ihn der Herr von einer ganzen Legion von unreinen Geistern befreit hat? Er war wieder bei Verstand und saß ordentlich gekleidet zu Füßen des Herrn (s. Lk. 8:35). Auf diesen Mann wollen wir... Weiterlesen.


Predigt zum 35. Herrentag nach Pfingsten / Aller Heiligen Neuen Märtyrer und Bekenner der Russischen Kirche (1 Tim. 1:15-17; Lk. 18:35-43) (04.02.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, als Mitglieder der Russischen Kirche feiern wir alle, unabhängig von der individuellen ethnischen Zugehörigkeit, das Gedächtnis der Märtyrer und Bekenner unserer Kirche, welche in der Zeit der bolschewistischen Unterdrückung des Glaubens (1917-1991) ihre Treue zu unserem Herrn durch ihr Leben und ihren Tod (s. Hebr. 13:7) unter Beweis gestellt haben. Dieser Festtag wird in der Emigration bereits seit 1982 begangen, nachdem das Bischofskonzil der... Weiterlesen.


Predigt zum 32. Herrentag nach Christi Geburt / vor Theophanie (Gal. 1:11-19; 2 Tim. 4:5-8; Mt: 2:13-23; Mk. 1:1-8) (14.01.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, am Herrentag vor der Taufe des Herrn, der heuer mit dem Fest der Beschneidung des Herrn und dem Herrentag nach der Geburt Christi zusammenfällt, wird der Prolog des Evangeliums nach Markus gelesen. Wie die heiligen Väter bemerken, geht jedes der vier Evangelien von einem anderen Ausgangszeitpunkt aus. So beginnt das Evangelium von Johannes mit der Ewigkeit, dem zeitlosen Ursprung des göttlichen Logos, vorgetragen in... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:10-17) (10.12.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, wir erleben in der Lektüre der heutigen Perikope des Evangeliums ein weiteres Heilungswunder unseres Herrn Jesus Christus. In einer Synagoge erblickt der Herr an einem Sabbat eine Frau, die seit achtzehn Jahren von einem Dämon geplagt einen gekrümmten Rücken hatte, so dass sie nicht mehr aufrecht gehen konnte. „Als Jesus sie sah, rief Er sie zu Sich und sagte: ´Frau, du bist von deinem... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 7:11-16) (22.10.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, der heilige Lukas überlieferte uns als einziger Evangelist die Auferweckung des Sohnes einer Witwe aus der Stadt Nain unweit von Kafarnaum, von wo der Herr in diesen dreieinhalb Jahren zu Seinen zahlreichen Missionsreisen aufbrach. Wir können uns vorstellen, welch ein Leid die arme Frau zu ertragen hatte. Nach ihrem Mann, dem Ernährer der Familie, starb nun der einzige Sohn der Witwe, der ja zur... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (03.09.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern bedarf, wie es so oft bei den Gleichnissen des Herrn ist, keiner grundsätzlichen Auslegung, denn es ist ersichtlich, dass der Herr Jesus Christus unter den mörderischen und raublustigen Winzern die Hohepriester und Pharisäer meinte, welchen Gott Seinen Weinberg – Israel – anvertraut hatte (s. Mt. 21:45). Und doch wird diese Perikope jedes Jahr in der Kirche vorgetragen und... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten und zum Gedenktag der Enthauptung des Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes (1 Kor. 16:13-24; Apg. 13:25-32; Mt. 21:33-42; Mk. 6:14-30) (11.09.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Tag gedenken wir der Enthauptung des Propheten, Vorläufers und Täufers des Herrn Johannes. Dieser größte von Frauen Geborene (s. Mt. 11:11; Lk. 7:28) wird gemeinhin auch „Vorläufer der Gnade“ genannt. Für jemanden, in dessen Wertekanon das geistliche Leben keine dominierende Rolle spielt, mag diese in kirchlichen Kreisen gebräuchliche Titulierung abstrakt vorkommen. Dabei bedarf es keiner übermäßiger theologischer Fertigkeiten, um einleuchtend darzustellen, dass... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 8:5-15) (30.10.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, heute wurde uns das Gleichnis vom Sämann zu Gehör gebracht. Der Herr erklärt den Sinn dieser auf Anhieb unverständlichen Parabel in Seinen ergänzenden Ausführungen Selbst, sodass wir feststellend sagen können, dass darin die Rede vom Glauben ist. Unser Glaube gründet ja auf der Offenbarung Gottes – zunächst auf der Offenbarung durch das Gesetz und die Propheten, dann durch deren Erfüllung im Evangelium unseres Herrn... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:12-19) (18.12.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, bekannterweise wird die Episode von der Reinigung der zehn Aussätzigen nicht nur ein Mal im Jahr während der Göttlichen Liturgie am 29. Herrentag nach Pfingsten gelesen, sondern jedes Mal im Rahmen einer Danksagung für uns erwiesene Wohltaten des Herrn. Manche Menschen tun sich jedoch schwer mit der Dankbarkeit gegenüber Gott, vor allem dann, wenn der Herr nicht alles zu 100% nach ihren Wünschen geschehen... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag nach Christi Geburt / Synaxis der Allerheiligsten Gottesgebärerin / Gedenktag des Königs David, Josephs, des Bräutigams und des Apostels Jakobus, des ersten Bischofs von Jerusalem (Gal. 1:11-19; Mt. 2:13-23) (08.01.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, der Apostel Paulus erklärt in der heute vorgetragenen Lesung: „Das Evangelium, das ich verkündigt habe, stammt nicht von Menschen. Ich habe es ja nicht von einem Menschen übernommen oder gelernt, sondern durch die Offenbarung Jesu Christi empfangen“ (Gal. 1:11-12). Daraus ergibt sich, dass jede Glaubensverkündigung, von Menschen vorgetragen, nicht von Menschen stammt. Wenn der Priester während der Liturgie predigt, wenn Eltern oder Paten ihre... Weiterlesen.


Predigt zum 32. Herrentag nach Pfingsten (1 Tim. 1:15-17; Lk. 18:35-43) (30.01.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, irgendwie stehen wir noch unter dem Eindruck der beiden Hochfeste, welche uns gerade die Erscheinung Gottes in der Welt verkündeten: „Das Wort ist glaubwürdig und wert, dass man es beherzigt: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um die Sünder zu retten. Von ihnen bin ich der erste. Aber ich habe Erbarmen gefunden, damit Christus Jesus an mir als erstem Seine ganze Langmut beweisen konnte, zum... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag nach Christi Geburt / Gedächtnis der hll. Josef des Bräutigams, David des Königs und Jakobus des Herrenbruders (Gal. 1:11-19; Mt. 2:13-23) (09.01.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, der auf die Geburt Christi folgende Herrentag ist den drei Heiligen gewidmet, die auf unterschiedliche Weise dienstbar für die Erscheinung Gottes in der Welt waren. König David, Verfasser des Buchs der Psalmen, war der Prophet, der die Geburt Christi auf mystische Weise tausend Jahre vorher verkündigt hatte (s. Ps. 2:7; 86:5; 109:3); Jakobus, Sohn Josefs aus erster Ehe, Apostel von den siebzig, begleitete in jungen... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 16:19-31) (07.11.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis des Herrn vom reichen Mann und von Lazarus, einzig überliefert vom Evangelisten Lukas, ist einerseits schlicht, andererseits jedoch von solch einem unergründlichen Tiefgang, dass sich darin in scheinbar unbedeutenden Details ganze Abgründe auftun. So wird der Arme beim Namen genannt, der Reiche aber nicht. Eine unbedeutende Kleinigkeit? Aber wer im Gesamtkontext des Evangeliums bzw. des Neuen Testaments von Gott mit dem Namen genannt wird,... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (19.09.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, nachdem unser Herr Jesus Christus in Jerusalem Einzug gehalten hatte, lehrte Er das Volk ein letztes Mal im Tempel. Wie gewöhnlich nahm Er auch hier kein Blatt vor den Mund, womit die Zuspitzung der Ereignisse, die zur Verurteilung Christi führen sollten, ihren Gang nahm. Seine Feinde hatten da schon längst den Entschluss gefasst, Ihn zur Strecke zu bringen, wussten aber noch nicht wie und bei welcher... Weiterlesen.


Predigt zum 35. Herrentag nach Pfingsten (1 Tim. 1:15-17; Lk. 18:35-43) (07.02.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, wieder eine kurze Lesung, in der im Wesentlichen ausgedrückt wird, wovon das ganze Evangelium handelt: „Das Wort ist glaubwürdig und wert, dass man es beherzigt: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um die Sünder zu erretten. Von ihnen bin ich der erste. Aber ich habe Erbarmen gefunden, damit Christus Jesus an mir als erstem Seine ganze Langmut beweisen konnte, zum Vorbild für alle, die... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag nach Christi Geburt — Gedächtnis des Königs David, Josefs, des Bräutigams und Jakobus, des Herrenbruders (Gal. 1:11-19; Mt. 2:13-23) (10.01.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, am Herrentag nach Christi Geburt feiern wir das Gedächtnis des Königs und Propheten David, des gesetzlichen Vaters unseres Herrn, Josef, sowie des Bruders des Herrn und ersten Bischofs von Jerusalem Jakobus. Vor einer Woche, am „Herrentag der Väter“, haben wir das irdische Geschlechtsregister unseres Herrn in der Kirche vorgelesen bekommen. Einen wichtigen Meilenstein in dieser Ahnenreihe bildet König David (s. Mt. 1:6,17). Josef, der „Mann... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:10-17) (13.12.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, wir lesen heute von der Heilung einer seit achtzehn Jahren gekrümmten, weil von einem Dämon geplagten Frau durch unseren Herrn Jesus Christus am Sabbat in einer Synagoge. Aber welche Reaktion darauf sehen wir? - Statt Gott für dieses große Zeichen zu verherrlichen, ergreift der Synagogenvorsteher stellvertretend für all die zahlreichen Gegner des Herr (s. Lk. 13:17) das Wort und rügt den Herrn, ohne Ihn persönlich anzusprechen:... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor 16:13-24; Mt. 21:33-42) (06.09.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern, das wir heute in der Liturgie gehört haben, ist eine Allegorie, die den Zustand des Alten Israel beschreibt (vgl. Jes. 5:1-7). Gott pflanzt einen Weinberg, übergibt ihn den Winzern, damit sie Ihm zu gegebener Zeit Früchte bringen, und verspricht ihnen einen gerechten Lohn für die geleisteten treuen Dienste. Doch anstatt dessen begehen die Winzer den Frevel wider den... Weiterlesen.


Mt 2,13-23_Gal 1,11-19 (29.12.2019_Gedenktag an die 14.000 unschuldig getöteten Kinder zu Bethlehem)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, Christus ist geboren! Der Retter der Welt ist in die Welt gekommen! Die letzte Woche feierten wir gemeinsam das Freudenfest von der Geburt Jesu Christi. Doch genau in diese sorgenlose Zeit der Freude und des Friedens tritt das Evangelium (Mt 2,13-23) von dem Kindermord des Herodes. Gerade wurde Christus erst empfangen, geboren und von den Weisen angebetet, und steht sogleich in der Gefahr... Weiterlesen.


Mt 2,13-23 (30.12.2018)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, das heutige Evangelium (Mt 2,13-23) berichtet von einer zweifachen Bewahrung der Heiligen Familie durch Gott. Zuerst wurde die Familie vor Herodes bewahrt, indem sie nach Ägypten flohen und dann vor seinem Sohn Archelaus, indem sie nach Nazareth zogen. In wunderbarer Weise werden mit beiden Rettungsaktionen zwei alttestamentliche Christusverheißungen erfüllt. Hauptakteur in dieser Geschichte ist der heilige Joseph, der Ziehvater Jesu. Während wir am... Weiterlesen.


Lk 18,35-43_Eph 2,14-22 (01.12.2019_3. Sonntag der Adventsfastenzeit)

Liebe Brüder und Schwestern, im Evangelium des letzten Sonntags (Lk 18,18-27) begegnete uns ein reicher Oberster, welcher Jesus danach fragte, was er zu tun habe, um das ewige Leben zu erlangen. Dieser reiche Mann war geschult in dem Gesetz und reich in dem Wissen um die Gebote: Er töte nicht, er stahl nicht, er log nicht und er ehrte seinen Vater und seine Mutter. Und doch ging er traurig... Weiterlesen.


Lk 18,35-43 (02.12.2018)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, das Evangelium des heutigen Sonntags handelt, wie wir gehört haben, von der Heilung eines Blinden. Die Heilung eines Blinden schließt uns unter die Blindheit mit ein Das Evangelium spricht nicht von dem Blinden, sondern von irgendeinem Blinden, welcher nicht weiter bestimmt wird. Dies gibt Anlass dazu, dass die Bedeutung dieses einen Blinden über seine Person hinaus geht. Denn so blind, wie dieser Blinde, waren... Weiterlesen.


Lk 16,19-31_Gal 1,11-19 (03.11.2019_7.Lukassonntag)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, im heutige Evangelium (Lk 16,19-31) begegnet uns die Erzählung vom reichen Mann und dem armen Lazarus. Diese Geschichte gibt uns ein Beispiel über zwei Lebensgeschichte und deren Ergehen nach dem Tod. Diese beiden Lebensgeschichten geben uns Anlass über unser eigenes Leben nachzudenken und dieses in der Perspektive des ewigen Lebens zu betrachten. Der Evangeliumstext in Kürze Die Geschichte vom reichen Mann und dem... Weiterlesen.


Predigt zum 32. Herrentag nach Pfingsten, nach Theophanie (Eph. 4:7-13; 1 Tim. 1:15-17; Lk. 18:35-43; Mt. 4:12-17) (26.01.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, noch immer wird während des biss einschließlich morgen andauernden Nachfestes der Taufe des Herrn das Troparion und das Kondakion zum Fest gesungen, noch immer ist der Altartisch und sind die Zelebranten in Weiß gekleidet. Es ist der Herrentag nach Theophanie und wir hörten, wie sich die prophetischen Worte des Jesajas bewahrheitet haben: „Als Jesus hörte, dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog Er... Weiterlesen.


Predigt zur Synaxe der Gottesgebärerin (Hebr. 2:11-18; Mt. 2: 13-23) (08.01.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, der Tag nach einem Hochfest ist in unserer liturgischen Tradition oftmals den Personen gewidmet, die als Wegbereiter der heilbringenden Gnade Gottes in Erscheinung getreten sind: in der Taufe Christi ist es der heilige Johannes der Täufer, in der Darstellung im Tempel sind es die heiligen Simeon und Anna, in der Verkündigung der Gottesgebärerin ist es der heilige Erzengel Gabriel, in der Geburt der Theotokos –... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 17:12-19) (22.12.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, unser Herr Jesus Christus kommt in eine Ortschaft, an deren Rand Ihn zehn Aussätzige um Erbarmen anflehen. Sie sind wegen ihrer ansteckenden Krankheit aus der Gesellschaft ausgestoßen, dürfen sich nicht in den Wohngebieten der Menschen aufhalten. Entsprechend ihrem Status als rechtlose Nicht-Mitglieder der Gesellschaft können sie bestenfalls aus der Ferne an Gottes Mitleid appellieren: „Hab Erbarmen mit uns!“ (Lk. 17:13). Sich jemandes erbarmen bedeutet, ihm... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 16:19-31) (03.11.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom reichen Mann und dem todkranken Bettler Lazarus ist eines von mehreren Gleichnissen des Herrn, das die Nächstenliebe direkt zum Hauptgegenstand der Betrachtung macht. Wir kennen ja noch das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (s. Lk. 10:30-37) sowie die Parabel vom Weltgericht (s. Mt. 25:31-46). Diese bildhaften Reden sollen uns zusammen mit dem expliziten Aufruf aus der Bergpredigt (s. Mt. 5:43-48; Lk. 6:27-36)... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor 16:13-24; Mt. 21:33-42) (15.09.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, am Ende seines ersten Briefes an die Korinther schreibt der hl. Apostel Paulus: „Wer den Herrn nicht liebt, sei verflucht! Marána tha - Unser Herr, komm!“ (1 Kor. 16:22). Was für furchteinflößende Worte sind das! Aber da wo Liebe ist, sollte doch keine Verzagtheit und Furcht herrschen (s. 2 Tim. 1:7). Letztere ist aber notwendig, um Grenzen abzustecken, ohne die es im Leben nicht... Weiterlesen.


Predigt zum 36. Herrentag nach Pfingsten (1 Tim. 1:15-17; Lk. 18:35-43) (03.02.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, wir befinden uns gerade in einer relativ entspannten Phase des Kirchenjahres zwischen den beiden größten Festtagen und den beiden längsten Fastenzeiten. Hinter uns liegen zudem die festlichen Tage zwischen Christgeburt und Theophanie, vor uns liegen noch die Vorbereitungswochen zur Großen Fastenzeit. Schon in einer Woche wird uns Zachhäus wie jedes Jahr einen ersten dezenten Hinweis auf die nahende segensreiche Zeit des Fastens zukommen lassen.... Weiterlesen.


Predigt zum Festabschluss Christi Geburt / Herrentag nach Weihnachten (Gal. 1:11-19; Mt. 2:13-23) (13.01.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, mit dem heutigen Tag endet das Nachfest der Christgeburt. Der Apostel Paulus schreibt den Galatern: „Ich erkläre euch, Brüder: Das Evangelium, das ich verkündigt habe, stammt nicht von Menschen; ich habe es ja nicht von einem Menschen übernommen oder gelernt, sondern durch die Offenbarung Jesu Christi empfangen“ (Gal. 1:11-12). Im weiteren Verlauf schildert der Apostel seinen Irrweg in jungen Jahren als „gesetzestreuer Jude“ (1:13),... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 12:16-21) (02.12.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, auch heute spricht der Herr in einem Gleichnis zu uns: ein reicher Mann hatte eine gute Ernte und, wie wir heute sagen würden, zugleich ein Luxusproblem: Wohin mit all den angehäuften Gütern?.. So expandiert er, der weit mehr als genug Rücklagen bis weit über sein Lebensende hinaus angescheffelt hat immer weiter, bis ihn Gott jäh daran erinnert, dass Überfluss an materiellen Dingen zwar bei... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten und zum Fest des Schutzes unserer Allerheiligsten Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immerjungfrau Maria (Gal. 1:11-19; Hebr. 9: 1-7; Lk. 6:31-36; Lk. 10: 38-42; 11: 27-28) (14.10.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, die Sonntagslesung aus dem Evangelium nach Lukas scheint zunächst oberflächlich lediglich die goldene Regel auszudrücken, die da besagt: "Was ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch ihnen" (Lk. 6:31). Eine Regel, die nicht die Quintessenz oder gar den Zenit der Lehre des Evangeliums ausdrückt, sondern eher bloß die Grundvoraussetzung für jegliches menschliche Zusammenleben festlegt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die Steinzeitmenschen... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten / Festabschluss der Verklärung (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (26.08.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern ist eine abstrakte tiefenpsychologische Abbildung all jener, die Gott berufen hat, um in Seiner Kirche zu dienen, die sich jedoch dieser Verantwortung als unwürdig erwiesen haben. Von allen erwartet der "Besitzer des Weinbergs" (Mt. 21:40), dass sie Ihm entsprechende Ernteerträge abliefern. Ob es nun die geistlichen Führer Israels im Alten Testament oder die Verantwortlichen der neutestamentlichen Kirche Christi... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (03.09.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern stellt auf bildhafte Weise das Vorgehen Gottes zur Rettung der Menschen dar. Nun könnten wir in aller Einmütigkeit feststellen, dass mit den bösen Winzern das Volk Israel gemeint ist, das zu der Zeit, als die Propheten im Namen Gottes kamen, um "Seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen" (Mt. 21: 34b), diese Gesandten Gottes misshandelten und umbrachten,... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (18.09.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,   das Gleichnis von den bösen Winzern gibt uns die Gelegenheit, uns mit den Gedanken der Menschen (s. Lk. 2: 35) auseinanderzusetzen. Denn schließlich wollen wir heute anhand des Evangeliumstextes ergründen, warum die Winzer zunächst die zu ihnen gesandten Knechte misshandelt und später sogar den Sohn des Weinbergbesitzers umgebracht haben, und – von der Allegorie in die unverschlüsselte Realität gelangend (s. Mt. 18: 45) –... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag nach Christi Geburt / Gedächtnis der leiblichen Verwandten des Herrn König Davids, Josefs des Bräutigams und Jakobus des Herrenbruders (Gal. 1: 11-19; Mt. 2: 13-23)

Liebe Brüder und Schwestern, es ist in der kirchlichen liturgischen Tradition üblich, dass die großen Feste mit einer Vor- und einer Nachfeier versehen sind. Die Vorfeier dient im Falle der Geburt oder auch der Taufe Christi der liturgischen und kontemplativen Einstimmung auf das Fest, die Nachfeier eines Festes ist vor allem den Personen gewidmet, die sich um die Verwirklichung des göttlichen Heilsplans verdient gemacht haben. Wiewohl Gott allmächtig ist... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1: 11-19; Lk. 6: 31-36) (18.10.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Lesung aus dem Evangelium zeigt uns in wenigen Worten die ganze Bandbreite des von Gott geforderten moralischen Anforderungsprofils an die Menschen. Es beginnt mit der sog. goldenen Regel: „Was ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch ihnen“ (Lk. 6: 31). Dieses Verhaltensmuster drückt nicht die Spitze der moralischen Vollkommenheit aus, es entstammt auch gar nicht originär der Bibel, sondern gilt als... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (30.08.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, beim ersten Lesen der Parabel von den bösen Winzern ist offensichtlich, dass unter diesen Verbrechern diejenigen zu verstehen sind, die zuerst die Propheten töten und später Gottes Sohn umbringen. Aber beim zweiten Hinsehen kann man erkennen, dass die primitive Habgier jener Mörder im übertragenen Sinne eine noch größere, über das menschliche Maß hinaus gehende perfide Schärfe besitzt: Die Feinde Christi meinten doch, ein prioritäres,... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag nach Christi Geburt / Gedächtnis derleiblichen Verwandten des Herrn König Davids, Josefs des Bräutigams undJakobus des Herrenbruders(Gal. 1: 11-19; Mt. 2: 13-23) (11.01.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, der erste Sonntag nach dem Geburtsfest Christi, an dem wir schon seit Gründung unserer Gemeinde hier in Lankwitz immer gemeinsam die Göttliche Liturgie feiern, ist den drei leiblichen Verwandten des Herrn - Josef dem Bräutigam, König David und dem Herrenbruder Jakobus - gewidmet. Es sind diese drei Heiligen, die symbolisch für die drei Belange des menschlichen Daseins stehen, die unser Gott durch Seine Menschwerdung mit... Weiterlesen.


Predigt zum 31. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag nach Theophanie (Eph.. 4: 7-13; 1. Tim. 1: 15-17; Mt. 4: 12-17; Lk. 18: 35-43) (26.01.2014)

Liebe Brüder und Schwestern, der auf das Hochfest der Taufe Christi folgende Sonntag versetzt uns in die Lage, fortgesetzt darüber nachzudenken, was das Ziel des Menschen nach dem Empfang der Taufe sein muss. Wir alle sollten uns darüber im Klaren sein, dass die Taufe der erste,und nicht der letzte Schritt im geistlichen Leben des Menschen sein muss. Wer getauft wird und danach nicht am Leben der Kirche... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag nach Christi Geburt (Gal. 1: 11-19: 2; Mt. 2: 13- 23) (12.01.2014)

Liebe Brüder und Schwestern, der Sonntag nach dem Fest der Geburt Christi ist dem ehrenden Gedächtnis der drei leiblichen Verwandten des Herrn – Josef des Bräutigams, König Davids und Jakobus des Herrenbruders gewidmet. Zum Herrentag der Vorväter zwei Wochen zuvor sprachen wir bereits davon, dass der Schöpfer in diese Welt kam, und Sich Selbst den von Ihm gemachten Gesetzen von Zeit, Raum und Materie unterordnete.... Weiterlesen.


Sonntag nach der Geburt des Herrn (Gal 1, 11-19. Mt 2, 13-23)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes! Liebe Brüder und Schwestern! Das heilige Evangelium des heutigen Tages macht uns zu Teilhabern der Flucht des heligen Josephs mit dem Knaben und Seiner Mutter nach Ägypten. Es ist gar nicht lange her, daß wir hörten, wie Joseph von Zweifeln umgetrieben wurde und sogar gedachte, die Allerheiligste Gottesgebärerin heimlich zu entlasssen (Mt. 1, 19), weil er noch nicht... Weiterlesen.


Predigt zum Herrntag nach der Geburt Christi (Gal. 1: 11-19; Mt. 2: 13-23) (13.01.2013)

Liebe Brüder und Schwestern, der Sonntag nach dem Fest der Geburt Christi ist dem Gedenken an die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten sowie dem Gedächtnis derer, die mittelbar oder unmittelbar daran beteiligt waren, gewidmet: Josef des Bräutigams, des Königs David und des Herrnbruders Jakobus. a) Josef, der ja nur der Form halber Ehemann der jungfräulichen Mutter des Herrn war (weshalb in der gleich folgenden Anweisung des Engels des... Weiterlesen.


Predigt zum 35. Sonntag nach Pfingsten (1 Tim. 1: 15-17; Lk. 18: 35-43) (03.02.2013)

Liebe Brüder und Schwestern, in der heutigen Evangeliumslesung werden wir zu Zeugen einer Begegnung, die sich am Stadtrand von Jericho ereignet. Ein Blinder (der Evangelist Markus nennt uns in seiner Schilderung dieses Ereignisses den Namen: „Bartimäus, der Sohn des Timäus“, s. Mk. 10: 46) sitzt am Straßenrand und bettelt. Als er hört, dass viele Menschen an ihm vorbeiziehen, erkundigt er sich nach dem Grund dafür. Er erfährt, dass Jesus... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.